November 29, 2023

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November 29, 2023

Lufthansa kündigt Beirut-Comeback an und verschiebt Tel Aviv erneut

Die Lufthansa Group beabsichtigt ab 15. Dezember 2023 wieder Kurs auf Beirut zu nehmen. Vorerst soll die Mainline fünf Umläufe pro Woche führen. Das Comeback in Tel Aviv wurde aus Sicherheitsgründen abermals verschoben. Lufthansa wird aufgrund der unklaren Entwicklung der Situation in Israel aus Sicherheitsgründen auch weiterhin nicht nach Tel Aviv fliegen. Im Oktober 2023 hat man die regulären Linienflüge temporär eingestellt und danach nur noch einige Rückholer-Flüge für die Bundesregierung durchgeführt. Die Konzerntöchter haben sich analog verhalten. Bis mindestens 7. Jänner 2024 sollen die Israel-Linienflüge pausieren. Der Konzern verweist darauf, dass die Sicherheitslage weiterhin angespannt wäre. Es ist aber völlig offen, ob ab 8. Jänner 2024 tatsächlich geflogen werden kann, denn bis dahin kann sich einiges ändern. Jedenfalls ist man davon überzeugt, dass aus heutiger Sicht am 15. Dezember 2023 wieder Kurs auf Beirut genommen werden kann. Auch diese Information ist mit Vorsicht zu genießen, denn sollte sich kurzfristig an der Sicherheitseinschätzung etwas ändern, ist es äußerst wahrscheinlich, dass die Lufthansa Group das Comeback verschieben wird.

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Eurowings bringt „Blind Booking“ zurück

Seit wenigen Tagen bietet Eurowings wieder die Möglichkeit an Flugtickets „blind“ zu buchen. Dabei erfahren die Kunden erst mit dem Abschluss der Buchung wohin die Reise eigentlich geht. Dies hatte man bereits in der Vergangenheit, jedoch pausierte die Funktion wegen der Corona-Pandemie. Das Blind Booking steht für Abflugsorte ab Deutschland, Österreich, Schweden und Tschechien zur Verfügung. Passagiere können aus verschiedenen Themenkategorien auswählen und damit zumindest ein bisschen die Himmelsrichtung beeinflussen. Grundsätzlich gilt allerdings: Die Flüge sind preiswerter, je flexibler der Buchende ist.

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Winterdienst: Flughafen München sieht sich gut gerüstet

Um auch unter winterlichen Witterungsbedingungen rund um die Uhr einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, steht am Münchner Airport von Anfang November bis Mitte April der Winterdienst bereit. Bei Eis und Schnee rückt die Winterdienst-Kolonne am Airport aus. Sie umfasst 178 Fahrzeuge, 148 davon zum Räumen der Flugbetriebsflächen und 30 für Straßen, Wege und Parkflächen im öffentlichen Bereich. 65 der Fahrzeuge sind Traktoren aus der Flughafenregion. Insgesamt sind im Winterdienst rund 600 Frauen und Männer im Einsatz, von denen rund 520 aus der Landwirtschaft und Fuhrunternehmen aus der Region kommen. Pro Schicht sorgen über 200 Einsatzkräfte für schnee- und eisfreie Flächen innerhalb des Flughafenzauns. Um einen möglichst reibungslosen und sicheren Flughafenbetrieb zu ermöglichen, müssen bei Schneefall große Areale geräumt werden: Allein die zwei Start- und Landebahnen, Vorfelder und Rollwege umfassen rund 5,6 Millionen Quadratmeter, umgerechnet mehr als 780 Fußballfelder. Die Räumung einer Start- und Landebahn am Münchner Flughafen dauert etwa 30 Minuten. Zum Einsatz kommen neben den Traktoren mit Schneepflug auch zahlreiche Spezialfahrzeuge, darunter 22 Kehrblasgeräte, sechs Verladefräsen und eine Pistenraupe. Die geräumten Schneemassen werden auf sechs eigens eingerichtete Schneedeponien verfrachtet. Pro Saison kommen hier insgesamt bis zu 2,2 Millionen Kubikmeter Schnee zusammen. Ein unterirdisches Auffangbecken sorgt dafür, dass das dabei entstehende Schmelzwasser nicht in die Umwelt gelangt. Alarmiert wird der Winterdienst durch die Verkehrs­leitung des Münchner Flughafens, die den Zustand der Betriebsflächen rund um die Uhr überwacht. Als Hilfsmittel dient der Verkehrsleitung neben den aktuellen Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes unter anderem ein Glatteis-Frühwarnsystem, das von insgesamt 18 über den Flughafen

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Lufthansa Cargo modernisiert in Frankfurt am Main

Seit August 2023 befindet sich in der Cargo City Nord am Flughafen Frankfurt am Main ein neues Hochregallager in Bau. Dieses soll hauptsächlich von Lufthansa Cargo genutzt werden. Der Fracht-Kranich plant noch viel mehr, denn laut Mitteilung will man etwa 500 Millionen Euro in die Modernisierung investieren. Ältere Gebäude und Lagerhallen sollen entweder modernisiert und adaptiert werden oder aber durch Neubauten ersetzt werden. Der Zeitrahmen des Projekts wird mit “bis 2030” angegeben.

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Jetblue hofft in Amsterdam und schielt auf Lissabon

Noch ist völlig offen, ob die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue auch im Sommerflugplan 2024 Kurs auf Amsterdam nehmen darf. Zwar wurde die für Schiphol geplante Reduktion der Kapazität abgesagt, jedoch hat der Regulator die nun wieder verfügbaren Start- und Landerechte noch nicht vergeben. Ursprünglich kassierte Jetblue einen Korb, denn die Regierung hatte beabsichtigt, dass unter dem Deckmantel Lärmschutz in Schiphol weniger gestartet und gelandet werden darf. Dagegen lief der U.S.-amerikanische Carrier Sturm und holte sich auch diplomatische Hilfe. Man war nicht der einzige Carrier, der Start- und Landerechte verloren hätte, jedoch jener, der besonders lautstark protestiert hat. Zeitweise stand zur Debatte, dass KLM rund 1.000 Slots in den Vereinigten Staaten entzogen werden könnten. Mittlerweile ist die Kapazitätsreduktion vom Tisch, denn die EU-Kommission wies die niederländische Regierung eindringlich darauf hin, dass ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet werden könnte. Die nun wieder zur Verfügung stehenden Start- und Landerechte für den Sommerflugplan 2024 wurden noch nicht neu vergeben, jedoch ist damit zu rechnen, dass dies schon sehr bald der Fall sein wird. Jetblue hat mittlerweile ein weiteres Europa-Ziel ins Auge gefasst. In Lissabon hat man eigenen Angaben nach 840 Slot-Paare beantragt. Man beabsichtigt zweimal täglich Kurs auf diesen Airport zu nehmen. Boston und New York stehen zur Debatte. Noch ist der Start in Portugal aber nicht fix, denn die begehrten Start- und Landerechte muss man erst noch zugeteilt bekommen.

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Wettbewerb: Air Baltic sucht Special Livery für A220 Nummer 50

Demnächst wird die lettische Air Baltic den Airbus A220-300 Nummer 50 einflotten. Diesem will man eine Sonderlackierung verpassen. Dazu schreibt der Carrier einen Designwettbewerb aus. „Die ständig wachsende Flotte unserer Airbus A220-300-Flugzeuge ist an ihren grünen Leitwerken zu erkennen, die ein typisches Merkmal von Air Baltic sind. Es ist eine lange Tradition in der Luftfahrt, bedeutende Leistungen und wichtige Ereignisse mit einzigartigen Bemalungen zu feiern, wie dies bereits bei vier unserer Flugzeuge in den Farben der Flaggen der baltischen Staaten der Fall ist. Da wir bis 2030 eine Flotte von 100 Flugzeugen anstreben, erwarten wir mit Spannung die Ankunft unseres 50. Flugzeugs Ende 2024. Um diesen Meilenstein zu markieren, freuen wir uns, Ihnen die einmalige und historische Gelegenheit zu bieten, an der Gestaltung der Lackierung dieses besonderen Flugzeugs mitzuwirken. Vielleicht wird genau Ihr Entwurf von einem unserer Flugzeuge im gesamten Air Baltic-Netz getragen“, erklärt Geschäftsführer Martin Gauss. Der Wettbewerb steht allen Personen über 18 Jahren und aus allen Ländern offen. Einreichungen sind bis zum 12. Dezember 2023 von Künstlern, Designern und kreativen Talenten willkommen, insbesondere von solchen, die als nicht-kommerzielle Unternehmen oder unabhängige Kreative tätig sind. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, die eigene künstlerische Vision zu präsentieren und die Flotte von Air Baltic zu prägen.

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China und USA wollen Flugangebot aufstocken

Zumindest in der Luftfahrt bahnt sich zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China ein Tauwetter an. Die Leiter der Zivilluftfahrtbehörden der beiden Länder haben sich zu einem Arbeitstreffen getroffen und eruiert wie die Anzahl der Flüge zwischen den beiden Staaten erhöht werden kann. Die folgt auf die grundsätzliche Einigung, die man bereits im August 2023 erzielt hat: Damals haben die USA und China angekündigt, jedoch noch ohne formelle Vereinbarung, dass künftig mehr Flüge zwischen den beiden Staaten zugelassen werden sollen. Nun befinden sich die Details in Ausarbeitung. Die chinesische Seite betonte ausdrücklich, dass man mehr Angebot von U.S.-amerikanischen Carriern begrüßt.

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Jahreszahlen: Easyjet präsentiert Gewinn und kündigt Dividende an

Der Billigflieger Easyjet konnte im Ende September 2023 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn vor Steuern und Zinsen in der Höhe von 476 Millionen Pfund-Sterling einfliegen. In der Vorperiode hatte man einen Verlust von 27 Millionen Pfund. Der Umsatz soll bei 5,2 Milliarden Pfund gelegen haben und war damit deutlich höher als im Geschäftsjahr 2022, das man mit Einnahmen in der Höhe von 3,8 Milliarden Pfund abgeschlossen hat. Der Carrier geht aber davon aus, dass im laufenden Quartal des neuen Geschäftsjahres finanzielle Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und in Israel spürbar sein werden. Besonders der Konflikt in Israel würde sich nachteilig auf die Buchungszahlen nach Ägypten, Israel und Jordanien auswirken. Man ist aber zuversichtlich, dass es trotz dieser Umstände gelingen wird, dass das neue Geschäftsjahr mit einem Quartalsgewinn eröffnet werden kann. Für die kürzlich abgelaufene Periode winkt den Aktionären eine Dividende in der Höhe von 4,5 Pence je Anteilsschein.

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IAG rechnet mit hoher Gewinnmarge

Die International Airlines Group, der unter anderem Iberia, British Airways und Aer Lingus angehören, rechnet damit, dass sich die operative Marge auf bis zu 15 Prozent verbessern wird. Im Zuge des jüngsten Kapitalmarkttages erklärte der börsennotierte Konzern, dass man angesichts der starken Ergebnisse, die man im dritten Quartal 2023 erzielen konnte, unverändert mit einem hohen Gewinn im Gesamtjahr rechnet. Mittelfristig soll die Investoren eine Rendite zwischen 13 und 16 Prozent auf das investierte Kapital erwarten.

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Klage: Ilyushin Finance will A220-Anzahlungen zurückhaben

Die Rostec-Tochter Ilyushin Finance Company hat gegen Airbus Canada eine millionenschwere Klage vor einem in Moskau ansässigen Zivilgericht eingebracht. Es geht um einen Kaufvertrag, der im Jahr 2013 noch mit Bombardier abgeschlossen wurde. Bedingt durch die Übernahme des C-Series-Programms durch Airbus wurde dieser Maschinentyp mittlerweile umbenannt. Bombardier hält weiterhin einen Minderheitsanteil an Airbus Canada. Im Jahr 2013 hat der russische Leasinggeber einen Kaufvertrag über 32 CS300 (heute A220-300) abgeschlossen. Im weiteren Verlauf ist es zu Anpassungen gekommen, denn die Order wurde zunächst auf 20 Einheiten reduziert. Dieser Schritt ist im Jahr 2016 vollzogen worden. Zu Auslieferungen ist es bis dato nicht gekommen, denn aufgrund der westlichen Sanktionen, die als Reaktion auf die kriegerischen Aktivitäten Russlands in der Ukraine eingeführt wurden, ist es den Herstellern schlichtweg nicht gestattet in die Russische Föderation zu liefern. Nun will Ilyushin Finance die bereits an Airbus Canada geleisteten Anzahlungen zurück haben. Das dürfte ein schwieriges Unterfangen werden, denn russische Urteile dürften besonders in Kanada so ziemlich gar nicht durchsetzbar sein und obendrein sind reguläre Zahlungen an russische Firmen, die von Sanktionen betroffen sind, gar nicht erlaubt bzw. möglich. Die nun bekanntgewordene Klage ist übrigens kein Einzelfall. Die Konzernschwester Aviacapital hat bereits im Vorjahr eine Klage auf Rückzahlung der Vorauszahlungen eingebracht. Auch dieses Verfahren wird in Moskau verhandelt. Es geht um 17 Airbus A350, die an Aeroflot verleast werden sollten, jedoch der russische Lessor die Maschinen nicht mehr übernehmen durfte.

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