Dezember 2, 2024

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Dezember 2, 2024

Pilotprojekt: Autonome E-Shuttle am Flughafen Brüssel getestet

Der Flughafen Brüssel testet erstmals in Belgien ein selbstfahrendes, elektrisch betriebenes Shuttle. Im Rahmen eines dreimonatigen Pilotprojekts transportiert das Fahrzeug ausschließlich Flughafenmitarbeiter auf dem Rollfeld. Ausgestattet mit Kameras und Sensoren, überwacht das Shuttle den Verkehr und Hindernisse. Mit einer Kapazität von acht Personen und einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h wird es durch einen Steward begleitet. Das Projekt, Teil des EU-Programms „Stargate“, soll die Sicherheit und Akzeptanz autonomer Mobilität im Flughafenbetrieb evaluieren.

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Virgin Australia und Qatar Airways: Vorläufige Genehmigung erteilt

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) hat der Zusammenarbeit zwischen Virgin Australia und Qatar Airways eine vorläufige Genehmigung erteilt, was den Weg für eine strategische Allianz zwischen den beiden Fluggesellschaften ebnet. Diese Kooperation wird es Virgin Australia ermöglichen, ab Juni 2025 Flüge nach Doha aufzunehmen. Die endgültige Entscheidung über die Partnerschaft wird im Februar 2025 erwartet. Dies könnte die Luftfahrtbranche in Australien und international maßgeblich beeinflussen. Die vorläufige Erlaubnis erlaubt den beiden Airlines, Marketingaktivitäten und den Verkauf von 28 wöchentlichen Flügen zwischen Doha und den australischen Städten Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth zu starten. Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von „Wet-Leasing“, bei dem Virgin Australia Flugzeuge und Personal von Qatar Airways nutzen wird. Dieses Vorgehen optimiert die Integration und ermöglicht es Virgin Australia, von der Expertise der mehrfach ausgezeichneten Qatar Airways zu profitieren. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen Diese Kooperation bringt nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern verspricht auch positive wirtschaftliche Effekte. Die Partnerschaft könnte laut Schätzungen bis zu drei Milliarden australische Dollar zur Wirtschaft beitragen, insbesondere durch den Anstieg internationaler Besucherzahlen und die Verbesserung von Frachtkapazitäten. Zudem könnte sie Arbeitsplätze schaffen und die Position beider Airlines in der globalen Luftfahrt stärken. Kundenfreundlichkeit im Fokus Ein wichtiger Punkt in der ACCC-Entscheidung ist der Schutz der Kundeninteressen. Falls die endgültige Genehmigung verweigert wird, sollen Kunden, die bereits Flüge gebucht haben, entweder eine Rückerstattung oder eine kostenfreie Umbuchung erhalten. Diese Maßnahme unterstreicht die Verpflichtung beider Fluggesellschaften zu Servicequalität und Kundenfreundlichkeit. Langfristige Visionen und Herausforderungen Für Virgin Australia ist die Partnerschaft ein bedeutender Schritt zur Erschließung

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Neue Sicherheitsmaßnahme: Feuerfeste Taschen gegen Batteriebrände an Bord

Die Fluggesellschaft ANA hat in Zusammenarbeit mit Kikuchi Sheet Industries und TOPPAN eine feuerfeste Aufbewahrungstasche entwickelt, die Brände durch überhitzte Batterien in elektronischen Geräten verhindern soll. Bereits auf ANA-Flügen im Einsatz, wird die Tasche ab Jänner 2025 auch für andere Airlines verfügbar sein. Die leichte, kompakte Tasche setzt auf innovative Materialien, die bei Hitze ein Feuer löschendes Aerosol freisetzen. Sie wurde als Antwort auf Sicherheitsbedenken von Kabinenbesatzungen entwickelt, um Brandrisiken an Bord effektiv zu minimieren.

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Nach 33 Jahren an der Sitze: Airlink bekommt neuen Chef

Die südafrikanische Fluggesellschaft Airlink, bekannt für ihre regionalen Verbindungen und ihre wirtschaftliche Stabilität, steht vor einem historischen Wandel. Nach über drei Jahrzehnten an der Spitze des Unternehmens wird Rodger Foster, Mitbegründer und langjähriger CEO, im März 2025 seinen Rücktritt antreten. De Villiers Engelbrecht, der derzeitige Chief Financial Officer, übernimmt ab dem 1. April 2025 die Führung der Airline. Foster, der das Unternehmen seit seiner Gründung 1992 leitete, hat Airlink durch mehrere turbulente Phasen geführt, darunter die Deregulierung der südafrikanischen Luftfahrtindustrie, die Abtrennung von South African Airways (SAA) und die Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie. Unter seiner Leitung entwickelte sich Airlink von einer kleinen Fluggesellschaft mit wenigen Regionalflügen zu einem der führenden Anbieter im afrikanischen Raum. Heute bedient Airlink 50 Ziele in 15 Ländern mit einer Flotte von 67 Embraer-Regionalflugzeugen und transportierte im Geschäftsjahr 2024 über vier Millionen Passagiere. Die Nachfolge durch Engelbrecht, der seit über zwei Jahrzehnten bei Airlink tätig ist, wird allgemein als Zeichen der Kontinuität gewertet. Foster selbst wird der Fluggesellschaft als nicht geschäftsführender Direktor erhalten bleiben. Engelbrecht gilt als Architekt der finanziellen Stabilität und strategischen Neuausrichtung der Airline in schwierigen Zeiten. Besonders bemerkenswert war seine Rolle während der Umstrukturierung nach der Insolvenz von SAA und bei der Bewältigung der COVID-19-Krise. Seine Expertise wurde durch den kürzlichen Einstieg von Qatar Airways in das Unternehmen gestärkt. Die Airline aus Doha erwarb im August 2024 einen 25-prozentigen Anteil an Airlink, eine der bedeutendsten ausländischen Investitionen in eine südafrikanische Fluggesellschaft. Mit dieser Beteiligung stärkt Airlink nicht nur seine finanzielle Basis, sondern erweitert

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