September 25, 2024

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September 25, 2024

Nachrüstung der Airbus A350-900: Flugbereitschaft erhält Raketenabwehrsystem

Die deutsche Flugbereitschaft der Luftwaffe wird ihre drei Airbus A350-900 mit einem Raketenabwehrsystem nachrüsten. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Ursprünglich hatte die Bundesregierung aus Zeit- und Kostengründen auf diese Sicherheitsmaßnahme verzichtet. Mit der nun beschlossenen Nachrüstung erhalten die Flugzeuge, die häufig von hochrangigen Politikern genutzt werden, einen wichtigen Schutz gegen potenzielle Bedrohungen durch anfliegende Raketen. Die A350-900 sind die modernsten Flugzeuge der Luftwaffe und werden in der Regel für Reisen von Bundeskanzler, Bundespräsident und Außenministerin eingesetzt. Diese Einsätze finden oft in internationalen Krisengebieten oder während diplomatischer Besuche statt, wo das Risiko von Angriffen nicht zu vernachlässigen ist. Die Entscheidung, die Maschinen nun mit einem Abwehrsystem auszurüsten, folgt auf die Erkenntnis, dass der Schutz hochrangiger Politiker oberste Priorität haben muss. Das Abwehrsystem wird auf den Airbus-Maschinen in Form eines Abwehrlasers integriert, der von den Unternehmen Elbit und Diehl Defence entwickelt wurde. Dieses System hat sich bereits in der Bundeswehr bewährt, insbesondere an den Airbus A400M. Die Nachrüstung erfolgt schrittweise, wobei jede Maschine einzeln umgerüstet wird, um die operative Einsatzfähigkeit nicht zu beeinträchtigen. Laut Experten ist der Schutz gegen anfliegende Raketen eine wesentliche Maßnahme für die Sicherheit der Flugbereitschaft. Die Luftwaffe hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass moderne Militärflugzeuge über solche Systeme verfügen sollten, um den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Entscheidung zur Nachrüstung könnte auch durch eine allgemeine Erhöhung der Sicherheitsbedenken auf internationaler Ebene motiviert sein. Die Einbindung eines Raketenabwehrsystems in zivile und militärische Luftfahrzeuge ist ein trendsetzender Schritt, der auch in anderen Ländern bereits vollzogen wurde. Insbesondere seit

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Weerts Group investiert in Logistikimmobilien am Flughafen Leipzig/Halle

Die belgische Weerts Group plant die Entwicklung eines neuen Logistikparks in der Region um den Flughafen Leipzig/Halle. Die Tochtergesellschaft Weerts Logistics Parks hat im Juni 2024 mit dem Bau eines Logistikparks begonnen, der eine Lagerfläche von etwa 37.500 Quadratmetern umfassen wird. Nach Fertigstellung sollen rund 100 neue Arbeitsplätze entstehen. Im Mai 2023 wurde ein Erbbaurechtsvertrag zwischen der MFAG und der WeertsLogistics Parks unterzeichnet, der die Grundlagen für den Logistikpark legte. Dieser wird aus zwei Hallenbereichen bestehen, die durch die Hans-Wittwer-Straße getrennt sind. Der Bau des ersten Hallenbereichs soll bis Ende April 2025 abgeschlossen sein, während der zweite Bereich bis Ende 2025 fertiggestellt werden soll. Die Vermarktung der Flächen richtet sich vor allem an Unternehmen aus der Luftfrachtbranche. Die Anlage umfasst insgesamt fünf Units mit einer Höhe von 12,50 Metern, ausgestattet mit zehn bis zwölf Ladebrücken sowie ebenerdigen Zufahrten. Darüber hinaus sind 143 Stellplätze für Pkw, 25 für Lkw und diverse Fahrradstellplätze vorgesehen. Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Alle Bürogebäude erhalten ein Gründach, und die Hallen werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Zudem werden Ladepunkte für Elektrofahrzeuge eingerichtet.

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Österreich-Premiere von „Flying Hänsel & Gretel“ begeistert Publikum

Die Österreich-Premiere von „Flying Hänsel & Gretel“ war ein voller Erfolg. Mit minutenlangen Standing Ovations nach den ersten beiden Aufführungen in Wien und Graz wurde der Tourneestart der Flying Steps gefeiert. Die Kompanie, bekannt für ihre innovativen Tanz- und Musikproduktionen, bringt eine einzigartige Interpretation des klassischen Märchens der Gebrüder Grimm auf die Bühne, die das Publikum in ihren Bann zieht. Die Produktion bringt das bekannte Märchen in einen modernen Kontext, indem sie die Rolle von Social Media in der heutigen Gesellschaft thematisiert. Vartan Bassil, Gründer der Flying Steps, beschreibt die Herausforderung, das Märchen zum Fliegen zu bringen, mit den Worten: „Der Hunger der Kinder von heute ist der Hunger nach Aufmerksamkeit. Die Verführung des Lebkuchenhauses, der sie nicht widerstehen können, ist die Macht von Social Media.“ Eine moderne Interpretation des Klassikers Die Inszenierung des Märchens greift die Faszination und die Gefahren von Social Media auf. Bassil warnt davor, dass die virtuelle Welt wie ein verführerischer Wald wirkt, in dem sich Kinder verlieren können. „Social Media füttert die Kinder mit etwas, von dem sie nicht satt werden“, sagt er. Diese Perspektive verleiht dem klassischen Stoff eine neue, zeitgemäße Dimension und regt die Zuschauer zum Nachdenken an. Musikalisch bietet die Show eine Vielfalt, die von Oper über Hip-Hop bis zu Beatbox reicht, und verbindet somit unterschiedliche Genres und Stile auf beeindruckende Weise. Die Flying Steps, mit internationalen Topstars auf der Bühne, setzen tänzerisch atemberaubende Akzente und schaffen eine Show, die sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Tournee und Sonderaktionen Nach den erfolgreichen

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Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Dortmund GmbH gewählt

In der Sitzung vom 20. September 2024 hat der Aufsichtsrat der Flughafen Dortmund GmbH Ulrich Jaeger als neuen Vorsitzenden gewählt. Jaeger, der seit dem 1. November 2022 als Verkehrsvorstand der Dortmunder Stadtwerke GmbH (DSW21) tätig ist, folgt auf Heike Heim. Darüber hinaus wird am Flughafen Dortmund die Infrastruktur zur Unterstützung der Bundespolizei umgebaut. Dies umfasst die bereits in Betrieb genommene erweiterte Einreisekontrollstelle an den Abfertigungspositionen 0-2 sowie die neue, größere Einreisekontrollstelle Ost für die Positionen 10-12, die Mitte 2024 eröffnet wurde. Diese Maßnahmen sind Teil der Vorbereitung auf das europäische elektronische Ein- und Ausreisesystem „EES“, das biometrische Kontrollen einführt und voraussichtlich zu längeren Wartezeiten führen wird. Um Verzögerungen zu minimieren, hat der Aufsichtsrat zudem den Bau einer vergrößerten Ausreisekontrollstelle mit vier Kontrollspuren beschlossen, die noch in diesem Jahr errichtet werden soll.

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Delta Air Lines verklagt: Flugbegleiterin fordert Schadenersatz nach Kaffee-Verbrennung

Eine Flugbegleiterin, die für eine andere Fluggesellschaft tätig ist, hat Delta Air Lines verklagt, nachdem sie sich während eines internationalen Fluges in die Vereinigten Staaten schwerste Verbrennungen zugezogen hat. Der Vorfall ereignete sich im Dezember 2023, als heißer Kaffee auf ihren Schoß geschüttet wurde. Die Klage wirft der Fluggesellschaft Fahrlässigkeit vor und fordert Schadensersatz. Laut einer Erklärung des auf Luftfahrtrecht spezialisierten Anwalts Mark Lindquist ereignete sich der Vorfall am 15. Dezember 2023 während eines Fluges vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle zum internationalen Flughafen Seattle-Tacoma. Die Klägerin, eine Flugbegleiterin, sah während des Flugs einen Film, als ein Delta-Flugbegleiterin einen übermäßig heißen Kaffee auf ein schräges Essenstablett stellte. Daraufhin kippte das Getränk und verbrühte das Opfer. Nach dem Vorfall informierte die Klägerin die Delta-Crew umgehend über ihre Verletzungen und bat um medizinische Hilfe. Laut der Klage reagierten die Delta-Flugbegleiter abweisend und rieten der Klägerin lediglich, sich umzuziehen, ohne die Schwere ihrer Verletzungen ernst zu nehmen. Auch die Bitte, einen Arzt zu rufen, wurde von der Besatzung abgelehnt. Versäumnis bei der medizinischen Versorgung Die Klägerin erhielt erst nach mehrfacher Aufforderung eine Schmerzbehandlung sowie einen Verband. Die Crew habe es zudem abgelehnt, einen medizinischen Anbieter wie MedAire zu kontaktieren, um eine Ferndiagnose zu erhalten. Erst nach der Landung in Seattle, als Sanitäter die Verletzungen begutachteten, wurde erkannt, dass es sich um die schlimmsten Verbrennungen handelte, die sie je bei einem Vorfall mit verschüttetem Kaffee gesehen hatten. Die Berichte aus dem Krankenhaus schockierten die Ärzte, die auf die Gefahren des Servierens von kochend heißem

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Play Airlines kündigt neue Flüge nach Valencia an

Play Airlines hat die Einführung von zwei wöchentlichen Flügen nach Valencia, Spanien, ab dem 24. Mai 2025 bekannt gegeben. Die Flüge werden dienstags und samstags bis Ende September angeboten. Als Low-Cost-Carrier verbindet Play Nordamerika und Europa über ihren Drehkreuz in Island und ermöglicht Passagieren, bis zu zehn Tage in Island zu verbringen, ohne zusätzliche Kosten. Aktuell fliegt die Airline von nordamerikanischen Städten wie Baltimore, Boston, New York, Washington D.C. und Toronto. Mit Valencia bedient Play nun insgesamt neun spanische Destinationen und erweitert damit ihre Präsenz in diesem wichtigen Markt. Die Flotte besteht aus zehn Airbus A320/321neo, die einen komfortablen und zuverlässigen Reisekomfort bieten. Im Jahr 2023 erzielte die Airline eine pünktliche Leistung von 83 %. CEO Einar Örn Ólafsson betonte die Bedeutung Spaniens für das Netzwerk von Play und die zusätzlichen Reisemöglichkeiten, die die neue Verbindung den Passagieren bietet.

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