Juli 31, 2023

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Juli 31, 2023

Sicherheitskontrolle: Was sind eigentlich „CT-Scanner“?

Flughäfen sind zentrale Knotenpunkte des globalen Reiseverkehrs, und die Sicherheit der Passagiere steht hierbei immer an erster Stelle. In den letzten Jahren hat sich die Technologie für Gepäckkontrollen kontinuierlich weiterentwickelt, und einer der neuesten Durchbrüche sind die sogenannten CT-Scanner (Computertomographie-Scanner) an Flughäfen. Diese bahnbrechende Technologie verspricht eine höhere Sicherheit und Effizienz in der Gepäckkontrolle und bringt einige bemerkenswerte Vorteile gegenüber herkömmlichen Handgepäckscannern mit sich. Wie funktionieren CT-Scanner an Flughäfen? CT-Scanner sind keine unbekannte Technologie und werden bereits in der Medizin zur Diagnose eingesetzt. An Flughäfen funktionieren sie ähnlich: Das Handgepäck des Passagiers wird in einen rotierenden Scanner eingeschoben, der eine Vielzahl von Röntgenstrahlen aus verschiedenen Winkeln verwendet, um eine 3D-Bildgebung des Gepäcks zu erstellen. Diese Bilder ermöglichen eine genaue Durchleuchtung und Analyse des Inhalts. Im Vergleich zu herkömmlichen Handgepäckscannern, die zweidimensionale Röntgenbilder erzeugen, bieten CT-Scanner eine deutlich präzisere Darstellung und erlauben eine umfassendere Untersuchung des Gepäcks. Dies ermöglicht eine genauere Identifizierung von gefährlichen Gegenständen und Substanzen. Erleichterungen für Passagiere durch den Einsatz von CT-Scannern Der Einsatz von CT-Scannern an Flughäfen bringt einige erhebliche Erleichterungen für Passagiere mit sich. Zum Beispiel dürfen Passagiere, die durch einen CT-Scanner gehen, Flüssigkeiten im Handgepäck mitführen, ohne die üblichen Beschränkungen von 100 ml pro Behälter und den obligatorischen Ziplock-Beutel beachten zu müssen. Die verbesserte Bildgebung ermöglicht es den Sicherheitsbeamten, Flüssigkeiten genauer zu identifizieren und zu unterscheiden. Darüber hinaus müssen Reisende ihre elektronischen Geräte wie Laptops und Tablet-PCs nicht mehr separat aus dem Handgepäck nehmen und auf einem Tablett durch den Scanner schieben. Die 3D-Bildgebung der

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Air Baltic sucht rund 200 neue Mitarbeiter

Die lettische Air Baltic plant bis Ende 2023 den Personalstand auf rund 2.500 Mitarbeiter zu erhöhen. Im ersten Halbjahr 2023 hat man 347 Neueinstellungen vorgenommen, so dass man momentan 2.360 Beschäftigte hat.  Im Jahr 2023 sind die Stellen, für die bisher die meisten Bewerbungen eingegangen sind, Junior Cabin Crew (>1800), First Officer (>950), Senior First Officer (>330), Storekeeper (>330), Experienced Cabin Crew (>320), Revenue Analyst (>270), Flight Dispatcher Assistant (>170), Logistics Courier (>170).  Alīna Aronberga, Senior Vice President Human Resources bei airBaltic: „Wir sind stolz darauf, dass airBaltic zu den beliebtesten Arbeitgebern in Lettland zählt und gleichzeitig die besten Verbindungen in den baltischen Raum bietet. Mit der Stärkung unserer Marktpräsenz und der Vergrößerung der Flotte durch neue Flugzeuge wächst auch unsere Belegschaft.“ 

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Luftverkehr: Kreditversicherer Coface sieht deutliche Branchenerholung

Der Kreditversicherer Coface kommt in einer aktuellen Analyse zum Schluss, dass sich die Luftverkehrsbranche auf dem besten Weg der Erholung befindet. Dies habe für einige andere Branchen einen regelrechten „Lokomotiveneffekt“. Allerdings sieht man angesichts hoher Energiekosten auch potentielle Risiken. „Die Erholung im Luftverkehr hat positive Auswirkungen auf den Verkehrssektor“, sagt Dagmar Koch, County Managerin von Coface Österreich und zitiert die jüngsten Coface-Branchenanalysen. Die Erholung zeigt sich besonders stark in Westeuropa, im Nahen Osten und in Japan. „Gründe dafür sind die Wiedereröffnung Chinas, der Erholung des Tourismus und die Auswirkungen bestimmter staatlicher Maßnahmen“, so Koch weiter. Die Gesamtrisiken bleiben jedoch aufgrund der hohen Energiekosten und der schleppenden weltweiten Nachfrage hoch. „Innerhalb des Verkehrssektors hat der Luftverkehr am stärksten unter der Pandemie gelitten. Daher erlebt er jetzt eine dynamischste Erholung“, unterstreicht die Coface-Managerin. Die allmähliche Wiederöffnung der Volkswirtschaften seit dem 2. Halbjahr 2021 hat die Landschaft maßgeblich verändert. Die Wiedereröffnung der Grenzen Chinas (Anfang 2023) und Japans (Ende 2022) sowie die Lockerung der Reisebedingungen für internationale Touristen (Frühjahr 2023) sind starke Stützen. Die Zahl der kommerziellen Flüge hat ebenfalls zugenommen und liegt nun über dem Niveau vor der Pandemie – auch wenn die Sitzplatzauslastung weiterhin niedriger ist. Der asiatisch-pazifische Raum verzeichnete im April 2023 einen Anstieg des gesamten Passagieraufkommens um 171 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – insbesondere wegen China. Trotz dieses starken Anstiegs bleibt die Nachfrage in der Region geringer als im Jahr 2019 (-18 Prozent im April 2023 gegenüber April 2019).  Mehr Neubestellungen bei Airbus und Boeing In Westeuropa und

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Nationalfeiertag: Zürich nutzt Piste 28 nicht

Aufgrund von Feuerwerken, die anlässlich des schweizerischen Nationalfeiertages für den 1. August 2023 angekündigt sind, werden die in Zürich tätigen Fluggesellschaften ausnahmesweise die Piste 14/16 in abendlicher Zeitenlage nutzen.  Wie in den vergangenen Jahren werden aufgrund von Feuerwerken auch am diesjährigen 1. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Gemäss deutscher Verordnung müsste ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden.    Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet. Landungen erfolgen ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden.   

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Urlaub wegen Waldbränden abgebrochen: Diese Rechte haben Pauschalreisende

Jeder Urlauber freut sich auf eine unbeschwerte Reise, doch manchmal können unvorhergesehene Ereignisse wie Flugstreichungen, Verspätungen oder Naturkatastrophen wie Waldbrände das Ferienglück trüben. In solchen Situationen tragen Reiseveranstalter eine besondere Verantwortung, um die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Kunden zu gewährleisten. Doch welche Pflichten haben Reiseveranstalter genau, wenn sich der Urlaub aufgrund von unregelmäßigen Ereignissen gefährdet? Urlaub wegen Waldbränden vorzeitig abgebrochen oder Hotel unbenutzbar: Die Verpflichtungen des Reiseveranstalters Wenn ein Waldbrand oder eine Naturkatastrophe den Urlaubsort beeinträchtigt und die Sicherheit der Reisenden gefährdet, muss der Reiseveranstalter umgehend handeln. Er hat die Pflicht, seine Kunden über die Situation zu informieren und gegebenenfalls Maßnahmen zur Sicherheit und zum Wohlbefinden der Urlauber zu ergreifen. Dies kann den vorzeitigen Abbruch des Urlaubs oder die Evakuierung aus der betroffenen Region beinhalten. Darüber hinaus ist der Reiseveranstalter dazu verpflichtet, eine geeignete Ersatzunterkunft zu organisieren, wenn das gebuchte Hotel aufgrund der Naturereignisse nicht nutzbar ist. Die Ersatzunterkunft sollte qualitativ und preislich dem ursprünglich gebuchten Hotel entsprechen. Die Kosten für die Ersatzunterkunft trägt der Reiseveranstalter für die Dauer der Unbenutzbarkeit des ursprünglichen Hotels. Gestrandet am Urlaubsort: Recht auf Ersatzunterkunft Wenn Reisende aufgrund von Flugstreichungen, Verspätungen oder anderen unvorhergesehenen Umständen am Urlaubsort stranden, müssen sich Reiseveranstalter ebenfalls um eine angemessene Ersatzunterkunft kümmern. Die Dauer, für die der Reiseveranstalter die Kosten übernehmen muss, kann regional und gesetzlich unterschiedlich geregelt sein. In der Regel sollte der Reiseveranstalter jedoch eine Ersatzunterkunft für mindestens ein bis zwei Nächte bereitstellen. Reisepreisminderung bei vorzeitigem Urlaubsabbruch wegen Waldbränden Wenn eine Urlaubsreise aufgrund von Waldbränden oder anderen

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Münster/Osnabrück: Ryanair mit 500.000 Fluggästen

In der vergangenen Woche konnte der Billigflieger Ryanair am Flughafen Münster/Osnabrück den Meilenstein der Beförderung von einer halben Million Passagiere feiern. In der laufenden Sommerperiode 2023 bietet man neu das von der Tochtergesellschaft Lauda Europe bediente Ziel Zadar an.  „Wir freuen uns, gemeinsam mit Ryanair diesen wichtigen Meilenstein zu feiern und sehen einer erfolgreichen Partnerschaft in der Zukunft mit weiterem Wachstum entgegen“, erklärt Flughafendirektor Rainer Schwarz.  „Wir freuen uns, die halbe Million Ryanair-Passagiere am Flughafen Münster/Osnabrück feiern zu können. Ryanair nahm 2013 den Betrieb am Flughafen Münster/Osnabrück auf und fördert weiterhin die regionale Entwicklung durch die Unterstützung von über 80 lokalen Arbeitsplätzen und die Bereitstellung einer noch besseren Anbindung an Europa und seine Millionen von Urlaubern. Unser Sommerflugplan 2023 hat sich als sehr beliebt erwiesen, einschließlich unserer Strecken nach Korfu und Palma de Mallorca sowie der neuesten Verbindung nach Zadar“, so Ryanair-Country-Managerin Annika Ledeboer. 

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