September 20, 2024

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September 20, 2024

Evakuierung eines EasyJet-Fluges nach Explosion einer E-Zigarette

Am 17. September 2024 erlebten Passagiere des EasyJet-Fluges EZY8261 von Heraklion, Kreta, nach London-Gatwick dramatische Momente, als das Boarding abrupt unterbrochen und eine Evakuierung eingeleitet wurde. Grund dafür war die Explosion einer E-Zigarette in Kombination mit einer Powerbank im Handgepäck eines Passagiers, die zu einem Feuer und starkem Rauch in der Kabine führte. Die Situation entwickelte sich schnell, als Augenzeugen berichteten, dass „Feuer und beißender Rauch aus einer Tasche quollen“ und laute Explosionsgeräusche zu hören waren. Der Rauch breitete sich rasch in der Kabine aus, was bei einigen Passagieren Panik auslöste. Einige schrien „Bombe“, was zu einem hektischen Versuch führte, das Flugzeug zu verlassen. Das Flugzeug, ein Airbus A321, war zum Zeitpunkt der Evakuierung mit 236 Passagieren besetzt, darunter auch Kinder. Die Evakuierung verlief geordnet, obwohl Passagiere unter erheblichem Stress standen. Alle Insassen konnten sicher über die Notrutschen auf das Rollfeld gelangen. Nur eine Person erlitt leichte Verletzungen in Form von Reibungsverbrennungen beim Abrutschen der Notrutsche. Feuerwehr und Polizei waren schnell vor Ort und leiteten Untersuchungen ein, um die genaue Ursache des Vorfalls zu ermitteln. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die E-Zigarette und die Powerbank im Handgepäck des betroffenen Passagiers für das Feuer verantwortlich waren. EasyJet bestätigte den Vorfall und betonte, dass die Sicherheit der Passagiere höchste Priorität habe. Die Fluggesellschaft lobte das schnelle Eingreifen der Crew und der Rettungskräfte und erklärte, dass alle Sicherheitsprotokolle befolgt wurden. Der Flug wurde später am selben Tag mit allen Passagieren erneut durchgeführt, nachdem das Flugzeug gründlich inspiziert worden war. Passagiere erhielten während

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Meyer Werft erhält staatliche Unterstützung zur finanziellen Stabilisierung

Die in wirtschaftliche Schieflage geratene Meyer Werft in Papenburg erhält umfangreiche Hilfe vom Bund und dem Land Niedersachsen. Beide übernehmen zusammen 80 Prozent der Anteile und investieren 400 Millionen Euro in das Schiffbauunternehmen. Zusätzlich werden Bürgschaften in Höhe von etwa einer Milliarde Euro gewährt, um die laufenden Schiffbauprojekte zu finanzieren. Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten sind die Folgen der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg und steigende Rohstoffpreise. Trotz der Herausforderungen verfügt die Meyer Werft über Aufträge im Wert von elf Milliarden Euro bis 2031. Diese Aufträge sichern nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch die Existenz von mehr als 20.000 Arbeitsplätzen in Deutschland. Ein langfristiges Ziel der staatlichen Beteiligung ist die spätere Rücküberführung der Werft in private Hände, wofür der Familie Meyer ein Rückkaufrecht eingeräumt wurde.

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Ein Abend im Zeichen des 007-Mythos: Thomas Borchert und Navina Heyne erwecken Bond-Songs neu

Am Samstag, dem 30. November 2024, wird das Wiener Metropol zur Bühne für ein ganz besonderes musikalisches Event. Unter dem Titel „Let the Sky fall – The Bond Concert Show“ entführen Thomas Borchert und Navina Heyne ihr Publikum auf eine packende Zeitreise durch die unvergesslichen Titelsongs der weltweit bekannten James Bond-Filmreihe. Dieses Konzertformat, das die beiden Bühnenprofis eigens für diesen Anlass entwickelt haben, verspricht, die legendären Bond-Songs in einem rockigen und charmanten neuen Licht erstrahlen zu lassen. James Bond: Ein musikalisches Erbe Was wäre ein James Bond-Film ohne seine ikonischen Titelsongs? Seit dem ersten Bond-Film „Dr. No“ aus dem Jahr 1962 haben die musikalischen Einlagen einen wesentlichen Teil zur Kultbildung rund um die Figur des britischen Geheimagenten beigetragen. Songs wie Shirley Basseys „Goldfinger“, Tina Turners „GoldenEye“ und Adele’s „Skyfall“ sind nicht nur Ohrwürmer, sondern auch Zeitzeugen des jeweiligen musikalischen Zeitalters. Diese Musik hat nicht nur die Filme, sondern auch die Popkultur geprägt und lässt sich nur schwer von der Geschichte des Kinos trennen.  „Let the Sky fall“: Ein musikalisches Abenteuer In „Let the Sky fall – The Bond Concert Show“ werden Thomas Borchert und Navina Heyne diese musikalische Legende in einem einzigartigen Konzertformat präsentieren. Die Show, die am 4. November 2024 in Hamburg Premiere feiert, bringt die bekanntesten Hits der Bond-Reihe auf die Bühne und lässt sie mit Charme und Leidenschaft neu aufleben. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Musik, sondern auch auf dem einzigartigen Kino-Gefühl, das die Bond-Filme seit Jahrzehnten prägt. „Die Bond-Songs sind ein Stück Musikgeschichte,

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Flugbegleiterin von ITA Airways stirbt kurz vor Abflug

Am Flughafen von Reggio Calabria kam es zu einem tragischen Vorfall: Eine 57-jährige Flugbegleiterin von ITA Airways, Gabriella Cario, starb kurz vor dem Abflug nach Rom. Cario hatte sich bereits vor dem Boarding unwohl gefühlt, aber medizinische Hilfe abgelehnt. Nachdem sie das Flugzeug betreten hatte, verschlechterte sich ihr Zustand rapide, und sie brach vor den Augen der Passagiere und Kollegen zusammen. Trotz sofortiger Hilfe durch den Rettungsdienst konnte sie nicht wiederbelebt werden. Der Flug ITA Airways 1156 wurde auf den Abend verschoben, was zu Verspätungen führte. Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar, es wird von einer „plötzlichen Krankheit“ gesprochen. Carios Tod hat in ihrer Heimatgemeinde tiefe Betroffenheit ausgelöst. Der Bürgermeister würdigte sie als „kluge, freundliche Frau“ und sprach der Familie sein Beileid aus.

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Air France: Neue Ziele, verstärkte Langstrecken im Winter 2024/25

Nach einem erfolgreichen Sommer als offizieller Airline-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris richtet Air France den Blick auf die bevorstehende Wintersaison. Mit einem vielfältigen Streckennetz, das 169 Ziele in 73 Ländern umfasst, darunter 85 Langstrecken- und 84 Kurz- und Mittelstreckenziele, stellt die Fluggesellschaft ein umfassendes Angebot für Reisende zur Verfügung. Vom 17. September 2024 an gilt der neue Winterflugplan, der acht neue Strecken und fünf neue Ziele beinhaltet. Die Wintersaison läuft von November 2024 bis März 2025 und verspricht, eine der verkehrsreichsten in der jüngeren Geschichte der Airline zu werden. Air France verstärkt Langstreckenverbindungen Im Zentrum der neuen Ankündigungen stehen vor allem die Langstreckenflüge. Air France wird vier neue Langstreckenziele in ihr Streckennetz aufnehmen, die strategisch wichtige Märkte und touristische Hotspots abdecken. Eine der bedeutendsten Neuigkeiten ist die Einführung einer neuen Flugverbindung nach Kilimanjaro, Tansania, die ab dem 18. November 2024 dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient wird. Diese Strecke ergänzt die bestehende Route nach Sansibar und macht Kilimanjaro zum 26. afrikanischen Ziel von Air France – ohne die nordafrikanischen Destinationen mitzurechnen. Eine weitere aufregende Entwicklung ist die Aufnahme von Salvador de Bahia in Brasilien, das ab dem 28. Oktober 2024 ebenfalls dreimal wöchentlich mit Airbus A350-900 angeflogen wird. Damit erweitert Air France seine Präsenz in Brasilien, wo die Fluggesellschaft bereits Ziele wie Rio de Janeiro, São Paulo, Fortaleza und Belém anfliegt. Die Frequenzen nach Rio und Fortaleza werden in der Wintersaison sogar auf bis zu zehn bzw. fünf Flüge pro Woche erhöht. Durch die enge

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Notfallübung am Flughafen Leipzig/Halle erfolgreich durchgeführt

Am 18. September 2024 fand am Flughafen Leipzig/Halle eine groß angelegte Notfallübung statt. Rund 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten nahmen an der Übung teil, die die Zusammenarbeit im Ernstfall verbessern sollte. Das Szenario simulierte die Kollision eines Flugzeugs mit einem Enteisungsfahrzeug, bei dem Flüssigkeiten austraten und Passagiere evakuiert werden mussten. Die Übung verlief ohne Einschränkungen für den regulären Flugbetrieb und entsprach den internationalen Richtlinien. Ziel war es, die Einsatzbereitschaft und Koordination der beteiligten Kräfte zu überprüfen. Die Übung fand im Nordbereich des Flughafens statt, wo unter realitätsnahen Bedingungen im Fire Training Center der Einsatz von Rettungs- und Löschfahrzeugen geprobt wurde. Der Fokus lag auf der Einhaltung der Anfahrts- und Eingreifzeiten sowie der korrekten Entsorgung von ausgetretenen Kraftstoffen und Enteisungsflüssigkeiten. Neben den Flughafenfeuerwehren und -beschäftigten waren auch externe Rettungsdienste und Einsatzkräfte aus den umliegenden Landkreisen Nordsachsen, Leipzig sowie der Stadt Leipzig beteiligt. Solche Notfallübungen sind für zivile Flughäfen vorgeschrieben und dienen der Verbesserung der Sicherheit.

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