Dezember 4, 2023

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Dezember 4, 2023

Wien: Winterdienst beseitigte 1.500 LKW-Ladungen Schnee

Am vergangenen Wochenende waren rund 80 Mitarbeiter des Winterdienstes des Wiener Flughafens fast durchgehend im Dauereinsatz. Allein am Samstag, den 2. Dezember 2023 wurden etwa 1.500 LKW-Ladungen Schnee abtransportiert. Weiters mussten nahezu alle Flugzeuge vor dem Start aus Sicherheitsgründen enteist werden. Dies ist notwendig, da Eis und/oder Schnee auf den Tragflächen die Aerodynamik negativ beeinflussen könnten. In der Vergangenheit ist es zum Beispiel in den USA und Kanada wegen vereister Tragflächen schon zu Abstürzen, die sich jeweils unmittelbar nach dem Abheben ereignet haben, gekommen. Der Flughafen Wien-Schwechat erklärt, dass für die Winterdiente – Räumung und Enteisung – etwa 500 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu anderen Airports ist es auf Österreichs größtem Airport gelungen, dass der Flugbetrieb durchgehend aufrecht erhalten werden konnte. Es ist lediglich zu minimalen Verzögerungen in Form von Wartezeiten auf die Enteisung bzw. einer temporär gesperrten Runway, da diese gerade mit großem Gerät schneefrei gemacht wurde, gekommen. „Der Wintereinbruch mit starken Schneefällen vor allem am Samstag hat auch den Flughafen Wien getroffen, aber dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Flugbetrieb kaum Auswirkungen zu verzeichnen und der Airport immer verfügbar. Ich bedanke mich bei den Teams unseres Winterdienstes, unserer Flugzeug-Enteisung und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an diesem Wochenende im Einsatz waren, für die tolle Leistung“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Um bei winterlichen Bedingungen einen Flugbetrieb zu gewährleisten, müssen Vorfelder, Rollbahnen sowie Start- und Landepisten mit einer Gesamtfläche von 2,6 Mio. m² schnee- und eisfrei gehalten werden. Alleine

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Etihad und Air France-KLM kooperieren bei den Vielfliegerprogrammen

Die Luftfahrtunternehmen Etihad Airways, Air France und KLM arbeiten künftig im Bereich ihrer Vielfliegerprogramme zusammen. Laut Mitteilung soll es Teilnehmern nun möglich sein, dass auf den Flügen aller teilnehmenden Airlines Meilen gesammelt und eingelöst werden können. Allerdings ist noch offen inwiefern Statusvorteile gegenseitig anerkannt werden. Hierzu wurde mitgeteilt, dass in den nächsten Tagen weitere Informationen folgen werden.

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Flughafen München musste gegen Schneemassen kapitulieren

Der Flughafen München musste am Samstag, den 2. Dezember 2023 aufgrund von starkem Schneefall den Betrieb zunächst einschränken und dann komplett einstellen. Der Winterdienst war zwar im Dauereinsatz, jedoch waren die Schneefälle so stark, dass laut Airport ein sicherer Flugbetrieb nicht möglich war. Daher wurden alle Flüge bis Sonntag, 3. Dezember 2023, 6 Uhr 00 abgesagt. Dadurch kam es zu zahlreichen Streichungen. Einige Maschinen wurden auf andere Flughäfen umgeleitet.

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Wintereinbruch: Innsbruck musste Flugbetrieb temporär einschränken

Außergewöhnlich starker Schneefall, der auch schlechte Sicht mit sich brachte, führte am Samstag, den 2. Jänner 2023 dazu, dass der Flugbetrieb am Innsbrucker Airport temporär eingeschränkt werden musste. Obwohl die routinierte Winterdienstflotte des Flughafens seit den Nachtstunden voll im Einsatz ist, ist es am Samstagfrüh zunächst nicht gelungen, die Menge an Nassschnee von der Piste und den Rollwegen ausreichend zu räumen und damit den sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Dies führte dazu, dass bis Mittag drei Flüge gestrichen werden mussten.

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Airport Klagenfurt bewirbt Flugmöglichkeiten in City-Arkaden

Der Klagenfurter Flughafen war am Wochenende mit einem Werbe- und Verkaufsstand in den City-Arkaden in der Innenstadt präsent. Interessierte konnten sich über die Reisemöglichkeiten ab dem Kärntner Airport informieren. Das Marketing-Team des Airports informierte in persönlichen Gesprächen über die Flugangebote für die kommende Winter- aber auch bereits Sommersaison und machte Lust auf die Urlaubsplanung mit Flügen ab Klagenfurt. Im Rahmen eines Gewinnspiels wurden Flüge nach London sowie Paros verlost. Im Winterflugplan 2023/24 gibt es auf der Linie lediglich die Ziele Wien (Austrian Airlines) und London-Stansted (Ryanair), die durchgehend angeboten werden. Für einen kurzen Zeitraum bietet die AUA auch Hamburg an. Für den Sommer 2024 sind die Ryanair-Strecken London-Stansted, Palma de Mallorca und Alicante sowie die Charterflüge nach Paros/Naxos mit Springer Reisen buchbar. Gruber-Reisen verlängert den nächsten Sommer mit einem Sondercharter nach Madeira im Oktober 2024.

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November 2023: Ryanair hatte 11,7 Millionen Passagiere

Im November 2023 hatte die Ryanair Group rund 11,7 Millionen Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte sich der Konzern um vier Prozent verbessern. Die Auslastung wird unverändert mit 92 Prozent kommuniziert. Im laufenden Geschäftsjahr hatte Ryanair bislang 180,8 Millionen Reisende bei einem Ladefaktor von 94 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hatte man um 14 Prozent mehr Passagiere und eine um drei Prozent erhöhte Auslastung.

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Downwash: Bundesheer-Helikopter entfernt Schnee von Stromleitungen

Das österreichische Bundesheer war am Sonntag, den 3. Dezember 2023 in der Obersteiermark im „Schneeräumeinsatz“. Dazu wurde führte ein Hubschrauber des Typs AB212 ein so genanntes „Downwash“-Mänöver durch. Es ist ein Flugmanöver, bei dem, durch den sehr niedrigen Überflug, durch die vom Rotor erzeugten Abwinde die Vegetation von Niederschlag befreit wird.  Auf Grund des Einsatzortes, wurden ebenfalls die Betriebsdienste am Fliegerhorst FIALA FERNBRUGG in Aigen im Ennstal zur Unterstützung des Einsatzes durch Betankung und Flugsicherung in den Dienst gestellt. Eine weitere AB212 wurde für eventuelle weitere Anforderungen alarmiert. „Wir zeigen hier als Bundesheer wieder unsere permanente Einsatzbereitschaft. Nicht nur die bereitgehaltenen Lawineneinsatzzüge, sondern auch unsere Hubschrauber sind in kurzfristigster Bereitschaft, um dort zu helfen, wo andere nicht mehr können. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse, sind wir froh, auch unsere Hubschrauberflotte modernisieren bzw. durch die neuen, in Zulauf befindlichen Leonardo AW169, ergänzen zu können“, so Verteidigungsministerin Tanner zum ausgelösten Assistenzeinsatz.

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Wien: AUA fliegt neu auch nach Rovaniemi

Am Samstag, den 2. Dezember 2023, hat Austrian Airlines den ersten Flug zwischen Wien und Rovaniemi durchgeführt. Die finnische Destination wird während dem Winterflugplan 2023/24 einmal wöchentlich bedient. „Wir sehen eine steigende Nachfrage und ein hohes Reiseinteresse im Winter. Daher haben wir unseren Winterflugplan erweitert und fliegen nun neben touristischen Zielen im Süden auch weitere Ziele im Norden an. Die Hauptstadt Lapplands, Rovaniemi, wird nun ab Dezember wöchentlich von Wien aus angeflogen. Wir ermöglichen damit unseren Fluggästen direkt von Wien aus in die traumhafte Landschaft Nordfinnlands zu fliegen, um die Polarlichter zu sehen, eine Husky Tour zu unternehmen oder die einzigartige Wintersportlandschaft zu erkunden“, betont CCO Michael Trestl. „Wir haben unseren Winterflugplan gezielt um attraktive touristische Ziele erweitert und erfüllen damit die Reisewünsche unserer Passagiere. Mit unserem neuen Reiseziel Rovaniemi steuert Austrian Airlines die Region Lappland an und ermöglicht es im Winter direkt von Wien zu den Polarlichtern zu fliegen.“ Lappland ist die nördlichste Region Finnlands und liegt in direkter Nähe des Polarkreises. Damit ist sie nicht nur zum Bestaunen der Polarlichter eine ideale Destination, sondern sie besticht auch durch ihre einzigartige Winterlandschaft, Schneesicherheit und einem umfassenden Wintersportangebot. Aber nicht genug: Das sogenannte „Tor zum Norden“, ist der Legende nach zudem Sitz des Weihnachtsmannes. Pünktlich zur Adventszeit hebt der Erstflug nach Rovaniemi am Flughafen Wien ab. Dabei werden die Passagiere mit der einen oder anderen weihnachtlichen Überraschung erfreut. Es wird unter anderem einen fliegenden Christkindlmarkt mit Keksen und Punsch an Bord geben. Auch danach hält Weihnachten weiter Einzug am Flughafen

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Armenian Airlines baut Russland-Programm aus

Das Luftfahrtunternehmen Armenian Airlines baut den Flugverkehr zwischen Armenien und der Russischen Föderation weiter aus. In Kürze geht es neu auch nach Mineralnye Vody. Der Carrier beabsichtigt ab 5. Dezember 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag zwischen Eriwan und der der Stadt in Russland zu fliegen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man regulär mit dem Maschinentyp Airbus A321 fliegen will.

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St. Petersburg: Russland beschlagnahmt Fraport-Anteil am Flughafen Pulkovo

Der börsennotierte Flughafenbetreiber hat den Minderheitsanteil, den man an der Betreibergesellschaft des Airports St. Petersburg-Pulkovo gehalten hat, bislang nicht verkauft. Nun kommt Russlands Präsident Wladimir Putin zuvor, denn er hat den Einzug angeordnet. Das bedeutet konkret, dass die Fraport AG enteignet werden soll. Ein entsprechendes Dekret soll laut russischen Medien von Putin bereits unterschrieben und auf den Weg gebracht worden sein. Der Politiker begründet die Vorgehensweise unter anderem damit, dass Fraport in einem „unfreundlichen Staat“ ansässig wäre und es „unfreundliche Handlungen einiger ausländischer Staaten und internationaler Organisationen“ gegeben habe. Die genaue Bedeutung ist für Fraport noch offen, denn der Konzern erklärte zunächst, dass man die Informationen noch verifizieren müsse. Gleichzeitig verweist man darauf, dass die Beteiligung seit dem Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine „ruhend gestellt“ worden wäre. Noch ist unklar was dies für die Zukunft bedeutet. Die Fraport AG stand immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik deutscher Medien, weil man ich nicht sofort aus Russland zurückgezogen hat. Dahinter steckt aber nicht wirklich „Unwille“, sondern dass man in langfristige Verträge involviert war. Es ist anzunehmen, dass ein sofortiger Ausstieg möglicherweise Schadenersatzforderungen aus Russland hätte auslösen können. Wegen der Sanktionen wäre auch der Kreis möglicher Käufer sehr klein. Es ist kein Einzelfall, dass die russische Regierung Unternehmen unter Zwangsverwaltung stellt. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Eigentum oder Beteiligungen von Firmen, die in „unfreundlichen Staaten“ ansässig sind, handeln. Es ist auch vorgekommen, dass Inhaber enteignet wurden, weil sie aus wirtschaftlichen Gründen Werke schließen wollten und/oder Stellen abbauen wollten. Was den

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