2024

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2024

SITA übernimmt Materna IPS: Neuer Marktführer für Passagierabfertigung

Der weltweit führende Anbieter von Technologielösungen für die Luftverkehrsbranche, SITA, hat die Übernahme von Materna IPS bekannt gegeben. Materna IPS ist ein führendes Unternehmen im Bereich Passagierabfertigung für Flughäfen und Fluggesellschaften. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Entwicklung für die Luftfahrtindustrie, da SITA dadurch das weltweit leistungsfähigste Passagierportfolio für Flughäfen und digitales Reisen schaffen wird. Die Übernahme erfolgt vor dem Hintergrund einer prognostizierten Verdopplung des Luftverkehrsaufkommens bis 2040. Um den Anforderungen der Branche gerecht zu werden, bietet die Integration von Materna IPS‘ Lösungen SITA die Möglichkeit, den Passagierfluss zu optimieren und Flughäfen von einfachen Transitknotenpunkten zu personalisierten, digitalen Erlebnissen zu transformieren. Materna IPS ist bekannt für seine führenden Self-Bag-Drop-Lösungen und hat einen breiten Kundenstamm in Nordamerika, Indien, Europa und Japan. SITA wird durch diese Akquisition seine Führungsposition im Bereich der Selbstbedienungslösungen für Passagiere am Flughafen weiter ausbauen. Laut David Lavorel, CEO von SITA, wird die Übernahme „die Landschaft der gesamten Luftfahrtindustrie verändern“ und „eine neue Dimension der Effizienz für Passagiere und Flughäfen“ schaffen. Dr. Georg Oschmann, CEO von Materna IPS, sieht in dieser strategischen Partnerschaft „grenzenloses Potenzial für Wachstum und Entwicklung“. Die Akquisition ermöglicht es SITA, eine umfassende End-to-End-Lösung für Passagierabfertigung anzubieten, die innovative Technologien wie Biometrie, Computer Vision und digitales Reisen umfasst. Diese Kombination wird dazu beitragen, das Reiseerlebnis für Passagiere weltweit reibungsloser und kontaktloser zu gestalten.

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Swiss stellt den Verwaltungsrat neu auf

Nach erfolgreicher Restrukturierung infolge der Herausforderungen der Corona-Pandemie vollzieht die Schweizer Fluggesellschaft Swiss eine wichtige Veränderung in ihrer Führungsebene. Der Verwaltungsrat wird ab dem 1. Juli 2024 neu aufgestellt, wobei André Blattmann und Ashwin Bhat aus dem Gremium ausscheiden. Dieter Vranckx, ehemaliger CEO von Swiss, tritt als Nachfolger von Remco Steenbergen dem Verwaltungsrat bei, der somit von fünf auf drei Mitglieder reduziert wird. Der Verwaltungsrat von Swiss hat in den vergangenen Monaten eine umfassende Überprüfung seiner Struktur durchgeführt, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Anforderungen des Unternehmens entspricht. Als Folge dieser Überprüfung wurde beschlossen, die Anzahl der Verwaltungsratsmitglieder von fünf auf drei zu reduzieren. Diese Entscheidung wurde von der Generalversammlung gebilligt und wird ab dem 1. Juli 2024 wirksam. Aus der Führungsspitze ausgeschieden André Blattmann und Ashwin Bhat verlassen den Verwaltungsrat von Swiss. Reto Francioni, Präsident des Verwaltungsrats, würdigte ihre Verdienste für das Unternehmen: „Unser Unternehmen ist beiden zu Dank verpflichtet. Sie haben wertvolles Know-how eingebracht und maßgeblich zur Bewältigung einer der schwierigsten Krisen in der Geschichte von Swiss beigetragen.“ André Blattmann war seit Januar 2018 Mitglied des Verwaltungsrats und spielte eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen, mit denen die Airline konfrontiert war. Auch im Austausch mit Bundesbehörden war seine Unterstützung von hoher Bedeutung. Ashwin Bhat, CEO von Lufthansa Cargo, brachte seine umfangreichen Erfahrungen im Luftfahrt- und Frachtgeschäft ein. Seine Kenntnisse waren eine wertvolle Unterstützung für Swiss. Neuzugang im Verwaltungsrat Dieter Vranckx tritt als neues Mitglied dem Verwaltungsrat bei und übernimmt die Position von Remco Steenbergen. Vranckx, der

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Air Astana ist 22 Jahre alt

Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, feiert ihren 22. Geburtstag. Am 15. Mai 2002 startete der erste Flug von Almaty nach Astana. Seitdem hat sich Air Astana zu einer der führenden Fluggesellschaften Zentralasiens entwickelt, bekannt für hervorragenden Kundenservice, hohe Sicherheitsstandards und operative Effizienz. Die Airline-Gruppe umfasst die Full-Service-Fluggesellschaft Air Astana und den Low-Cost-Carrier FlyArystan und ist gemessen an Flottengröße und Umsatz die größte Airline-Gruppe in Zentralasien und dem Kaukasus. Ein Meilenstein der jüngeren Geschichte war der erfolgreiche Börsengang im Februar 2024 an der Kasachischen Börse, der Astana International Exchange und der London Stock Exchange. Im Jahr 2023 erzielte die Gruppe einen Nettogewinn von 68,7 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 1,175 Milliarden US-Dollar. Fast sieben Millionen US-Dollar wurden in die Mitarbeiterentwicklung investiert. CEO Peter Foster dankte den über 6.000 Mitarbeitern und Millionen Kunden für ihre Loyalität. Die Flotte der Gruppe umfasst mittlerweile 51 Flugzeuge von Airbus, Boeing und Embraer, und bis Ende 2026 sollen weitere Maschinen hinzukommen, darunter die erste von drei Boeing B787 im Jahr 2025. Im Jahr 2023 beförderten Air Astana und FlyArystan insgesamt 8,1 Millionen Passagiere auf 90 Strecken in 63 Ländern. Im September 2023 eröffnete die Air Astana Group ein von der EU-Sicherheitsbehörde EASA zertifiziertes Flugtrainingszentrum in Astana, das unter anderem einen Full Flight Simulator und Notfalltrainings-Simulatoren umfasst. Auch im Bereich Wartung erzielte das Unternehmen Fortschritte, darunter der erste Sechs-Jahres-C-Check an einem Airbus-Flugzeug. Air Astana erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter APEX Awards für den besten Bordservice und das beste Unterhaltungsprogramm in Zentral- und Südasien sowie zum elften

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Challenge Group will Ex-Jet-Airways-B777 nicht mehr haben

Ein scheinbar endloser bürokratischer Kampf verzögert seit fast zwei Jahren die Übernahme von drei Boeing 777-300ER durch die in Malta ansässige Challenge Group. Dieser Zustand hat nun zu einer deutlichen Warnung des Unternehmens geführt, das Geschäft aufzugeben, sollten nicht umgehend Fortschritte erzielt werden. Der Streit verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen internationale Investoren bei der Abwicklung insolventer Unternehmen in Indien konfrontiert sind. Die Challenge Group hatte erfolgreich für drei stillgelegte Flugzeuge der bankrotten indischen Jet Airways geboten. Trotz einer klaren Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Indiens, die den Verkauf der Maschinen an die Ace Aviation, eine Tochtergesellschaft der Challenge Group, erlaubt, behindern anhaltende bürokratische und rechtliche Hürden die endgültige Übernahme. Historie der Verzögerungen Jet Airways, einst eine der größten Fluggesellschaften Indiens, stellte im April 2019 den Betrieb ein und meldete Insolvenz an. Das Jalan Kalrock Consortium (JKC) erwarb später die Rechte zum Kauf der insolventen Fluggesellschaft. Doch auch JKC steht vor Herausforderungen, insbesondere bei der Einigung mit den Gläubigern. Trotz eines klaren Urteils des Obersten Gerichtshofs Indiens vom 7. März 2024, das frühere Entscheidungen des National Company Law Tribunal (NCLT) und des National Company Law Appellate Tribunal (NCLAT) bestätigte und den Verkauf an Ace Aviation genehmigte, bleibt der Deal ins Stocken geraten. Michael Koish, Chief Investment Officer der Challenge Group, äußerte gegenüber CNBC TV seine Frustration über die mangelnden Fortschritte und den fehlenden Dialog seitens des Überwachungsausschusses. Der Standpunkt der Challenge Group „Wir verstehen nicht, was hier los ist. Einerseits hat der Oberste Gerichtshof eine sehr klare Entscheidung getroffen, das Geschäft fortzusetzen.

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Niederösterreich Bahnen als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet

Die Niederösterreich Bahnen wurden beim niederösterreichischen Landeswettbewerb zum „Familienfreundlichen Betrieb 2023/2024“ mit dem 2. Platz in der Kategorie Öffentlich-rechtliche Unternehmen ausgezeichnet. Diese Ehrung ist eine weitere Anerkennung für das Unternehmen, das bereits mehrfach für seine vorbildliche Unternehmenskultur prämiert wurde, darunter die Zertifizierungen als „Great Place to Work“, einer der „Besten Arbeitgeber Österreichs“ und als „Best Workplace for Young Talents“. Mit sechs Bahnen, zwei Bergbahnen und insgesamt 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Niederösterreich Bahnen der größte Mobilitätsanbieter des Landes. Das Unternehmen bietet nicht nur vielfältige Arbeitsplätze, sondern legt auch großen Wert auf die Zufriedenheit und das Wohlbefinden seiner Belegschaft. Laut einer Befragung von Great Place to Work™ gaben 93 Prozent der Mitarbeitenden an, dass die Niederösterreich Bahnen ein sehr guter Arbeitsplatz sind. Neun von zehn Mitarbeitenden möchten langfristig im Unternehmen bleiben und schätzen besonders den starken Teamgeist. Die Geschäftsführerin der Niederösterreich Bahnen, Barbara Komarek, betonte die Bedeutung der Familienfreundlichkeit in der Unternehmenskultur: „Für uns ist es selbstverständlich, die familiäre Situation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen. Dadurch schaffen wir eine Atmosphäre, in der Mütter und Väter auf allen Hierarchieebenen dieselben Chancen und Möglichkeiten haben.“ Mit einem Frauenanteil von 37 Prozent liegt das Unternehmen weit über dem Branchenwert der Bahnindustrie von 13,11 Prozent. Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten, Karenzmodelle, Home-Office, Familientage und eine Rabattkarte für Mitarbeitende tragen dazu bei, die Niederösterreich Bahnen zu einem besonders attraktiven Arbeitsplatz zu machen.

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Tripreport: Braathens Regional Airlines – Klagenfurt Airport

Wir schreiben Freitag, den 10. Mai 2024 und ich befinde mich gerade im Zug auf dem Weg Richtung Flughafen Kopenhagen. Von dort geht es mit Austrian Airlines am Abend um Punkt 20 Uhr nach Wien und direkt im Anschluss weiter zur Enddestination Klagenfurt. Kernthema des Berichts widmet sich jedoch dem Thema „Braathens Regional Airlines“, die von Austrian Airlines angemietet wurde, um Zubringerflüge durchzuführen. Weiterer Fokus ist auf den Flughafen Klagenfurt gelegt. Nach der pünktlichen Landung in Wien um 21:40 geht es direkt weiter zum Gate F06, wo das Boarding für den Flug in die Kärntner Landeshauptstadt stattfindet. Abflug ist für 22:35 Uhr angesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist es wirklich schon sehr ruhig im gesamten Terminal. Auch am Anzeigebildschirm leuchtet einem nur das Austrian Logo entgegen und nach außen hin lässt einen grundsätzlich gar nichts erahnen, dass eine schwedische Fluggesellschaft diesen Flug durchführen wird. Bei den Durchsagen zum Boarding erwähnt die freundliche Dame am Schalter nur kurz in Deutsch sowie Englisch, dass dieser Flug im Auftrag von Braathens Regional Airlines durchgeführt wird. Per Bustransfer werden wir Passagiere zum Flieger chauffiert. Da ich mich selbst gerne als einen lauschenden und neugierigen Menschen oute und sehr viel von der Gesamtsituation immer wahrnehme, kann ich auch über die anwesenden Passagiere etwas grob sagen. Von den gesprochenen Sprachen habe ich drei Gruppen wahrgenommen. Zum Ersten natürlich Kärntner Dialekt, welchen ich selbst spreche und damit aufgewachsen bin. Zum Zweiten sitzen ein paar Männer, alle in Business Kleidung angezogen auf einem Haufen, die Hochdeutsch allesamt miteinander reden

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Ryanair mit neuer Cocktail-Karte an Bord

Ryanair erweitert sein kulinarisches Angebot an Bord mit einer neuen Cocktailkarte, die sieben verschiedene, sofort trinkbare Cocktails umfasst. Diese Neuerung kommt passend zur Sommerreisezeit und bietet den Passagieren die Möglichkeit, sich während des Flugs mit erfrischenden Getränken zu verwöhnen. Die Preise beginnen bei 9,50 Euro pro Cocktail. Die Auswahl reicht von der Dublin Lemonade, die Jameson Irish Whiskey, Sprite Zero und Mineralwasser kombiniert, bis hin zum Flying Iced Tea, der aus Bombay Sapphire Gin, Absolut Vodka und Coca-Cola gemixt wird. Weitere Cocktails im Angebot sind unter anderem der Rose Spritz mit Rosenwein und Sprite Zero sowie der Fruit Snack, der Bombay Sapphire Gin, Sprite Zero und Capri-Sonne vereint. Jade Kirwan, Head of Communications bei Ryanair, äußerte sich begeistert über die neue Cocktailkarte: „Der Sommer ist endlich da, und was gibt es Besseres, als mit einem köstlichen Cocktail aus der neuen Bord-Cocktailkarte von Ryanair in den Sommerurlaub zu starten. Zusätzlich zu unserem bereits umfangreichen Angebot an Speisen und Getränken an Bord bietet unsere neue Cocktailkarte eine Auswahl von sieben trinkfertigen Cocktails – von Flying Iced Tea über French 75 bis hin zu Rose Spritz und mehr.“

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Flugzeugkollision am Flughafen Pune in Indien – Keine Verletzten

Ein Vorfall am Flughafen Pune in Indien sorgte für Aufsehen, als ein Flugzeug auf dem Weg zur Startbahn mit einem Flugzeugschlepper kollidierte. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall am Donnerstag, den 16. Mai 2024, keine Verletzten gemeldet, wie ein Mitarbeiter des Flughafens gegenüber der Nachrichtenagentur ANI bestätigte. Das Flugzeug, das von Air India betrieben wurde und rund 180 Passagiere sowie Besatzungsmitglieder an Bord hatte, musste nach der Kollision repariert werden. Die Passagiere wurden auf einen anderen Flug umgebucht, um ihr Ziel, Delhi, zu erreichen. Die Zivilluftfahrtbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären und festzustellen, wie es zu der Kollision kommen konnte. Solche Vorfälle werfen oft Fragen zur Sicherheit am Flughafen und zur Einhaltung von Verfahren auf, die während des Betriebs befolgt werden müssen.

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Peoples startet Ferien-Charterflüge

Am Freitag, den 17. Mai 2024 hob der erste Flug von St. Gallen-Altenrhein ab und steuerte die beliebten Ferienziele Korfu und Figari an. Diese neuen Destinationen ergänzen das Portfolio des Reiseveranstalters Rhomberg Reisen in Zusammenarbeit mit der Fluglinie Peoples. Vom 17. Mai bis 11. Oktober 2024 bietet Peoples immer freitags Flüge nach Korfu und Figari an. Dabei erweitert Rhomberg Reisen sein Angebot um attraktive Reiseziele für Urlauber. Das erweiterte Flugportfolio umfasst auch weitere Destinationen: Pula, Zadar, Nordkorsika (Calvi), Menorca, Mallorca, Ibiza, Olbia, Cagliari, Neapel, Kalabrien (Lamezia Terme), Catania und Kefalonia. Die Reisenden können somit aus einer Vielzahl von attraktiven Reisezielen wählen. Mit der Aufnahme von Korfu und Figari bietet Rhomberg Reisen seinen Kunden eine noch größere Auswahl an Möglichkeiten für ihren Sommerurlaub.

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SSJ-100 und MS-21 sollen als Jakowlew vermarktet werden

Der Flugzeugbaukonzern UAC (United Aircraft Corporation) steht vor der Herausforderung, seinen neuen Flugzeugmodellen einen einheitlichen Dachnamen zu geben. Bisher wurden der Superjet und die MS-21 unter verschiedenen Marken vermarktet: der Superjet als Sukhoi Superjet und die MS-21 als Irkut MS-21. Doch mit strukturellen Veränderungen innerhalb des Konzerns, darunter die Eingliederung des Superjets unter Irkut, wurde eine neue Namensgebung notwendig. Nun hat sich die Muttergesellschaft von UAC, Rostec, für einen gemeinsamen Namen entschieden, wie Sergey Chemezov, der CEO von Rostec, gegenüber der Zeitung RBC bekannt gab. Die Flugzeugmodelle Superjet 100 und MS-21 sollen unter dem Jakowlew Design Bureau zusammengeführt werden. Chemezov äußerte die Überzeugung, dass der neue Dachname für die gesamte Palette der zivilen UAC-Flugzeuge „Jakowlew“ sein werde. Diese strategische Entscheidung markiert eine Konsolidierung der Marke und soll die Identität der UAC-Flugzeuge stärken. Die Zusammenführung unter dem Jakowlew Design Bureau könnte die Sichtbarkeit und den Wiedererkennungswert der Flugzeugmodelle erhöhen und eine klare Markenbotschaft senden.

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