November 23, 2024

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November 23, 2024

Tarom überbrückt Kapazitätslücke mit Dan-Air-Wetlease

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird zwischen dem 22. November 2024 und dem 13. Januar 2025 für Tarom tägliche Flüge auf der Strecke Bukarest–Madrid übernehmen. Hintergrund ist ein ACMI-Vertrag, mit dem Tarom Kapazitätsengpässe während der Flugzeugwartung überbrückt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen. Beide Airlines betonten, dass Zuverlässigkeit und Sicherheit Priorität haben und die Zusammenarbeit auf eine langfristige Verbesserung der Konnektivität abzielt.

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Pilotenstreik bei Finnair sorgt für massive Flugausfälle in der Vorweihnachtszeit

Inmitten der geschäftigen Vorweihnachtszeit steht die finnische Fluggesellschaft Finnair vor einer ernsthaften Herausforderung: Ein angekündigter Pilotenstreik der finnischen Pilotenvereinigung wird am 9. und 13. Dezember 2024 den Betrieb erheblich stören. Rund 300 Flüge sollen an den Streiktagen gestrichen werden, was etwa 33.000 Passagiere betrifft. Der Streik dürfte auch in den Tagen vor und nach den genannten Terminen Auswirkungen auf den Flugplan haben. Finnair steht unter Druck, Alternativen für betroffene Reisende zu organisieren, während die Stimmung zwischen Gewerkschaft und Management zunehmend angespannt ist. Hintergründe des Streiks Die finnische Pilotenvereinigung hat den Streik als Druckmittel in den laufenden Tarifverhandlungen angekündigt. Die genauen Streitpunkte wurden bislang nicht im Detail öffentlich gemacht, doch es wird spekuliert, daß die Arbeitsbedingungen sowie die Bezahlung der Piloten im Zentrum der Auseinandersetzung stehen. Streiks sind in Finnland ein legitimes Mittel, um Arbeitnehmerforderungen Nachdruck zu verleihen, doch ihre Auswirkungen auf den Flugverkehr sind oft gravierend. Finnair, die nationale Fluggesellschaft Finnlands, zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung der Gewerkschaft. „Es ist enttäuschend, daß sich die finnische Pilotenvereinigung dafür entschieden hat, zu streiken, anstatt zu verhandeln“, erklärte Jaakko Schildt, Chief Operating Officer von Finnair. Die Geschäftsleitung appellierte an die Gewerkschaft, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, doch bisher gibt es keine Anzeichen für eine kurzfristige Lösung. Konsequenzen für Reisende Die Auswirkungen des Streiks sind weitreichend. Laut Finnair wird es schwierig sein, für alle betroffenen Kunden alternative Flugverbindungen zu organisieren. Etwa 140 Flüge am 9. Dezember und 150 Flüge am 13. Dezember sind von den Streichungen betroffen. Für Passagiere bedeutet dies nicht nur ungewisse

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Spanien greift gegen Billigfluggesellschaften durch: Rekordstrafe verhängt

Die europäische Luftfahrtbranche steht vor einer historischen Zäsur: Spanien hat fünf Billigfluggesellschaften mit einer Gesamtstrafe von 179 Millionen Euro belegt. Dies markiert einen entscheidenden Schlag gegen die gängigen Geschäftsmodelle vieler Low-Cost-Anbieter. Federführend für die Maßnahme war das spanische Verbraucherschutzministerium, das auf eine Anzeige des Verbraucherschutzvereins FACUA hin handelte. Das Urteil stößt auf breite Resonanz – sowohl Zustimmung als auch Kritik – und könnte Signalwirkung auf andere Länder haben. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die Praxis, für Zusatzleistungen wie größere Handgepäckstücke, Sitzplatzwahl oder das Ausdrucken von Bordkarten hohe Gebühren zu verlangen. Diese Modelle, die als wesentlich für die Rentabilität von Billigfluglinien gelten, wurden von den spanischen Behörden als rechtswidrig eingestuft. Die höchsten Strafen wurden gegen Ryanair (108 Millionen Euro) und Vueling (39 Millionen Euro) verhängt. EasyJet wurde zu einer Zahlung von 29 Millionen Euro verpflichtet, während Volotea und Norwegian Air mit etwas mehr als einer Million Euro relativ glimpflich davonkamen. Laut spanischem Verbraucherschutzministerium beinhalten die Sanktionen nicht nur die Strafen, sondern auch ein ausdrückliches Verbot, die kritisierten Praktiken fortzusetzen. Die betroffenen Airlines können noch Berufung einlegen. Ryanair-CEO Michael O’Leary bezeichnete die Strafen als „illegal“ und warf der spanischen Regierung politische Motive vor. Er kündigte an, die Entscheidung vor europäischen Gerichten anzufechten. Der Verbraucherschutzverein FACUA zeigte sich zufrieden: Die Strafen seien die höchsten, die jemals von einer Verbraucherschutzbehörde verhängt wurden. Zudem eröffne das Urteil den Weg, bereits gezahlte Gebühren zurückzufordern. Für betroffene Kunden ist dies ein Hoffnungsschimmer in einem System, das bislang wenig Rücksicht auf ihre Rechte nahm. Italienische und österreichische Behörden

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ORO.FC.230 Recurrent training and checking

‚Each flight crew member shall complete recurrent training and checking on the location and use of all emergency and safety equipment carried on board the aircraft. The validity period of an emergency and safety equipment training and checking shall be 12 calendar months.’ Die Tripl3 Sierra OG stellt ein weiteres Training vor: das ESET. ESET ist eine Abkürzung und steht für Emergency Safety and Equipment Training und wird grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilt: ESET Initial und ESET Recurrent. So ist ein Crewmember (egal ob Pilot/Pilotin oder Flugbegleiter/-in) auf das ihr zugeteilte Flugzeug zu schulen und auf das entsprechende Equipment zu trainieren. Jeder Flugzeugtyp hat unterschiedlich gestaltete Türen, Türentypen (Eingangstür, Notausstieg, etc.), die unterschiedlich zu bedienen sind. Jede Fluglinie, jeder Operator, verwendet unterschiedliche Feuerlöscher, Schwimmwesten, Rauchschutzhauben (PBE – Protective Breathing Equipment), uvm. Auf das muss ein Besatzungsmitglied trainiert werden. Jeder muss im Ernstfall, in einer verrauchten Kabine, einen Feuerlöscher bedienen können – blind! Nur so kann man Menschenleben im Notfall retten. Wissen Sie, dass jedes Flugzeug um zugelassen zu werden, in weniger als 90 Sekunden evakuiert werden können muss? Bei diesen Tests wird ein repräsentativer Schnitt aus verschiedenen Altersgruppen ausgewählt, danach werden die Hälfte der Notausgänge blockiert und die Maschine muss im Finstern evakuiert werden. 853 Passagiere aus einem A380. Da muss jeder Handgriff sitzen. Sitzen die richtigen Kommandos, schreie ich laut genug? Wo ist mein Equipment im Notfall und kann ich es schnell genug aufsetzen/anziehen/bedienen? Der Gesetzgeber, die EASA, European Union Aviation Safety Agency, beschreibt die europäischen Gesetze in ihren

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