August 10, 2023

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August 10, 2023

Halbjahreszahlen: Croatia Airlines fliegt wieder profitabel

Nach langer „Durststrecke“ konnte Croatia Airlines im ersten Halbjahr 2023 wieder in die schwarzen Zahlen fliegen. Der Carrier teilte mit, dass man einen Nettogewinn in der Höhe von 1,69 Millionen Euro geschrieben hat.  Dem gegenüber steht, dass man im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 21,8 Millionen Euro in den roten Zahlen war. Auch vor der Pandemie war man nicht profitabel, denn die ersten sechs Monate des Jahres 2019 schloss man mit einem Fehlbetrag von 11,9 Millionen Euro ab. 

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Italien: MSC übernimmt Alis Cargo

Die Reederei MSC hat die italienische Frachtfluggesellschaft Alis Cargo mehrheitlich übernommen. Diese soll Anfang 2024 mit einer Boeing 777F neu an den Start gegangen. Bis dahin will man den Carrier mit Sitz am Flughafen Malpensa komplett übernommen. „Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Alis Cargo ist ein Schritt, um die Kapazitäten von MSC Air Cargo zu erweitern und unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges und konsistentes Angebot zu bieten. Ich bin ebenso stolz darauf, dass wir einen Partner gefunden haben, der eine gemeinsame Vision mit uns teilt und ein starkes Fundament geschaffen hat, das wir hoffentlich weiter ausbauen werden“, so Jannie Davel, Senior Vice-President bei MSC. Alis Cargo war während der Corona-Pandemie mit so genannten Preightern aktiv. Man setzte zwei Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER als Behelfsfrachter ein. Allerdings ist dies seitens der EASA nicht mehr erlaubt, so dass der Flugbetrieb seit Ende 2022 ruht. Auch wurden AOC und Betriebsgenehmigung durch die ENAC stillgelegt. Unter der neuen Eigentümerschaft von MSC soll der Neustart erfolgen. Auch soll die Flotte, die derzeit aus null Flugzeugen besteht, schrittweise hochgefahren werden. Es ist anzunehmen, dass MSC die Expansion künftig nicht mehr über den Partner Atlas Air, sondern über die hauseigene Fluggesellschaft vorantreiben wird. Alis Cargo soll nach Außen als MSC Air Cargo auftreten.

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AIr Baltic bewirbt sich um Subventionen in Slowenien

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat sich im Rahmen einer neuerlichen Ausschreibung der slowenischen Regierung um Subventionen für die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Ljubljana und Riga beworben.  Laut offizieller Mitteilung des Verkehrsministeriums ist der Carrier der einzige Bewerber, der sich im zweiten Anlauf der Ausschreibung beworben hat. In der ersten Runde hatte man mit Luxair und Air Montenegro auch nicht nennenswert mehr Interessenten. Das zuletzt genannte Unternehmen hat das Angebot zwischenzeitlich zurückgezogen.  Bislang gab es keine Nonstopverbindung zwischen Riga und Ljubljana. Sollten die Verhandlungen mit Air Baltic erfolgreich sein, so könnte der slowenische Airport mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 an das lettische Drehkreuz angebunden werden. 

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Kanada: Buffalo Airways hat erste Boeing 737-300 übernommen

Schon vor langer Zeit wurde es angekündigt, jedoch erst vor wenigen Tagen vollzogen: Der kanadische Oldtimer-Carrier Buffalo Airways hat am 3. August 2023 den ersten Jet eingeflottet. Es handelt sich um einen Boeing 737-Frachter, der fast 37 Jahre alt ist. Die betagte Maschine war bis 2016 bei der spanischen Swiftair im Einsatz und hat eine lange Standzeit hinter sich. Dies dürfte auch die Hauptursache dafür sein, dass sich die Übernahme durch Buffalo Airways erheblich verzögert hat. Noch unter der Registrierung 2-ESKA wurde die Boeing 737-300BDSF am 3. August 2023 von Bournemouth mit Zwischenstopps in Keflavik und Iqaluit nach Edmonton überstellt. Beim kanadischen Carrier wird dieses Flugzeug künftig die Registrierung C-FBAE tragen und ab Edmonton auf Cargoflügen zum Einsatz kommen. Die Einflottung dieser Boeing 737-300 wurde seitens des Buffalo-Airways-Geschäftsführers schon vor längerer Zeit angekündigt. Zunächst hieß es, dass die Überstellung Mitte 2022 erfolgen wird. Allerdings stellte sich heraus, dass der technische Zustand der Maschine schlechter war als ursprünglich angenommen. Aufwendige Wartungsarbeiten waren notwendig, um den betagten Mittelstreckenjet wieder fit to fly machen zu können. Die Einflottung dieser Maschine bedeutet für den kanadischen Oldtimer-Betreiber den Einstieg ins Jet-Zeitalter. Allerdings wird man im Gegenzug kein anderes Flugzeug ausflotten, sondern betrachtet die Übernahme der Boeing 737-300 als Expansionsschritt. Seinerzeits wurde mitgeteilt, dass man eine steigende Cargonachfrage registriert und entsprechend darauf reagiert. Der Unternehmensdoktrin, dass man ältere Maschinen betreibt, bleibt man aber treu, denn der Neuzugang geht auf die 37 Jahre zu.

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Cedok baut Charterangebot ab Budweis aus

Erst vor wenigen Tagen wurde am tschechischen Flughafen Budweis der erste Charterflug durchgeführt. Der Tour Operator Cedok hat bereits seine Planungen für den Sommerflugplan 2023 vorgestellt.  Man wird Charterflüge bzw. Pauschalreisen ab Budweis zu den Destinationen Antalya, Rhodos, Heraklion und neu auch Burgas und Enfindha anbieten. Die operative Durchführung soll wie in diesem Jahr durch Smartwings erfolgen. Die Anzahl der Charterumläufe hat man aber noch nicht mitgeteilt. 

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Mal Fluggastbrücke, mal Busboarding: Warum eigentlich?

An vielen Flughäfen erfolgt das Einsteigen in Verkehrsflugzeuge, soweit technisch möglich, über so genannte Gangways. Diese sind bei Passagieren beliebt, denn man kann bei jedem Wetter trockenen Fußes direkt zum Flugzeug kommen. Allerdings haben diese für die Airlines und die Reisenden auch Nachteile.  Fluggastbrücken haben umgangssprachlich viele Bezeichnungen. Der Sinn und Zweck der Erfindung ist aber simpel: Die Passagiere sollen so rasch und komfortabel wie möglich in ihr Flugzeug gelangen. Da man keine Busfahrt und keinen Fußweg über das Vorfeld absolvieren muss, bevorzugen viele Fluggäste diese Form des Boardings.   Ursprünge und erste Pioniere  Der weltweit erste Flughafen, der Fluggastbrücken einsetzte, war der Minneapolis-Saint Paul International Airport in den USA im Jahr 1959. Diese Innovation revolutionierte den Flugbetrieb und legte den Grundstein für eine neue Ära des Passagierkomforts. In Europa folgten schnell andere Flughäfen, darunter der Flughafen London Heathrow und der Frankfurter Flughafen.  In der D-A-CH-Region dauerte die Einführung der Gangways noch ein wenig länger, denn erst ab Ende der 1960er-/Anfang der 1970er-Jahre begannen die Airports nach und nach mit der Aufrüstung. In Deutschland zählten – nebst Frankfurt am Main – auch München und Düsseldorf zu den Pionieren. Später folgten beispielsweise Hamburg und Berlin-Tegel. In Österreich zog Wien-Schwechat nach. In der Schweiz war der erste Airport mit Fluggastbrücken Zürich-Kloten.  Vor- und Nachteile für Fluggesellschaften und Passagiere  Für Passagiere bieten Fluggastbrücken offensichtliche Vorteile. Sie ermöglichen einen nahtlosen Übergang zwischen Terminal und Flugzeug, ohne dass man Wind und Wetter ausgesetzt ist. Zudem spart es Zeit und Mühe, da lange Fußwege vermieden werden. Allerdings

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Ryanair startet neuen Anlauf gegen OTAs

Seit vielen Jahren befindet sich die Billigfluggesellschaft Ryanair im Dauerstreit mit so genannten Online-Travel-Agents, die mittels Screen-Scraping ohne Vertriebsvereinbarung Tickets des Carriers verkaufen. Das Unternehmen ist schon oft – mit unterschiedlichem Erfolg – vor Gericht gezogen.  Nun startet der Lowcoster einen neuen Anlauf, um in der Öffentlichkeit zur Direktbuchung bei der AIrline aufzurufen. Man schreibt auch unter anderem: “ Ryanair unterhält keine Geschäftsbeziehungen zu OTAs, und OTAs sind von Ryanair nicht autorisiert, ihre Flüge zu verkaufen“.  Zuletzt sorgte der Carrier mit zum Teil merkwürdigen Identifikationsverfahren von Passagieren, die über so genannte OTAs gebucht haben, für Aufsehen. Beispielsweise verlangt man ein Video-Ident-Verfahren, das in dieser Form sonst nur bei Bankdienstleistungen zum Einsatz kommt.  

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