April 12, 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

April 12, 2024

Volotea will heuer 12 Millionen Passagiere befördern

Für die Billigfluggesellschaft Volotea ist das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich verlaufen, denn der Carrier konnte gegenüber der Vorperiode den Umsatz um 24,6 Prozent auf 694 Millionen Euro steigern. Den Vorkrisenwert hat man gar um 57 Prozent übertroffen. Während der spanische Lowcoster im Geschäftsjahr 2022 ein negatives Ebitda in der Höhe von 44 Millionen Euro ausweisen musste, lag dieser Wert in der jüngsten Periode bei Plus 96 Millionen Euro. Damit konnte man sich erheblich verbessern und ist eigenen Angaben nach wieder profitabel. Gleichzeitig habe man das Streckennetz erweitert und neue Bases eröffnet, teilte Volotea mit. Mit Stand April 2024 besteht die Flotte aus insgesamt 42 Maschinen. Das Unternehmen, das einst Europas letzter Boeing-717-Operator war, setzt derzeit auf die Typen Airbus A319 und A320. Die Verteilung auf die beiden Modelle ist weitgehend ausgewogen. Das Streckennetz besteht eigenen Angaben nach aus 410 Routen. Im Jahr 2023 habe Volotea insgesamt 10,4 Millionen Fluggäste an Bord gehabt. Für das laufende Jahr 2024 peilt der Carrier etwa 12 Millionen Reisende an. Dazu habe man die Kapazität gegenüber dem Vorjahr um etwa 15 Prozent ausgebaut. Dies will man auch durch die Eröffnung neuer Stützpunkte in Bari und Brest erreichen. Die Geschäftsleitung peilt einen Umsatz von 800 Millionen Euro an. Laut Volotea habe man auch mit der Rückzahlung der staatlich garantierten Corona-Kredite begonnen. Spanien gewährte dem Billigflieger Darlehen in der Höhe von 350 Millionen Euro. Diese sind zuzüglich banküblicher Zinsen bis zum Jahr 2029 zurückzubezahlen. Das Unternehmen teilte nicht mit wie viel man von dieser Schuld bereits getilgt hat.

weiterlesen »

Flughafen BER mit 1,92 Millionen Fluggästen im März 2024

Im März 2024 wurde der deutsche Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg von rund 1,92 Millionen Reisenden genutzt. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahresmonat zwar um 15 Prozent zulegen, jedoch liegt man weiterhin erheblich unter dem Vorkrisenaufkommen. Im März 2019 hatten die damaligen Airports Tegel und Schönefeld gemeinsam 2,93 Millionen Fluggäste. Somit hat der BER knapp über eine Million Passagiere weniger im März 2024 gehabt. Am BER starteten und landeten im vergangenen Monat 14.636 Flugzeuge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Flugbewegungen um 10,8 Prozent: Im März 2023 wurden 13.212 Starts und Landungen registriert. Im März des Vor-Corona-Jahres 2019 gab es in Tegel und Schönefeld 24.253 Starts und Landungen. Insgesamt wurden am BER im März 2024 rund 3.529 Tonnen Luftfracht verladen, was einem Plus von 24,2 Prozent gegenüber dem März 2023 entspricht. Im Vergleich zum März 2019 (2.787 Tonnen), dem Vor-Corona-Jahr, wurden im März 2024 26,6 Prozent mehr Luftfracht verladen.

weiterlesen »

Santo Domingo: Boeing 787-9 bei Landung von Asphalt-Teilen beschädigt

Auf dem Flughafen Santo Domingo wurde eine von Air Europa betriebe Boeing 787-9 während der Landung beschädigt. Das Langstreckenflugzeug wurde von Teilen der Runway-Oberfläche, die sich aus ungeklärter Ursache gelöst haben, getroffen. Der Vorfall ereignete sich am 7. April 2024 mit der Maschine, die die Kennung EC-NBX trägt. Der Dreamliner landete aus Madrid kommend unter der Flugnummer UX89 in Santo Domingo. Der Flug ist völlig unspektakulär und routinemäßig verlaufen. Erst kurz nach dem Aufsetzen auf der Piste kam es zum ungewöhnlichen Vorfall. Die EC-NBX wurde während dem Bremsvorgang von mehreren Fremdkörpern getroffen. Offiziellen Angaben nach soll es sich dabei um Bestandteile der Oberfläche der Start- und Landebahn, die sich aus noch ungeklärter Ursache gelöst haben, handeln. Dabei erlitt das Langstreckenflugzeug Beschädigungen, die unter anderem auf den eingebetteten Fotos, die über Social Media verbreitet wurden, ersichtlich sind. Aus Sicherheitsgründen wurde das Flugzeug von Technikern untersucht. Dabei wurden erhebliche Beschädigungen – unter anderem zahlreiche Löcher – am Rumpf festgestellt. Überwiegend sind diese im unteren Bereich der Maschine aufgetreten. Der verantwortliche Flugkapitän entschied sich diese Boeing 787-9 für fluguntauglich zu erklären. Dies hatte zur Folge, dass der Rückflug nach Madrid gestrichen werden musste. Air Europa erklärte auf Anfrage, dass man momentan davon ausgeht, dass sich während der Landung ein Bruch der Asphaltdecke der Runway ereignet haben dürfte. Die Trümmer trafen dann die Boeing 787-9. Dafür spricht auch, dass auf der Start- und Landebahn zahlreiche Schlaglöcher gefunden wurde. Dies hatte zur Folge, dass der Betrieb temporär eingestellt werden musste. Mithilfe von Kaltasphalt und Beton

weiterlesen »

Corendon bringt junge Tennisspieler zusammen

200 junge Sportler aus 44 Ländern treffen sich im neu eröffneten Corendon Tennis Club Kemer zu einem internationalen Turnier. Die 8- bis 16-jährigen Tennisspieler nehmen an der TEN-PRO Global Junior Tour teil und werden vom 14. bis 21. April 2024 an der Türkischen Riviera auf der Spielstätte ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Corendon Tourism Group – zu der auch Corendon Airlines gehört – war erst vor wenigen Wochen eine Kooperation mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB) eingegangen. Der international tätige Touristikkonzern möchte die Ferien- und Tennisanlage in Kemer als ideales Ziel für sportbegeisterte Urlauber etablieren. Die jungen Spitzensportler der TEN-PRO Global Junior Tour reisen unter anderem aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Griechenland, Ägypten, Dubai und den USA nach Kemer. Sie werden das „TEN-PRO Turkish Bowl“-Turnier in einer modernen Anlage mit 14 Sandplätzen vor der beeindruckenden Kulisse des Taurusgebirges austragen. „Wir unterstützen bereits seit langem Sportler und junge Talente von der Türkei bis nach Deutschland. Umso mehr freut es uns, dass wir bei unserem ersten Tennisturnier in Kemer so viele Nachwuchstalente aus aller Welt zu Gast haben“, sagt Yildiray Karaer, Chairman of the Board der Corendon Tourism Group sowie CEO von Corendon Airlines.

weiterlesen »

NASA pensioniert legendäre Douglas DC-8

Mit Wirksamkeit zum 1. April 2024 hat die U.S.-amerikanische Behörde NASA ein besonderes Flugzeug in den Ruhestand versetzt. Eine Douglas DC-8, die als fliegendes Labor fungierte, hat ihren letzten offiziellen Einsatz absolviert. Die betagte Maschine wurde laut NASA vor vielen Jahren umgebaut und war zuletzt im Gebäude 703 des Armstrong Flight Research Center der NASA in Palmdale, Kalifornien, stationiert und wird zur Sammlung von Daten für Experimente zur Unterstützung von Projekten im Dienste der weltweiten wissenschaftlichen Gemeinschaft eingesetzt. Die mit dem Flugzeug in Flughöhe und per Fernerkundung gesammelten Daten wurden für Studien in den Bereichen Archäologie, Ökologie, Geografie, Hydrologie, Meteorologie, Ozeanografie, Vulkanologie, Atmosphärenchemie, Kryosphärenforschung, Bodenkunde und Biologie verwendet. Mit der DC-8 wurden vier Arten von Missionen geflogen: Entwicklung von Sensoren, Überprüfung von Satellitensensoren, Abruf von Telemetriedaten beim Start oder Wiedereintritt von Raumfahrzeugen und optische Verfolgung sowie andere Forschungsstudien zur Erdoberfläche und Atmosphäre. Da sie in der Erdatmosphäre geflogen wurde, bietet die DC-8 eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, Prototypen von Satelliteninstrumenten zu testen und zu überprüfen. Wissenschaftler nutzen die DC-8, um Ideen für die Instrumententechnologie zu entwickeln sowie neue Instrumente zu testen und sie gegebenenfalls auf der Grundlage der Flugergebnisse zu modifizieren. Potenzielle Probleme können behoben werden, bevor neue Instrumente ins All geschossen werden. Infolgedessen kann flugerprobte Hardware zu erheblichen Einsparungen an Zeit und Ressourcen führen. Die DC-8 führte im Winter 2016 die AS-CENDS-Kampagne (Active Sensing of CO2 Emissions over Nights, Days and Seasons) durch, um die verbesserte Leistung von luftgestützten Lidar-Instrumenten zu demonstrieren, die zur Fernmessung von atmosphärischem Kohlendioxid eingesetzt werden.

weiterlesen »

Flughafen Köln/Bonn unterzeichnet Charta der Vielfalt

Der Flughafen Köln/Bonn hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und setzt sich sichtbar für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein. Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt setzt der Köln Bonn Airport ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Arbeitswelt und signalisiert die Wertschätzung aller Mitarbeitenden unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. „Die Themen Vielfalt und Weltoffenheit sind für uns als Flughafen wesentlich und selbstverständlich, bei uns arbeiten unterschiedliche Menschen aus über 50 Nationalitäten Hand in Hand. Unsere Wertschätzung dafür zeigen wir jetzt auch durch die Unterzeichnung der Charta“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Gerade in einem Arbeitsmarkt im Wandel, vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und in einem spezialisierten Bereich wie unserem Flughafen, fördern wir bewusst die Vielfalt im Rahmen unserer Personalstrategie und Organisationsentwicklung“, sagt Cenk Özöztürk, Personalleiter der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

weiterlesen »