Juli 4, 2023

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Juli 4, 2023

Flynas und Flyadeal haben Tivat-Flüge abgeblasen

Die Billigfluggesellschaften Flynas und Flyadeal haben ihre Pläne ab Riad nach Tivat zu fliegen kurzfristig abgesagt. Beide Unternehmen machten keine näheren Angaben zu den Gründen. Das Portal Ex-Yu-Aviation.com schreibt, dass die beiden Routen am 24. Juni bzw. 1. Juli 2023 aufgenommen werden hätten sollen. Der Verkauf von Flugscheinen wurde kurzfristig eingestellt und kurz darauf folgten die Absagen. Flynas nimmt seit 1. Juli 2023 Kurs auf Podgorica und Flyadeal fliegt unter anderem nach Sarajevo.

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Neuer Tarifvertrag: Condor-Piloten bekommen mehr Geld

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Verdi haben sich mit der Geschäftsleitung der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Arbeitnehmervertreter erklären, dass dieser weitreichende Verbesserungen für die Piloten beinhalten soll. Aufgrund der Staatshilfe, die Condor in den letzten Jahren gleich mehrfach in Anspruch genommen ist, ist die Flottengröße momentan beschränkt. Dafür hat Mehrheitseigentümer Attestor bereits eine Lösung gefunden, denn man hat mit Marabu Airlines eine in Estland ansässige Konzernschwester ins Leben gerufen. Diese kommt seit der Betriebsaufnahme aufgrund vieler Verspätungen und Streichungen nicht aus den Negativschlagzielen heraus. Da der Ticketvertrieb über Condor läuft bzw. Reisende, die ursprünglich Flüge der deutschen Airline gebucht hatten, jedoch auf Marabu umgebucht wurden, leidet durchaus auch die Marke Condor unter der schwachen Performance der estnischen Konzernschwester, die den überwiegenden Teil der Flüge von Wetlease-Anbietern durchführen lässt. Die Vereinigung Cockpit beschreibt den Tarifvertrag, der mit Condor abgeschlossen wurde, als gemeinsamen Pakt für das Wachstum. Er soll einen Inflationsausgleich sowie Einmalzahlungen zur Abmilderung der jüngsten Teuerungen beinhalten. Die Vergütungstabelle wurde um sechs zusätzliche Stufen nach oben erweitert. Der strukturell wirksame Inflationsausgleich umfasst jeweils zum Januar Steigerungen von sieben Prozent für 2024 und jeweils fünf Prozent für die nächsten beiden Jahre. Sollte die amtliche Inflationsrate in Deutschland höher ausfallen als die vereinbarten Steigerungsraten, so erhöht sich die Steigerung automatisch um die Hälfte dieser Differenz. Die Einigung beinhaltet daneben Einmalzahlungen in einer Gesamthöhe von 3000 Euro pro Pilot. „Wir haben trotz laufender Tarifverträge in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Blick auf die Zukunft einen Abschluss erzielt und damit Wachstumsperspektiven

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Slowenien treibt Gründung eines neuen Staatscarriers voran

Die slowenische Regierung will wieder einen eigenen Staatscarrier in die Luft bringen. Seitens des Premierministers wurde dem Verkehrsministerium grünes Licht für die entsprechenden Vorbereitungen, die Gründung und den Aufbau gegeben. Die auch aufgrund von Subventionen seitens der EU erzwungene Privatisierung der Adria Airways erwies sich als Flop, denn der vermeintliche Investor führte das Unternehmen in die Insolvenz. Seither ist die Konnektivität des südlichen Nachbarn Österreichs stark eingeschränkt. Verschiedene Förderprogramme haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass man nun wieder in Eigenregie abheben möchte. Als Partner könnte Amelia International fungieren, denn das Unternehmen verfügt sowohl in Frankreich als auch in Slowenien über AOCs. Gegenüber lokalen Medien gab man sich bezüglich einer möglichen Kooperation offen und meinte, dass man dies prüfen werde, sofern die Rahmenbedingungen passen.

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Spielberg: Greenpeace kritisiert Privatjet-Flüge zum Formel-1-Rennen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt den Formel-1-Grand-Prix, der am Wochenende im österreichischen Spielberg über die Bühne gegangen ist, um erneut gegen Privatjets zu poltern. Als Grundlage für die Behauptungen nimmt man jedoch keine aktuellen Zahlen, sondern jene des Vorjahres und nennt dabei auch nicht die Berechnungsmethode. Laut Greenpeace sollen zum Österreich-Rennen im Jahr 2022 exakt 151 Privatjet-Flüge geführt haben. Die Umweltschutzorganisation behauptet, dass diese so viele „so viele klimaschädliche Emissionen wie 116.000 Fans, die per Zug anreisen“ verursacht hätten. Man nutzt die Gelegenheit, um erneut ein EU-weites Verbot von Privatjets zu fordern. Greenpeace beruft sich auf Daten der Crowdsourcing-Plattform Opensky-Networks und behauptet, dass im Jahr 2022 rund 80 Prozent der Flüge eine Strecke unter 1.000 Kilometer gehabt hätten. Einige hätten von Salzburg, Innsbruck und Graz zum der Rennstrecke nahegelegenen Flugplatz geführt. Die Organisation nennt aber nicht die Art und Weise der Berechnung wie man zum Schluss gekommen ist, dass die Privatjet-Flüge angeblich so viele Emissionen verursacht hätten wie die Bahnanreise von 116.000 Besuchern. Auch gibt es keine validen Daten, die belegen, dass so viele Personen tatsächlich mit dem Zug nach Spielberg gefahren sind. Das Areal wird nämlich besonders häufig mit dem Auto angesteuert.  „Während die Klimakrise eskaliert, sitzen Superreiche korken-knallend in ihren klimaschädlichen Privatjets. Auf einem einstündigen Privatflug zum Formel-1-Vergnügen verursachen sie so viele klimaschädliche Emissionen, wie eine Person in Österreich durchschnittlich in ganzen fünf Monaten verursacht. Zur Belohnung für ihr klimazerstörendes Verhalten wird ihnen noch dazu am Militärflughafen der rote Teppich ausgerollt. Hier ist der Gipfel der Absurdität erreicht. Die

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Cyprus Airways flottet zwei A220-300 ein

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways wird zwei Airbus A220-300, die ursprünglich für Air Senegal bestimmt waren, einflotten. Die Maschinen sind bereits lackiert und werden in Kürze seitens der Air Lease Corporation übergeben. Im Gegensatz zu anderen Airlines wird man als erster europäischer Operator in der Business-Class nicht nur freie Mittelsitze, sondern echte Business-Class-Sitze anbieten. „Wir sind begeistert, mit dem ALC-Team an der ersten Implementierung der A220 in die Flotte von Cyprus Airways zu arbeiten“, sagte Paul Sies, Chief Executive Officer von Cyprus Airways. „Die A220, die in der Branche als bahnbrechend gilt, wird unseren Gästen ein neues Erlebnis bieten und unser Engagement für Nachhaltigkeit unterstreichen. Die A220 bietet die neueste Technologie auf dem Markt und ermöglicht große Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und bei den direkten Betriebskosten. Wir freuen uns auf eine lange und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit mit ALC und hoffen, dass wir in den kommenden Jahren bei der Weiterentwicklung unseres Flottenplans mit ihnen zusammenarbeiten können.“

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D-Gates: Neue Bier-Bar am Flughafen Wien eröffnet

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde bei den D-Gates (Non-Schengen) eine neue Center-Bar eröffnet. Diese trägt den Namen „Zapfmeisterei“ und bietet unter anderem sechs Biersorten vom Faß, gekühlte Drinks, Kaffee und gefüllte Laugenbrezeln an. Betrieben wird das neue gastronomische Angebot von Lagardère Travel Retail in Kooperation mit der Ottakringer Brauerei. „Von den D-Gates heben internationale Flüge in die ganze Welt ab. Mit der Zapfmeisterei und Ottakringer aus Wien bieten wir Reisenden hier eine österreichische Traditionsmarke in einer modern gestalteten Bar und entspannter Atmosphäre inmitten des Abflugbereichs an. Damit erweitern wir unser Angebot an heimischen Top-Brands am Standort und bauen unsere gute Zusammenarbeit mit Lagardère noch weiter aus. Ein herzliches „Prost“ allen Passagieren, die im Sommer vom Flughafen Wien aus ihre Reise starten“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die neue Bar befindet sich im Bereich der D-Gates und ist täglich zwischen 5 Uhr 00 und 22 Uhr 00 geöffnet. Die Zapfmeisterei bietet sechs verschiedene Ottakringer Biere, kühle Softdrinks bis hin zu frisch gepresstem Orangensaft, Kaffee und Snacks wie etwa gefüllte Laugenbrezen an. Lagardère Travel Retail baut so das Angebot am Standort weiter aus und schafft noch mehr Gastronomieauswahl am Flughafen Wien. „Die Zapfmeisterei ist ein neues Konzept, das wir gemeinsam mit Ottakringer vorstellen dürfen. Die Kooperation mit Wiens Traditionsbrauerei schafft uns neue gastronomische Möglichkeiten und bietet Passagieren noch mehr Auswahl innerhalb unseres Angebots auf dem Flughafen Wien. Wir freuen uns im Sommer viele Passagiere bei uns begrüßen zu dürfen und danken dem Flughafen Wien und Ottakringer für die großartige Zusammenarbeit

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Air Macau verliert Ende 2023 alle „Sonderrechte“

In der chinesischen Sonderverwaltungszone wurde ein Gesetz, das die Zivilluftfahrt reformieren soll, verabschiedet. Dies soll auch die Sonderrechte von Air Macau auf dem städtischen Airport beenden und für mehr Wettbewerb sorgen. Über 28 Jahre lang war es nur Air Macau gestattet auf dem Flughafen Maschinen zu stationieren. Weiters verwaltete der Carrier die Start- und Landerechte. Dies hatte zur Folge, dass dieser nach Belieben potentielle Wettbewerber fernhalten konnte. Mit Jahresende 2023 wird damit Schluss sein und Air Macau muss sich dem Konkurrenzkampf stellen.

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Verkehrspiloten-Ausbildung mit Flugpraxis in den USA

Die internationale Flugschule Flying Academy kündigt die Einführung eines neuen Produkts an: EASA ATPL mit US-Erfahrung. Dabei können Flugschüler nach der theoretischen Ausbildung praktische Erfahrung in den USA sammeln. Die Flugausbildung in den USA ist billiger als in Europa und in Miami und Los Angeles herrscht das ganze Jahr über perfektes Flugwetter. Flying Academy, ein führender Anbieter von Pilotenausbildungen, freut sich, die Einführung seines neuesten Produkts „EASA ATPL mit US-Erfahrung“ bekannt zu geben. Dieses innovative Angebot richtet sich an angehende Verkehrspiloten, die ihre EASA Airline Transport Pilot License (ATPL) erwerben und gleichzeitig wertvolle praktische Erfahrung in den USA sammeln möchten. Das Programm ist ideal für zukünftige Piloten, die ihre Flugzeit maximieren und dabei Geld sparen wollen, indem sie den Großteil ihrer Flugausbildung in den Vereinigten Staaten absolvieren und gleichzeitig ihre theoretischen Kurse online absolvieren. Danach können sie wertvolle Erfahrungen in Europa sammeln, indem sie dort ihre Ausbildung für die Commercial Pilot License (CPL) und die theoretischen ATPL-Prüfungen absolvieren. Das Programm umfasst Online-Theorieunterricht, Flugsimulationstrainings und Flugstunden in einer Vielzahl von verschiedenen Flugzeugen. EASA ATPL mit US-Erfahrung bietet Flugschülern die einzigartige Möglichkeit, ihre theoretische Ausbildung und praktische Erfahrung zu kombinieren und so das Wissen und die Fähigkeiten zu erwerben, die für den Erfolg in der globalen Luftfahrtindustrie erforderlich sind. Das Programm ist so strukturiert, dass es den Teilnehmern ein umfassendes Verständnis der EASA-Vorschriften und -Standards vermittelt und sie mit der USamerikanischen Luftfahrt, einschließlich Vorschriften, Verfahren und Praktiken, vertraut macht. „Wir freuen uns sehr, mit EASA ATPL mit US-Erfahrung ein bahnbrechendes Programm auf

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Corendon: Sommerflugplan um 40 Prozent gekürzt

Die Fluggesellschaften der Corendon Group sind im Vorjahr mit einer großangelegten Expansion, die überwiegend mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen bewerkstelligt wurde, aufgefallen. Doch bereits während der Sommerflugplanperiode 2022 wurde wiederholt der Rotstift angesetzt. Heuer fällt das Angebot massiv kleiner aus. Nachteilig dürfte sich für Corendon erwiesen haben, dass man kein Fuel Hedging hatte und daher voll von den gestiegenen Treibstoffpreisen betroffen war. Das führte dazu, dass man eigenen Angaben nach in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geflogen ist und gegen Jahresende 2022 auch Probleme mit dem deutschen Zoll hatte, der Pfändungen wegen offener Luftverkehrssteuern eingeleitet hatte. Zwar stellt es das Unternehmen so dar, dass die gestiegenen Treibstoffpreise die Hauptursache gewesen wäre, jedoch hat man sich offensichtlich hinsichtlich der Nachfrage auf vielen Routen massiv verkalkuliert. Auch sind Wetlease-Flugzeuge zumeist deutlich teurer als eigene Produktion. Die Folge daraus: Im Sommer 2023 ist Corendon auf Sparflamme unterwegs und bedient eigenen Angaben nach nur die klassischen Stammmärkte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Türkei-Flügen. Gruppenweit wurde der Flugplan um 40 Prozent reduziert. Auch will man heuer ohne Wetlease-Maschinen auskommen. Im Bereich des Vertriebs setzt Corendon noch stärker als zuvor auf Ticketverkäufer in Reisebüros.

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