Oktober 3, 2023

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Oktober 3, 2023

Flughafen Leipzig will Vorreiter im Bereich SAF werden

Der Flughafen Leipzig/Halle soll künftig im Bereich so genannter nachhaltiger Luftfahrtkraftstoffe eine größere Rolle spielen. Gemeinsam mit Airbus, Condor, DHL, HH2E und Sasol hat man im Rahmen der dritten Luftfahrtkonferenz, die in Hamburg abgehalten wurde, eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Diese wurde an den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) übergeben. Das Projekt NetZeroLEJ wurde in den vergangenen Monaten von den Unterzeichnenden gemeinsam mit weiteren Partnern sowie mit Unterstützung des Bundes und der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt vorbereitet. Ziel von NetZeroLEJ ist es, die Produktion und den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im industriellen Maßstab vorzubereiten und umzusetzen. Das Vorhaben soll die Transformation des Luftfahrtsektors zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz voranbringen. Dadurch soll es einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Industrie-, Technologie- und Innovationsstandorts Deutschland leisten. „Die Luftfahrtindustrie weltweit ist sich ihrer Verantwortung für mehr Klimaschutz bewusst. Die Nutzung von CO2-neutral produziertem Kerosin in großem Maßstab ist die Voraussetzung dafür, die Klimawirkung der Luftfahrt in den nächsten Jahren signifikant zu verbessern. Derzeit sind die klimaneutralen Treibstoffe für den Luftverkehr nur in Kleinstmengen verfügbar. Die Region rund um den Flughafen Leipzig/Halle verfügt über die Innovationskraft, Technologie und die Kapazitäten, um die erforderliche Produktion von mehreren Hunderttausend Tonnen CO2-neutraler Treibstoffe pro Jahr umzusetzen. Sie kann damit weltweit eine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiger Luftverkehr einnehmen“, so Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der MDF AG.

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Flughafen Dortmund übertrifft Vorjahresaufkommen um 25 Prozent

Bis inklusive Ende August 2023 hatte der Flughafen Dortmund 2.041.622 Passagiere und damit um etwa ein Viertel mehr als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Allerdings liegt das Aufkommen noch immer unter dem Wert, den man in 2019 erreicht hatte. Generell zeigt sich, dass – abgesehen von wenigen Ausnahmen – fast alle deutschen Flughäfen das Passagiervolumen, das man im Jahr 2019 hatte, noch nicht erreichen konnten. In vielen EU-Staaten konnte man es bereits übertreffen. Unter den kleineren deutschen Airports ist sehr auffällig, dass jene, die über viel Lowcoster-Verkehr verfügen, besser dastehen als jene, von denen sich Billigflieger weitgehend fernhalten. Bezogen auf Dortmund: Obgleich der gesamte Luftverkehr noch dem Niveau des Rekordjahres 2019 unterliegt, ist der Dortmunder Flughafen auf der Überholspur. Wiederholt gelangen dem Airport neue Passagierrekorde, welche die Werte aus 2019 weit übertrafen. In einer bemerkenswerten Sommersaison bilanzierte der Flughafen im Juli 2023 mit 307.377 Fluggästen den erfolgreichsten Monat seiner Geschichte. Diese Entwicklung bestätigte sich im August mit einem vergleichbar hohen Fluggastvolumen (306.960 Passagiere). Die Zahlen des ADV-Flughafenverbandes bekräftigen dies: Auf Bundesebene hebt sich der Airport durch steilere Wachstumsraten wesentlich von anderen deutschen Flughäfen ab. Der Aufsichtsrat des Airports gab in der jüngsten Sitzung auch grünes Licht für die Anschaffung eines zusätzlichen elektrobetriebenen Flugzeugschleppers (Pusher). Bereits vorhandene Geräte mit Elektroantrieb überzeugen im täglichen Einsatz und untermauern das Vorhaben, den gesamten Fuhrpark perspektivisch auf umweltfreundliche Antriebssysteme umzustellen. Weiters soll der Flughafen Dortmund vier neue Bodenstromanlagen bekommen. Nach dem bereits erfolgten Umbau an der ersten Abstellposition sollen nun vier weitere Positionen

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Eurowings mit einigen neuen Routen im Winter 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 wird Eurowings einige neue Routen aufnehmen. Insgesamt umfasst das Angebot 105 Destinationen. Neu im Programm sind unter anderem Dubai und Tel Aviv, aber auch einige Ziele in Skandinavien. Ab der Basis Berlin-Brandenburg hat man fünf zusätzliche Ziele im Portfolio. Dabei handelt es sich um Dubai, Tiflis, Rovaniemi, Tromsø und Innsbruck. Von Düsseldorf aus nimmt man Tel Aviv, Ivalo und Kuusamo neu auf. Ganzjährig bedient man nun Eriwan. Tromsø wird die Lufthansa-Tochter auch ab Hamburg ansteuern. In Hannover errichtet Eurowings eine neue Basis. Von dort aus werden unter anderem Hurghada, Teneriffa und Gran Canaria neu angeboten. Ab Köln/Bonn geht es künftig ganzjährig nach Edinburgh. In Nürnberg errichtet man ebenfalls eine neue Base und nimmt Marsa Alam, Gran Canaria sowie Hurghada auf. Nach Dubai geht es neu ab Stuttgart. Ganzjährig angeboten werden nun Tirana und Bukarest. Weitere Neuaufnahmen:

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Wien feiert Jet2-Comeback und Aeroitalia-Erstflug

In den letzten Tagen konnte der Flughafen Wien das Comeback der britischen Billigfluggesellschaft Jet2 und die Neuaufnahme der Nonstopverbindung nach Ancona durch Aeroitalia feiern. Die zuletzt genannte Route wurde am 1. Oktober 2023 erstmals bedient. Zum Einsatz kommt auf dieser Strecke eine von der rumänischen Air Connect betriebene ATR72-600. Die Durchführung der Flüge erfolgt jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag. Aeroitalia ist erstmals ab Wien-Schwechat tätig. „Wir freuen uns über die neue Route Wien-Ancona in unserem Streckennetz. Diese Direktverbindung bietet für Geschäftsreisende aber auch Urlauber eine außergewöhnliche Gelegenheit sich vom zeitlosen Charm Wiens verführen zu lassen. Wir verstehen es als unsere Aufgabe die Verbindung zwischen europäischen Städten zu erleichtern und ein komfortables und hochwertiges Reiseerlebnis zu bieten“, so Gaetano Intrieri, CEO von Aeroitalia. „In eineinhalb Stunden an die Adriaküste: Mit Aeroitalia entsteht eine neue Verbindung zwischen Wien und Ancona. Die bedeutende Hafenstadt in Mittelitalien ist mit zahlreichen Fährverbindungen eine tolle Ergänzung in unserem Streckennetz an beliebten Urlaubszielen. Darüber hinaus haben österreichische Reisende auch die Möglichkeit das inneritalienische Streckennetz von Aeroitalia zur Weiterreise zu nutzen. Wir sagen „Benvenuta Aeroitalia“ und freuen uns sehr über einen neuen Airlinepartner am Flughafen Wien und, künftig auch mehr Reisende aus Italien bei uns begrüßen zu dürfen“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Jet2 ist zurück In der vergangenen Woche feierte die britische Fluggesellschaft Jet2 ihr Comeback auf Österreichs größtem Flughafen. Ab sofort verbindet die britische Airline jeden Montag und Freitag Wien mit Manchester. Ab November nimmt Jet2.com von Wien auch eine Verbindung

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SkyUp erhält Genehmigung für ACMI-Dienstleistungen in den USA

Die ukrainische Billigfluggesellschaft will künftig auch auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika ACMI-Dienstleistungen erbringen. Dazu hat man das notwendige FAR129-Zertifikat beantragt und mittlerweile ausgestellt bekommen. Vier Boeing 737-800 aus der Flotte der Fluggesellschaft, die wir mit dem Antrag eingereicht haben, haben die Genehmigung für den Flug in den US-Luftraum erhalten: UR-SQB, UR-SQC, UR-SQF und UR-SQP. „Damit ist ein wichtiges Ziel für die internationale Entwicklung der Marke erreicht worden. Ich bin stolz auf das Team, sein professionelles Vorgehen und seine Beharrlichkeit, Ergebnisse zu erzielen. Außerdem möchte ich im Namen des Unternehmens den zuständigen staatlichen Stellen der Vereinigten Staaten meinen aufrichtigen Dank für ihr Vertrauen und die Möglichkeit, in den USA zu arbeiten, aussprechen“, kommentierte der Generaldirektor von SkyUp Airlines, Dmytro Seroukhov.

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Ab 31. März 2024: KM Malta Airlines plc löst Air Malta als Air Malta ab

Am 31. März 2024 soll KM Malta Airlines plc die Nachfolge der defizitären Air Malta plc antreten. Gegenüber den Kunden soll der neue Staatscarrier weiterhin als Air Malta auftreten. Allerdings kommt es hinsichtlich der Tickets dann doch zu einem Schnitt, denn Buchungen, die die „old company“ nicht mehr erfüllen kann, sollen erstattet werden. Schon seit längerer Zeit sucht die maltesische Regierung nach einem Weg wie man die staatliche Fluggesellschaft Air Malta wieder mit frischem Geld versorgen kann. Da man das Unternehmen, das für hohe Löhne und hohen Personalstand bekannt war, in der Vergangenheit immer wieder subventioniert hat, weil erhebliche Verluste eingeflogen wurden, gab es aus Brüssel für eventuelle Corona-Hilfen kein grünes Licht. Hintergrund ist, dass im Zuge der letzten staatlichen Kapitalspritze ein Moratorium für weitere Zuschüsse angeordnet wurde. Nur noch acht Flugzeuge und 400 Mitarbeiter Der Personalstand der Air Malta wurde in mehreren Schritten stark reduziert, wobei den Beschäftigten angeboten wurde, dass diese künftig für die öffentliche Hand bei identen Bezügen arbeiten können. Das Problem an der Sache: Die Gehälter der Beamten in den staatlichen Dienststellen sind niedriger. Dies führte durchaus zu Streitigkeiten. Für jene, die noch für Air Malta tätig sind, könnte es durchaus knapp werden, denn das Nachfolgeunternehmen soll nur noch etwa 400 Mitarbeiter haben, so Finanzminister Clyde Caruana während einer Pressekonferenz. Damit soll KM Malta Airlines plc erheblich schlanker aufgestellt werden als das bestehende Unternehmen. Die Flotte soll übernommen werden, jedoch will man künftig nur noch mit acht Maschinen des Typs Airbus A320/A320neo in der Luft sein.

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Sommer 2024: Sunexpress mit zahlreichen neuen Türkei-Strecken ab Deutschland

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress legt im Sommerflugplan 2024 zahlreiche zusätzliche Verbindungen ab Deutschland und sekundären Airports im Heimatland des Carriers auf. Die meisten Routen bedient man temporär rund um den Hochsommer 2024. Die Destination Hatay bietet Sunexpress laut vorliegenden Flugplandaten im Zeitraum von 21. Mai bis 10. September 2024 ab Stuttgart an. Am 3. Juni 2024 folgt diese Route auch ab Düsseldorf. Aus dem Reservierungssystem ist ersichtlich, dass man den Einsatz von Boeing 737-800 plant. Samsun soll zwischen 23. Mai und 13. September 2024 ab München angeboten werden. Von Köln/Bonn aus geht es zwischen 26. Juni und 11. September 2024 ebenso mit Boeing 737-800 in diese türkische Stadt. Ab Frankfurt am Main will Sunexpress von 2. Juni bis 23. September 2024 mit Boeing 737-Max-8 Kurs auf Malatya nehmen. Diese Route soll ab 7. Juni 2024 auch ab Düsseldorf mit B737-800 angeboten werden. Nach Kayseri geht es ab 22. Juni 2024 mit Boeing 737-Max-8 ab Düsseldorf. Ebenso bietet man ab der deutschen Bundeshauptstadt von 24. Juni 2024 das Ziel Diyarbakir. Gaziantep wird Sunexpress mit B737-800 zwischen 24. Juni und 16. September 2024 auch ab München anbieten. Alle genannten Neuaufnahmen sollen einmal pro Woche bedient werden.

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