September 30, 2024

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September 30, 2024

Flixbus plant Markteintritt in Mexiko im Jahr 2025

Der deutsche Fernbus- und Bahn-Betreiber Flix plant, im ersten Halbjahr 2025 in den mexikanischen Busmarkt einzutreten. Mit einem Volumen von sechs bis acht Milliarden Euro gilt Mexiko als der drittgrößte Busmarkt weltweit. Laut Flix-CEO André Schwämmlein haben Busreisen in Mexiko eine lange Tradition, an der das Unternehmen künftig teilhaben möchte. Mexiko wird nach Brasilien und Chile das dritte lateinamerikanische Land sein, in dem Flix aktiv wird. Flix möchte die Expansion in den stark nachgefragten lateinamerikanischen Markt weiter vorantreiben. Mit kostengünstigen und flexiblen Busreisen könnte das Unternehmen eine wachsende Kundengruppe in Mexiko erreichen, die sowohl nationale als auch internationale Strecken bedient.

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Air Canada: 250.000 US-Dollar Strafe für Überflüge im irakischen Luftraum

Das US-Verkehrsministerium hat Air Canada mit einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 US-Dollar belegt, da die Fluggesellschaft gegen Sicherheitsrichtlinien verstoßen und Flüge über den irakischen Luftraum durchgeführt hat. Dieser Verstoß ereignete sich im Rahmen eines sogenannten Air-Sharing-Abkommens mit United Airlines, in dessen Rahmen Flugzeuge der US-amerikanischen Airline für Flüge von Air Canada genutzt wurden. Die Verstöße geschahen in einem Zeitraum von Oktober 2022 bis Januar 2023 und stellen eine Missachtung eines Verbots der Federal Aviation Administration (FAA) dar, das US-Fluggesellschaften aus Sicherheitsgründen untersagt, den irakischen Luftraum zu überfliegen. Hintergrund: Das Verbot und die Sicherheitslage im irakischen Luftraum Die FAA hat seit Jahren strenge Sicherheitsrichtlinien für den Überflug bestimmter Länder erlassen, darunter auch den Irak. Der irakische Luftraum wird seit den militärischen Auseinandersetzungen und politischen Instabilitäten im Nahen Osten als Hochrisikogebiet eingestuft. Zahlreiche Luftfahrtbehörden weltweit haben ähnliche Überflugverbote verhängt, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzung zu gewährleisten. In diesen Gebieten besteht eine erhöhte Gefahr von militärischen Auseinandersetzungen und potenziellen Raketenabschüssen, wie es bereits in der Vergangenheit vereinzelt geschehen ist. Für US-amerikanische Fluggesellschaften und deren Partnerunternehmen gilt das Verbot der FAA uneingeschränkt. Es erstreckt sich nicht nur auf Flugzeuge mit US-Kennzeichen, sondern auch auf Flugzeuge, die im Rahmen von Code-Sharing-Abkommen betrieben werden. Genau hier liegt der Kern des Problems für Air Canada. Da die Fluggesellschaft von Oktober 2022 bis Januar 2023 Flugzeuge von United Airlines im Rahmen eines Air-Sharing-Abkommens nutzte, unterlagen diese Maschinen den FAA-Bestimmungen, auch wenn Air Canada die operierende Fluggesellschaft war. Die Vorfälle und ihre Hintergründe Die Ermittlungen des

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Wizz Air nimmt Wien-Salerno nicht auf

Der Markteinstieg am Flughafen Salerno wird seitens der Billigfluggesellschaft Wizz Air kleiner ausfallen als ursprünglich angekündigt. Unter anderem die Wien-Flüge hat man aus der Planung genommen. Ab 27. Oktober 2024 wollte Wizz Air Malta zwei wöchentliche Nonstopflüge zwischen der österreichischen Bundeshauptstadt und dem italienischen Airport anbieten. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts, denn ohne weitere Mitteilung hat der Lowcoster den Verkauf eingestellt und die Route komplett aus dem Reservierungssystem entfernt. Zu den Gründen äußerte man sich nicht, jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass man mit den Vorausbuchungen unzufrieden war und angesichts der allseits bekannten Triebwerksprobleme, von denen nebst vielen anderen Airlines auch Wizz Air betroffen ist, die geplante Maschine anderweitig wirtschaftlicher einsetzen kann.

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