Januar 13, 2024

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Januar 13, 2024

FAA groundet B737-Max-9 auf unbestimmte Zeit

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA lässt die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-9 auf unbestimmte Zeit am Boden. Bei 40 Einheiten wurde gar eine neuerliche Inspektion angeordnet. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wollen die Aufseher entscheiden, ob und gegebenenfalls unter welchen Auflagen bzw. Nachbesserungen dieser Maschinentyp wieder kommerziell eingesetzt werden darf. Im Nachgang des Alaska-Airlines-Vorfalls sind so einige Ungereimtheiten ans Licht gekommen. Diese werfen nicht nur auf Hersteller Boeing und dessen Abteilung für Qualitätssicherung ein fragwürdiges Bild, sondern auch auf die FAA. Die Behörde steht aufgrund der tödlichen Abstürze zweier Boeing 737-Max-8, die zu einem längeren weltweiten Flugverbot geführt haben, ohnehin in der Kritik. In der Öffentlichkeit wurde suggeriert, dass genau geprüft wurde und Boeing alle Auflagen erfüllt habe. Die jüngsten Qualitätsmängel scheinen selbst der FAA Anlass zur Sorge geben. Nach dem Alaska-Airlines-Vorfall, bei dem eine Boeing 737-Max-9 während dem Steigflug ein Blade, unter dem sich ein nicht genutzter Notausgang befand, verloren hat, kündigte die FAA an, dass alle baugleichen Maschinen, die in den USA im Einsatz sind, dort starten bzw. landen bzw. den Luftraum nutzen vor dem Wiedereinsatz außerplanmäßig inspiziert werden müssen. Bis dahin gilt Flugverbot. Diese Entscheidung wurde nun ausgeweitet, denn kommerziell dürfen die betroffenen Maschinen bis zu einer weiteren Anweisung der FAA nicht mehr eingesetzt werden. Das gilt ganz unabhängig davon, ob die angeordnete Inspektion schon durchgeführt wurde oder nicht. Einige Fluggesellschaften, darunter United Airlines und Alaska Airlines, sind mit Qualitätsmängeln an die Öffentlichkeit gegangen. Zum Beispiel wurden lose Schrauben und Bolzen gefunden. Das Ausmaß scheint sicherheitsrelevant zu sein,

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