Dezember 11, 2023

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Dezember 11, 2023

EU-Flughäfen legten im Oktober 2023 um 11,7 Prozent zu

Das Passagieraufkommen im europäischen Flughafennetz trotzte im Oktober weiterhin den überhöhten Flugpreisen und den geopolitischen Spannungen – mit einem Anstieg von +11,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies führte zu einem Volumen, das nur -1,7 % unter dem Niveau vor der Pandemie (Oktober 2019) lag. „Die Dynamik in Richtung einer vollständigen Erholung des Passagieraufkommens an den europäischen Flughäfen hat sich im Oktober fortgesetzt – trotz des Anstiegs der Flugpreise um +36,3 %1 und des Konflikts in Israel, der zu weiteren geopolitischen Spannungen führte. Freizeitreisen, Flugreisen und in geringerem Maße auch gemischte Reisen waren die wichtigsten Nachfragetreiber und verlängerten die Dynamik, die normalerweise mit den Hochsommermonaten verbunden ist, in den Herbst hinein. Gleichzeitig trug auch der Geschäftsreiseverkehr dazu bei, dass die europäischen Flughäfen fast wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichten, auch wenn er immer noch unter dem Niveau von früher liegt“, so Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe. Die Flughäfen im EU+ Markt2 führten die Wachstumsdynamik mit einem Anstieg des Passagieraufkommens um +12,6 % (gegenüber Oktober 2022) an. Das Wachstum der Flughäfen im übrigen Europa verlangsamte sich dagegen auf +7 %. Dies spiegelt vor allem die Auswirkungen des am 7. Oktober ausgebrochenen Konflikts in Israel wider, der dazu führte, dass die Flughäfen in diesem Land im gesamten Monat einen Rückgang des Passagieraufkommens um -40,8 % verzeichneten.

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Militär soll Mexicana drei Boeing 737 zur Verfügung stellen

Die Streitkräfte von Mexiko sollten der neuen Mexicana zwei Boeing 737-800 und eine Boeing 737-300 zur Verfügung stellen. Mit diesen Maschinen und zwei Wetlease-Jets beabsichtigt man noch in diesem Monat den Flugbetrieb aufzunehmen.  Unter Führung des mexikanischen Militärs soll die einstige Airline Mexicana wiederbelebt werden. Eigentlich war angekündigt, dass ab 1. Dezember 2023 mit zehn Boeing 737-800 geflogen werden soll. Bislang ist es den Verantwortlichen aber nicht gelungen die notwendigen Leasing- und/oder Kaufverträge abzuschließen. Lediglich ein von TAR betriebener Embraer 145 steht bereit.  Der geplante Erstflug wurde zunächst auf den 26. Dezember 2023 verschoben. Dann wurde mitgeteilt, dass auch dieser Termin nicht halten wird und frühestens im zweiten Halbjahr 2024 gestartet werden kann. Nun will die Politik alles beschleunigen und hat das Militär dazu aufgefordert, dass dieses drei Maschinen zur Verfügung stellen soll.  Dabei handelt es sich um zwei Boeing 737-800 und eine B737-300. Diese müssen jedoch noch von der Zivilluftfahrtbehörde abgenommen und registriert werden, denn momentan sind die betroffenen Maschinen militärisch registriert. Das Amt bestätigte, dass derzeit eine Prüfung läuft, ob diese zivil zugelassen und damit genutzt werden können. Die Regionalfluggesellschaft TAR soll zwei Regionaljets des Typs Embraer 145 im Auftrag der neuen Mexicana betreiben.  Doch es kommt noch ein anderer Umstand dazu, der den Neustart verzögern könnte. Mexicana hat derzeit weder AOC noch Betriebsgenehmigung. Dies ist aber notwendig, um Flugtickets auf eigene Rechnung verkaufen zu können. Geplant ist, dass 20 Routen, vornehmlich innerhalb Mexikos, betrieben werden sollen. 

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Förderungen: Bulgarien will mehr Touristen ins Land locken

Noch mehr Touristen sollen in die bulgarischen Regionen Varna und Burgas gelockt werden. Dazu wird eine Kampagne ins Leben gerufen, die in 14 Staaten laufen soll. 19 Projekte wurden vom Tourismusministerium bewilligt. Die geplanten Aktivitäten umfassen groß angelegte Marketingkampagnen, die 14 Länder abdecken – Incoming-Märkte für den bulgarischen Tourismus, darunter Deutschland, Polen, die Tschechische Republik, Großbritannien, Belgien, die Niederlande, die skandinavischen Länder, Österreich, Spanien, Frankreich, usw. Die dem Tourismusministerium vorgeschlagenen Marketingaktivitäten sind auf die verschiedenen nationalen Märkte zugeschnitten und umfassen TV-Spots, Radio, Plakate, öffentliche Verkehrsmittel, Mailings, Kataloge, soziale Medien, Sonderverkaufswochen und andere Marketinginstrumente. „Wir haben mit 19 Reiseveranstaltern aus verschiedenen Ländern zusammengearbeitet, und sie alle haben das vom Tourismusminister initiierte Programm sehr geschätzt. Alle Partner, mit denen wir zusammengearbeitet haben, sind der Meinung, dass Bulgarien als Reiseziel besser vermarktet werden muss. Die Zusammenarbeit zwischen den Schwarzmeergemeinden, den Reiseveranstaltern aus unseren Herkunftsländern und Fraport Bulgaria hat sehr gut funktioniert, vielen Dank an alle, die sich intensiv für die Entwicklung des Tourismus in Bulgarien eingesetzt haben“, sagte Frank Kwante, CEO von Fraport Twin Star Airport Management AD und Vorsitzender der Alliance Bulgarian Black Sea. Teilnehmer an den öffentlich-privaten Partnerschaften in allen 21 Projekten:

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Cathay Pacific bestellt sechs Airbus A350F

Die in Hongkong ansässige Cathay Pacific hat sich für die Bestellung von sechs Frachtflugzeugen des Typs Airbus A350F entscheiden. Im Passagierbereich ist der Carrier bereits heute ein großer A350-Operator.  „Mit Blick auf das Jahr 2024 gewinnt unser Umbau immer mehr an Dynamik. Dieser Auftrag ist ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Investitionen in die Zukunft. Er spiegelt das Vertrauen von Cathay in das Drehkreuz Hongkong wider, während wir auf die Möglichkeiten blicken, die das Drei-Bahnen-System bietet. Diese hochgradig treibstoffeffizienten Frachtflugzeuge der nächsten Generation werden wichtige zusätzliche Frachtkapazitäten bereitstellen, unser globales Streckennetz erweitern und zu unseren führenden Nachhaltigkeitszielen beitragen“, so Ronald Lam, Chief Executive Officer der Cathay Group.  Cathay ist bereits einer der größten Betreiber der A350 mit einer Flotte von derzeit 47 Flugzeugen. Dazu gehören sowohl die A350-900 als auch die A350-1000, die vor allem im Langstreckennetz des Carriers eingesetzt werden. Künftig wird man auch im Cargobereich mit diesem Maschinentyp unterwegs sein. Vorerst flottet man unter der Marke Cathay Cargo sechs Exemplare ein.  „Es gibt einen neuen Standard im Frachtbereich, und wir freuen uns, dass ein so versierter globaler Luftfrachtbetreiber wie Cathay sich der wachsenden Zahl von Referenzunternehmen in der Luftfrachtbranche angeschlossen hat, die sich für die A350F entschieden haben“, so Airbus-CCO Christian Scherer. „Das Flugzeug wird sich nahtlos in die bestehende A350-Passagierflotte von Cathay einfügen und gleichzeitig die Betriebskosten auf ein Niveau senken, das in den zunehmend wettbewerbsintensiven Frachtmärkten noch nie erreicht wurde. Gleichzeitig wird das Flugzeug die Kohlendioxidemissionen erheblich reduzieren und damit einen unmittelbaren Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen leisten“.  

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FACC AG verleiht interne Auszeichnung für Business-Jet-Möbel

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG hat im Rahmen der Weihnachtsfeier einen unternehmensinternen Award für die Fertigung von exklusiven Business Jet Möbeln mit echten Holzoberflächen. Der „Leornardo“ gilt bei der FACC als Auszeichnung für herausragende Teamleistungen und Projekte. Insgesamt 16 Teams aus 15 Standorten der FACC reichten in diesem Jahr Innovationen ein, die wesentlich zur technologischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung der FACC beitragen. Aus diesen wurden von einer Jury fünf Finalisten ausgewählt, die im Rahmen der Weihnachtsfeier am vergangenen Samstag präsentiert wurden. „Leonardo-Projekte sind Projekte, die zukunftsweisend für das gesamte Unternehmen sind. Sie stehen für die Innovationskraft der FACC über viele Jahre. Dass wir heute eines der wenigen Luftfahrtunternehmen der Welt sind, das für beinahe alle Flugzeug- und Triebwerkshersteller Leichtbauprodukte entwickelt und herstellt, ist der Innovationskraft des Unternehmens und seiner Crew zu verdanken,“ streicht CEO Robert Machtlinger den Stellenwert des Awards hervor.

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Deutschland: Marabu baut das Flugangebot im Sommer 2024 aus

Die estnische Condor-Konzernschwester Marabu Airlines wird im Sommerflugplan 2024 mit neun Flugzeugen der Airbus-A320-Reihe unterwegs sein. Gegenüber dem aktuellen Stand sind das zwei mehr.   Das Unternehmen will je vier Maschinen in München und Hamburg stationieren. Die neunte Einheit soll als Backup-Maschine verwendet werden. „Mit dem Sommerflugplan 2024 startet Marabu Airlines ins zweite Jahr. Wir bauen auf den Erfolgen der letzten Monate auf und haben den Flugplan so weiterentwickelt, dass wir ab Mai an die zuletzt deutlich verbesserte operative Stabilität und Pünktlichkeit anknüpfen können. Die zusätzlichen Kapazitäten und Reserven aus der Vergrößerung unserer Flotte werden uns dabei helfen. Der große Zuspruch vieler Tausend zufriedener Fluggäste spornt uns an, Marabu beständig weiterzuentwickeln und die Airline als feste Größe im europäischen Ferienflugmarkt zu etablieren“, so Axel Schefe, Interim-CEO von Marabu.  Auch im Sommerflugplan 2024 werden die Tickets von Marabu weiterhin über die Konzernschwester Condor, die als so genannter General Sales Agent fungiert, verkauft. Weiters hat man nun ein konzerninternes Codeshare-Abkommen abgeschlossen. Das bedeutet, dass die Marabu-Flüge nun auch über Condor-Flugnummern buchbar sind. Passagiere sollen in diesem Fall über den Hinweis „operated by Marabu Airlines“ darauf aufmerksam gemacht werden. Ob sich Condor damit wirklich einen Gefallen tut, steht auf einem anderen Blatt. Da neuerlich einige Routen von Condor auf Marabu umgestellt werden, sollen die betroffenen Fluggäste in den nächsten Tagen informiert werden.  Die estnische Condor-Konzernschwester schaffte es im Sommerflugplan 2023 immer wieder wegen langer Verspätungen und Ausfälle in die Schlagzeilen zu geraten. Zuletzt gab es seitens Passagieren großen Unmut, denn beispielsweise in Hamburg

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Schauinsland mit Schulungsreihe für Lehrlinge

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen hat seit 2019 rund 1.300 Lehrlinge, die an einer neuen Schulungsreihe teilgenommen haben, ausgebildet. Die Auszubildenden erhalten bei der Schulungsreihe wertvolle Zielgebietsbasics, Hotelinfos, Besonderheiten und Insidertipps. Ab dem 8.1.24 wird wöchentlich ein neuer Schulungsteil zur Verfügung gestellt, der bis zum Ende der Schulungsreihe online bleibt. Die Web-Seminare werden aufgezeichnet und sind so auch zu einem späteren Zeitpunkt abrufbar, falls die Live-Teilnahme nicht möglich sein sollte. Wer am Ende der Schulungsreihe das Abschlussquiz erfolgreich abschließt, hat die Chance auf eine Wildcard für eine Inforeise im zweiten Halbjahr 2024 oder im ersten Halbjahr 2025. Außerdem besteht die Möglichkeit, im April an einem optionalen Workshop-Tag in Duisburg teilzunehmen. Dabei erhalten die Nachwuchskräfte einen Einblick hinter die Kulissen eines Reiseveranstalters und absolvieren ein Verkaufstraining bei einer IHK geprüften Business Trainerin & Coach. Nähere Infos zum Workshop-Tag und die Anmeldemöglichkeit folgen im Januar. Interesse an der Teilnahme kann bereits jetzt bekundet werden.

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Vueling nimmt Hunde- und Katzensnacks in den Bordverkauf auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Vueling bietet im Bordverkauf als erster europäischer Carrier auch Snacks für Haustiere an. Das Angebot richtet sich primär an Hunde und Katzen, die in der Kabine befördert werden.  Viele Fluggesellschaften lehnen die Mitnahme von Haustieren strikt ab. Beispielsweise darf man bei Ryanair und Wizz Air nur dann Hunde mitnehmen, wenn es sich um einen zertifizierten Assistenzhund handelt, der aufgrund gesetzlicher Bestimmungen eine Person mit Einschränkungen begleitet. Hierfür dürfen Airlines keine zusätzlichen Gebühren erheben. Beispielsweise blinde Personen haben sogar das gesetzliche Recht darauf ihren Blindenhund kostenfrei mitzunehmen.  Zum Beispiel Vueling und Eurowings erlauben gegen Bezahlung einer Zusatzgebühr, die mitunter nicht gerade niedrig ist, die Mitnahme von ungefährlichen Haustieren. Ob dieses im Frachtraum oder in der Kabine mitfliegen muss, hängt von Größe und Gewicht des Vierbeiners ab.  An Bord mussten die Tiere bislang „hungern“, es sei denn ihre Besitzer haben daran gedacht eine Verköstigung einzupacken. Bei Vueling ist das künftig anders, denn im Bordverkauf bietet man nun auch Leckerlies für kleine Haustiere wie Hunde und Katzen an. Das Unternehmen behauptet, dass man in Europa der erste Carrier wäre, der Angebote für Tiere in den Verkaufskatalog aufgenommen hat.  „Serviert“ werden den Vierbeinern Produkte des belgischen Unternehmens Edgar and Cooper. Dieses liefert eigenen Angaben nach Tiernahrung, die für Nachhaltigkeit und natürliche Zutaten bekannt sein soll. Preislich sieht es wie folgt aus: Hühnerriegel kosten 3,50 Euro und Rinderhappen 5,50 Euro. Für Schildkröten und Vögel, deren Mitnahme Vueling ebenfalls gegen Gebühr erlaubt, hat man noch nichts im Programm. 

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Wandertipps für Madeira

Immer für eine Überraschung gut: Madeira birgt dank seiner Vielfältigkeit selbst für Insider immer noch jede Menge Unbekanntes und Unerwartetes zu entdecken und zu erleben. Mit über 1.300 Kilometern Wanderwegen, über 2.500 verschiedenen Pflanzenarten und einem ganzjährig milden, subtropischen Klima ist die Blumeninsel im Atlantik ein wahres Paradies für Wanderbegeisterte und Pflanzen- und Natur-Liebhaber, die im Urlaub nach Abwechslung und Inspiration suchen und bereit sind, sich neuen Sichtweisen zu stellen. Der Reiseveranstalter Weltweitwandern nimmt entdeckungsfreudige Madeira-Gäste mit auf eine ungewöhnliche, wahlweise ein- oder zweiwöchige Wander-Erlebnistour und stellt ihnen dabei seine Partner vor Ort, die Local Guides Christa, Gerald und Raimund zur Seite. Die Österreicher sind 1999 nach Madeira ausgewandert, haben sich sofort in das Inselparadies verliebt und zeigen ihren Gästen auf abwechslungsreichen Wanderungen und Ausflugstouren täglich ihre persönlichen Lieblingsplätze in den verschiedenen Regionen der Insel und versteckte Orte, die nur Einheimische kennen. Es geht entlang von Levadas und Küsten, durch Wälder und auf Berge, zu besonderen Menschen und ausgewählten Kraftplätzen. Dabei verraten sie auch, warum sie ihr Herz an dieses Eiland verloren haben und weshalb ihnen Nachhaltigkeit in diesem Zusammenhang so wichtig ist. Gut möglich, dass nach dieser persönlich geprägten Reise von Weltweitwandern die Gäste ebenso Lust bekommen, nach Madeira auszuwandern. Persönliche Empfehlungen von Local Guides machen das Besondere der Reise aus: „Einer unserer absoluten Lieblingsplätze auf der Insel ist der Lorbeerwald. Der Dschungel aus uralten knorrigen Baumstämmen und Ästen, die dicht mit grünen Moosen, Flechten und Farnen bewachsen sind, hat besonders im Nebel etwas Mystisches, der Duft ist betörend.

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