Die Luftfahrtbranche erlebt kontinuierlich Veränderungen und Anpassungen, insbesondere im hart umkämpften Segment der Billigfluggesellschaften. Eine der jüngsten Entwicklungen betrifft Air India Express, eine Tochtergesellschaft von Air India, die entschieden hat, die Business-Class-Kabinen aus ihrer Flotte zu entfernen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein logischer Schritt im Hinblick auf die Effizienzsteigerung und die Anpassung an das Geschäftsmodell der Airline, sondern verdeutlicht auch die Herausforderungen und Chancen, denen sich Fluggesellschaften in einem sich wandelnden Marktumfeld stellen müssen. Hintergrund: Business Class als temporäre Lösung Air India Express, die in erster Linie als Billigfluggesellschaft agiert, hatte ursprünglich Business-Class-Sitze in Teilen ihrer Flotte, bestehend aus Boeing 737-Max-8-Flugzeugen. Diese Flugzeuge wurden von anderen Fluggesellschaften bestellt, die ihre Aufträge später stornierten. Um diese Maschinen schnell in Betrieb zu nehmen und Zeit sowie Kosten für die Umrüstung zu sparen, beschloss Air India Express, die Business-Class-Sitze vorübergehend zu belassen. Ein nicht namentlich genannter Vertreter der Fluggesellschaft erklärte in einem Bericht der indischen Tageszeitung „Indian Express“, dass die Business-Class-Sitze nicht zum Geschäftsmodell einer Billigfluggesellschaft passen. Die ursprüngliche Idee, ein Premium-Produkt anzubieten, wurde pragmatisch gewählt, um die Flugzeuge schnell verfügbar zu machen. Nun jedoch sei die Zeit gekommen, das ursprüngliche Konzept vollständig auf ein reines Economy-Layout umzustellen. Effizienz als oberste Priorität Der Wettbewerb im Segment der Billigfluggesellschaften ist extrem hart. Airlines wie Ryanair und EasyJet haben es vorgemacht: Die Kosten müssen so gering wie möglich gehalten werden, um wettbewerbsfähige Ticketpreise anzubieten. In diesem Kontext passt die Business Class nicht zum Modell von Air India Express. Der geringe Anteil an Geschäftsreisenden, der