November 15, 2024

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November 15, 2024

Ärgernisse bei Flugreisen: Was Passagiere wirklich frustriert

Fliegen ist für viele Menschen mittlerweile eine alltägliche Angelegenheit. Doch trotz des fortschreitenden technologischen Fortschritts und der stetigen Expansion der Luftfahrtindustrie gibt es nach wie vor zahlreiche Ärgernisse, die den Flugreisenden das Leben schwer machen. In einer aktuellen Umfrage von AirHelp, einem führenden Anbieter für Fluggastrechte, wurden Passagiere aus Europa, den USA und Brasilien zu den größten Frustrationen bei Flugreisen befragt. Die Ergebnisse der Umfrage, an der Passagiere teilnahmen, die in den letzten 12 Monaten geflogen sind, zeichnen ein deutliches Bild der häufigsten Unannehmlichkeiten – von der Buchung bis hin zum Flug selbst. Hauptursachen für Frustration: Mangel an Kommunikation und strenge Gepäckvorschriften Die größten Ärgernisse der Fluggäste scheinen in vielen Fällen mit der mangelnden Kommunikation und zu strengen Vorschriften zusammenzuhängen. So gab rund die Hälfte der Befragten an, dass sie bei Flugverspätungen oder Störungen vor allem die fehlende Information über den aktuellen Stand der Lage als besonders frustrierend empfanden. Insgesamt 66 Prozent der Passagiere wiesen darauf hin, dass ein Mangel an Informationen sie am meisten ärgert. Besonders bei Verspätungen oder Annullierungen herrsche oftmals Unsicherheit, was es den Reisenden erschwert, eine schnelle Lösung zu finden. Auch die immer wieder als störend empfundene Gepäckpolitik belegt einen der vorderen Plätze in der Liste der Ärgernisse: 64 Prozent der befragten Passagiere empfinden unklare oder strenge Gepäckbeschränkungen als problematisch. In Europa gibt es hierbei insbesondere bei den Handgepäckbestimmungen immer wieder Missverständnisse. Viele Fluggäste kritisieren die unzureichende Klarheit bezüglich der zulässigen Größe oder des Gewichts des Gepäcks, was häufig zu Zusatzkosten oder Unannehmlichkeiten führt. Die Tatsache,

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Cyber-Sicherheit für österreichische Hotels gewinnt an Bedeutung

Angesichts der Tatsache, daß mehr als 80 % der Hotelbuchungen in Österreich mittlerweile online abgewickelt werden, betont die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) die zunehmende Bedeutung der IT-Sicherheit.  Mit steigenden Cyber-Angriffen, die zwischen 2014 und 2023 um mehr als 600 % zunahmen, investiert die Mehrheit der österreichischen Qualitätshotels bis zu 50.000 Euro jährlich in IT-Sicherheitsmaßnahmen. Die ÖHV erweitert zudem ihr Schulungsangebot, um das Problembewusstsein und die Abwehrstrategien in den Betrieben zu stärken.

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Die ungewisse Zukunft des ICE 5: Warum die Deutsche Bahn das Projekt gestoppt hat

Im Dezember 2023 startete die Deutsche Bahn eine ehrgeizige Ausschreibung für eine neue Generation von Hochgeschwindigkeitszügen – den sogenannten ICE 5. Doch Anfang der Dreißigerjahre sollte nun der ICE der Zukunft auf die Schiene kommen, doch das Projekt steht auf der Kippe. Die Deutsche Bahn hat die Ausschreibung für die neue Zugflotte gestoppt, da innerhalb der Frist kein Angebot eingegangen ist, das ihren hohen Anforderungen gerecht wurde. Diese Wendung hat nicht nur in der Branche für Aufsehen gesorgt, sondern wirft auch Fragen über die Zukunft der deutschen Hochgeschwindigkeitszüge auf. Das ambitionierte Projekt und die hohen Erwartungen der Deutschen Bahn Mit dem ICE 5 hatte die Deutsche Bahn große Pläne. Die neuen Züge sollten maximal 400 Meter lang und mit einer Geschwindigkeit von mindestens 300 km/h unterwegs sein, um den Ansprüchen des modernen Fernverkehrs gerecht zu werden. Die Anforderungen waren anspruchsvoll, aber nicht unerreichbar, so erklärte es die Bahn zu Beginn des Ausschreibungsprozesses. Die Züge sollten energieeffizient und technologisch zuverlässig sein. Darüber hinaus wurden große Anforderungen an den Komfort gestellt, insbesondere in Bezug auf stufenlose, höhengleiche Einstiege – ein Aspekt, der besonders für Reisende mit eingeschränkter Mobilität von Bedeutung ist. Die Bahn hatte Siemens und Alstom, zwei führende Hersteller von Schienenfahrzeugen, mit der Entwicklung und dem Bau des ICE 5 beauftragt. Doch trotz dieser hohen Erwartungen und dem enormen Bedarf an neuen, modernen Zügen, die die alten Modelle des ICE 1 und ICE 3 ersetzen sollen, blieben die Hersteller offenbar hinter den Anforderungen zurück. Die Frage bleibt, warum sich keiner der

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Tariferhöhung für Eisenbahnbedienstete beschlossen

Ab 1. Dezember 2024 erhalten die rund 55.000 Beschäftigten der österreichischen Eisenbahnunternehmen eine Gehaltserhöhung von 4,1 Prozent. Dies vereinbarten die Gewerkschaft vida und der Fachverband Schienenbahnen in der WKÖ. Die Ausbildungseinkommen technischer Lehrberufe steigen auf 1.010 Euro im ersten Lehrjahr. Ein zusätzlicher Sideletter regelt Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen für Nacht- und Wochenendarbeit. Die Einigung steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung durch Betriebsräte.

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Ärger am Flughafen Teneriffa-Süd: Touristen und Delegationen müssen lange warten

Wieder einmal gibt es massive Probleme am Flughafen Teneriffa-Süd, der größten und wichtigsten Anlaufstelle für Reisende auf der Insel. Insbesondere in der Hochsaison müssen viele Passagiere stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen – sowohl bei der Passkontrolle als auch bei der Weiterreise zum Zielort. Zu den betroffenen Reisenden gehörten nicht nur Urlauber, sondern auch eine Delegation aus Großbritannien, die live miterleben musste, wie chaotisch die Abläufe am Flughafen tatsächlich sind. Dies führt zu wachsendem Unmut bei den Tourismusverbänden, die die Zustände als unverzeihlich erachten. Die Hauptprobleme: Lange Wartezeiten und unzureichende Infrastruktur Passagiere, die nach ihrer Ankunft die Passkontrolle passieren müssen, erleben immer wieder dramatische Verzögerungen. Laut dem Verband der Hoteliers und Ferienvermieter auf den Kanaren, Ashotel, mussten Besucher mehrfach mehr als eine Stunde auf die Abfertigung warten. In einer Region, die jährlich Millionen von Touristen anzieht, stellt dieser Zustand ein erhebliches Problem dar. Doch nicht nur die Passkontrollen verursachen Frustration, sondern auch die unzureichende Infrastruktur des Flughafens führt immer wieder zu langen Wartezeiten. Ein besonders unangenehmes Detail ist, dass der Flughafen über mehr als 30 biometrische Kontrollgeräte verfügt, die eine schnellere Abfertigung der Passagiere ermöglichen würden – jedoch sind diese Geräte derzeit außer Betrieb. Der Flughafenbetreiber hat angegeben, dass es keine Pläne gibt, diese Geräte zeitnah wieder in Betrieb zu nehmen, was die Situation weiter verschärft. In Zeiten von stark frequentierten Flugreisen, gerade in der Hochsaison, ist dieser Zustand besonders ärgerlich und sorgt für Unmut unter den Touristen. Taxi- und Busprobleme: Ein weiterer Ärgernisfaktor Aber die Probleme hören nach der Passkontrolle

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Prodinger-Report beleuchtet den Wachstumsmarkt Alpentourismus

Die Prodinger Tourismusberatung hat 21 alpine Ferienregionen analysiert und in ihrem neuen „Alpine Destination Report“ nach Attraktivität, Angebot und Nachfrage sowie Preisniveau bewertet. Der Bericht zeigt, daß das Ötztal mit einer ausgewogenen touristischen Infrastruktur Spitzenpositionen einnimmt, während Lech-Zürs bei exklusivem Preis-Leistungsverhältnis führt. Mit solchen Analysen will Prodinger Investoren fundierte Einblicke bieten und das alpine Tourismuspotenzial stärken. Die Ergebnisse verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung alpiner Destinationen auch für die Immobilienbranche.

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Jet2 erweitert Präsenz am Flughafen London-Luton

Im Jahr 2025 wird die britische Fluggesellschaft Jet2 mit einem bedeutenden Schritt ihre Präsenz im südlichen Großbritannien ausweiten: Der Flughafen London-Luton (LTN) wird als neuer Standort für die beliebte Pauschalreise-Charterfluggesellschaft dienen. Ab dem Sommer 2025 wird Jet2 seine Flüge von diesem Flughafen aus starten, was nicht nur eine Erweiterung des Streckennetzes, sondern auch eine bedeutende Investition in die Region bedeutet. Mit dieser Entscheidung wird der Flughafen London-Luton für Urlauber und Reisende noch attraktiver und gleichzeitig werden Hunderte neuer Arbeitsplätze geschaffen. Der neue Standort für Jet2: 17 Ziele in Europa und darüber hinaus Jet2 ist die größte britische Reiseveranstaltergesellschaft und die drittgrößte Fluggesellschaft des Landes. Die Entscheidung, eine Basis am Flughafen London-Luton zu eröffnen, wurde von einer enormen Nachfrage der Kunden und unabhängigen Reisebüros in der Region getrieben. Die Fluggesellschaft wird zunächst zwei neue Airbus A321neo-Flugzeuge am Flughafen stationieren, um bis zu 36 wöchentliche Flüge anzubieten. Die Ziele reichen von beliebten Urlaubszielen in Europa bis hin zu exotischeren Zielen wie den Kanarischen Inseln, Madeira und weiteren Zielen im Mittelmeerraum. Im ersten Sommerflugplan wird Jet2 17 europäische Ziele, darunter beliebte Destinationen wie Griechenland, Italien, Portugal und die Türkei, anfliegen. Besonders hervorzuheben ist, dass Jet2 exklusive Flüge zu drei Zielen – Girona, Madeira und Verona – anbieten wird, die nur ab London-Luton verfügbar sind. Die Eröffnung dieses neuen Standorts ist ein weiterer Beleg für den stetigen Expansionskurs von Jet2, der auch nach der Eröffnung von Basen in anderen Städten wie Bristol und Liverpool fortgesetzt wird. Schaffung von Arbeitsplätzen und Förderung der lokalen Wirtschaft

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Spendenlauf am Klagenfurter Flughafen bringt 10.000 Euro für wohltätigen Zweck ein

Beim ersten Klagenfurt Airport Night Run liefen am 7. September über 1.100 Teilnehmer für den guten Zweck: Der Erlös von 10.000 Euro wurde nun dem Verein Rainbows Kärnten gespendet, der Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Die 5,5 km lange Strecke auf der nächtlich beleuchteten Landebahn bot eine besondere Atmosphäre, die Veranstalter planen bereits eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

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Thai Airways: Zwischen Sanierung und politischer Einmischung

Die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International (TG), die sich aufgrund der immensen Schuldenlast und der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in einem langwierigen Sanierungsprozess befindet, sieht sich einem neuen Hindernis gegenüber. Ein Vorschlag, zwei Regierungsbeamte als zusätzliche Verwalter in den Sanierungsprozess zu integrieren, löst Widerstand sowohl von der Gewerkschaft als auch von einigen Gläubigern aus. Dieser Vorschlag, der ursprünglich auf einer Gläubigerversammlung am 8. November 2024 verabschiedet werden sollte, wurde nun auf den 29. November verschoben, nachdem die Bedenken über eine stärkere politische Kontrolle und mögliche Eingriffe in die Unabhängigkeit der Fluggesellschaft aufkamen. Dieser Widerstand wirft einen Schatten auf die ohnehin schwierige Zukunft der Fluggesellschaft, die seit Jahren mit finanziellen Problemen kämpft. Der Sanierungsprozess und der Vorstoß zur Einsetzung zusätzlicher Verwalter Thai Airways hat sich in den letzten Jahren in einem Insolvenzverfahren befunden, nachdem die Fluggesellschaft eine Schuldenlast von rund 245 Milliarden Baht (etwa 7 Milliarden US-Dollar) angehäuft hatte. 2020, inmitten der Pandemie, genehmigte das thailändische Kabinett einen umfangreichen Sanierungsplan für die Airline, der die Umstrukturierung und das Überleben des Unternehmens sichern sollte. Im Rahmen dieses Plans wurde das Unternehmen unter gerichtliche Aufsicht gestellt, und ein Verwalter, Pholjak Nimwattana, wurde bereits eingesetzt, um den Sanierungsprozess zu überwachen. Nun wird der Vorschlag diskutiert, zwei weitere Beamte der thailändischen Regierung, Panya Chuphanich und Pholjak Nimwattana, als zusätzliche Verwalter zu installieren. Beide sind hochrangige Beamte in verschiedenen Ministerien: Nimwattana im Finanzministerium und Chuphanich im Verkehrsministerium. Die Idee hinter diesem Vorstoß ist, Fachwissen und staatliche Unterstützung in den Sanierungsprozess einzubringen, besonders angesichts der massiven finanziellen

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Columbus Reisen setzt auf nachhaltigen Umbau in Wien

Das Wiener Traditionsunternehmen Columbus Reisen hat seine Unternehmenszentrale am Universitätsring nachhaltig umgestaltet und eröffnet. Innerhalb von acht Monaten wurde das Gebäude umfassend modernisiert und mit umweltfreundlicher Technologie wie Luftwärmepumpen und LED-Beleuchtung ausgestattet. Der Betrieb läuft nun CO2-neutral und strebt papierlose Arbeitsprozesse sowie eine rein elektrische Fahrzeugflotte an. Bereits mit dem österreichischen Umweltzeichen für „Green Meetings und Green Events“ ausgezeichnet, möchte Columbus als erstes CO2-neutrales Reisebüro Wiens Maßstäbe setzen.

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