September 28, 2023

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September 28, 2023

China Airlines stockt Japan-Präsenz weiter auf

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines stockt den Flugverkehr zwischen Taipeh und Kumamoto weiter auf. Ab Dezember 2023 wird man auch an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag fliegen und somit vier wöchentliche Umläufe anbieten. Mit den zusätzlichen sechzehn Flügen pro Woche ab Januar 2024 auf der Strecke Taipeh-Fukuoka wird China Airlines zwanzig wöchentliche Flüge in die Region Kyushu durchführen und damit zur Fluggesellschaft mit den häufigsten Flügen in die Region werden.

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Nürnberg: Swiss und Austrian Airlines stellen ihre Präsenz auf den Prüfstand

Am Flughafen Nürnberg wackeln gleich zwei Anbindungen an Star-Alliance-Drehkreuze heftig. Sowohl Austrian Airlines als auch Swiss stellen ihre Flüge zum bayerischen Airport auf den Prüfstand. mit anderen Worten: Sowohl Wien als auch Zürich könnten eingestellt werden. Den Verlust der Zubringerflüge nach München, die einst von Lufthansa angeboten wurden, konnten sowohl der Flughafen Nürnberg als auch die Passagiere leicht verkraften. Gibt es doch genügend Alternativen, insbesondere mit dem eigenen Auto, um zum Franz-Josef-Strauß-Airport zu kommen. Lufthansa selbst hat einen so genannten Express-Bus, der nur dann buchbar ist, wenn man mit dem Kranich und/oder einem Star-Alliance-Partner fliegt, auf die Beine gestellt. Dem Vernehmen nach wird dieser nach anfänglicher Zurückhaltung durch die Passagiere doch ganz gut angenommen. Nach Zürich und Wien sind es aber ein paar Kilometer mehr, so dass ein Ersatz durch einen Reisebus definitiv kein Thema ist. Beide Routen, die auch als Hub-Anbindung an das jeweilige Drehkreuz fungieren, stehen aber auf dem Prüfstand. Sowohl Swiss als auch Austrian Airlines könnten diese Flüge bereits zum Winterflugplan 2023/24 einstellen. Die Wien-Strecke hat eine langjährige Vorgeschichte, die vereinfacht ausgedrückt als Hin- und Her zu beschreiben ist. Austrian Airlines hatte diese an Eurowings abgegeben und die eingesetzten Maschinen erwiesen sich als zu groß. Es ging zurück an die AUA und bedingt durch die Ausflottung der de Havilland Dash 8-400 ist man so ziemlich am gleichen Punkt angelangt. Einst hatte auch Air Berlin diese Route im Portfolio, wobei in den letzten Jahren hauptsächlich Turboproflugzeuge der Luftfahrtgesellschaft Walter zum Einsatz gekommen sind. Swiss hat nach der Corona-Pandemie

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August 2023: Wiener Hotels mit 1,6 Millionen Nächtigungen

Die Wiener Beherbergungsbetriebe hatten im Juli 2023 einen Umsatz in der Höhe von 110,2 Millionen Euro und lagen damit um 29 Prozent über dem Vorjahreswert. Der August erreichte 1,6 Millionen (+14%) Gästenächtigungen. Seit Jahresbeginn wurden 10,9 Millionen (+39%) Übernachtungen gezählt. Den August 2023 schloss Wien mit 1.646.000 Nächtigungen und einem Plus von 14% zum Vergleichsmonat 2022 ab. Zwischen Jänner und August verzeichnete die Bundeshauptstadt 10.880.000 Übernachtungen – das bedeutet einen Zuwachs von 39% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Summe erwirtschafteten die Betriebe in diesem Zeitraum rund 622 Millionen Euro. Mit 320.000 Übernachtungen (+11%) führt Deutschland die Liste der Top-10-Märkte im August an, gefolgt von Österreich (214.000, -2%), Italien (135.000, +18%), den USA (81.000, +5%), Spanien (72.000, +19%), Polen (63.000, +23%), Frankreich (56.000, +15%), Großbritannien (55.000, +11%), Israel (41.000, +26%) sowie der Schweiz (28.000, +11%). Der Netto-Nächtigungsumsatz von Wiens Beherbergungsbetrieben betrug im Juli 110.245.747 Euro – das bedeutet einen Zuwachs von 29% zum Vergleichsmonat 2022. Im Zeitraum Jänner bis Juli konnten die Betriebe 621.961.000 Euro erwirtschaften – ein Plus von 61% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer betrug im August rund 74% (8/2022: rund 72%), jene der Betten 58,6% (8/2022: 56,7%). Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis August) lag die Zimmerauslastung bei rund 66% (1-8/2022: rund 53%), die Bettenauslastung bei 51,9% (1-8/2022: 42,1%). Insgesamt waren im August etwa 72.100 Hotelbetten in Wien verfügbar – das waren um 5.000 Betten (+7,6%) mehr, als im August 2022 angeboten wurden.

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Amazon Air schließt Standort Leipzig/Halle

Bislang sind unter der Marke Amazon Air zwei Frachter des Typs Boeing 737-800 am Flughafen Leipzig/Halle stationiert. Das wird sich schon bald ändern, denn der Onlinekonzern hat beschlossen, dass das örtliche Logistikzentrum geschlossen wird. Erst vor drei Jahren hat Amazon am genannten Airport das erste regionale Luftfrachtzentrum in Europa in Betrieb genommen. Dazu hat man zwei von ASL betriebene Frachtflugzeuge des Typs Boeing 737-800F stationiert und ein eigenes Cargozentrum errichtet. Dieses soll nun aufgelassen werden, wobei laut lokalen Medienberichten etwa 400 Jobs wegfallen sollen. Für die MDF AG, dem Betreiber des Flughafens Leipzig/Halle, ist dies keine gute Nachricht, denn Amazon Air gilt nebst DHL als wichtiger Kunde. Es wird damit gerechnet, dass dem Airport Einnahmen in der Höhe von mehreren Millionen Euro pro Jahr wegfallen werden. Allerdings sieht man dies durchaus auch als Chance, denn das bislang von Amazon genutzte Areal wird frei und könnte an einen anderen Kunden vermietet werden. Noch hat die MDF AG aber keinen Nachfolger für den Online-Handelsriesen in der Hinterhand. Da das Amazon-Cargozentrum explizit auf die Bedürfnisse des Händlers zugeschnitten wurde, wird sich noch zeigen, ob es hierfür einen Interessenten gibt. Amazon will sich jedenfalls in Europa verstärkt Frachtwegen auf dem Landweg, vorwiegend per Lastwagen, bedienen. Hintergrund der Entscheidung des U.S.-amerikanischen Konzerns dürfte sein, dass man sich hinsichtlich dem Aufkommen bzw. möglichen Wachstum verkalkuliert haben könnte. Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie war die Nachfrage so hoch, dass man kaum mehr eigene bzw. eingemietete Cargo-Kapazitäten bekommen konnte. Mittlerweile hat man einen Rückgang um die 70 Prozent

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Flughafen Berlin setzt auf künstliche Intelligenz am Vorfeld

Am Flughafen Berlin-Brandenburg soll so genannte künstliche Intelligenz im Bereich der Abfertigung künftig eine große Rolle spielen. Als erster deutscher Airport setzt man auf eine spezielle Software, von der man sich Optimierungen erwartet. Der BER will mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz erreichen, dass die Servicequalität, Pünktlichkeit und Effizienz gesteigert werden können. Gleichzeitig sieht man sich als Vorreiter, da man sich als erster deutscher Flughafen für eine solche Software-Lösung entschieden hat. Ob diese sich dauerhaft bewährt, muss aber noch unter Beweis gestellt werden. „Mit stabilen Prozessen und verlässlichen Flugplänen trägt ein Flughafen als Infrastrukturbetreiber zu einem guten Reiseerlebnis der Fluggäste bei. Am BER setzen wir in Zukunft auf eine KI-basierte Lösung, um die Stabilität des Netzwerks und die Pünktlichkeitswerte weiter zu steigern. Wir versprechen uns durch das maschinelle Lernen der Software wertvolle Erkenntnisse, die uns zusätzliche Impulse für eine Weiterentwicklung der Prozesse im operativen Flughafenbetrieb ermöglichen“, erklärt Thomas Hoff Andersson, Chief Operations Officer Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Während sich die zuletzt eingeführten digitalen Produkte des BER primär auf den Terminalbetrieb fokussierten, stehen nun die 49 terminalnahen Vorfeldpositionen des Hauptstadtflughafens im Fokus. Zusammen mit dem Unternehmen Assaia implementiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH flächendeckend ein System – die digitale TurnaroundControl-Lösung – mit dem Abfertigungsprozesse auf dem Vorfeld mit Hilfe einer selbst lernenden Software analysiert und relevante Handlungsempfehlungen erteilt werden. Dadurch können die Arbeitsschritte am Flugzeug optimiert werden, was zu einer höheren Stabilität im Flugplan und einer gesteigerten Pünktlichkeit führt. Das Produkt wird in den kommenden Monaten stufenweise eingeführt. Auf dem Vorfeld

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Neuer Carwash-Service am Flughafen Graz

Am Flughafen Graz steht nun mit Parkwash24 ein neuer Anbieter für die Reinigung von Kraftfahrtzeugen zur Verfügung. Auch wurde die Anzahl der Ladesäulen für Elektroautos aufgestockt, teilte der Airport mit. Während sich die Passagiere auf ihrer Reise befinden, können diese ihr Kraftfahrtzeug von Parkwash24 waschen und reinigen lassen. Das Service muss vorab online gebucht werden oder aber kann vor Ort mittels aufliegender QR-Code-Schlüsselanhänger in Anspruch genommen werden. Ein modernes Wasserdampfverfahren macht es möglich, dass pro Reinigung nur 3-4 Liter Wasser benötigt werden und chemische Reinigungsmittel nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen. Um auf die erhöhte Nachfrage nach Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge vorbereitet zu sein, wurden die Ladepunkte durch den Flughafen Graz Partner APCOA im Parkhaus verdoppelt. Ladestationen stehen somit im Parkhaus, sowie auf den Parkplätzen P0 und P1 zur Verfügung.

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