Oktober 30, 2023

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Oktober 30, 2023

American Airlines übernimmt zehn Ex-Alaska-A321neo

Das Oneworld-Mitglied American Airlines übernimmt vom Konkurrenten Alaska Airlines zehn Airbus A321neo. Die noch sehr jungen Maschinen wurden vom zuletzt genannten Anbieter ausgemustert, da man sich in diesem Segment auf Boeing 737-Max konzentriert. Aus dem jüngsten Quartalsbericht geht hervor, dass die zehn Flugzeuge, die ein Durchschnittsalter von 5,6 Jahren haben, von American Airlines übernommen wurden. Es ist darauf hinzuweisen, dass es sich um kein Eigentum von Alaska Airlines handelt, sondern um Maschinen, die Virgin America über Gecas geleast hat und zu zur Flotte von Alaska Airlines gelangt sind.

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Deutschland und Österreich verweigern Air Montenegro Genehmigung für Tuzla-Flüge

Im Rahmen der sogenannten siebenten Freiheit der Luftfahrt beabsichtigt Montenegro Airlines ab Tuzla einige Strecken zu bedienen. Während die Niederlande eine Route nach Amsterdam und die Türkei eine Strecke nach Istanbul bewilligt haben, winken andere Staaten ab. Konkret verweigern Deutschland, Österreich, Dänemark und Schweden das grüne Licht, das benötigt wird, um Nonstopflüge ab Tuzla in die genannten Staaten durchzuführen. Hintergrund ist, dass Montenegro Airlines ein Drittstaaten-Carrier ist und daher behördliche Bewilligungen benötigt, um im Rahmen der so genannten siebenten Freiheit fliegen zu dürfen. Nähere Informationen zu den Freiheiten der Luftfahrt finden sich in diesem Artikel bei Aviation.Direct. Selbstredend unterstützt Bosnien das Vorhaben, denn von deren Zivilluftfahrtbehörde gibt es bereits die notwendigen Bewilligungen. Das ist aber nicht ausreichend, denn von den Ämtern auf beiden Seiten der jeweiligen Route ist diese notwendig. Schweden, Dänemark, Österreich und Deutschland verweigern Air Montenegro die Genehmigungen. Davon nicht betroffen sind Flüge, die man ab dem Staatsgebiet von Montenegro anbietet. Laut einem Bericht des Portals „Klix“ habe der Carrier von den Behörden in Luxemburg, wo man die Route Tuzla-Luxemburg angesucht hat, noch gar keine Rückmeldung bekommen. Air Montenegro will in Tuzla eine Basis errichten. Hierzu hat man sich auch um Subventionen beworben, denn die Schließung der Wizz-Air-Base hat zahlreiche Lücken hinterlassen. Diese wollen die Verantwortlichen in Bosnien mit Hilfe anderer Carrier schließen. Von diesem Kuchen will Air Montenegro seinen Teil abhaben, jedoch scheint das Vorhaben – wenn überhaupt – nur in sehr kleinem Umfang umgesetzt werden zu können, da man kein BiH-AOC bzw. kein EU-AOC hat und

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United Airlines mit neuem Boarding-Verfahren

Die Fluggesellschaft United Airlines hat am 26. Oktober 2023 ein neues Boarding-Verfahren eingeführt. Dieses gilt für die Economy-Class, in der nun zunächst Reisende mit Fensterplatz an Bord gehen. Diesen folgen dann Personen, die Mittel- und Gangsitze haben. Der Carrier erwartet sich, dass die Zeit, die für das Einsteigen benötigt wird, um zumindest zwei Minuten pro Flug verkürzt werden kann. Dadurch will man mehr Pünktlichkeit im Streckennetz erreichen. Das neue Verfahren hat laut United Airlines keine Auswirkungen auf die Passagiere der First- und Business-Class sowie auf die Preboarding-Gruppe.

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B737-Max-7: Southwest tätigt weitere Großbestellung

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines hat in der vergangenen Woche den Flugzeugbauer Boeing mit einer weiteren Großbestellung für Boeing 737-Max-7 beglückt. Mittlerweile wartet der Carrier auf die Auslieferung von über 500 Exemplaren aus der 737-Max-Reihe. Southwest Airlines hat bekanntgegeben, dass man 107 weitere B737-Max-7 bestellt hat. „Wir haben eine lange Geschichte mit Boeing, die mehr als 50 Jahre zurückreicht, bis zu dem Tag, an dem wir den Dienst mit drei Boeing 737-Flugzeugen für drei Städte aufgenommen haben. Sie sind Teil unserer Geschichte und Teil unserer Zukunft, da wir weiterhin die vielen Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen einer einzigen Flotte erkennen“, so Southwest-Chef Bob Jordan. Da die Billigfluggesellschaft bereits in der Vergangenheit sowohl Max-8 als auch Max-7 bestellt hat, ist der Auftragsbestand bei Boeing mittlerweile auf über 500 Maschinen angewachsen. Davon entfallen rund 300 Stück auf die Max-7-Variante. Southwest ist somit weltweit größter Kunde für die kleinste Max-Version. „Mit der weltweit größten 737-Flotte, die ausschließlich aus Boeing-Flugzeugen besteht, setzt Southwest auf die außergewöhnliche Effizienz und Zuverlässigkeit der 737 MAX-Familie. Die 737-7 ist für die langfristige Flottenmodernisierungsstrategie von Southwest von zentraler Bedeutung, und wir fühlen uns geehrt, dass die Fluggesellschaft uns weiterhin das Vertrauen schenkt, ihre zukünftige Flotte zu liefern“, so Boeing-Chef Stan Deal.

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SAS und Etihad vereinbaren Codeshare-Kooperation

Im Rahmen eines in der vergangenen Woche unterschiebenen Codeshare-Abkommens arbeiten die Fluggesellschaften SAS und Etihad Airways künftig zusammen. Dies wirkt sich auch auf die Vielfliegerprogramme aus, denn künftig können auf den Kooperationsrouten Meilen gesammelt werden. Etihad Airways erwartet sich von der Zusammenarbeit, dass man die Präsenz im Norden Europas erweitern kann. Umgekehrt will SAS zusätzliche Anschlüsse über Abu Dhabi anbieten können. Laut Mitteilung wird das Codeshare-Abkommen voraussichtlich Ende Dezember 2023 aktiv sein. Zuvor müssen noch einige Anpassungen im Bereich der IT gemacht werden.

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Croatia Airlines bekommt ersten A220 erst im Juni 2024

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines wird ihren ersten Airbus A220 nicht im Feber 2024 ausgeliefert bekommen, sondern frühestens ab Juni 2024. Auch geht man davon aus, dass man im kommenden Jahr lediglich zwei Maschinen dieses Typs einflotten kann. Ursprünglich hatte Croatia Airlines geplant, dass man im Sommer 2024 mit bis zu drei Einheiten in der Luft sein wird. Nun kommt es aber zu einer Verzögerung, die eine Änderung des Zeitplans zur Folge hat. Die erste Einheit soll erst im Juni 2024 in Zagreb eintreffen. Für die zweite Einheit gibt es keinen genauen Termin, jedoch soll es laut Carrier im nächsten Jahr sein. Die Verzögerung betrifft jene Maschinen, die Croatia Airlines über die Air Lease Corporation bestellt hat. Der Leasingvertrag umfasst vier A220-300 und zwei A220-100. Auch die übrigen Flugzeuge sollen geleast werden, jedoch hat der Carrier noch nicht kommuniziert über welche Gesellschaft diese bezogen werden. In den nächsten Jahren will das kroatische Luftfahrtunternehmen die Flotte auf 12 Airbus A220-300 und drei A220-100 umzustellen. In Vorbereitung darauf hat man bereits begonnen Käufer für jene Flugzeuge, die sich im Eigentum der Gesellschaft befinden, zu suchen. Das Unternehmen bestätige, dass man fünf Airbus A320 bereits verkauft hat und diese bis zur Einflottung von A220 zurückleast. Alle anderen Flugzeuge least man bereits von verschiedenen Gesellschaften. Croatia Airlines wird künftig nur noch den Maschinentyp Airbus A220 betreiben. Das bedeutet auch das Aus für die Turbopropflotte des Typs de Havilland Dash 8-400. Dieser ist momentan das Rückgrat auf der Kurzstrecke. Man schließt ausdrücklich nicht aus, dass man

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Brüssel: Flynas nimmt Jeddah auf

Flynas wird ab dem 2. Dezember 2023 Nonstop zwischen Dschidda in Saudi-Arabien und dem Flughafen Brüssel in Belgien anbieten. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit dem Maschinentyp Airbus A320neo bedient werden. Für den Flughafen Brüssel ist diese neue Strecke, die Brüssel nonstop mit Jeddah verbindet, eine wichtige Ergänzung des Netzes. Dieser Direktflug ist ein Gewinn für den regelmäßigen Tourismus von und nach Saudi  Arabien als auch für den religiösen Reiseverkehr, da er der muslimischen Gemeinschaft eine einfachere Verbindung zu ihrem Pilgerziel bietet.

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Eisenbahn: Vom Péage-Vertrag zum freien Wettbewerb

Die Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist ein interessantes Beispiel für die Entwicklung des Schienenverkehrs in Europa. Diese Länder haben im Laufe der Geschichte unterschiedliche Wege bei der Privatisierung und Liberalisierung des Eisenbahnsektors beschritten. Die drei Staaten haben eine ähnliche Entwicklung hinter sich, jedoch war die Herangehensweise bezüglich privater bzw. staatlicher Verkehre und Infrastruktur sehr unterschiedlich. In Deutschland stemmte man sich viele Jahre hinweg gegen private Mitbewerber und in Österreich fuhren zu Beginn private Eisenbahngesellschaften reihenweise in die Pleite oder mussten notverstaatlicht werden. Dennoch hatte es in der Alpenrepublik eine lange Tradition, dass auch alternative Anbieter die zumeist staatliche Infrastruktur gegen Gebühr nutzen dürfen. Bis zur Gründung der Westbahn, die zunächst zwischen Wien und Salzburg aktiv war, wurde dies aber nur äußerst selten tatsächlich in Anspruch genommen. Zusätzlich befeuert wurde dies auch davon, dass bedingt durch verschiedene EU-Verordnungen Privatunternehmen mittlerweile einen gesetzlichen Anspruch auf die Nutzung der Infrastruktur gegen angemessenes Entgelt haben. Selbstredend: Was angemessen ist und was nicht, da gibt es dann gerne Konflikte zwischen Staatsbahnen und privaten Anbietern. Die Geschichte der Eisenbahnen in Deutschland Die Anfänge des Eisenbahnverkehrs in Deutschland reichen bis in die Gründerzeit des 19. Jahrhunderts zurück. In dieser Zeit entstanden zahlreiche private Eisenbahngesellschaften, die den Aufbau eines Schienennetzes vorantrieben. Beispiele für solche Unternehmen sind die Bayerische Ludwigsbahn und die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Doch im Laufe der Zeit begann die deutsche Regierung, die Eisenbahninfrastruktur zu verstaatlichen. Dieser Prozess begann im 19. Jahrhundert und wurde schließlich im 20. Jahrhundert mit der Gründung der Deutschen

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München: Lufthansa Technik baut neue Lagerhalle für Triebwerke

Vor wenigen Tagen wurde auf dem Areal des Flughafens München mit der Errichtung einer neuen Lagerhalle für Werkzeuge, Triebwerke und Bodengeräte der Lufthansa Technik begonnen. Diese soll auch Büros und Sozialräume für die Beschäftigten beherbergen. Auf einer Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern werden künftig für die Wartung von Triebwerken der Maschinentypen Airbus A320, A340-600 und A350 benötigte Betriebsmittel vorgehalten. Auch ganze Tauschtriebwerke sollen künftig im Neubau gelagert werden. Die Eröffnung der neuen Halle ist für Ende 2024 vorgesehen. Da nun Ersatzteile und Maschinen getrennt „gelagert“ werden, sollen im Hangar mehr Stellflächen für Flugzeuge geschaffen werden. Dadurch steigt die Kapazität des Lufthansa Technik Standorts in München.

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