November 5, 2023

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November 5, 2023

Hamburg-Vorfall zeigt erneut fragwürdige Sicherheitslage an deutschen Airports auf

Das Eindringen einer türkischstämmigen Person samt Geisel in den Sicherheitsbereich des Hamburger Airports zeigt neuerlich die prekäre Sicherheitslage an deutschen Verkehrsflughäfen auf. Spätestens seit diese wiederholt von Klimaklebern heimgesucht wurden, sollte der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt sein, dass akuter Nachholbedarf besteht.  Ganz unabhängig von der Straftat, die seit Freitagabend begangen wird, liegt die Kernproblematik in einer gewissen Überheblichkeit, dass man sich in Deutschland in Sachen Luftfahrt und Sicherheit prinzipiell als Maß aller Dinge versteht. Wie einfach es ist auf das Vorfeld zu gelangen und dort Unfug zu stiften, haben die Klimakleber wiederholt aufgezeigt. Die Überwachung und damit Sicherung der Areale ist an vielen deutschen Airports mangelhaft. Dies liegt auch daran, dass hier über längere Zeit hinweg gespart wurde. Dies schließt sowohl die Infrastruktur als auch die Personalausstattung ein.  Dazu kommt, dass es je nach Klassifizierung des Airports unterschiedlich ist, ob der Betreiber selbst – zum Beispiel mit privaten Wachleuten – oder aber die Bundespolizei für die notwendige Absicherung zu sorgen hat. Manchmal kommt auch eine Kombination zum Einsatz, denn der Stundenlohn eines Security-Mitarbeiters ist eben niedriger als jener eines Polizisten. Die Areale sind groß und man kann nicht an jedem Zentimeter einen Aufpasser stehen haben, aber ist es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten.  Jener männliche Türke, der am Samstagabend kurz nach 20 Uhr 00 mit einem Kraftfahrzeug unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Hamburger Flughafens eingedrungen ist, kam ja nicht ohne Vorwarnung. Seine Ehefrau, mit der im Streit ist, informierte die Polizei. Dazu kam, dass er laut lokalen Medienberichten ohne Kennzeichentafeln unterwegs war.

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