März 17, 2023

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März 17, 2023

USA: DoT genehmigt Verkauf von Atlas Air

Die Atlas Air Worldwide Holdings hat die Freigabe für den Zusammenschluss mit einem Konsortium, das unter der Führung des Private-Equity-Unternehmens Apollo Global Management steht, erhalten. Man geht davon aus, dass die Transaktion am 17. März 2023 abgeschlossen werden kann. „Am 14. März 2023 waren alle in der Fusionsvereinbarung festgelegten aufsichtsrechtlichen Bedingungen für den Abschluss erfüllt. Vorbehaltlich der Erfüllung oder des Verzichts auf die verbleibenden Abschlussbedingungen geht das Unternehmen davon aus, dass der Zusammenschluss am oder um den 17. März vollzogen wird“ teilte der börsennotierte Konzern mit. Die Atlas Worldwide Holdings ist die Muttergesellschaft der Frachtfluggesellschaft Atlas Air. An diese ging erst kürzlich die letzte gebaute Boeing 747-8F. Das Volumen der Fusionstransaktion wird mit rund 5,2 Milliarden U.S.-Dollar bewertet. Das U.S.-amerikanische Verkehrsministerium hat diese Woche die Freigabe erteilt. Zuvor hatten Aktionäre und andere Aufsichtsbehörden bereits grünes Licht gegeben.

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Stuttgart entwickelt elektrischen Tankwagen

Der Flughafen Stuttgart, Skytanking und die RWTH Aachen haben sich zusammengeschlossen, um einen vollelektrischen Tankwagen für Airports zu entwickeln. Für das Verbundvorhaben wurden Gesamtkosten in Höhe von 5,8 Mio. Euro und eine Gesamtzuwendung von rund 2,8 Mio. Euro bewilligt. Als einer der größten Dienstleister in der Flugkraftstoffindustrie wird Skytanking dabei helfen, den ersten vollelektrischen Flugfeldtankwagen mit einer Kapazität von 40.000 Litern zu entwickeln und zu betreiben. In der jüngeren Vergangenheit gab es schon Projekte mit kleineren Betankungsfahrzeugen, aber ein voll elektrischer Tankwagen mit circa 52 Tonnen Gewicht stellt eine ganz besondere Herausforderung dar. Dies erfordert innovative und neue Lösungen, die im Mittelpunkt dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekts stehen. Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum emissionsfreien Vorfeldverkehr am Flughafen Stuttgart. Es wird angestrebt das Projekt bis 2026 abzuschließen, wobei lokale Emissionen durch den Einsatz neuer Fahrzeuge bereits ab 2024 gesenkt und damit einhergehend die Luftqualität verbessert wird. Das Konsortium wird darüber hinaus bei der Auswahl den gesamten Lebenszyklus der Geräte betrachten und optimierte Ladestrategien erproben. Für andere Flughäfen und Tankdienstleister soll der Standort als Live-Demonstrator dienen und zudem den Standardisierungsprozess unterstützen.

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Mit Boeing 767-300ER: United fliegt wieder Newark-Palma de Mallorca

Die U.S.-amerikanische United Airlines wird auch im Sommerflugplan 2023 wieder zwischen New York-Newark und Palma de Mallorca fliegen. Im Vorjahr habe man hohe Yields bei zufriedenstellender Auslastung erzielen können, so das Unternehmen. Ab Ende Mai 2023 will der Carrier wieder dreimal wöchentlich zwischen der U.S.-Metropole und der Balearen-Insel fliegen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Boeing 767-300ER eingesetzt werden. An Bord dieser Maschinen bietet United Airlines 30 Sitzplätze in der Business-, 46 in der Economy-Plus- und 138 in der Economy-Class an. Derzeit ist vorgesehen, dass die saisonale Strecke bis Ende September 2023 angeboten werden soll. Im Vorjahr hat man die Nonstopverbindung ab Anfang Juni 2022 angeboten. Zuvor hatte sich das Tourismus-Management von Mallorca über viele Jahre hinweg bemüht die Wiederaufnahme von USA-Flügen zu erreichen. Bei United Airlines ist man auf ein offenes Ohr gestoßen und der Carrier ging im Sommer des Vorjahres – zunächst auf Probe – ins Risiko. Generell wollen die Balearen mehr Touristen aus Nordamerika für Urlaube auf ihren Inseln begeistern. Anders ausgedrückt: Man will neue Märkte erschließen und hofft auf zahlungskräftige Kundschaft, denn besonders Mallorca versucht seit einigen Jahren das Image als Ballermann-Saufurlaubsort für Deutsche abzuschütteln. Dies drückt sich auch in schleichend stark gestiegenen Preisen aus.

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China Eastern kürzt Frankfurt-Präsenz

Die Fluggesellschaft China Eastern hat den ursprünglichen Plan im Sommer 2023 siebenmal wöchentlich zwischen Shanghai und Frankfurt am Main zu fliegen verworfen. Man wird schrittweise auf fünf Umläufe pro Woche aufstocken. Zunächst fliegt der chinesische Carrier mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 bis 31. Juli 2023 viermal wöchentlich zwischen Shanghai und Frankfurt. Mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 fügt man einen weiteren Umlauf hinzu. Weitere Änderungen sollen je nach Nachfrage mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 vorgenommen werden.

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Pauschalreisen: Alltours bittet für Flex-Paket zur Kasse

Im Zuge der Corona-Pandemie haben zahlreiche Reiseveranstalter zumindest temporär kostenfreie Stornierungen bzw. Umbuchungen ermöglicht. Einige haben gleich kostenpflichtige Zusatzpakete eingeführt. Das inflationäre Aussprechen von Reisewarnungen hat dazu geführt, dass zahlreiche Tour Operators Stornierungen und Umbuchungen ohne Mehrkosten nicht mehr akzeptiert haben. Eine gesetzliche Grundlage dafür, dass man im Falle von behördlichen Reisewarnungen kostenlos zurücktreten kann, gab es ohnehin nie. Es handelte sich um eine gelebte Praxis, die aufgrund durchaus fragwürdiger Entscheidungen der Politik von einigen Reiseveranstaltern klammheimlich abgeschafft wurde. Während der Corona-Pandemie haben jedoch einige Tour Operators ermöglicht, dass unter bestimmten Umständen die Buchung kostenlos umgebucht bzw. storniert werden kann. Dies diente mangels Nachfrage auch als Verkaufsargument. Doch nicht alle Tour Operators wollten auf zusätzliches Körberlgeld verzichten, denn einige haben kostenpflichtige Corona-Flex-Pakete angeboten. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Reiseveranstalter, die ohne Aufpreis flexible Pauschalreisen anbieten. Unter den großen Anbietern ist zuletzt nur noch Alltours übriggeblieben. Auch dieser Tour Operator bittet nun für das Flex-Paket zur Kasse. Seit 15. März 2023 kassiert der deutsche Reiseveranstalter für diese Zusatzleistung pro Erwachsenem 27 Euro extra. Kinder, die auf der selben Buchung verzeichnet sind, kosten nichts extra. Alltours argumentiert die Einführung der kostenpflichtigen Flex-Option unter anderem damit, dass man auch nach dem Ende flexible Storno- und Umbuchungsmöglichkeiten anbieten möchte. Urlauber könnten so langfristig planen und falls sich etwas ändern sollte, könne man umbuchen oder stornieren, sofern die vertraglich vereinbarten Fristen eingehalten werden. Nur bittet man eben für die Flexibilität seit Mittwoch zusätzlich zur Kasse.

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Tunisair setzt Airbus A330 nach Genf ein

Die Fluggesellschaft Tunisair plant im April 2023 vorerst einmalig den Maschinentyp Airbus A330-200 nach Genf einzusetzen. Betroffen ist das Kurspaar TU700/TU701. Derzeit ist vorgesehen, dass der Carrier am 23. April 2023 die genannten Flugnummern mit Airbus A320-200 bedient. Auf der Strecke Tunis-Genf-Tunis kam zuletzt am 16. Juli 2023 ein Tunisair-Widebody zum Einsatz.

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Eurowings Discover gibt Flüge zum Krüger-Nationalpark auf

Mangels Nachfrage setzt die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover die erst im November des Vorjahres aufgenommenen Flüge nach Mpumalanga („Krüger Nationalpark“) auf unbestimmte Zeit aus. Es handelte sich um so genannte Direktflüge, die eine Zwischenlandung in Windhoek hatten. Angeboten wurden diese seit November 2022 dreimal wöchentlich. Unternehmensangaben nach soll die Nachfrage nach Mpumalanga sehr verhalten sein und die erhoffte Entwicklung ist bislang nicht eingetreten. Daher wird diese Route vorläufig eingestellt. Für eine mögliche Wiederaufnahme gibt es derzeit keinen Termin. Die anderen Afrika-Ziele sollen jedoch wesentlich besser laufen. In der Sommerperiode 2023 bietet man Windhoek zehnmal pro Woche an. Nach Victoria Falls geht es dreimal wöchentlich. Beide Destinationen hat man ganzjährig ab Frankfurt am Main im Portfolio.

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Düsseldorf: Condor nimmt Almeria auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Condor eine Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und Almeria bedienen. Diese soll ab Mitte Mai 2023 mit von Heston Airlines betriebenen A320 beflogen werden. Zwischen 12. Mai und 19. Mai 2023 sollen Condor-Maschinen eingesetzt werden. Anschließend kommen Flugzeuge des Wetlease-Partners Heston zum Einsatz. Die Flüge sollen jeweils am Verkehrstag Freitag unter den Flugnummern DE1874/1875 angeboten werden.

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Kanada: Streit zwischen Flair und Airborne landet vor Gericht

Zwischen der kanadischen Billigfluggesellschaft Flair Airlines und dem Leasinggeber Airborne Capital herrscht dicke Luft. Der Lessor hat kürzlich die Sicherstellung von vier Boeing 737-Max aufgrund von Zahlungsanständen durchgesetzt. Nun reichte der Carrier eine Klage gegen das Finanzunternehmen ein. Flair Airlines sparte auch nicht mit öffentlicher Kritik am Vorgehen von Airborne Capital. Man räumte zwar ein, dass es tatsächlich einen Zahlungsrückstand gab, jedoch habe man diesen beglichen. Die vom Leasinggeber eingeleitete Maßnahme bezeichnete die Fluggesellschaft unter anderem als „rechtswidrig und rufschädigend“. Man warf gar vor, dass hinter der von Airborne betriebenen Pfändung gar Mitbewerber stecken sollen, die Flair schaden wollen bzw. auf die betroffenen vier Boeing 737-Max „scharf“ sein sollen. Die Fronten zwischen den beiden Geschäftspartnern sind massiv verhärtet, denn Flair Airlines hat mittlerweile eine Klage gegen Airborne Capital eingebracht. Beim Leasinggeber kann man das Verhalten der Fluggesellschaft nicht wirklich nachvollziehen und erklärt unter anderem, dass Flair Airlines Zahlungsrückstände in der Höhe von mehreren Millionen U.S.-Dollar, die sich über einen Zeitraum von fünf Monaten angehäuft hätten, gehabt habe. „Airborne Capital weist die Anschuldigungen, die in den letzten Tagen von Flair Airlines in Bezug auf vier von Airborne verwaltete Flugzeuge erhoben wurden, entschieden zurück. Das Leasing der vier von Airborne verwalteten Flugzeuge wurde nach einem fünfmonatigen Zeitraum gekündigt, in dem Flair regelmäßig mit seinen Leasingverträgen in Verzug war, indem es seine Zahlungen bei Fälligkeit nicht leistete, wobei sich die Zahlungsrückstände auf mehrere Millionen Dollar beliefen“, so das Finanzunternehmen in einem Statement. Flair Airlines hat die Klage gegen Airborne Capital beim Ontario Superior

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Easyjet nimmt Manchester-Istanbul auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet nimmt im Juni 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Manchester und Istanbul auf. Erstmals nimmt man Kurs auf die Bosporus-Metropole, denn bislang hatte man diese nicht im Streckennetz. Der Carrier plant den Erstflug am 9. Juni 2023 durchzuführen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag mit Airbus A320 bedient werden. In Istanbul steuert man den „New Airport“ an.

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