Februar 27, 2024

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Februar 27, 2024

Linate: Ita Airways kündigt Luqa-Flüge an

Die Fluggesellschaft Ita Airways reaktiviert mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Mailand-Linate und Luqa. Diese wurde zuletzt vom Vorgänger Alitalia bedient. Man tritt auf dieser Route in den direkten Wettbewerb mit Air Malta bzw. dem Nachfolger KM Malta Airlines. Laut Mitteilung wird Ita Airways die Nonstopverbindung vorerst zwischen Juni und September 2024 viermal pro Woche bedienen. Eine ganzjährige Bedienung ist derzeit noch nicht geplant.

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Raserei in Österreich: Autos können beschlagnahmt werden

Mit der 34. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) kann ab 1. März 2024 bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 80 km/h im Ortsgebiet und 90 km/h außerorts das Auto beschlagnahmt und in weiterer Folge auch versteigert werden. Hat der Fahrer eine einschlägige Vorstrafe, beispielsweise durch die Teilnahme an illegalen Autorennen, sind Beschlagnahme und Verfall schon bei einer Überschreitung von mehr als 60 km/h innerorts und 70 km/h außerorts möglich. Gehört das Auto nicht dem Raser, haben Exekutivorgane zukünftig die Möglichkeit, Fahrzeuge an Ort und Stelle für maximal 14 Tage vorläufig zu beschlagnahmen. Diese können aber nicht für verfallen erklärt und versteigert werden. Das gilt auch für Leasing- oder Mietautos. In solchen Fällen wird im Führerschein bzw. im Führerscheinregister ein lebenslanges Lenkverbot für das Fahrzeug, mit dem die drastische Übertretung begangen wurde, eingetragen werden. Der ÖAMTC bezweifelt die Wirksamkeit der Maßnahme und hat auch rechtliche Bedenken: „Es gibt einerseits keine Studien, die besagen, dass härtere Strafen mehr abschrecken als niedrigere. Zudem sollten derart drastische Eingriffe in das Eigentum von Strafgerichten entschieden werden und nicht von Verwaltungsbehörden“, erklärt ÖAMTC-Jurist Matthias Wolf. Zahlreiche Stellungnahmen von renommierten Rechtsprofessor konstatieren dem Gesetz laut Wolf zudem grobe Mängel und sogar Verfassungswidrigkeit. „Für die Verkehrssicherheit wäre es schade, wenn das Gesetz schon beim ersten relevanten Anwendungsfall durch Anrufung der Höchstgerichte oder des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte wieder gekippt wird“, so der ÖAMTC-Experte. Der Mobilitätsclub plädiert stattdessen für zielgerichtete Kontrollen, um die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, zu erhöhen.

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Langstrecke: Qantas kündigt kostenloses Wifi-Internet an

Das Oneworld-Mitglied Qantas will künftig auf einem Teil der Flotte, die auf internationalen Flügen eingesetzt wird, kostenfreies Wifi-Internet zur Verfügung stellen. Die Aufrüstung der Maschinen beginnt Ende 2024 und soll dann sukzessive eingeführt werden. Der Carrier erklärte dazu, dass man einige Zeit benötigt hat, um einen Anbieter zu finden, der die gewünschte Qualität über Statteliten anbieten kann. Auf zahlreichen Inlandsflügen bietet der Carrier bereits kostenfreies Wlan-Internet an. Zunächst sollen die Maschinentypen Airbus A380, A330 und Boeing 787 aufgerüstet werden. Die Tochtergesellschaft Jetstar wird ebenfalls nachziehen, jedoch erst ab etwa 2026, da man die Technik im Zuge regulärer größerer Wartungen in die Langstreckenjets des Typs Boeing 787 einbauen wird. Qantas setzt auf die Technologie von Viasat.

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Schweiz: Konkursverfahren der SAirGroup steht vor dem Abschluss

Das Konkursverfahren der SAirGroup steht laut Mitteilung von Liquidator Karl Wüthrich vor dem Abschluss. Im Amtsblatt wurde veröffentlicht, dass rund 2,8 Milliarden Schweizer Franken zur Verteilung an die Gläubiger anstehen. Einst war Swissair eine stolze Fluggesellschaft, jedoch ist diese im Jahr 2001 finanziell kollabiert. Der letzte Linienflug wurde am 1. April 2002 durchgeführt. Das Nachlassverfahren ist bis dato noch nicht abgeschlossen. Nun soll es soweit sein. Die Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt weist einige positive Überraschungen aus: Gläubiger der Klassen 1 und 2 erhalten eine 100-prozentige Quote. Die übrigen werden 23,5 Prozent erhalten und damit deutlich mehr als erwartet, denn zeitweise wurde gar mit einer Nullrunde gerechnet. Die SAirGroup war die Konzernspitze der Firmengruppe. In den letzten Monaten des „Überlebenskampfs“ verfügte Verwaltungsratspräsident Mario Corti, dass man wieder als Swissair Group auftritt. Dies war jedoch nur noch eine kurze Episode.

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Bergamo: Aeroitalia verzichtet auf Southend-Flüge

Eigentlich wollte Aeroitalia am 25. März 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Bergamo und London-Southend aufnehmen. Daraus wird nichts. Der Carrier plante ab dem genannten Termin sechsmal wöchentlich zwischen Bergamo und Southend-on-Sea zu fliegen. Mangels Nachfrage hat man bereits vor dem Erstflug die „Notbremse“ gezogen und verzichtet auf die Aufnahme dieser Route. Für den Flughafen Southend, der bislang nur einen Bruchteil des Verkehrs, den man vor der Pandemie hatte, hat, ist dies ein weiterer Rückschlag.

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KLM mit 155 Destinationen im Sommerflugplan 2024

Im Sommerflugplan 2024 wird die niederländische Fluggesellschaft KLM insgesamt 155 Destinationen ab Amsterdam-Schiphol ansteuern. Dabei handelt es sich um 92 Europa-Ziele und 63 Langstreckenverbindungen. Laut Mitteilung wird die angebotene Kapazität im Sommer 2024 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent erhöht sein. Eigenen Angaben nach erreicht man damit „fast das Niveau vor Corona“. In Österreich kommt es aber zu einer Kürzung, denn die Nonstopverbindung zwischen Graz und Amsterdam wird gestrichen. Ab Wien-Schwechat werden je nach Verkehrstag drei bis vier Umläufe pro Tag angeboten. KLM wird die Flugfrequenz zu verschiedenen interkontinentalen Zielen erhöhen. Wir werden mehr Flüge nach Jakarta in Kombination mit Kuala Lumpur und nach Denpasar in Kombination mit Singapur durchführen. KLM hat die Nonstopflüge nach Osaka wieder aufgenommen und wird den täglichen Flugverkehr nach Tokio Narita wieder aufnehmen. Außerdem wird die Flugfrequenz nach Taipeh, Hongkong, Montreal, Toronto und Los Angeles erhöht. Die Kapazität zu nordamerikanischen Zielen liegt derzeit über dem Niveau von 2019. Diese sich ändernden Frequenzen sind Teil eines fortlaufenden Prozesses, bei dem KLM das Netzwerk unter Berücksichtigung der verfügbaren Flugzeuge und Arbeitskräfte an die Marktbedingungen anpasst.. Israel-Flüge mit Zwischenstopp in Larnaka KLM wird ab Montag, dem 1. April 2024, den täglichen Flugverkehr nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Dieser Dienst wird mit einem Zwischenstopp in Larnaka mindestens bis zum 19. Mai 2024 durchgeführt. KLM beobachtet die Sicherheitslage in Israel genau. In Europa wird KLM diesen Sommer die Flugfrequenz zu verschiedenen Zielen erhöhen. In Skandinavien wird KLM tägliche Verbindungen nach Billund (Dänemark) und Stavanger (Norwegen) anbieten. In Großbritannien wird die

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Deutschland: Trade Air mit drei weiteren Kosovo-Strecken

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die kroatische Fluggesellschaft Trade Air im Sommerflugplan drei deutsche Airports mit Pristina verbinden. Ab 28. März 2024 geht es ab Frankfurt-Hahn an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Pristina. Paderborn verbindet man ab 5. Juli 2024 jeweils an Dienstagen und Freitagen mit der kosovarischen Stadt. Mit Wirksamkeit zum 24. Juli 2024 wird Trade Air für einen Tour Operator ab Memmingen jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag Kurs auf die Hauptstadt des Kosovos nehmen.

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Lieferverzögerungen: Qantas muss Ultra-Langstreckenflüge verschieben

Die australische Fluggesellschaft Qantas wird die im Rahmen des Projekts „Sunrise“ vorgesehenen Ultra-Langstrecken-Flüge erst Mitte 2026 bedienen können. Ursache für die Verzögerung ist, dass man die benötigten Maschinen des Typs Airbus A350-1000 erst später ausgeliefert bekommt. Vor einiger Zeit hat Qantas bekanntgegeben, dass man mit diesem Maschinentyp Nonstopflüge zwischen Australien und dem Vereinigten Königreich bedienen möchte. Da die Range ist der Standard-Variante nicht ausreichend ist, hat man bei Airbus eine spezielle Variante mit einem Zusatztank bestellt. Allerdings verläuft bei der Zertifizierung nicht alles nach Plan, denn die zuständigen Aufsichtsbehörden verlangen, dass im Bereich des Mitteltanks konstruktive Änderungen vorgenommen werden müssen. Dies führt dazu, dass Qantas die bestellten und für das Projekt benötigten Airbus A350-1000 wesentlich später als gedacht übernahmen kann. Ursprünglich ging man beim australischen Oneworld-Mitglied davon aus, dass die 19-stündigen Flüge Ende 2025 aufgenommen werden können. Das Projekt wurde bereits im Jahr 2017 gestartet und sieht Ultra-Langstreckenflüge ab Sydney und Melbourne nach New York und London vor. Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass einige Verzögerungen eingetreten sind. Nun musste Qantas einräumen, dass die geplanten London-Nonstopflüge frühestens gegen Mitte 2026 bedient werden können.

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Ethiopian kündigt Freetown-Flüge an

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines wird ab 31. Mai 2024 dreimal wöchentlich Kurs auf Freetown nehmen. Die Verbindung wird mit Zwischenstopp in Ouagadougou angeboten, Als Fluggerät sollen Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787-8 zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns, unser Westafrika-Netzwerk mit der Aufnahme von Freetown, Sierra Leone, zu erweitern. Diese neue Strecke, die im Mai 2024 eröffnet werden soll, wird unseren Passagieren nicht nur mehr Reisemöglichkeiten bieten, sondern auch den Tourismus, den Handel und die Investitionsmöglichkeiten zwischen Äthiopien, Sierra Leone und Burkina Faso fördern. Während wir weiter wachsen und immer mehr Ziele anfliegen, sind wir bestrebt, die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen unseren Ländern zu fördern“, so Firmenchef Mesfin Tasew- Die Flugdaten auf einen Blick:

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Hans Airways zieht AOC-Antrag zurück

Um das Airline-Startup Hans Airways wurde es schon lange ruhig. Die letzte offizielle Mitteilung stammt aus dem Jahr 2022. Nun wurde bekannt, dass der Antrag auf AOC und Betriebsgenehmigung zurückgezogen wurde. Schon länger dürfte der „Drive“ aus diesem Projekt draußen sein. Im November 2022 teilte man mit, dass man bei der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung eingebracht habe. Seither wurde es äußerst ruhig, denn es handelt sich um die letzte offizielle Mitteilung des Startups. In dieser betonte man noch, dass man ein zusätzliches Investment an Land ziehen habe können. Im August des Vorjahres wurde dann bekannt, dass Hans Airways den Airbus A330, der damals als G-KJAS registriert war, an den Leasinggeber Carlyle Aviation Partners zurückgegeben hat. Zuvor hat man einen Show-Flug mit 100 geladenen Gästen durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Rückgabe dieser Maschine betonte man, dass Hans Airways seit der Firmengründung ein solventes Unternehmen wäre und alle Pläne auf Kurs wären. Zu den Mindestvoraussetzungen um AOC und Betriebsgenehmigung erteilt zu bekommen, zählt auch, dass man zumindest ein Flugzeug zur Verfügung hat. Das ist bei Hans Airways aber nicht der Fall. Nun wurde bekannt, dass das Start-Up den entsprechenden Antrag zurückgezogen hat. Der Lizenzierungsprozess wird nicht weiterverfolgt. Damit ist es fraglich, ob das Startup jemals unter eigenen Zertifikaten zwischen Birmingham und Zielen in Indien fliegen wird. Jener Airbus A330, mit dem man ursprünglich an den Start gehen wollte, hat zwischenzeitlich einen neuen Leasingnehmer gefunden. Das Langstreckenflugzeug fliegt nun für Hifly Malta unter der Registrierung 9H-HFH.

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