Februar 21, 2023

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Februar 21, 2023

Sommer 2023: Lufthansa reduziert Angebot um 34.000 Flüge

Bei der Lufthansa Group hat man offensichtlich Zweifel daran, dass die eigenen Airlines, aber auch europäische Flughäfen, die man ansteuert, über ausreichend Personal für den Sommer 2023 verfügen. Bereits jetzt hat man damit begonnen den Sommerflugplan 2023 auszudünnen. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ wurden bereits 34.000 Flüge aus den Planungen genommen. Rein rechnerisch hat man etwa jeden zehnten Flug vorab gestrichen. Lufthansa will sich damit eine größere Flexibilität verschaffen und vermeiden, dass in großem Umfang kurzfristig gestrichen werden muss, so ein Sprecher, der die exakte Anzahl der Stornierungen nicht bestätigen wollte. Ein Firmeninsider erklärte gegenüber dem Medium, dass die Reduktionen zunächst die Kernmarke betreffen. Auch bei den anderen Flugbetrieben soll es in Kürze zu Streichungen für den Sommerflugplan 2023 kommen. Diese könnten äußerst unterschiedlich ausfallen.

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Xian Y-20A erstmals in Innsbruck gelandet

Auf dem Flughafen Innsbruck ist am Montag, den 20. Feber 2023, ein nicht alltäglicher Special-Visitor gelandet. Ein von der chinesischen Luftwaffe betriebener Xian Y-20A landete erstmals auf dem Tiroler Airport. Es handelt sich um die Typenerstlandung dieses Musters auf diesem Flughafen. Das vierstrahlige Transportflugzeug aus chinesischer Produktion ist nach Innsbruck geflogen, um an einem Gebirgskampf-Wettbewerb teilzunehmen. Die 20240 ist am 20. Feber 2023 kurz nach 9 Uhr 00 in Innsbruck angekommen und wurde durch das Bundesheer sowie einen VIP-Service am Boden empfangen. Die Xian Y-20A ist ein vierstrahliger Militärtransporter, der ursprünglich für die Streitkräfte der Volksrepublik China entwickelt wurde. Der offizielle Erstflug fand am 26. Jänner 2013 statt. Die maximale Startmasse beträgt 200.000 Kilogramm. Die Nutzlast soll bei etwa 60 Tonnen liegen. Angetrieben wird dieser Flugzeugtyp von vier Solowjow D-30KP-2 Mantelstromtriebwerken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt rund 918 Stundenkilometer. Die offizielle Range wird mit zirka 10.000 Kilometern angegeben. Nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen des Special Visitors, die von der Webcam des Innsbrucker Flughafens aufgenommen wurden.

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Singapur: Scoot flottet neun Embraer 190-E2 ein

Die Billigfluggesellschaft Scoot wird vorerst neun Regionaljets des Typs Embraer E190-E2 in die Flotte aufnehmen. Diese werden über den Leasinggeber Azorra bezogen. Die Maschinen werden mit 112 Sitzplätzen bestuhlt sein. Die Singapore-Airlines-Tochter wird die Embraer-Jets ab 2024 bis Ende 2025 übernehmen. Für den Hersteller ist der Deal von besonderer Bedeutung, denn erstmals wird es in Singapur einen Operator dieses Musters geben. Scoot: „Es wird die größeren Flugzeuge der Airbus A320-Familie und der Boeing 787 in der Flotte von Scoot wirksam ergänzen und dünnere Strecken zu Zielen außerhalb des Stadtgebiets von Singapur bedienen“.

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Für 135 Millionen U.S.-Dollar: Emirates baut neues Trainingszentrum

Für rund 135 Millionen U.S.-Dollar errichtet Emirates Airlines ein neues Trainingszentrum, in den Piloten der Muster Airbus A350 und Boeing 777X aus- und fortgebildet werden. Der etwa 5.800 Quadratmeter große Neubau soll im März 2023 in Betrieb genommen werden. Das neue Gebäude wird in unmittelbarer Nähe an ein bestehendes Emirates-Trainingszentrum gebaut. Dadurch soll eine möglichst gute Integration mit allen anderen Pilotentrainingseinheiten sichergestellt sein. Die Pilotenschüler im Trainingsmodul werden künftig in der Lage sein, die Cockpitumgebung mit auf sie zugeschnittenen Geräten einzurichten, zu konfigurieren und die Daten vor Beginn des Trainings auf den Simulator hochzuladen. Dieses innovative und einzigartige Konzept soll die Vorbereitungszeit der Auszubildenden verkürzen, um die Trainingseinheit im Simulator optimal ausnutzen zu können. „Diese 135 Millionen US-Dollar umfassende Investition in den Bau eines neuen Zentrums für unser Pilotentraining wird sicherstellen, dass Emirates bereit ist, das Pilotentraining vor der Auslieferung unserer neuen Flugzeugflotte ab 2024 zu beginnen. Das Gebäude wird mit den neuesten, technologisch fortschrittlichsten Simulatoren ausgestattet sein, um Piloten das beste Training zu bieten. Die Anlage wird Solarenergie nutzen, um den Energieverbrauch zu reduzieren“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline and Group. Das neue Zentrum wird unter anderem 17 Full-Flight-Simulatoren umfassen. Die jährliche Kapazität wird seitens des Golfcarriers mit etwa 130.000 Trainingsstunden pro Jahr angegeben. In Übereinstimmung mit der geplanten Auslieferung der ersten Emirates Airbus A350-Flugzeuge wird die neue Einrichtung im Juni 2024 mit der Ausbildung der ersten A350-Piloten beginnen. Zusätzlich zu den modernen Schulungseinrichtungen für die Cockpitbesatzung bietet Emirates eine

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Belgien: Ryanair und Gewerkschaften erzielen Einigung

Ende der vergangenen Woche konnten die Gewerkschaften CNE und ACV Puls eine vorläufige Einigung für das belgische Ryanair-Personal vereinbaren. Diese beinhaltet unter anderem, dass der lokale Mindestlohn für den Luftfahrtsektor eingehalten wird. Zuvor hatten die beiden Arbeitnehmervertretungen wiederholt zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, denn der Tarifstreit zog sich schon länger hin. Mit dem Management des Billigfliegers wurde eine Vorvereinbarung unterzeichnet. Diese liegt nun den Mitgliedern zur Abstimmung vor. Bis die Entscheidung da ist, soll es keine weiteren Arbeitskampfmaßnahmen geben. Nicht von der Einigung umfasst ist das Thema rund um die Schließung der Basis Brüssel-Zaventem. Diese wurde von Ryanair aufgelöst. Konkret wird noch über etwaige Ansprüche bzw. Versetzungsmöglichkeiten für 15 Piloten und 44 Flugbegleiter verhandelt.

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Flughafen Graz lädt zu offenen Bewerbertagen ein

Der Flughafen Graz befindet sich in den Bereichen Check-in, Load-Control und Flugzeugabfertigung auf der dringenden Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Dazu veranstaltet man am 3. und 4. März 2023 offene Bewerbertage. Interessierte Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, können sich vor Ort über die Berufe informieren, ein bisschen hinter die Kulissen blicken und sich gleich bewerben. Der Grazer Flughafen veranstaltet erstmals derartige offene Bewerbertage. Man hofft, dass man so möglichst viele neue Mitarbeiter für die Arbeit in der Luftfahrt gewinnen kann. „Mit den Recruiting Days wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, den Arbeitsplatz Flughafen genau kennen zu lernen. Neben einer Einführung und einem Rundgang zu den relevanten Bereichen soll vor allem auch das Gespräch mit dem Stammpersonal dabei helfen, sich ein genaues Bild machen zu können“, so Wolfgang Grimus, Geschäftsführer Flughafen Graz. „Der Flughafen Graz bietet auch oft interessante Aufstiegsmöglichkeiten“, weiß Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz zu berichten. „Viele Kollegen die jetzt dem Stammpersonal angehören, haben als saisonale Aushilfen begonnen, sind dabei der Faszination Luftfahrt erlegen und konnten sich ihren Interessen und Begabungen entsprechend im Unternehmen weiterentwickeln.“ Auf einen Blick:

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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Nile Air wird ab 18. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Köln/Bonn bedienen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Der Anbieter ist ein ägyptischer Carrier, der sich in Privateigentum befindet. Nile Air ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt und verfügt über eine Flotte, die aus vier Airbus A320 und zwei A321 besteht. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 16,3 Jahre. Weiters wartet man auf die Auslieferung von zwei bestellten A321neo.

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Geschäftszahlen: Norwegian zurück in der Gewinnzone

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle konnte im Geschäftsjahr 2022 einen Betriebsgewinn in der Höhe von 1.502 Norwegischen Kronen einfliegen. Im vierten Quartal lag der Verlust vor Steuern bei 80 Millionen Norwegischen Kronen. Das Unternehmen bezeichnet dies in einer Medienerklärung als Erfolg. Zum Jahresende 2022 umfasste die Konzernflotte von Norwegian Air Shuttle 70 Flugzeuge. Der Kassenbestand lag bei 7,8 Milliarden Norwegischen Kronen. Dies führt man unter anderem auf ein scharfes Sparprogramm zurück. „Wir schließen nun ein Kapitel des Jahres 2022 ab, in dem sich unser Betrieb trotz der umfassenden Herausforderungen der Branche auf den europäischen Flughäfen gut entwickelt hat. Für das Gesamtjahr haben wir trotz rekordhoher Treibstoffpreise und eines starken US-Dollars einen Betriebsgewinn (EBIT) von 1.502 Millionen NOK erzielt“, sagte Geir Karlsen, CEO von Norwegian. Im vierten Quartal 2022 zählte Norwegian 4,6 Millionen Passagiere, gegenüber 3,1 Millionen im vierten Quartal 2021. Die Produktion (ASK) lag bei 6,9 Milliarden Sitzplatzkilometern, der Passagierverkehr (RPK) bei 5,7 Milliarden Sitzplatzkilometern. Die Auslastung stieg von 77,0 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 81,4 Prozent. Für das Jahr 2023 plant der norwegische Billigflieger wieder auf Expansionskurs zu gehen. Man hat das Streckennetz auf rund 300 Destinationen ausgebaut. Auch wird man die Anzahl der Flugzeuge auf 81 Maschinen erhöhen. Dazu hat man mit der Air Lease Corporation eine Absichtserklärung über sechs Boeing 737-Max-8 unterschrieben. Diese Maschinen sollen noch vor der Sommersaison 2023 übergeben werden. „Diese Leasingverträge werden dazu beitragen, Verzögerungen von Boeing bei anderen Flugzeugen auszugleichen, die ursprünglich in diesem Frühjahr ausgeliefert werden sollten“, so Norwegian.

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Ukraine International pausiert Linienflüge bis mindestens 10. April 2023

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat mitgeteilt, dass man sämtliche Linienverbindungen, bis mindestens 10. April 2023 eingestellt lassen muss. Es ist aber unwahrscheinlich, dass der Carrier ab 11. April 2023 wieder fliegen wird. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Ukraine aufgrund des von Russland angezettelten Krieges seit fast über einem Jahr für zivile Flugzeuge gesperrt ist. Aus Sicherheitsgründen dürfen Ukraine International, SkyUp und alle anderen Anbieter ihre Linienflüge ab bzw. in dieses Land nicht bedienen. Beide Carrier setzen Teile ihrer Flotte außerhalb der Ukraine im Auftrag anderer Carrier ein. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass der seit fast einem Jahr tobende Krieg rasch beendet werden könnte. Daher gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Ukraine International ab 11. April 2023 wieder ab ukrainischen Airports fliegen kann. Die Aussetzung der Linienflüge musste bereits mehrfach verlängert werden.

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Skyalps will mindestens zehn weitere Dash 8-400 einflotten

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps beabsichtigt mindestens zehn weitere de Havilland Dash 8-400 in die Flotte aufzunehmen. Diese will man jedoch nicht primär im eigenwirtschaftlichen Streckennetz einsetzen, sondern im Rahmen von ACMI-Aufträgen für andere Fluggesellschaften. Konkret sieht man bei Skyalps großes Potential für so genannte Capacity Purchase Agreements (CPA). Diese Form der Zusammenarbeit ist in den USA durchaus häufig verbreitet, denn im Rahmen solcher Vereinbarungen kaufen große Fluggesellschaften wie United Airlines, Delta Air Lines oder American Airlines Kapazitäten bei Regio-Carriern zu. Diese bedienen in großem Umfang vordefinierte Strecken. Die Folge daraus: Der Betrieb kleinerer Muster wie Embraer E-Jets, Bombardier CRJs oder auch Turbopropmuster ist auf Subunternehmer wie Mesa Airlines ausgelagert. In Europa ist diese Form der Kooperation zwischen Fluggesellschaften, die über geeignete Regional-Maschinen verfügen, mittlerweile eher selten geworden. In der Vergangenheit hatte die Lufthansa Group mit den damals unabhängigen Anbietern Eurowings, Contact Air und Augsburg Airways ähnliche Vereinbarungen. Ursprünglich handelte sich bei „Team Lufthansa“ um einen Franchise-Verbund, bei dem auch Cirrus Airlines und Rheintalflug die Kranich-Marke und deren Vertriebskanäle gegen eine Lizenzgebühr genutzt haben. Später wurde die Form der Zusammenarbeit dahingehend geändert, dass Cityline, Contact Air, Augsburg Airways und Eurowings im Auftrag und somit auf Rechnung der Lufthansa geflogen sind. Die Auflösung von Lufthansa Regional begann zunächst mit einem blauen Brief an Contact Air und rund ein Jahr später traf es auch Augsburg Airways. Beide genannten Carrier existieren heute nicht mehr. CPA-Geschäft in Europa eher die Ausnahme Lufthansa greift mittlerweile nur noch in Ausnahmefällen auf Wetlease-Dienstleistungen, die von Fluggesellschaften, an denen

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