2024

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2024

Ethiopian feiert zehn Jahre Wien-Addis Abeba

Seit mittlerweile zehn Jahren ist der Flughafen Wien-Schwechat Teil des Streckennetzes des Star-Alliance-Mitglieds Ethiopian Airlines. Seither hat sich auf dieser Route, die momentan bis Kopenhagen verlängert ist, so einiges getan. Vor einem Jahrzehnt wurde die Flugverbindung zwischen Addis Abeba und Wien eröffnet. Zeitweise gab es so genannte Fünfte-Freiheit-Flüge zwischen der österreichischen Hauptstadt und Brüssel. Mittlerweile fliegen die Dreamliner ab Wien nach Kopenhagen weiter. Über eine Million Passagiere haben die Verbindung Wien-Addis Abeba genutzt. Anlässlich dieses zehnjährigen Jubiläums fand am 6. Juni 2024 ein feierlicher austro-afrikanischer Galaabend statt, an dem zahlreiche hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus teilnahmen. Die Bedeutung von Ethiopian Airlines für den Flughafen Wien kann kaum überschätzt werden. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte in seiner Rede die enorme Bedeutung der Airline: „Ethiopian Airlines verschafft uns einen bedeutenden Zugang nach Afrika, indem sie von Wien nach Addis Abeba und zu vielen weiteren afrikanischen Zielen fliegt. Über eine Million Passagiere haben die Verbindung seit Beginn bereits genutzt. Mit zuverlässigem Service und neuen Destinationen wie Kopenhagen ist Ethiopian Airlines ein unverzichtbarer Partner für uns. Als Nord-Süd-Verbindung stärkt sie nicht nur unsere wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent, sondern auch das Drehkreuz Flughafen Wien.“ Der Galaabend war ein glanzvolles Ereignis, das von S.E. Rapulane Sydney Molekane, Botschafter von Südafrika, S.E. Lisanework Gorfu, bevollmächtigter Minister der Ständigen Vertretung der Demokratischen Bundesrepublik Äthiopien bei den Vereinten Nationen, und vielen anderen Würdenträgern besucht wurde. Tekle Gebreyohannes, Deputy CCO und Managing Director International Services der Ethiopian Airlines Group, drückte seinen Stolz

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Flugzeugmangel: Croatia Airlines kürzt die Frequenzen

Croatia Airlines wird für den restlichen Juni 2024 die Anzahl ihrer Flüge auf ausgewählten Strecken reduzieren. Der Flottenmangel zwingt die Fluggesellschaft, unter anderem Flüge von Zagreb und Dubrovnik zu streichen. Die neue Strecke zwischen Zagreb und Tirana wird wie geplant am 14. Juni eröffnet, danach jedoch bis zum 28. Juni ausgesetzt. Die wöchentlichen Flüge zwischen Zagreb und Brüssel werden von zehn auf acht und die Verbindungen nach Sarajevo von dreizehn auf elf reduziert. Von Zagreb nach Dubrovnik werden die Frequenzen von 29 auf 27 wöchentliche Flüge, nach Frankfurt von neunzehn auf achtzehn und nach Zürich von vierzehn auf dreizehn wöchentliche Flüge verringert. Auch die Flüge nach Mostar und Skopje werden reduziert: Mostar von drei auf zwei und Skopje von neun auf acht wöchentliche Verbindungen. Insgesamt streicht Croatia Airlines ab Mitte Juni zwölf wöchentliche Flüge aus ihrem Zagreb-Netz. In Dubrovnik wird neben der Reduzierung der Flüge nach Zagreb auch eine wöchentliche Verbindung nach Athen gestrichen, sodass nur noch zwei wöchentliche Flüge angeboten werden. Die Frequenz der Flüge zwischen Dubrovnik und Rom wird von zwei auf einen wöchentlichen Flug reduziert. Es wird erwartet, dass die Frequenzen Ende Juni wiederhergestellt werden, jedoch sind Änderungen möglich. Der Flottenmangel hat Croatia Airlines gezwungen, mehrere Wet-Leasing-Vereinbarungen abzuschließen, darunter einen Airbus A320 von Trade Air, einen A319 von Fly41 Airways und eine Boeing 737-800 von Albastar. Die Fluggesellschaft erwartet, Ende des Monats ihr erstes neues Flugzeug vom Typ Airbus A220-300 in Empfang zu nehmen.

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Neuer Southwest-Investor will Strategie verändern

Die Investmentfirma Elliot Investment Management hat offenbar eine strategische Investition in Southwest Airlines getätigt, indem sie Aktien im Wert von rund 2 Mrd. USD erworben hat. Berichten zufolge strebt Elliot Investment Management Veränderungen innerhalb der Fluggesellschaft an, um den Aktienkurs zu verbessern, der seit Jahresbeginn einen stetigen Rückgang verzeichnet. Gemäß einem Bericht des Wall Street Journal hat Elliot Investment Management eine bedeutende Beteiligung an Southwest Airlines erworben und plant, den Kurs der Aktie umzukehren. Die Aktie von Southwest Airlines verzeichnete seit Jahresbeginn einen kontinuierlichen Abwärtstrend, wobei sie am 7. Juni 2024 bei 27,75 $ notierte, 0,36 % unter dem Eröffnungskurs. Seit März 2024, als der Aktienkurs mit 34,83 $ seinen Höchststand erreichte, ist er stetig gesunken. Die Fluggesellschaft verzeichnete zuletzt einen Tiefststand von 25,51 $ am 29. Mai, was den niedrigsten Kurs im letzten Jahr darstellt. Durch diese Investition könnte Elliot Investment Management zum größten institutionellen Anteilseigner von Southwest Airlines werden. Die Investmentfirma ist bekannt für ihren opportunistischen Ansatz und ihre Bemühungen, Wert für ihre Investitionen zu schaffen. Die Investition erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Southwest Airlines darum kämpft, ihre Leistung zu verbessern und den steigenden Kosten entgegenzuwirken. Bob Jordan, Präsident und CEO von Southwest Airlines, räumte ein, dass die Fluggesellschaft im ersten Quartal unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt habe. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen bereits operative Änderungen vorgenommen, darunter die Einstellung des Flugbetriebs an vier Flughäfen und die Prüfung von Möglichkeiten zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und zur Kostenkontrolle. Jordan betonte, dass die finanziellen Herausforderungen der Fluggesellschaft teilweise auf Lieferverzögerungen

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Lufthansa transportiert Fußballfans zur EM nach Deutschland

Die Lufthansa Group verzeichnet im Zeitraum vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 rund 200.000 zusätzliche Buchungen für Flüge zu den Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Besonders stark ist die Nachfrage auf Strecken von und nach Großbritannien, weshalb zahlreiche Zusatzflüge eingerichtet wurden. Heiko Reitz, Chief Commercial Officer von Lufthansa Airlines, betont die Vorfreude auf das Fußballereignis und die Rolle der Lufthansa als Partner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Unter dem Label „Fanhansa“ werden sechs Flugzeuge der A320-Familie mit Fußball-Design ausgestattet. An Bord können Passagiere unter anderem spezielle EM-Schokoladen genießen und über das FlyNet® Portal Live-Ticker zu den Spielen verfolgen. Das FlyNet® Portal ermöglicht es auch, EM-Spiele auf mobilen Geräten in deutscher und englischer Sprache live zu verfolgen. Lufthansa Insights bietet darüber hinaus Videos der DFB-Spieler, Quizze und Informationen zu den Austragungsorten. Ein besonderes Highlight ist der Lufthansa Fan-Schal, der kostenlos bei Deutschland-Spielen verteilt wird und auf der Fassade des Terminal 2 in München bis Mitte August zu sehen ist. Dieser soll die Passagiere auf die bevorstehenden Großereignisse, einschließlich der Europawahlen und der Olympischen Spiele in Paris, einstimmen.

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Pegasus Airlines stockt Flüge nach Skopje auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines plant den Ausbau ihrer Flüge zwischen Istanbul und Skopje. Künftig sollen zehn wöchentliche Flüge auf dieser Strecke angeboten und durchgeführt werden. Pegasus Airlines plant den Ausbau der Flüge auf der Strecke Istanbul-Skopje. Der Ausbau soll in kurzen Schritten erfolgen: Ab 1. Juli werden zunächst neun wöchentliche Flüge angeboten, im August sollen es dann zehn Flüge pro Woche nach Skopje sein. Insgesamt fliegt die Airline dann 19 Mal pro Woche nach Skopje, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News.

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Netjets verklagt Pilotenvereinigung wegen Verleumdung

Die Fluggesellschaft Netjets hat die Pilotenvereinigung „Netjets Association of Shared Aircraft Pilots“ (NJASAP) mit 3400 Mitgliedern verklagt, nachdem diese sich kritisch über das Sicherheitsengagement des Unternehmens geäußert hatte. Die Klage wurde vor einem staatlichen Gericht in Columbus, Ohio, eingereicht und fordert einen nicht näher genannten Schadensersatz. Die Beziehung zwischen dem Unternehmen und der NJASAP war schon länger umstritten. Die Pilotenvereinigung NJASAP äußerte Bedenken hinsichtlich der Pilotenausbildung und der Sicherheitskultur von Netjets, was das Unternehmen als verleumderisch betrachtete. NJASAP-Präsident Pedro Leroux bezeichnete die Klage als Versuch, die Gewerkschaft zum Schweigen zu bringen. Netjets wirft der Vereinigung vor, durch Pressemitteilungen und Social-Media-Beiträge den Ruf des Unternehmens geschädigt zu haben. Netjets reagierte auch auf Anzeigen und Äußerungen, die den Eindruck erweckten, das Unternehmen kümmere sich nicht ausreichend um die Sicherheit seiner Flüge. Die Fluggesellschaft bestreitet zudem die Behauptung, dass neue Piloten unzureichend geschult seien. Die Klage ist ein weiteres Kapitel in einer langen Auseinandersetzung zwischen Netjets und der NJASAP. Zuvor hatte die Gewerkschaft Netjets wegen angeblicher Einmischung in ihre Vertragsverhandlungen verklagt, ein Fall, der jedoch abgewiesen wurde. Netjets ist Teil von Berkshire Hathaway, dem Unternehmen von Warren Buffett, und beschäftigt weltweit Tausende von Mitarbeitern. Der Großteil von ihnen ist nicht gewerkschaftlich organisiert. Warren Buffett hatte zuvor erklärt, dass Berkshire keinerlei gewerkschaftsfeindliche Absichten habe.

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Austrian Airlines: Erneuter A320-Ausfall

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat einen weiteren Ausfall in ihrer Flotte hinzunehmen. Wie schon beim ersten Ausfall vor kurzem handelt es sich um ein Flugzeug der A320-Flotte. Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat einen weiteren A320-Ausfall hinzunehmen. Beim Anflug von Wien nach Palma wurde ein Airbus A320 durch Hagel beschädigt. Konkret wurden die Cockpitscheiben und die Flugzeugnase beschädigt, berichtet das Portal Aero.de.

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Biman Bangladesh erwägt Kauf von vier Airbus A350

Gemäß Aussagen des Airline-Chefs Shafiul Azim gegenüber „The Daily Star“ könnte Biman Bangladesh kurz davor stehen, vier Airbus A350 zu erwerben. Dies deutet darauf hin, dass die Fluggesellschaft ihre Flotte mit neuen Maschinen erweitern könnte. Im Vergleich zum vorherigen Angebot sei das aktuelle Angebot von Airbus mit vier Passagierflugzeugen deutlich attraktiver, so Azim. Ursprünglich hatte Biman Bangladesh im letzten Jahr den Kauf von zehn A350 in Erwägung gezogen, jedoch scheint sich die Strategie nun geändert zu haben. Die mögliche Entscheidung für den Kauf von vier A350-Flugzeugen könnte einen wichtigen Schritt in der Modernisierung und Erneuerung der Flotte der Fluggesellschaft darstellen.

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Südbrasilien: TAP Air Portugal fliegt nach Florianópolis

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal plant die Aufnahme von Flügen in die südbrasilianische Stadt Florianópolis. Konkret sollen die Flüge im September starten. Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal plant die Aufnahme von Flügen in den Süden Brasiliens. Konkret will die Airline ab dem 3. September Flüge nach Florianópolis anbieten. Geplant sind drei wöchentliche Flüge in die Hauptstadt des Bundesstaates Santa Catarina.

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Air Baltic prüft mögliche Basis in Ljubljana

Nach Gesprächen mit der slowenischen Regierung im vergangenen Jahr schließt Air Baltic die Möglichkeit der Eröffnung einer Basis in Ljubljana nicht aus. Obwohl die Fluggesellschaft zunächst keine Pläne für eine Basis in der slowenischen Hauptstadt hatte, äußerte sie nun Offenheit für verschiedene Möglichkeiten und unterversorgte Märkte in Europa. Die Fluglinie hat kürzlich den Flugbetrieb zwischen Riga und Ljubljana aufgenommen und von einem saisonalen auf einen ganzjährigen Betrieb umgestellt, unterstützt durch ein Subventionsprogramm der slowenischen Regierung zur Verbesserung der Anbindung Ljubljanas. Trotz früherer Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden Martin Gauss, der kein Potenzial für eine Basis auf dem Balkan sieht, prüft Air Baltic weiterhin die Expansion. Cyprus Airways hat ebenfalls einen Antrag auf die Eröffnung einer Basis und die Aufnahme mehrerer Strecken von Ljubljana aus gestellt. Das slowenische Ministerium für Infrastruktur bestätigte den Eingang des Antrags, wies jedoch darauf hin, dass dieser unvollständig sei und Änderungen erfordere, bevor eine Entscheidung getroffen werden könne. Eine endgültige Entscheidung wird nach der Überarbeitung des Antrags erwartet. Die potenzielle Einrichtung einer Basis in Ljubljana durch Air Baltic und die Einreichung des Antrags von Cyprus Airways zeigen das Interesse verschiedener Fluggesellschaften an der Stärkung ihrer Präsenz in der Region.

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