Oktober 4, 2023

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Oktober 4, 2023

Düsseldorf könnte letzte USA-Strecke verlieren

Der Flughafen Düsseldorf konnte schon bald ganz ohne Flugverbindung in die Vereinigten Staaten von Amerika dastehen, denn Delta Air Lines beabsichtigt die Atlanta-Strecke zum 26. Oktober 2023 einzustellen. Einst unterhielten LTU, Lufthansa und Air Berlin zahlreiche USA-Strecken ab Düsseldorf. Davon ist nichts mehr übrig. Lediglich die am 10. Mai 2023 reaktivierte Anbindung an das Drehkreuz Atlanta. Damit ist aber bald wieder Schluss. Der Verkauf von Flugscheinen nach dem 26. Oktober 2023 wurde bereits eingestellt. Der Düsseldorfer Flughafen ist der Ansicht, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Man verweist darauf, dass die Route eine hohe Auslastung von weit über 90 Prozent habe und will mit Delta Air Lines nochmals verhandeln.

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Celebrity Cruises mit neuer Late-Check-Out-Option

Gegen Aufpreis bietet Celebrity Cruises ihren Fahrgästen nun an, dass der Check-Out am letzten Tag der Reise verspätet erfolgen kann. Man kann dann bis zu 90 Minuten vor dem Ablegen der nächsten Kreuzfahrt an Bord bleiben und die Services des Schiffes in Anspruch nehmen. Vorerst wird dies an den Häfen Athen, Barcelona, Civitavecchia und Ravenna angeboten. Zur Auswahl stehen zwei unterschiedliche Pakete. Das günstigere kostet 69 U.S-Dollar und das teurere schlägt mit 99 Euro zu Buche. Nähere Einzelheiten zu den Late-Check-Out-Optionen erhalten interessierte Personen direkt bei der Reederei oder bei ihrem Reisebüro.

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Airbus: Christian Scherer zum Leiter der Verkehrssparte befördert

In der vergangenen Woche hat der europäische Flugzeugbauer Airbus bekanntgegeben, dass der momentane Verkaufsleiter Christian Scherer künftig als CEO der Verkehrsflugzeugsparte fungieren wird. „Seit 2019 sind die Führungspositionen von Airbus und seinem Verkehrsflugzeuggeschäft zusammengelegt, was in einer Zeit zahlreicher Krisen und Veränderungen für eine einheitliche und schnelle Umsetzung sorgt. Airbus hat sich nun auf einen klaren Kurs begeben, der mit seinem Ziel „Pioneering sustainable aerospace for a safe and united world“ übereinstimmt. Wenn wir Christian die Rolle des CEO für den Bereich Verkehrsflugzeuge übertragen, können wir uns noch stärker auf den Erfolg unseres Verkehrsflugzeuggeschäfts konzentrieren, während ich mich ganz auf die Steuerung von Airbus in einem komplexen und sich schnell entwickelnden globalen Umfeld konzentrieren kann“, sagte Guillaume Faury, CEO von Airbus. „Christian und ich haben in den letzten fünf Jahren Hand in Hand gearbeitet, und das werden wir auch in dieser neuen Konstellation tun. Ich bewundere Christians Geschäftssinn und freue mich, gemeinsam mit ihm die ehrgeizigen Ziele von Airbus zu verwirklichen.“ „Es ist eine Ehre und eine große Freude, in einer für unsere Branche so kritischen Zeit an die Spitze unseres Verkehrsflugzeuggeschäfts berufen zu werden“, sagte Christian Scherer. „Ich werde meine Leidenschaft und die des Team Airbus in den Dienst unserer Kunden stellen, um unsere operativen Ziele zu erreichen, während wir daran arbeiten, unseren Erfolg zu konsolidieren, uns kontinuierlich zu verbessern und die Zukunft unserer Produkte und Dienstleistungen vorzubereiten. Dabei werden wir eng mit unseren Partnern und Zulieferern weltweit an unserem gemeinsamen Fahrplan zur Dekarbonisierung der Luftfahrt arbeiten.“

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Sanierung: Flughafen Amsterdam investiert drei Milliarden Euro

Der größte Flughafen der Niederlande, Amsterdam-Schiphol, wird zwischen 2024 und 2027 rund drei Milliarden Euro in die Infrastruktur investieren. Unter anderem sollen der Flugsteig C, der Gepäckkeller, die Klimatisierungssysteme, die Gehwege, die Flugzeugpositionen und die Rollwege renoviert werden. Es gilt als offenes Geheimnis, dass der Schiphol Airport so einiges an Investitionsrückstau hat. Das liegt auch daran, dass man über Jahre hinweg bestrebt war jährlich mehr Passagiere abfertigen zu können. Es wurde also immer nur kosmetisch erneuert. Unter anderem der Umstand, dass die Regierung die Anzahl der jährlichen Flugbewegungen deckelt, führt nun zu einem Umdenken. Künftig will man in Schiphol mehr auf Qualität als auf Quantität setzen. Firmenchef Ruud Sondag sagte unter anderem, dass dieser Wandel auch notwendig wäre, um die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können. Er räumte auch ein, dass die eine oder andere Einrichtung des Flughafens mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Im Rahmen des Erneuerungsplans sollen die Lounges 1 und 2 saniert werden. Auch sollen die angebotenen Dienstleistungen verbessert werden. Man will 200 Gehwege und Aufzüge austauschen. Auch 18 Fluggastbrücken werden als Altersgründen ausgetauscht. Der renovierte Flugsteig A soll voraussichtlich im Jänner 2024 fertiggestellt werden. Anschließend wird die Sanierung des Bereichs C ausgeschrieben. Die Gepäckanlage soll erneuert werden. Dies schließt auch ein, dass ein neuer Gepäckkeller erreichtet wird. Man behält sich auch vor, dass darüber ein neuer Terminal gebaut werden könnte. Weitere Punkte der Sanierung: Fertigstellung des Doppelrollbahnprojekts zur Verbesserung der Sicherheit auf der Luftseite, verstärkte Instandhaltung von Asphalt und Beton auf dem Flughafengelände, Änderungen an Straßen

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Lettland: Air Baltic bereitet Börsengang vor

Die Fluggesellschaft Air Baltic, die sich momentan im Mehrheitseigentum des lettischen Staats befindet, bereitet sich auf den Börsengang vor. Dazu hat man mit STJ Advisors und Superia unabhängige Finanzberater zur Unterstützung ernennat. Deren Rolle umfasst die unabhängige Prüfung, Beratung und Überwachung des gesamten IPO-Prozesses und dessen Management sowie die Anleitung und Unterstützung aller Beteiligten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. „Wir freuen uns, dass wir STJ Advisors und Superia als unsere unabhängigen IPO-Berater ausgewählt haben, nachdem wir den potenziellen Weg zum Börsengang bewertet und sowohl das Kooperationsangebot als auch die Erfahrung in der Region berücksichtigt haben. Die mögliche Börsennotierung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Entwicklungsstufe von Air Baltic. Wir sind entschlossen, noch mehr Spitzenleistungen zu erbringen und Air Baltic als führende Fluggesellschaft und Marke im Baltikum weiter zu stärken“, so Firmenchef Martin Gauss.

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Nürnberg: Dan Air erstmals für Schüleraustausch genutzt

Vor einigen Monaten ist die rumänische Fluggesellschaft Dan Air ins Liniengeschäft eingestiegen. Unter anderem verbindet man Brasov mit Nürnberg. Nun ist im Rahmen eines Schüleraustausches erstmals eine Schülergruppe eingeflogen worden. Zum ersten Schüleraustausch zwischen dem Honterus-Gymnasium im rumänischen Braşov und dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium in Nürnberg reiste eine Schulklasse mit zwei Betreuerinnen an Bord der Dan Air an und wurde am Airport Nürnberg von Stadtrat Werner Henning begrüßt. Die Jugendlichen aus der mit Nürnberg eng befreundeten Kommune in Rumänien sind bei Familien aus der Region untergebracht und werden am Unterricht ihrer Gastschule teilnehmen. Zum Gegenbesuch reisen Nürnberger Schülerinnen und Schüler im Winter nach Braşov. Seit dem Frühsommer fliegt Dan Air von Nürnberg ins rumänische Brașov. Ab dem Winter erhöht die Airline die Verbindung nach Braşov sogar von einem auf zwei wöchentliche Flüge. Eine gute Nachricht für Städte- und Geschäftsreisende und vor allem für die große Community mit rumänischen Wurzeln in der Metropolregion Nürnberg, die das Angebot für gegenseitige Besuche von Familien und Freunden nutzen.

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Trotz Kritik: Condor setzt weiterhin auf Marabu

Ungeachtet der teils heftigen Kritik von betroffenen Passagieren hält Condor daran fest, dass im Winterflugplan 2023/24 zahlreiche Routen von der Konzernschwester Marabu und deren Subunternehmern übernommen werden. Es geht um viele Strecken ab Hamburg, München, Stuttgart und Nürnberg. Seit einigen Wochen erhalten Passagiere, die Condor-Flüge (DE-Flugnummern) gebucht hatten, die Information zugeschickt, dass sich ihre Flüge geändert hätten. Ein von Condor stammendes E-Mail, das ein Betroffener an Aviation.Direct weitergeleitet hat, zeigt, dass nicht explizit darüber informiert wird, dass nun Marabu der Operating-Carrier ist. In einigen Fällen soll dies nur an der nunmehrigen DI-Flugnummer erkennbar sein. Fluggäste, die diese Umbuchung auf die estnische Konzernschwester ablehnen, haben offenbar äußerst unterschiedliche Erfahrungen. So einiges scheint vom jeweiligen Callcenter-Agent abzuhängen, denn manche Betroffene berichten, dass sie kostenfrei stornieren konnten, anderen wäre erklärt worden, dass die reine Änderung der Flugnummer als Stornogrund nicht anerkannt werde.

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Ab Leipzig und Nürnberg: Ryanair streicht Dublin-Flüge

Die Billigfluggesellschaft Ryanair reduziert an ihrer Homebase Dublin das Streckennetz im Winter 2023/24 gegenüber der Vorjahresperiode um insgesamt 17 Routen. Davon betroffen sind auch die Verbindungen nach Kosice, Nürnberg und Leipzig/Halle. Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass der Carrier in der bevorstehenden Winterperiode 2023/24 nicht mehr zwischen Dublin und Klagenfurt fliegen wird. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass zahlreiche weitere Destinationen aufgrund eines Streits um Gebühren am irischen Hauptstadtflughafen gestrichen werden. In der Slowakei fällt Kosice-Dublin weg und ab Deutschland streicht ab Nürnberg und Leipzig/Halle die Nonstop-Flüge in die Hauptstadt Irlands.

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Flughafen Wien: Zoll beschlagnahmt 21.744 Produktfälschungen

Den am Flughafen Wien-Schwechat tätigen Zöllnern ist neuerlich ein großer Aufgriff gefälschter Markenware gelungen. In insgesamt sechs Sendungen, die in Hongkong abgeschickt wurden, fanden sie Beamten nicht weniger als 21.744 mutmaßlich gefälschte Markenprodukte. Die Luftfrachtsendungen waren in 344 Kartons aufgeteilt und sollten von Hongkong über Wien nach Polen gehen. Handys, Zubehör, Kopfhörer und Uhren Im Einzelnen wurden festgestellt: 8.214 Kopfhörer von Marken wie Apple oder Bose, 20 Computerchips, 48 Handys, unter anderem der Marken Apple, Google und Samsung, 10.435 Handycover, 201 Handyteile, 1.185 Ladegeräte, 509 Smart-Watches und 70 Speicherkarten festgestellt. Neben Elektronik und Mobiltelefonen fanden die Zöllnerinnen und Zöllner in den Boxen außerdem 476 Schlüsselanhänger, 10 Taschen, 2 Paar Sportschuhe und 110 Stück an Verpackungsmaterial. In der Sendung befanden sich auch 466 Uhren, darunter mutmaßliche Fälschungen der Marken Cartier, Bulgari und Hublot. Die betroffenen Waren wurden vorübergehend beschlagnahmt. Die Rechtsinhaber der mutmaßlich gefälschten Markenprodukte wurden bereits informiert und entsprechende rechtliche Schritte werden eingeleitet. „Dieser Aufgriff zeigt die wichtige Arbeit und wertvolle Rolle des Zolls für die österreichische Wirtschaft sowie den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten. Solche Aktionen unterstreichen das kontinuierliche Engagement unserer Zöllnerinnen und Zöllner im Kampf gegen Produktpiraterie“, so Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP).

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Turkish Airlines feiert zehn Jahre Salzburg-Istanbul

Seit rund zehn Jahren verbindet Turkish Airlines den Flughafen Salzburg mit ihrem Drehkreuz Istanbul. Ursprünglich startete man mit vier wöchentlichen Umläufen und baute zwischenzeitlich auf tägliche Bedienung aus. Während der Corona-Pandemie war die Verbindung für einige Zeit ausgesetzt und wurde anschließend wieder schrittweise hochgefahren. Nebst zehn Jahren Präsenz in Salzburg feiert Turkish Airlines auch den 90-jährigen Bestand. „Wir gratulieren Turkish Airlines zu ihrem 90-jährigen Bestandsjubiläum und bedanken uns für 10 Jahre Partnerschaft! Teamwork auf Augenhöhe und Treue auch in stürmischen Zeiten prägten die letzten 10 Jahre, im Fokus stand immer, die Verbindung an den Bosporus zu stärken und auszubauen. Die Pläne von damals, den Wirtschafts- und Tourismusstandort Salzburg mit Istanbul täglich zu verbinden sind mehr als erfüllt worden! Seit 2013 haben wir mit Turkish Airlines einen Star Alliance Partner in Salzburg, der top Qualität mit bestem Service anbietet, und das mit einem ausgezeichneten, weltumspannenden Streckennetz via Istanbul“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. „Wir freuen uns auf alle Fälle, in den kommenden Jahren die Strecke gemeinsam mit Turkish Airlines weiter zu entwickeln! Viele wissen übrigens gar nicht, dass die türkische Community in Salzburg und den drei umliegenden Bundesländern eine sehr starke ist, denn immerhin leben hier rund 75.000 Bürger mit türkischen Wurzeln – hier zähle ich den ganzen bayrischen Einzugsraum, der bis nach Rosenheim reicht, noch gar nicht dazu“. Das Star Alliance-Mitglied Turkish Airlines wurde 1933 mit einer Flotte von fünf Flugzeugen gegründet und verfügt heute über eine Flotte von 429 Passagier- und Frachtflugzeugen, welche weltweit 344 Ziele in 129 Ländern anfliegen.

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