Im Rahmen der sogenannten siebenten Freiheit der Luftfahrt beabsichtigt Montenegro Airlines ab Tuzla einige Strecken zu bedienen. Während die Niederlande eine Route nach Amsterdam und die Türkei eine Strecke nach Istanbul bewilligt haben, winken andere Staaten ab. Konkret verweigern Deutschland, Österreich, Dänemark und Schweden das grüne Licht, das benötigt wird, um Nonstopflüge ab Tuzla in die genannten Staaten durchzuführen. Hintergrund ist, dass Montenegro Airlines ein Drittstaaten-Carrier ist und daher behördliche Bewilligungen benötigt, um im Rahmen der so genannten siebenten Freiheit fliegen zu dürfen. Nähere Informationen zu den Freiheiten der Luftfahrt finden sich in diesem Artikel bei Aviation.Direct. Selbstredend unterstützt Bosnien das Vorhaben, denn von deren Zivilluftfahrtbehörde gibt es bereits die notwendigen Bewilligungen. Das ist aber nicht ausreichend, denn von den Ämtern auf beiden Seiten der jeweiligen Route ist diese notwendig. Schweden, Dänemark, Österreich und Deutschland verweigern Air Montenegro die Genehmigungen. Davon nicht betroffen sind Flüge, die man ab dem Staatsgebiet von Montenegro anbietet. Laut einem Bericht des Portals „Klix“ habe der Carrier von den Behörden in Luxemburg, wo man die Route Tuzla-Luxemburg angesucht hat, noch gar keine Rückmeldung bekommen. Air Montenegro will in Tuzla eine Basis errichten. Hierzu hat man sich auch um Subventionen beworben, denn die Schließung der Wizz-Air-Base hat zahlreiche Lücken hinterlassen. Diese wollen die Verantwortlichen in Bosnien mit Hilfe anderer Carrier schließen. Von diesem Kuchen will Air Montenegro seinen Teil abhaben, jedoch scheint das Vorhaben – wenn überhaupt – nur in sehr kleinem Umfang umgesetzt werden zu können, da man kein BiH-AOC bzw. kein EU-AOC hat und