September 16, 2024

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September 16, 2024

Beinahe-Kollision am Flughafen Nashville: Alaska Airlines muss Start abbrechen

Am 12. September 2024 kam es auf dem Flughafen Nashville zu einem gefährlichen Zwischenfall: Eine Boeing 737 MAX 9 von Alaska Airlines musste den Start abbrechen, als eine Boeing 737-700 von Southwest Airlines ohne Freigabe die Startbahn kreuzte. Die Alaska Airlines Maschine, die bereits auf 104 Knoten beschleunigt hatte, wurde zu einer Notbremsung gezwungen, wobei mehrere Reifen platzten. Glücklicherweise blieben die Passagiere unverletzt. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Beinaheunfällen auf US-Flughäfen ein und wird derzeit von der US-Flugunfallbehörde NTSB untersucht.

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Flughafen Zürich nähert sich Passagierzahlen von 2019

Der Flughafen Zürich hat im August 2023 fast das Passagierniveau von vor der Corona-Krise erreicht. Mit 3,1 Millionen Reisenden im August lag die Zahl bei 99,5 Prozent des Werts aus dem gleichen Monat 2019. Auch die Flugbewegungen erreichten 96 Prozent des Vorkrisenniveaus. Bis Jahresende rechnet Flughafenchef Lukas Brosi mit insgesamt rund 31 Millionen Passagieren, nahe dem bisherigen Rekord von 31,5 Millionen im Jahr 2019. Der Flughafen hat die Krise auch wirtschaftlich hinter sich gelassen und verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 Umsatzerlöse von 631,1 Millionen Franken und einen Reingewinn von 151,8 Millionen Franken. Allerdings bleibt die Pünktlichkeit der Flüge ein Problem.

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Helvetic Airways schließt Flottenausbau mit vierter Embraer E195 ab

Helvetic Airways hat den Ausbau ihrer Flotte mit der Übernahme einer vierten Embraer E195 abgeschlossen. Die Maschine wurde am 10. September 2024 von den USA über Keflavik nach Zürich überführt. Laut Helvetic war dieser Schritt notwendig, um die Auswirkungen der aktuellen Triebwerksprobleme bei „Pratt & Whitney“ zu kompensieren und das Flugangebot aufrechtzuerhalten. Die neuen Maschinen sollen die betroffenen Flugzeuge in der Flotte ersetzen und den reibungslosen Betrieb sicherstellen.

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Ryanair-Chef warnt vor Auswirkungen des Boeing-Streiks auf Flugzeuglieferungen

Der derzeit größte Streik in der Geschichte von Boeing, an dem rund 33.000 Arbeiter beteiligt sind, könnte weitreichende Folgen für die Flugzeuglieferungen und die Produktion neuer Modelle des US-amerikanischen Flugzeugherstellers haben. Michael O’Leary, Vorstandsvorsitzender der Ryanair Group, hat kürzlich Bedenken geäußert, dass ein länger andauernder Arbeitskampf die geplanten Lieferungen von Boeing 737 MAX-Flugzeugen an die irische Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair beeinträchtigen könnte. Streik und seine möglichen Folgen Der Streik, der am 12. September 2024 begann, kam nach einer überwältigenden Ablehnung eines neuen Arbeitsvertrags durch die Boeing-Beschäftigten zustande. Die Gewerkschaftsmitglieder lehnten den Vertrag mit einer Mehrheit von 94,6 Prozent ab, während 96 Prozent für den Streik stimmten. Die Auseinandersetzungen drehen sich um Fragen der Arbeitsbedingungen und Entlohnung und haben zu einer der schwerwiegendsten Arbeitsniederlegungen in den letzten 16 Jahren geführt. Michael O’Leary, der an der Spitze eines der größten Kunden von Boeing steht, hat in einem Interview mit Newstalk Radio seine Besorgnis geäußert. Er erklärte, dass der Streik erhebliche Auswirkungen auf den Zeitplan der Flugzeuglieferungen an Ryanair haben könnte. Ursprünglich war geplant, dass Ryanair bis zum Sommer 2025 insgesamt 30 Boeing 737 MAX-Flugzeuge erhalten sollte. Aufgrund von Produktionsengpässen und Verzögerungen musste diese Zahl bereits auf 25 reduziert werden. Sollte der Streik drei bis vier Wochen andauern, so befürchtet O’Leary, könnte die Anzahl der gelieferten Flugzeuge sogar auf nur 20 sinken. Auswirkungen auf die Produktion und den Boeing 797 Der Streik könnte jedoch nicht nur die Lieferungen an Ryanair beeinträchtigen. Auch die Produktion des neuen Verkehrsflugzeugs Boeing 797, das in einem gewerkschaftlich organisierten Werk

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American Airlines: Flugbegleiter stimmen neuem Tarifvertrag mit Lohnerhöhungen zu

Die Flugbegleiter von American Airlines haben einem neuen Tarifvertrag zugestimmt, der über fünf Jahre läuft und sofortige Lohnerhöhungen von bis zu 20,5 Prozent vorsieht. Bei einer Wahlbeteiligung von 95 Prozent sprachen sich 87 Prozent der Beschäftigten für den Vertrag aus, teilte die Fluggesellschaft mit. Der Vertrag soll die Arbeitsbedingungen verbessern und bietet den Mitarbeitern langfristige finanzielle Stabilität.

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Internationaler Frachtunternehmer gesteht Verstöße gegen US-Sanktionen gegen Russland

Der israelische Unternehmer Gal Haimovich hat sich schuldig bekannt, gegen die Sanktionen der Vereinigten Staaten verstoßen zu haben. Dies offenbart ein jüngst veröffentlichter Bericht des US-Justizministeriums. Haimovich, Eigentümer eines internationalen Frachtunternehmens, wurde beschuldigt, zwischen März 2022 und März 2023 etwa 160 Sendungen mit sanktionierten Gütern organisiert zu haben. Diese Exporte, die sowohl zivile als auch potenziell militärisch nutzbare Flugzeugteile umfassten, wurden über die Vereinigten Arabischen Emirate und die Malediven nach Russland geschleust. Die Enthüllung des Skandals wirft ein Schlaglicht auf die Komplexität und die Herausforderungen im internationalen Handel sowie auf die Schwächen im Überwachungssystem der Sanktionen. Details der Anklage Laut den Ermittlungen des US-Justizministeriums hat Haimovich die Exporte in die Russische Föderation unter Umgehung der US-Sanktionen organisiert. Die Beweislage zeigt, dass Haimovich US-Unternehmen über den wahren Bestimmungsort der Waren getäuscht und Fälschungen vorgelegt hat, um die strengen US-Sanktionen zu umgehen. Dies betrifft insbesondere die Lieferung von Ersatzteilen, die teils für militärische Zwecke verwendet werden könnten. Für diese illegalen Aktivitäten stellte Haimovich russischen Kunden insgesamt mindestens 2 Millionen US-Dollar in Rechnung. Der Mechanismus des Betrugs beinhaltete das Umladen der Fracht in den Vereinigten Arabischen Emiraten und auf den Malediven, bevor die Güter nach Russland verschifft wurden. In den Gerichtsdokumenten sind E-Mails zitiert, die belegen, dass Haimovich ausdrücklich angewiesen wurde, US-Behörden und Unternehmen über den tatsächlichen Bestimmungsort der Fracht zu täuschen. Besonders auffällig ist, dass Haimovich von seinen russischen Kunden angewiesen wurde, den wahren Bestimmungsort geheim zu halten, um die Sanktionen zu umgehen. Konsequenzen und rechtliche Schritte Als Konsequenz seines Geständnisses hat

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United Airlines schließt Vertrag mit Starlink für Bord-Internet ab

United Airlines hat eine Vereinbarung mit Starlink getroffen, um schnelles Internet auf ihren Flügen anzubieten. Die ersten Tests des Internetdienstes sollen Anfang 2025 starten, wobei die ersten Passagierflüge mit Starlink-Verbindung Ende nächsten Jahres erwartet werden. Langfristig plant die Fluggesellschaft, Starlink in allen Flugzeugen ihrer Flotte zu integrieren.

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Brussels Airlines stärkt Langstreckenflotte und investiert in neue Kabinenausstattung

Brussels Airlines, die belgische Fluggesellschaft, hat kürzlich angekündigt, ihre Langstreckenflotte um drei Airbus A330 zu erweitern. Diese strategische Entscheidung spiegelt das wachsende Engagement der Airline für den afrikanischen Markt wider und bringt auch signifikante Veränderungen in ihrer Flotte mit sich. Der Schritt, der Teil eines umfassenden Investitionsplans ist, zielt darauf ab, die Airline im zunehmend umkämpften Luftfahrtmarkt weiter zu positionieren. Die neuen Airbus A330 werden voraussichtlich für Flüge zu Zielen in Subsahara-Afrika eingesetzt. Obwohl die genaue Version des A330 und der Zeitpunkt der Indienststellung noch nicht endgültig festgelegt sind, betont Brussels Airlines die Bedeutung dieses Marktes für die zukünftige Expansion. Laut Dieter Vranckx, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats von SN Airholding, der Holdinggesellschaft von Brussels Airlines, ist die Entscheidung, die Flotte zu erweitern, eine Antwort auf die schnell wachsende Nachfrage in Afrika. Dieser Markt gilt als historischer Kernbereich für Langstreckenflüge der Fluggesellschaft. Die Investition in die Airbus A330 wird nicht nur die Langstreckenflotte verstärken, sondern auch rund 250 neue Arbeitsplätze schaffen. Dies unterstreicht die Rolle der Luftfahrtbranche als bedeutenden Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber. Investitionen in Kabinenausstattung Neben der Erweiterung der Langstreckenflotte hat Brussels Airlines angekündigt, über 100 Millionen Euro in die Einführung einer neuen Kabinenausstattung zu investieren. Diese Investition ist darauf ausgelegt, den Komfort und die Qualität des Flugerlebnisses in allen drei Kabinenklassen – Business, Premium Economy und Economy – zu verbessern. Während konkrete Details zur neuen Kabinenausstattung noch nicht veröffentlicht wurden, wird erwartet, dass die Modernisierungen erhebliche Upgrades in Bezug auf Sitzkomfort, Unterhaltungssysteme und Servicequalität umfassen werden. Kurzstreckenausbau und Leasingvereinbarungen Zusätzlich

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Avolon übernimmt Castlelake Aviation und erweitert Flotte um 118 Flugzeuge

Der irische Flugzeugleasingriese Avolon hat bekanntgegeben, den kleineren Konkurrenten Castlelake Aviation Limited zu übernehmen. Die Transaktion umfasst Vermögenswerte im Wert von rund fünf Milliarden US-Dollar (4,5 Milliarden Euro), darunter 118 Flugzeuge. Avolon, der weltweit zweitgrößte Flugzeugvermieter, erwartet durch den Zukauf ein beschleunigtes Gewinnwachstum und plant, seine Flotte auf über 1000 Maschinen auszubauen. Der Abschluss der Übernahme wird für das erste Quartal 2024 erwartet.

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Rex Airlines: Ein turbulentes Jahr für die Regionalfluggesellschaft aus Australien

Die australische Regionalfluggesellschaft Rex – Regional Express hat in den letzten Monaten eine schwere Krise durchlaufen. Trotz ihres langjährigen Erfolges in den regionalen Flugmärkten Australiens sieht sich das Unternehmen aufgrund eines Mangels an Flugzeugen, Piloten und Ersatzteilen sowie eines gescheiterten Expansionsprojekts gezwungen, den Flugbetrieb einzuschränken und sich neu zu strukturieren. Der Versuch, in den nationalen Markt mit Boeing 737-800-Flugzeugen einzusteigen, scheiterte, und führte Rex letztendlich in die Insolvenz. Rex verfügt traditionell über eine Flotte von Saab 340-Flugzeugen, die auf regionalen und ländlichen Strecken operieren. Diese Flugzeuge gelten als Rückgrat der Airline, doch in den letzten 12 bis 24 Monaten war die Verfügbarkeit dieser Maschinen stark eingeschränkt. Der Mangel an Piloten und Ersatzteilen führte dazu, dass Rex viele Flüge aussetzen oder die Frequenzen reduzieren musste. Von insgesamt 57 Saab-Flugzeugen sind derzeit laut der Datenbank von ch-aviation 25 als „Aircraft on Ground“ (AOG) gemeldet, was bedeutet, dass sie aufgrund technischer Probleme oder Wartungsarbeiten nicht einsatzbereit sind. Trotz dieser Herausforderungen hat das Unternehmen vier seiner Saab 340B-Flugzeuge zum Verkauf angeboten. Die Flugzeuge – VH-RXE, VH-ZJS, VH-ZLX und VH-ZRH – wurden laut Australian Aviation schon vor dem Insolvenzantrag im Juli 2023 auf den Markt gebracht. Der Verkauf dieser Maschinen soll laut den Insolvenzverwaltern Ernst & Young jedoch auf Eis liegen, während das Schicksal der Fluggesellschaft geklärt wird. Trotzdem bewirbt das in Queensland ansässige Unternehmen C&L Aerospace die besagten Flugzeuge weiterhin auf seiner Website. Insolvenz und gescheiterte Boeing 737-Expansion Ein weiterer Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Rex war der misslungene Versuch, in den nationalen

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