Januar 3, 2024

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Januar 3, 2024

Flughafen Graz spendet für Blinde und Sehschwache

Der Flughafen Graz hat im Dezember 2023 im Rahmen der Aktion „Warten auf das Christkind“ 2.000 Euro an Spendengeldern eingesammelt. Diese wurden von der Betreibergesellschaft verdoppelt und an den Blinden- und Sehbehindertenverband Steiermark übergeben. „Inklusion sollte eigentlich schon so selbstverständlich sein, dass wir gar nicht mehr darüber sprechen müssen“, erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, die Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Da hier aber noch einiges an Aufklärungsarbeit notwendig ist, unterstützen wir in diesem Jahr den Blinden- und Sehbehindertenverband, mit dem wir schon im Herbst bei der Kampagne rund um den „Tag des weißen Stocks“ zusammengearbeitet haben.“ Der Blinden- und Sehbehindertenverband finanziert sich zu über 90% durch Spendengelder, die somit in allen Tätigkeitsfeldern benötigt werden. „Hervorzuheben sind hier die Bereiche Hilfsmittel-, Sozial- und Rechtsberatung. In diesen Bereichen bieten wir für Menschen mit hochgradiger Sehbehinderung oder Blindheit umfassende Beratung und Hilfestellung, bis hin zu einer Bevollmächtigung für die Abwicklung von Anträgen“, erklärt Christian Schoier, Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Steiermark. „Wir danken den Besucher:innen von „Warten aufs Christkind“ und dem Flughafen Graz für die „Christkindl“-Spende“.

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Ryanair mit 12,54 Millionen Fluggästen im Dezember 2023

Im Dezember 2023 hatte die Ryanair Group 12,54 Millionen Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich somit um neun Prozent verbessern. Die Auslastung war um einen Prozentpunkt schwächer und wird seitens des Carriers mit 91 Prozent kommuniziert. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres beförderte Ryanair 181,8 Millionen Fluggäste und konnte damit um 13 Prozent zulegen. Der Ladefaktor lag bei 94 Prozent und verbesserte sich somit um zwei Prozentpunkte.

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Tokio: Brandunfall nach Crash zwischen A350 und Dash 8-300

Auf dem japanischen Hauptstadtflughafen Tokio-Haneda ist es am 2. Jänner 2024 zu einem schwerwiegenden Unfall gekommen. Ein Airbus A350 von Japan Airlines ist aus noch ungeklärter Ursache mit einer de Havilland Dash 8-300 der Küstenwache kollidiert. Laut Japan Airlines haben sich an Bord des Großraumjets 379 Personen befunden. Diese konnten sich nach dem Stillstand der Maschine über die Notrutschen in Sicherheit bringen. Betreiberangaben nach sollen alle Insassen das Langstreckenflugzeug rechtzeitig verlassen haben können. Der Airbus A350 geriet in Brand. Flug 516 verließ den Flughafen Sapporo New Chitose am 2. Jänner 2024, kurz vor 16.30 Uhr Ortszeit, und landete um 16.47 Uhr auf dem Flughafen Haneda. Die Kollision der beiden Maschinen dürfte sich kurz nach der Landung des Japan-Airlines-Flugzeuges ereignet haben. Auf Videos und Fotos, die in den sozialen Medien geteilt wurden, war zu sehen, wie das Flugzeug der Japan Airlines in Flammen aufging und die Passagiere an Bord aus dem Flugzeug flohen. Die Maschine der Küstenwache sollte Hilfsgüter in eine Region Japans, die von einem Erdbeben, das sich einen Tag zuvor ereignet hat, befördern. An Bord des Turbopropflugzeuges haben sich offiziellen Angaben nach fünf Personen befunden haben. Ersten Berichten nach ist es zumindest dem Kapitän gelungen sich selbst aus dem Inferno zu retten. Nach dem Vorfall wurde der Flughafen sofort geschlossen, und Notfallteams waren vor Ort und leisteten medizinische Hilfe. Zwischenzeitlich wurde auch eine Unfallermittlung eingeleitet. Derzeit lassen sich noch keine validen Aussagen dazu machen wie es zum Zusammenstoß gekommen ist.

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Verkehrsbüro: Birgit Wallner zur neuen Travel-Vorständin berufen

Der österreichische Reise- und Touristikkonzern Verkehrsbüro hat mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 die 50-jährige Birgit Wallner zur neuen Vorständin für die Konzernbereiche Travel, Marketing, Kommunikation und IT berufen. Sie verstärkt das Führungsteam rund um CEO Martin Winkler. Dieser zeichnet weiterhin für den Konzernbereich Hospitality und die Konzernfunktionen Strategie, Personal, Finanzen und Recht verantwortlich. Birgit Wallner folgt auf Helga Freund, die nach 30 Jahren im Verkehrsbüro zum Jahreswechsel ihre Pension angetreten hat. „Wir freuen uns, mit Birgit Wallner eine ausgewiesene Expertin für die touristischen Zukunftsthemen im Vorstand zu haben, die erfreulicherweise auch aus dem Unternehmen kommt. Gemeinsam mit Martin Winkler, der mit seiner Erfahrung weiterhin als Vorsitzender des Vorstandes des Verkehrsbüros an der Spitze agiert, garantiert diese Entscheidung Kontinuität und zukunftsweisende Dynamik, um den strategischen Herausforderungen und Chancen für Österreichs größtes Touristikunternehmen gerecht zu werden“, so Alexander Wolfgring, Aufsichtsratsvorsitzender der Österreichisches Verkehrsbüro AG. Wallner ist seit etwa 15 Jahren für die Firmengruppe tätig und hatte zuletzt die Geschäftsführung von Ruefa GmbH und Eurotours GmbH inne. „Die Tourismusbranche bietet Wachstumspotenzial für die nächsten Jahrzehnte und verändert sich dabei zugleich so agil wie nie zuvor. Mit einer starken Kundenzentrierung sowie umfassenden digitalen Transformationsprozessen werden wir die strategischen Hebel für die kommenden Jahre setzen. Ich bedanke mich beim Aufsichtsrat für das Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit Martin Winkler und allen Kollegen die Zukunft des Verkehrsbüros aktiv mitzugestalten“, so Birgit Wallner.

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Österreich: Zwischenstand der Aufrüstung des Bundesheeres

Das Landesverteidigungsbudget als Grundlage für den „Aufbauplan Österreichisches Bundesheer 2032+“. „Das Landesverteidigungsfinanzierungsgesetz bietet, zeitlich über den Bundesfinanzrahmen hinausgehend, die Grundlage für eine längerfristige Finanzierungsperspektive des Bundesheeres. Damit war es uns im vergangenen Jahr in vielen militärischen Aufgabenbereichen möglich, wesentliche Fortschritte in der Umsetzung bzw. Einleitung von notwendigen Maßnahmen im ‚Aufbauplan Österreichisches Bundesheer 2032+‘ zu erzielen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Personal Die Beschaffung hochmoderner neuer Waffensysteme, Stichwort „Sky Shield“ oder Hubschrauber sowie eine leistungsgerechte Bezahlung, verbunden mit dem Stand des 21. Jahrhunderts angepassten Sozialleistungen, sollen für junge Menschen Anreiz sein, den Soldatenberuf zu wählen. Mit der „Mission Vorwärts“ wurde im vergangenen Jahr mit einer intensiven Personalwerbung begonnen. Inlandseinsätze Im Rahmen des sicherheitspolizeilichen Einsatzes „Migration“ und der Bewachung kritischer Infrastruktur in Wien leistete das Bundesheer 336.700 (370.640) Personentage, griff etwa 22.350 (60.000) hilfesuchende Fremde und an die 70 Schlepper (100) auf. (Die Zahlen in Klammer betreffen 2022.) Hervorzuheben ist die Verlängerung der Bewachung kritischer Infrastruktur in Wien, mit aktuell etwa 150 Personen, bis vorerst Ende Februar 2024. Auslandseinsätze Aktuell befinden sich knapp 900 Soldaten und Soldatinnen in 15 Missionen im Auslandseinsatz; davon 31 Frauen. Die stärksten Kontingente befinden sich im Kosovo (KFOR  304), in Bosnien und Herzegowina (EUFOR 301) sowie im Libanon (UNIFIL 226). Eine Besonderheit war die Entsendung von Krisenunterstützungsteams in den Nahen Osten, vorwiegend von Angehörigen des Jagdkommandos, zur Unterstützung der Evakuierungsoperation von österreichischen Staatsbürgern. Luftstreitkräfte Über 14.000 Flugstunden wurden durch die Luftstreitkräfte unfallfrei geflogen. Zwei Luftraumsicherungsoperationen (Weltwirtschaftsforum in Davos und Besuch des israelischen Staatspräsidenten) waren die Höhepunkte der fliegerischen

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Flughafen Wien: Michael Zach leitet die Abfertigungsdienste

Seit 1. Jänner 2024 steht der Bereich Abfertigungsdienste der Flughafen Wien AG unter der Leitung von Michael Zach. Der Manager ist seit 2006 an Österreichs größtem Airport beschäftigt und folgt auf Franz Spitzer, der nach rund 30 Jahren in dieser Position in die Altersteilzeit wechselt. Zuletzt fungierte Zach als Geschäftsführer des City Airport Train, einem Joint-Venture von Österreichischen Bundesbahnen und Flughafen Wien AG. Auch leitete er den Bereich Business- und General Aviation, der auch den Betrieb des VIP-Terminals einschließt. Zusätzlich ist Michael Zach seit 2018 bereits für Sales, Finanzen und Cargo des Bereichs Abfertigungsdienste verantwortlich. Mit seiner langjährigen Managementerfahrung in verschiedenen Leitungsfunktionen ist er als optimaler Nachfolger hervorgegangen und leitet mit 1.400 Mitarbeitern nun den größten Bereich der Flughafen Wien AG. „Seit 2018 konnte ich bereits gemeinsam mit Franz Spitzer die Bodenabfertigung am Flughafen Wien mitgestalten. Es freut mich sehr, nun auch die Gesamtverantwortung für die Abfertigungsdienste des Airports übernehmen zu dürfen und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen hier weiterzuführen“, freut sich Michael Zach, Leiter der Abfertigungsdienste der Flughafen Wien AG. Er übernimmt damit die Funktion von Franz Spitzer, der seit 1994 bei der Flughafen Wien AG tätig ist und in verschiedenen Managementfunktionen, unter anderem als Leiter der Sicherheit und der Vienna International Airport Security (VIAS) sowie als Bereichsleiter für die Bodenabfertigung den Flughafen in wesentlichen Bereichen maßgeblich weiterentwickelt und zur internationalen Top-Positionierung und hoher Abfertigungsqualität am Airport beigetragen hat. Nicht zuletzt dank seiner Leistung hat sich der Flughafen Wien zu einem der pünktlichsten und zuverlässigsten Drehkreuze

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ÖAMTC-Flugrettung mit 20.823 Einsätzen im Jahr 2023

Die Crews der ÖAMTC-Flugrettung heben seit mittlerweile 40 Jahren zu ihren lebensrettenden Einsätzen ab. Im Jubiläumsjahr 2023 war das 20.823-mal der Fall – das sind im Schnitt 57 Starts pro Tag. „Gegenüber unserem bisherigen intensivsten Einsatzjahr 2022, in dem wir knapp 22.000 Einsätze zu verzeichnen hatten, ist das ein leichter Rückgang. Derartige Schwankungen sind normal und hängen mit einer Vielzahl von Faktoren zusammen, darunter beispielsweise die Wetterlage: Regnet es viel, passieren z. B. weniger Badeunfälle, bleibt der Schnee aus, werden wir nicht so oft zu den Skipisten gerufen“, fasst Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, zusammen. Zusätzlich zu den ganzjährig eingesetzten ÖAMTC-Notarzthubschraubern gibt es vier Winterstützpunkte, die dort stationierten Alpin 1, Alpin 2, Alpin 5 und Alpin Heli 6 wurden 2023 zu insgesamt 1.654 Einsätzen alarmiert. Das Einsatzspektrum der Christophorus-Flotte war auch 2023 sehr breit. Wobei eines seit Jahren gleich bleibt: Der Großteil der Einsätze – 2023 waren es 47,4 Prozent – entfällt auf internistische und neurologische Notfälle. Trefanitz führt aus: „Gerade in solchen Fällen, meist handelt es sich dabei um Herzinfarkte oder Schlaganfälle, macht der Geschwindigkeitsvorteil des Hubschraubers den entscheidenden Unterschied aus und stellt daher eine wichtige Säule in der Grundversorgung der Österreicher dar.“ Andere häufige Einsatzgründe: Unfälle bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld (15,1 Prozent), gefolgt von Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich (11,9 Prozent). Verkehrsunfälle machten 2023 lediglich 6,9 Prozent der Christophorus-Einsätze aus. Die meisten Einsätze wurden in Niederösterreich (4.698), der Steiermark (3.794) und Tirol (2.802) geflogen. 2023 wurden ferner 702 Taubergungen, bei denen

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