Februar 28, 2023

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Februar 28, 2023

Suid Cargo: Neue Frachtairline in Südafrika gegründet

Unter dem Namen Suid Cargo Airlines geht in Südafrika eine neue Frachtfluggesellschaft an den Start. Zunächst will man eine von Astral Aviation betriebene Boeing 727-200F einsetzen, aber zu einem späteren Zeitpunkt will man selbst modernere Muster betreiben. Die Firmengründer nennen dabei explizit Embraer 190F, Airbus A320F und Boeing 737-800F, die man ab dem Jahr 2024 einsetzen will. Man hat sich aber noch nicht endgültig entscheiden welches der drei Muster es dann werden will. Jedenfalls soll zu Beginn Astral Aviation mit einer betagten Boeing 727-200F aushelfen. Linienmäßige Cargoflüge will man zunächst nicht anbieten. Im ersten Schritt will sich Suid Cargo im Bereich der ad-hoc-Frachtcharter etablieren. Später soll ein etwa 20 Destinationen umfassendes Netzwerk aufgezogen werden. Überwiegend plant man Ziele auf dem afrikanischen Kontinent anzusteuern. Die Homebase der Neugründung soll der Tambo International Airport werden. Bis man AOC und Betriebsgenehmigung selbst erlangt hat, wird die Boeing 727-200F von Astral Aviation auf Charterbasis für Suid Cargo Airlines verkehren. Auch betonen die Firmengründer, dass man vereinbart habe, dass man bei Bedarf auch auf andere Muster der Flotte des Operating Carriers zurückgreifen könne. Die Betriebsaufnahme ist für das zweite Quartal 2023 angekündigt.

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Prag-Paris: Smartwings fliegt verstärkt für CSA

Auf der momentan einzigen Strecke, die CSA unter eigenen Flugnummern anbietet, werden im Sommerflugplan 2023 verstärkt Boeing 737-800 der Konzernschwester Smartwings verkehren. Es handelt sich um die bis zu zweimal täglich bediente Verbindung Prag-Paris Charles de Gaulle. Das Streckennetz von CSA ist seit der Insolvenz stark geschrumpft. Mittlerweile wird nur noch eine Route unter OK-Flugnummern bedient. Einige andere wurden längst von Smartwings übernommen. Zwischen 27. März 2023 und 20. April 2023 sollen verstärkt Boeing 737-800 der Konzernschwester für CSA eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass die Strecke Prag-Paris mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2023 auf einmal täglich reduziert werden soll.

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Seltener Beruf: Was machen eigentlich Bordingenieure?

Sie sind immer seltener anzutreffen, jedoch waren sie früher im Cockpit unverzichtbar: Bordingenieure, auch Flugingenieure genannt – die „dritten Männer“ – versehen nur noch auf in die Jahre gekommenen Mustern ihren Dienst. Doch ist eigentlich deren Aufgabengebiet und welche Ausbildung mussten diese absolvieren? Der Bordingenieur ist ein Besatzungsmitglied auf Flugzeugen, die mit einem Dreimanncockpit ausgestattet sind, wie zum Beispiel bei älteren Langstreckenflugzeugen wie der Boeing 747 und der McDonnell Douglas DC-10. Die Aufgaben des Bordingenieurs können je nach Flugzeugtyp und Betreiber unterschiedlich sein, aber im Allgemeinen beinhalten sie: Überwachung der Systeme: Der Bordingenieur ist verantwortlich für die Überwachung und Bedienung von Flugzeugsystemen wie Hydraulik, Elektrik, Druckluft, Treibstoff, Klimaanlage und anderen Systemen. Er stellt sicher, dass alle Systeme ordnungsgemäß funktionieren und dass mögliche Fehler oder Probleme schnell behoben werden können. Navigation: Der Bordingenieur unterstützt auch den Flugkapitän und den Copiloten bei der Navigation, indem er den Kurs und die Geschwindigkeit des Flugzeugs überwacht und Korrekturen vorschlägt, um Abweichungen von der geplanten Route zu vermeiden. Kommunikation: Der Bordingenieur ist auch für die Kommunikation mit dem Bodenpersonal und anderen Flugzeugen verantwortlich. Er kann den Funkverkehr überwachen und auch Passagierdurchsagen über das Bordlautsprechersystem machen. Kraftstoffmanagement: Der Bordingenieur überwacht auch den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs und stellt sicher, dass der Treibstoff richtig verteilt wird, um das Gleichgewicht des Flugzeugs aufrechtzuerhalten und eine Überlastung zu vermeiden. In modernen Flugzeugen werden die Aufgaben des Bordingenieurs normalerweise von anderen Besatzungsmitgliedern übernommen oder von Computern und Systemen automatisiert, sodass der Bordingenieur als Besatzungsmitglied zunehmend selten wird. Flugingenieure waren hauptsächlich auf

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Air India übermimmt A350 mit Aeroflot-Kabine

Einige der sechs Airbus A350, die Air India noch in diesem Jahr übernehmen wird, werden mit Aeroflot-Kabinen ausgerüstet sein. Hintergrund ist, dass diese ursprünglich durch den russischen Carrier bestellt wurden, jedoch aufgrund der Sanktionen nicht mehr an diesen übergeben werden dürfen. Die Tata-Sons-Tochter Air India sicherte sich einige dieser Maschinen. Diese wird man zunächst ab Werk mit Aeroflot-Kabine übernehmen und auch so in den Liniendienst stellen. Das indische Luftfahrtunternehmen will nicht länger warten, denn die nachträgliche Umrüstung nimmt insbesondere so einiges an Zeit an Anspruch. Man ist auch der Ansicht, dass die Kapazität rasch aufgestockt werden muss. Dem aktuellen Stand der Dinge nach handelt es sich um sechs Airbus A350, die ursprünglich für Aeroflot bestimmt waren. Wie viele dieser Jets mit der Kabine des russischen Carriers an Air India übergeben werden ist aber noch offen. Airbus bestätigte jedenfalls, dass die Lieferungen einstigen Order des russischen Carriers nun der indischen Fluggesellschaft zugewiesen sind. Die Auslieferungen sollen noch dieses Jahr beginnen. Erst kürzlich hat Air India eine schon länger erwartete Großbestellung bei den Herstellern Boeing und Airbus aufgegeben. Man bestellte unter anderem 210 Maschinen der A320neo-Reihe sowie 40 A350. Bei der Konkurrenz handelt es sich beispielsweise um 190 Boeing 737-Max, 20 B787-9 und zehn B777X.

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Eurowings setzt A321 zunächst ab Düsseldorf und Hamburg ein

Im Sommerflugplan 2023 wird die Lufthansa-Tochter Eurowings wieder Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321 einsetzen. Zunächst sollen mit diesem Muster Routen ab Hamburg und Düsseldorf bedient werden. Ab 31. März 2023 sollen Airbus A321 ab Hamburg unter anderem nach Alicante, Catania, Faro, Heraklion, Kos, Lissabon, Malaga, München, Mykonos, Palma de Mallorca, Paris-Charles de Gaulle, Stockholm-Arlanda, Valencia, Wien und Zürich eingesetzt werden. Von Düsseldorf aus wird es beispielsweise nach Alicante, Catania, Chania, Korfu, Faro, Ibiza, Heraklion, Kavala, Kos, Lissabon, Malaga, Neapel, Palma de Mallorca, Porto, Rhodos und Santorini gehen. Die Maschinen werden mit 226 Sitzplätzen bestuhlt sein.

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