August 23, 2024

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August 23, 2024

Austro Control bietet Online Recruiting-Day für angehende Fluglotsen

Am 26. August 2024 veranstaltet Austro Control einen Online Recruiting-Day, bei dem Interessierte aus ganz Österreich die Möglichkeit haben, sich über die Ausbildung und den Beruf des Fluglotsen zu informieren. Fluglotsen tragen die Verantwortung für die Sicherheit im österreichischen Luftraum, indem sie Flugrouten und Flughöhen vorgeben sowie Start- und Landefreigaben erteilen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Maturanten mit gutem räumlichen Vorstellungsvermögen, Teamfähigkeit und Stressresistenz. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und wird im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien durchgeführt.

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US-Gericht weist Klage gegen United Airlines wegen irreführender Umweltwerbung ab

Ein US-Bezirksgericht in Maryland hat eine Sammelklage gegen United Airlines abgewiesen, in der die Fluggesellschaft beschuldigt wurde, irreführend mit den Umweltauswirkungen ihres Programms „Eco-Skies“ geworben zu haben. Der Kläger, Alexander Zajac, hatte behauptet, dass United Airlines fälschlicherweise mit dem Einsatz von 100 % nachhaltigem Flugbenzin (SAF) geworben habe, was ihn dazu veranlasst habe, für Flüge mit der Airline höhere Preise zu zahlen. Das Gericht entschied jedoch zugunsten von United Airlines und erklärte, dass der Kläger seine Behauptungen aufgrund des Airline Deregulation Act kaum erfolgreich modifizieren könne. United Airlines bleibt bei ihrem Ziel, bis 2050 eine emissionsfreie Fluggesellschaft zu werden.

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Air Serbia enthüllt A330-Sonderlackierung für Expo 2027

Die serbische Nationalairline Air Serbia setzt ein bedeutendes Zeichen im Vorfeld der Expo 2027, die vom 15. Mai bis zum 15. August 2027 in Belgrad stattfinden wird. In einem symbolträchtigen Schritt hat die Fluggesellschaft ihren dritten Airbus A330-200 mit einer eindrucksvollen Sonderlackierung versehen, die nicht nur die bevorstehende Weltmesse bewirbt, sondern auch die kulturelle und historische Bedeutung der serbischen Hauptstadt in den Mittelpunkt rückt. Die Entscheidung von Air Serbia, einen ihrer Airbus A330-200, der künftig die Registrierung YU-ARD tragen wird, mit einer speziellen Lackierung zu versehen, ist mehr als nur eine Marketingmaßnahme. Es handelt sich um ein starkes Symbol, das Belgrads tiefe Verbundenheit mit seinen historischen Wurzeln und seine Zukunft als Gastgeber einer Weltmesse unterstreicht. Die Lackierung wurde von der renommierten Londoner Designagentur SVI Design entworfen, die sich für ihre kreativen und kulturell sensitiven Designs einen Namen gemacht hat. Das Design des Flugzeugs stellt „die tiefe und zeitlose Verbindung zwischen Belgrad und seinen beiden Flüssen“ – der Donau und der Save – dar. Diese Flüsse sind nicht nur geografische Markenzeichen, sondern auch wesentliche Bestandteile der Identität Belgrads. Sie symbolisieren die Durchlässigkeit und Offenheit der Stadt, die seit Jahrhunderten ein kultureller und wirtschaftlicher Knotenpunkt in Europa ist. Die Bedeutung der Expo 2027 für Belgrad und Serbien Die Expo 2027, die erstmals in Belgrad stattfinden wird, stellt eine außergewöhnliche Gelegenheit für Serbien dar, sich auf der globalen Bühne zu präsentieren. Mit dem Thema „Spielplatz der Menschheit – Wissenschaft und Technologie im Dienst des Fortschritts“ wird die Expo eine Plattform bieten, um innovative

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EU führt neues Einreise-/Ausreisesystem für Nicht-EU-Bürger ein

Ab dem 10. November 2024 plant die Europäische Union die Einführung eines neuen Einreise-/Ausreisesystems (EES) für Nicht-EU-Bürger. Dieses System soll die bisherige Praxis der Passstempel an den Schengen-Außengrenzen ersetzen, indem es die Daten von Reisenden digital erfasst. Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich Nicht-EU-Bürger nicht länger als 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums im Schengen-Raum aufhalten. Beim ersten Grenzübertritt müssen Reisende biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder hinterlegen, während bei späteren Einreisen ein Pass-Scan an Selbstbedienungskiosken genügt. Es wird befürchtet, dass das EES zu längeren Wartezeiten führen könnte, weshalb die Europäische Kommission eine schrittweise Einführung vorschlägt. Das EES ist unabhängig vom Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS), das voraussichtlich 2025 in Betrieb gehen soll.

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Emirates kauft Leasinggeber fünf Airbus A380 ab

Die Luftfahrtindustrie befindet sich im Wandel, und Fluggesellschaften passen ihre Flottenstrategien entsprechend an. Ein bemerkenswerter Schritt in dieser Entwicklung ist die Entscheidung von Emirates, die letzten fünf Airbus A380 von Doric Nimrod Air Two zu kaufen. Dies markiert das Ende einer zwölfjährigen Leasingbeziehung und stellt einen strategischen Schachzug der Golfairline dar, um ihre Position im internationalen Luftverkehr zu stärken. Doric Nimrod Air Two, eine auf Guernsey ansässige Investmentgesellschaft, erwarb zwischen 2011 und 2013 insgesamt sieben Airbus A380-Flugzeuge. Diese wurden für eine Dauer von zwölf Jahren an Emirates, eine der größten und renommiertesten Fluggesellschaften der Welt, vermietet. Diese Leasingverträge boten Doric Nimrod Air Two eine attraktive Möglichkeit, stabile und langfristige Erträge zu generieren, während Emirates Zugang zu einer modernen und leistungsstarken Flotte erhielt. Die ersten beiden Flugzeuge, die unter diesen Verträgen flogen, wurden bereits im Jahr 2023 nach Ablauf der Leasingverträge von Emirates erworben. Dies betraf die Maschinen mit den Seriennummern 077 und 090. Nun hat Emirates auch die verbleibenden fünf Airbus A380 mit den Seriennummern 105, 106, 107, 109 und 110 gekauft. Der Zeitpunkt des Kaufs liegt im Einklang mit dem Auslaufen der Leasingverträge zwischen dem 1. Oktober und dem 30. November 2024. Die A380-Flotte: Ein Symbol für Emirates‘ globale Dominanz Der Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, hat für Emirates eine besondere Bedeutung. Seit seiner Einführung in die Flotte der Airline im Jahr 2008 hat sich der Superjumbo zu einem Markenzeichen für Emirates entwickelt. Mit seiner Kapazität von bis zu 800 Passagieren in einer All-Economy-Konfiguration, oder 500 Passagieren

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Hamburg plant höhere Gebühren für nächtliche Flüge

Der rot-grüne Senat in Hamburg plant, Tempo-30-Zonen auf weiteren Straßen einzuführen, um die Lärmbelästigung in der Stadt zu reduzieren. Weiters sollen die Gebühren für nächtliche Flugbewegungen erhöht werden. Diese Maßnahme ist Teil eines neuen Lärmaktionsplans, dessen Details im September öffentlich diskutiert werden sollen. Ein endgültiger Beschluss wird bis Ende des Jahres erwartet. Laut Umweltsenator Jens Kerstan sind in Hamburg tagsüber rund 184.500 Menschen von Verkehrslärm betroffen, nachts etwa 215.000. Kritik äußerte Kerstan am Ende des freiwilligen Förderprogramms für passiven Lärmschutz im Flugverkehr, da hierfür keine neuen Mittel bewilligt wurden. Der Flughafen Hamburg betonte hingegen, dass weiterhin ein freiwilliges Lärmschutzprogramm besteht und dass Gebühren für nächtliche Flugbewegungen festgelegt sind. Eine Einigung über neue Regelungen wird jedoch erst nach der Bürgerschaftswahl 2025 erwartet.

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Flugtickets für Fernreiseziele: Ein Trend zu sinkenden Preisen im Jahr 2024

Die Preise für Flugtickets zu beliebten Fernreiseziele sind in diesem Jahr erfreulich gefallen, wie eine aktuelle Analyse des Vergleichs- und Buchungsportals Check 24 zeigt. Die Untersuchung belegt, dass Reisende für Nonstop- und Direktflüge zu 20 häufig angeflogenen Langstreckenzielen im Durchschnitt zwei Prozent weniger zahlen als im Vorjahr. Dieser Rückgang ist besonders stark bei Verbindungen nach China und Brasilien ausgeprägt. Die Daten von Check 24 bieten nicht nur einen Überblick über die Preistrends, sondern werfen auch ein Licht auf die Ursachen und die Auswirkungen dieser Entwicklung auf den globalen Reisemarkt. Laut der Analyse zahlen Fluggäste im Jahr 2024 im Durchschnitt 868 Euro für Hin- und Rückflüge auf der Langstrecke. Im Vergleich dazu betrug der Durchschnittspreis im Vorjahr noch 888 Euro. Diese Senkung der Ticketpreise ist nicht nur eine Erleichterung für Reisende, sondern reflektiert auch signifikante Veränderungen im Wettbewerb und den Marktbedingungen für internationale Flüge. Preisverfall bei Flügen nach China und Brasilien Besonders auffällig ist der Preisrückgang bei Flügen nach China. Passagiere können aktuell mit einem Durchschnittspreis von 949 Euro rechnen, was einem Rückgang von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser dramatische Preissturz ist größtenteils auf die zunehmende Konkurrenz unter chinesischen Fluggesellschaften zurückzuführen. Diese Airlines drängen verstärkt auf den Markt und nutzen dabei die Möglichkeit, durch den russischen Luftraum zu fliegen – eine Route, die ihnen Zeit- und Kostenersparnisse verschafft. Die zusätzliche Kapazität und der erhöhte Wettbewerb haben zu einem signifikanten Preisnachlass geführt. Auch Flüge nach Brasilien und Costa Rica sind deutlich günstiger geworden. Verbindungen nach Brasilien kosten im Durchschnitt

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Polizei übernimmt Sicherheitsaufgaben am Flughafen Hahn nach Streik von Sicherheitskräften

Seit Beginn der Ferienzeit übernehmen Polizisten am Flughafen Hahn die Sicherheitskontrollen, nachdem Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens in den Streik getreten sind. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte diesen Einsatz scharf und erklärte, dass die Polizei durch diese zusätzliche Aufgabe an ihre Belastungsgrenze gebracht werde.  Steffi Loth, Landesvorsitzende der GdP, forderte eine schnelle Rückkehr der Sicherheitsaufgaben an das private Unternehmen und betonte, dass Vollzugshilfe durch die Polizei keine Dauerlösung sein dürfe. Der Flughafen selbst gab bekannt, dass der Betrieb normal weiterläuft, während das betroffene Sicherheitsunternehmen bisher keine Stellungnahme abgegeben hat.

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