Dezember 31, 2024

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Dezember 31, 2024

Tourismus in Österreich erwartet starke Neujahrs-Saison

Österreich blickt auf eine vielversprechende Wintersaison zum Jahreswechsel. Besonders Wien und die ländlichen Regionen verzeichnen eine hohe Auslastung. In der Hauptstadt locken der Silvesterpfad, das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und das reichhaltige Kultur- sowie Kulinarikangebot, das zahlreiche Gäste aus aller Welt anzieht. Auch die Seilbahnbranche erwartet einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro in diesem Winter. Laut Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler sind die Buchungsprognosen für Silvester und Neujahr auf einem hohen Niveau und zeigen sich vergleichbar mit dem Vorjahr. Besonders in den Städten sei die Auslastung zum Jahreswechsel gut, während in den Bergregionen ein hoher Stammgästeanteil zwischen Weihnachten und 6. Januar sorgt, dass auch hier nahezu alle Kapazitäten ausgelastet sind. Familienurlaube sind weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Wintertourismus. Auch wirtschaftlich scheint die Situation für viele Gäste im Vergleich zum Vorjahr günstiger. Die Ausgabebereitschaft sei gestiegen, die Sparneigung gesunken. Etwa 71 Prozent der Wintergäste in Österreich kommen aus dem Ausland, was den Tourismus zu einem wichtigen Teil der österreichischen Exportwirtschaft macht. Die Neujahrszeit stellt für viele Tourismusbetriebe die umsatzstärkste Phase des Jahres dar, was auch die Wertschöpfungskette im Bereich Gastronomie, Hotellerie und Freizeitveranstaltungen stärkt.

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Wien-München: Bahn vs. Fernbus vs. Flugzeug – Wer gewinnt?

Die Strecke zwischen Wien und München zählt zu den wichtigsten Verbindungen in Mitteleuropa. Reisende haben die Wahl zwischen mehreren Verkehrsträgern: dem Fernbus, der Bahn und dem Flugzeug. Jeder dieser Verkehrsträger bietet spezifische Vor- und Nachteile in Bezug auf Betriebskosten, Emissionswerte und Ticketpreise. Dieser Artikel vergleicht die genannten Aspekte detailliert und beleuchtet die wirtschaftlichen und operativen Unterschiede. Um die Betriebskosten pro Passagierkilometer zu berechnen, werden die Gesamtbetriebskosten pro Kilometer durch die Anzahl der Passagiere, die jedes Verkehrsmittel im Durchschnitt transportiert, geteilt. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu haben, werden sowohl die Stadler Kiss III der Westbahn als auch die ÖBB-Railjets auf eine Kapazität von 400 Personen heruntergerechnet. Der Embraer 195 wird mit 120 Sitzplätzen berechnet und der Setra-Doppeldeckerbus mit 80 Personen angenommen. Betriebskosten pro Kilometer bzw. Passagierkilometer Flugzeug: Austrian Airlines setzt auf der Strecke Wien–München häufig den Embraer 195 ein, ein Kurz- und Mittelstreckenjet mit einer Sitzplatzkapazität von etwa 120 Passagieren. Die Betriebskosten des Embraer 195 liegen laut Branchenberichten bei etwa 5,40 Euro pro Kilometer. Dieser Wert beinhaltet Treibstoffkosten, Wartung, Besatzung sowie Flughafengebühren. Die Betriebskosten pro Passagierkilometer für den Embraer 195 von Austrian Airlines betragen 0,045 Euro. Hinweis: Die genannten Betriebskosten berücksichtigten Flughafengebühren, Steuern und sämtliche variablen Kosten nicht. Der genannte Wert ist ein Durchschnittswert, der tagesaktuell abhängig von den Treibstoff-Einkaufspreisen mitunter erheblich schwanken kann. Fernbus: Der Setra Doppeldeckerbus, ein bei Flixbus beliebtes Modell, bietet etwa 80 Sitzplätze. Die Betriebskosten betragen durchschnittlich 1,30 Euro pro Kilometer. Diese Kosten beinhalten Dieselverbrauch, Wartung und Fahrer. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sind Fernbusse deutlich kosteneffizienter,

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Wien erhöht Kurzparkgebühren zum Jahresbeginn 2025

Ab dem 1. Januar 2025 wird es in Wien teurer, in Kurzparkzonen zu parken. Die Stadt hebt die Parkgebühren um fünf Cent an. Eine halbe Stunde Parken kostet dann 1,30 Euro statt 1,25 Euro, eine ganze Stunde 2,60 Euro statt 2,50 Euro. Für Wiener, die ein Parkpickerl für ihren Bezirk besitzen, bleibt der Tarif unverändert. Diese Erhöhung ist Teil einer schrittweisen Anpassung der Parkgebühren, die bereits in den letzten Jahren mehrfach angehoben wurden. Für bereits gekaufte Parkscheine gilt eine Übergangsregelung: Parkscheine zum alten Tarif können noch bis zum 30. Juni 2025 verwendet werden, jedoch gibt es keine Möglichkeit zum Umtausch oder zur Aufzahlung auf den neuen Tarif. Dies stieß auf Kritik des ÖAMTC. Der Verkehrsexperte Matthias Nagler bemängelt, dass die Stadt Wien auch in diesem Fall keine Möglichkeit zum Umtausch anbietet, was für viele Nutzer einen Verlust des Restbetrages bedeuten würde. Der Mobilitätsclub fordert eine faire Lösung, bei der Konsumenten die Differenz zum neuen Tarif nachzahlen können. Zusätzlich bietet der ÖAMTC eine praktische App an, die bei der Orientierung in den Kurzparkzonen hilft und Informationen zu den Gebühren sowie den Zahlungsmöglichkeiten bereitstellt. Die App erleichtert es, den Parkschein direkt über das Handy zu buchen.

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