März 23, 2023

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März 23, 2023

TAP Air Portugal zurück in den schwarzen Zahlen

Die Entwicklung der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal gleicht einem Höhenflug. Zahlen, die einst unscheinbar wirken, konnten realisiert werden. TAP Air Portugal konnte im Jahr 2022 13,8 Millionen Passagiere verbuchen, dies entspricht einer Erhöhung von 136 Prozent im Vergleich zum alten Jahr. Darüber hinaus konnte die portugiesische Fluglinie einen Nettogewinn von 65,6 Millionen Euro und einen Ebit von 268,2 Millionen Euro einstreichen. Einem großen Wendepunkt widerfuhr die Airline im Hinblick der Einnahmen: die Erträge betragen im Jahr 2022 3,5 Milliarden Euro, dies gleicht einem Anstieg von 151 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

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Eurowings Discover nimmt Frankfurt-Barcelona auf

Im Sommerflugplan 2023 bietet die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover auch Nonstopflüge zwischen Frankfurt am Main und Barcelona an. Diese sollen vorerst einmal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung der Flüge 4Y2060/4Y2061 soll jeweils am Verkehrstag Freitag mit Maschinen des Typs Airbus A320 erfolgen. Der Erstflug ist für den 5. Mai 2023 angekündigt. Vorerst ist diese Strecke für den Sommerflugplan 2023 befristet.

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München: Lufthansa setzt A380 nach Boston und New York ein

Am 1. Juni 2023 wird Lufthansa nach rund dreijähriger Unterbrechung den ersten Airbus A380 wieder in den Liniendienst stellen. Ab München wird es dann täglich als LH424 nach Boston gehen. LH410 (New York-JFK) folgt am 4. Juli 2023 ab der bayerischen Landeshauptstadt. Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Flugtickets und der verzögerten Auslieferung bestellter Flugzeuge hatte sich Lufthansa 2022 entschieden, den bei Fluggästen und Crews besonders beliebten Airbus A380 zu reaktivieren. Bis Ende 2023 werden wieder insgesamt vier A380 für den Einsatz ab München eingesetzt. Bei Lufthansa ist dieser Maschinentyp mit 509 Sitzplätzen bestuhlt.

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Schon wieder: Flughafen Vigo wegen Riss in Runway gesperrt

Schon zum dritten Mal in nur zwei Jahren macht die Runway dem spanischen Flughafen Vigo Probleme. Bei einer Inspektion wurden erneut Risse in der Start- und Landebahn festgestellt. Dies führte dazu, dass der Airport neuerlich gesperrt werden musste. Von der vollständigen Schließung des Flughafens waren mindestens fünf Flüge betroffen, drei Ankünfte und zwei Abflüge, die von drei verschiedenen Fluggesellschaften (Vueling, Iberia und Air Europa) durchgeführt wurden und den galicischen Flughafen mit Barcelona und Madrid verbanden. Die ankommenden Flüge wurden nach Santiago de Compostela umgeleitet, das 100 Kilometer nördlich von Vigo liegt, und die Passagiere wurden mit Autobussen weiterbefördert. Die Reparaturarbeiten konnten über Nacht nicht abgeschlossen werden. Erst im Laufe des 21. März 2023 konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Zuvor mussten noch weitere Flüge zu anderen Airports umgeleitet werden. Dies ist das dritte Mal in den letzten Jahren, dass der Flughafen Vigo mit solchen Problemen zu kämpfen hat. In der Silvesternacht 2021 musste der Flughafen für zwei Tage geschlossen werden, weil ein massiver, sieben Meter langer und zwei Meter breiter Riss quer über die Start- und Landebahn entdeckt worden war. Im Juli 2022 traten erneut Risse auf, die eine erneute Schließung des Flughafens erzwangen, dieses Mal für zwölf Stunden.

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Wetlease: Smartlynx fliegt für Air Malta

Im Sommerflugplan 2023 kommt im Streckennetz von Air Malta ein von Smartlynx betriebener Airbus A320 zum Einsatz. Die Wetlease-Zusammenarbeit ist vorerst bis zum 28. Oktober 2023 befristet. Nebst einigen kurzfristigen Einsätzen wird Smartlynx im Sommer 2023 ab Luqa für Air Malta hauptsächlich nach Rom-Fiumicino, Prag, Nizza und Mailand-Linate fliegen. Der maltesische Carrier rechnet mit einer besonders hohen Nachfrage und stockt die Kapazität mit Hilfe des Wetlease-A320 auf.

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Norwegen: Spatenstich für neuen Flughafen Bodø

Im norwegischen Bodø wurde dieser Tage der symbolische Spatenstich für die Errichtung eines neuen Flughafens vorgenommen. Gleichzeitig soll ein neuer Stadtteil gebaut werden. Zuvor wurden im Rathaus der Stadt die entsprechenden Verträge unterschrieben. „Dies ist ein großer Tag für die Stadt Bodø und für uns bei Avinor. Obwohl der Bau des neuen Flughafens von allen Parteien genehmigt wurde, haben wir dies nun mit der Unterzeichnung der Verträge und dem ersten Spatenstich offiziell markiert“, so Abraham Foss, CEO von Avinor. „Wir bei Avinor sind hochmotiviert, mit unseren Partnern in der Gemeinde Bodø und bei den norwegischen Streitkräften zusammenzuarbeiten, um einen Flughafen zu bauen, der zu einem Drehkreuz für den Verkehr in und aus der Region wird. Wir haben in der Stadt und bei unseren Mitarbeitern große Begeisterung festgestellt“. Der neue Flughafen Bodø wird etwa 900 Meter südlich des jetzigen Flughafens liegen. Der derzeitige Flughafen wird bis zu dem Tag, an dem der neue Flughafen seinen Betrieb aufnimmt, in Betrieb bleiben. Der Ausbau muss von der Europäischen Aufsichtsbehörde (ESA) aufgrund der EWR-Vorschriften über staatliche Beihilfen für Projekte dieser Art genehmigt werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese nicht erteilt wird. Die Kapazität soll bei rund 2,3 Millionen Passagiere pro Jahr liegen.

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BA Euroflyer baut das Gatwick-Angebot aus

BA Euroflyer, die Gatwick-Tochter von British Airways, wird im Sommerflugplan 2023 zahlreiche Routen ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs bedienen. Zum Einsatz kommen Maschinen der Typen Airbus A320 und A321. Weiterhin werden auch Flugzeuge der Muttergesellschaft ab London-Gatwick fliegen. BA Euroflyer wird dem aktuellen Stand der Dinge nach die Ziele Alicante, Amsterdam, Antalya, Bari, Bordeaux, Cagliari, Catania, Dalaman, Dubrovnik, Faro, Las Palmas, Ibiza, Heraklion, Kos, Lanzarote, Malaga, Mahon, Luqa, Marrakesch, Nizza, Palma de Mallorca, Paphos, Rhodos, Salzburg, Sevilla, Teneriffa-Süd, Thessaloniki, Santorin, Turin, Venedig und Verona bedienen.

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Osttimor: Aero Dili feiert Ankunft des ersten Airbus A320

Erstmals in der noch jungen Geschichte von Osttimor wurde ein Passagierjet im lokalen Luftfahrtregister eingetragen. Es handelt sich um einen Airbus A320, der von Aero Dili betrieben wird. Die Maschine trägt die Registrierung 4W-AAL. Zwar flogen auch schon in der Vergangenheit Jets für den genannten Carrier, jedoch nur im Rahmen von Wetlease-Verträgen. Im Eigenbetrieb hatte man bislang keinen. Auch andere Fluggesellschaften dieses Landes haben allenfalls Turboprops im lokalen Register eingetragen. Das hat sich nun geändert, denn von DAE Capital least man einen knapp über 14 Jahre alten Airbus A320, der vormals für Bangkok Airways im Einsatz war. Vor wenigen Tagen wurde der Mittelstreckenjet zu seiner neuen Homebase nach Dili überführt. Zuvor musste der Betreiber so einiges an „Hausaufgaben“ erledigen, um die behördliche Zulassung für diesen Airbus A320 zu erhalten. Die Maschine wurde im Rahmen der jüngsten Wartungen auf eine Kapazität von 165 Sitzplätzen bestuhlt. In Osttimor wurde die Ankunft des ersten Jets, der im lokalen Register eingetragen ist, ausgiebig gefeiert. Die Rede ist von einem historischen Ereignis für das junge Land. Aero Dili wurde erst im Jahr 2018 gegründet und war bislang mit Cessna-Maschinen im Regionalverkehr aktiv. Narrowbodies hatte man nur im Rahmen von Wetlease-Verträgen in der Flotte.

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Volotea baut das Streckennetz weiter aus

Die Billigfluggesellschaft Volotea legt ab Bilbao, Bordeaux, Cagliari und Olbia einige neue Strecken auf. Diese sollen schrittweise in diesem Jahr aufgenommen werden. Ab dem zuletzt genannten Airport geht es ab Ende Mai 2023 neu nach Marseille, Toulouse und Valencia. Von Cagliari aus steuert man neu Barcelona, Athen und Brindisi an. Nach Oran geht es künftig ab Bordeaux. Bilbao verbindet Volotea künftig auch mit Teneriffa Süd, Olbia, Lyon und Las Palmas.

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Weil Airlines ungerne zahlen: Deutsche Gerichte mit Klagen „überschwemmt“

Allein im Jahr 2022 wurden nach Angaben des Deutschen Richterbunds rund 70.000 Klagen gegen Fluggesellschaften bei deutschen Gerichten eingebracht. Die Gründe sind zumeist ident: Entschädigungsleistungen laut Fluggastrechteverordnung werden abgelehnt oder die Forderung des Passagiers wird einfach ignoriert. Bereits vor der Corona-Pandemie glänzte die Branche nicht gerade mit zügiger Bearbeitung, wenn es darum ging, dass Entschädigungs- und/oder Schadenersatzansprüche an Passagiere ausbezahlt werden müssen. Je nach Anbieter wurde die Bearbeitung in die Länge gezogen oder aber pauschal und zumeist gar nicht begründet einfach abgelehnt. Mittlerweile bürgert sich schleichend ein, dass E-Mails, Briefe und Telefaxe der „Anspruchsteller“ einfach über Monate hinweg gar nicht beantwortet werden. Selbst ein rechtskräftiges Gerichtsurteil ist keine Garantie dafür, dass das zugesprochene Geld dann auch tatsächlich fließt. Erst kürzlich sorgte ein Fall, der sich im Vereinigten Königreich zugetragen hat, für Aufsehen. Wizz Air zahlte erst nachdem ein Gerichtsvollzieher am Flughafen London-Luton die Pfändung von Vermögenswerten angedroht hatte. Passagiere sind besser informiert als früher Wiederholt äußerten einzelne Richter gegenüber verschiedene Medien, dass besonders die deutschen Amtsgerichte, an denen die meisten Klagen von Fluggästen zunächst verhandelt werden, regelrecht überschwemmt werden. Besonders hart trifft es dabei jene, deren Sprengel auch den Sitz von Airlines und/oder großer Flughäfen umfasst. Laut Deutschem Richterbund wurden allein im vergangenen Jahr aufgrund der Fluggastrechte etwa 70.000 Klagen gegen Fluggesellschaften eingebracht. Dies wäre vermeidbar, wenn die Anbieter es nicht regelrecht darauf anlegen würden vor Gericht zu landen. In zahlreichen Fällen erscheint auch niemand, so dass dann ein Versäumnisurteil zu Gunsten der Kläger ergeht. Je nach Airline geht man

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