Juni 2024

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Juni 2024

Stuttgart: Eurowings kündigt Tromsø-Flüge an

Im kommenden Winter bietet die Fluggesellschaft Eurowings erstmals Direktflüge von Stuttgart nach Tromsø an. Ab Ende Januar bis Mitte März 2025 können Wintersportler und Nordlicht-Fans jeweils mittwochs und sonntags in die nordnorwegische Stadt reisen. Tromsø, nördlich des Polarkreises gelegen, verspricht nach rund dreieinhalb Stunden Flugzeit ein winterliches Paradies mit Schnee, Schlittenhunden und spektakulären Nordlichtern. Der Winterflugplan von Eurowings ab Ende Oktober 2024 umfasst zudem weitere attraktive Verbindungen. Die Strecke nach Manchester, die bereits im Sommer angeboten wird, bleibt auch im Winter mit vier wöchentlichen Flügen bestehen. Ebenso werden die Verbindungen von Stuttgart nach Erbil und Chisinau mit je zwei Flügen pro Woche fortgesetzt. Zusätzlich erhöht Eurowings die Flugfrequenz nach Lissabon und Málaga, um den Reisenden auch im Süden Europas vielfältige Optionen zu bieten.

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Amsterdam: Selbstmord eines Mitarbeiters im Flugzeugtriebwerk bestätigt

Am 29. Mai 2024 ereignete sich am Flughafen Amsterdam Schiphol (AMS) ein schockierender Vorfall, bei dem ein Mitarbeiter eines am Flughafen tätigen Unternehmens durch Selbstmord ums Leben kam. Die Königliche Marechaussee (Koninklijke Marechaussee, KMar), die Königliche Niederländische Polizei, hat nun bestätigt, dass der Tod des Mannes vorsätzlich herbeigeführt wurde. Diese tragische Nachricht wirft ein Licht auf die Herausforderungen und Gefahren, denen Flughafenmitarbeiter ausgesetzt sein können, und die Notwendigkeit von verstärkter psychologischer Unterstützung und Sicherheitsmaßnahmen. Laut den Ermittlungen der KMar stürzte der Mann in das laufende Triebwerk eines KLM Cityhopper Embraer E190 Flugzeugs. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Abschluss des Pushbacks, als das Flugzeug sich auf den Abflug vorbereitete. Die Polizei bestätigte, dass es sich um eine vorsätzliche Handlung handelte, und verzichtete aus Rücksicht auf die Familie und Angehörigen des Verstorbenen auf weitere Erklärungen. Das betroffene Flugzeug, mit der Registrierung PH-EZL, sollte an diesem Tag den KLM-Flug KL1341 von Amsterdam nach Billund (BLL) durchführen. Daten von Flightradar24 zeigten, dass ein Ersatzflugzeug desselben Typs, registriert als PH-EZM, die Strecke nach dem Zwischenfall übernahm. Seit dem Vorfall wurde das ursprünglich involvierte Flugzeug nicht wieder eingesetzt. Die Embraer E190 mit der Registrierung PH-EZL wurde am 21. Januar 2010 an KLM Cityhopper ausgeliefert und hat bis zum 28. Februar 2019 mehr als 21.980 Flugstunden (FH) und 18.873 Flugzyklen (FC) absolviert. KLM Cityhopper, die regionale Tochtergesellschaft der niederländischen Fluggesellschaft, betreibt insgesamt 65 Flugzeuge, darunter 17 Embraer E175, 29 E190 und 18 E195-E2, die jeweils mit 88, 100 und 132 Sitzen ausgestattet sind. Vergleich mit einem

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Air Baltic ordert Recaro-Sitze

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird ihre Airbus A220-300-Flotte mit neuen Economy-Class-Sitzen des renommierten Herstellers Recaro Aircraft Seating ausstatten. Diese Ankündigung macht Air Baltic zur ersten europäischen und weltweit zur zweiten Fluggesellschaft, die diese innovativen Sitze in einem A220-300 Flugzeug einsetzt. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic, betonte anlässlich der Bekanntgabe auf der Aircraft Interiors Expo (AIX) 2024 in Hamburg, dass diese Neuerung das Reiseerlebnis der Passagiere erheblich verbessern wird. Die Sitze bieten durch ihre ergonomische Gestaltung und Ausstattung mit modernen Features wie integrierter Kopfstütze, verstellbarer Rückenlehne und individuellen USB-C-Anschlüssen einen besonderen Komfort. Mark Hiller, CEO von Recaro Aircraft Seating, freut sich über die Zusammenarbeit und sieht darin den Beginn einer langjährigen Partnerschaft. Die neuen Sitze zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht, ein ergonomisches Design und außergewöhnlichen Komfort aus.  Das erste mit den neuen Sitzen ausgestattete Airbus A220-300 Flugzeug von Air Baltic soll 2026 in Betrieb genommen werden. Diese Initiative markiert einen weiteren Schritt von Air Baltic, ihre Position als führende Fluggesellschaft in Europa zu festigen und den Komfortstandard für Passagiere zu erhöhen.

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