2024

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2024

Sarajevo: Flyadeal kündigt Dschidda-Flüge an

Die Billigfluggesellschaft Flyadeal beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 eine neue Nonstopverbindung zwischen Dschidda und Sarajevo anzubieten. Dies zusätzlich zur saisonalen Strecke ab Riad. Im Zeitraum zwischen 4. Juni und 24. August 2024 soll an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A320 zwischen Dschidda und Sarajevo geflogen werden. Die im Vorjahr erstmals bediente Riad-Route soll in dieser Sommersaison täglich bedient werden. Der Konkurrent Flynas beabsichtigt ebenfalls Kurs auf Sarajevo zu nehmen.

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Air Serbia muss den Flugplan temporär kürzen

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat aufgrund des Wegfalls der Kapazität, die bislang von Marathon Airlines erbracht wurde, das Angebot für März 2024 um etwa vier Prozent reduziert. Unternehmensangaben nach soll es sich um eine temporäre Maßnahme handeln, denn man befindet sich auf der Suche nach weiteren Maschinen, die im Rahmen von ACMI-Verträgen eingesetzt werden sollen. Zuletzt hat man die Zusammenarbeit mit Klasjet auf drei Boeing 737-800 erweitert. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com habe Air Serbia die Routen nach Mailand-Malpensa, Istanbul und Frankfurt am Main deutlich reduziert. Man bietet bis zu vier wöchentliche Umläufe weniger an. Auf der Wien-Strecke fallen temporär zwei Rotationen pro Woche weg. Air Serbia hat nach einem glimpflich verlaufenen Unfall, den Marathon Airlines verursacht hat, den griechischen Wetlease-Provider fristlos gekündigt.

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Lufthansa nimmt fünf CRJ-1000 von Cityjet ins Wetlease

Im Sommerflugplan 2024 nimmt Lufthansa insgesamt fünf Bombardier CRJ-1000 von Cityjet ins Wetlease. Diese werden in Frankfurt am Main stationiert und auf zahlreichen Routen eingesetzt. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com soll das eingemietete Fluggerät ab dem größten Lufthansa-Hub unter anderem nach Genf, Basel, Stuttgart, Nürnberg, Münster/Osnabrück, Dresden, Leipzig/Halle, Zagreb und Ljubljana zum Einsatz kommen. Der Kranich-Konzern will mit dem Wetlease-Fluggerät Kapazitätsengpässe, die unter anderem aufgrund des Ausfalls zahlreicher Maschinen der A320neo-Reihe entstehen, zumindest teilweise kompensieren. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Einstellung der Frankfurt-Flüge ab Friedrichshafen, Linz und Innsbruck.

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Linate: Ita Airways kündigt Luqa-Flüge an

Die Fluggesellschaft Ita Airways reaktiviert mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Mailand-Linate und Luqa. Diese wurde zuletzt vom Vorgänger Alitalia bedient. Man tritt auf dieser Route in den direkten Wettbewerb mit Air Malta bzw. dem Nachfolger KM Malta Airlines. Laut Mitteilung wird Ita Airways die Nonstopverbindung vorerst zwischen Juni und September 2024 viermal pro Woche bedienen. Eine ganzjährige Bedienung ist derzeit noch nicht geplant.

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Raserei in Österreich: Autos können beschlagnahmt werden

Mit der 34. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) kann ab 1. März 2024 bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 80 km/h im Ortsgebiet und 90 km/h außerorts das Auto beschlagnahmt und in weiterer Folge auch versteigert werden. Hat der Fahrer eine einschlägige Vorstrafe, beispielsweise durch die Teilnahme an illegalen Autorennen, sind Beschlagnahme und Verfall schon bei einer Überschreitung von mehr als 60 km/h innerorts und 70 km/h außerorts möglich. Gehört das Auto nicht dem Raser, haben Exekutivorgane zukünftig die Möglichkeit, Fahrzeuge an Ort und Stelle für maximal 14 Tage vorläufig zu beschlagnahmen. Diese können aber nicht für verfallen erklärt und versteigert werden. Das gilt auch für Leasing- oder Mietautos. In solchen Fällen wird im Führerschein bzw. im Führerscheinregister ein lebenslanges Lenkverbot für das Fahrzeug, mit dem die drastische Übertretung begangen wurde, eingetragen werden. Der ÖAMTC bezweifelt die Wirksamkeit der Maßnahme und hat auch rechtliche Bedenken: „Es gibt einerseits keine Studien, die besagen, dass härtere Strafen mehr abschrecken als niedrigere. Zudem sollten derart drastische Eingriffe in das Eigentum von Strafgerichten entschieden werden und nicht von Verwaltungsbehörden“, erklärt ÖAMTC-Jurist Matthias Wolf. Zahlreiche Stellungnahmen von renommierten Rechtsprofessor konstatieren dem Gesetz laut Wolf zudem grobe Mängel und sogar Verfassungswidrigkeit. „Für die Verkehrssicherheit wäre es schade, wenn das Gesetz schon beim ersten relevanten Anwendungsfall durch Anrufung der Höchstgerichte oder des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte wieder gekippt wird“, so der ÖAMTC-Experte. Der Mobilitätsclub plädiert stattdessen für zielgerichtete Kontrollen, um die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, zu erhöhen.

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Langstrecke: Qantas kündigt kostenloses Wifi-Internet an

Das Oneworld-Mitglied Qantas will künftig auf einem Teil der Flotte, die auf internationalen Flügen eingesetzt wird, kostenfreies Wifi-Internet zur Verfügung stellen. Die Aufrüstung der Maschinen beginnt Ende 2024 und soll dann sukzessive eingeführt werden. Der Carrier erklärte dazu, dass man einige Zeit benötigt hat, um einen Anbieter zu finden, der die gewünschte Qualität über Statteliten anbieten kann. Auf zahlreichen Inlandsflügen bietet der Carrier bereits kostenfreies Wlan-Internet an. Zunächst sollen die Maschinentypen Airbus A380, A330 und Boeing 787 aufgerüstet werden. Die Tochtergesellschaft Jetstar wird ebenfalls nachziehen, jedoch erst ab etwa 2026, da man die Technik im Zuge regulärer größerer Wartungen in die Langstreckenjets des Typs Boeing 787 einbauen wird. Qantas setzt auf die Technologie von Viasat.

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Schweiz: Konkursverfahren der SAirGroup steht vor dem Abschluss

Das Konkursverfahren der SAirGroup steht laut Mitteilung von Liquidator Karl Wüthrich vor dem Abschluss. Im Amtsblatt wurde veröffentlicht, dass rund 2,8 Milliarden Schweizer Franken zur Verteilung an die Gläubiger anstehen. Einst war Swissair eine stolze Fluggesellschaft, jedoch ist diese im Jahr 2001 finanziell kollabiert. Der letzte Linienflug wurde am 1. April 2002 durchgeführt. Das Nachlassverfahren ist bis dato noch nicht abgeschlossen. Nun soll es soweit sein. Die Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt weist einige positive Überraschungen aus: Gläubiger der Klassen 1 und 2 erhalten eine 100-prozentige Quote. Die übrigen werden 23,5 Prozent erhalten und damit deutlich mehr als erwartet, denn zeitweise wurde gar mit einer Nullrunde gerechnet. Die SAirGroup war die Konzernspitze der Firmengruppe. In den letzten Monaten des „Überlebenskampfs“ verfügte Verwaltungsratspräsident Mario Corti, dass man wieder als Swissair Group auftritt. Dies war jedoch nur noch eine kurze Episode.

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Bergamo: Aeroitalia verzichtet auf Southend-Flüge

Eigentlich wollte Aeroitalia am 25. März 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Bergamo und London-Southend aufnehmen. Daraus wird nichts. Der Carrier plante ab dem genannten Termin sechsmal wöchentlich zwischen Bergamo und Southend-on-Sea zu fliegen. Mangels Nachfrage hat man bereits vor dem Erstflug die „Notbremse“ gezogen und verzichtet auf die Aufnahme dieser Route. Für den Flughafen Southend, der bislang nur einen Bruchteil des Verkehrs, den man vor der Pandemie hatte, hat, ist dies ein weiterer Rückschlag.

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KLM mit 155 Destinationen im Sommerflugplan 2024

Im Sommerflugplan 2024 wird die niederländische Fluggesellschaft KLM insgesamt 155 Destinationen ab Amsterdam-Schiphol ansteuern. Dabei handelt es sich um 92 Europa-Ziele und 63 Langstreckenverbindungen. Laut Mitteilung wird die angebotene Kapazität im Sommer 2024 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent erhöht sein. Eigenen Angaben nach erreicht man damit „fast das Niveau vor Corona“. In Österreich kommt es aber zu einer Kürzung, denn die Nonstopverbindung zwischen Graz und Amsterdam wird gestrichen. Ab Wien-Schwechat werden je nach Verkehrstag drei bis vier Umläufe pro Tag angeboten. KLM wird die Flugfrequenz zu verschiedenen interkontinentalen Zielen erhöhen. Wir werden mehr Flüge nach Jakarta in Kombination mit Kuala Lumpur und nach Denpasar in Kombination mit Singapur durchführen. KLM hat die Nonstopflüge nach Osaka wieder aufgenommen und wird den täglichen Flugverkehr nach Tokio Narita wieder aufnehmen. Außerdem wird die Flugfrequenz nach Taipeh, Hongkong, Montreal, Toronto und Los Angeles erhöht. Die Kapazität zu nordamerikanischen Zielen liegt derzeit über dem Niveau von 2019. Diese sich ändernden Frequenzen sind Teil eines fortlaufenden Prozesses, bei dem KLM das Netzwerk unter Berücksichtigung der verfügbaren Flugzeuge und Arbeitskräfte an die Marktbedingungen anpasst.. Israel-Flüge mit Zwischenstopp in Larnaka KLM wird ab Montag, dem 1. April 2024, den täglichen Flugverkehr nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Dieser Dienst wird mit einem Zwischenstopp in Larnaka mindestens bis zum 19. Mai 2024 durchgeführt. KLM beobachtet die Sicherheitslage in Israel genau. In Europa wird KLM diesen Sommer die Flugfrequenz zu verschiedenen Zielen erhöhen. In Skandinavien wird KLM tägliche Verbindungen nach Billund (Dänemark) und Stavanger (Norwegen) anbieten. In Großbritannien wird die

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Deutschland: Trade Air mit drei weiteren Kosovo-Strecken

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die kroatische Fluggesellschaft Trade Air im Sommerflugplan drei deutsche Airports mit Pristina verbinden. Ab 28. März 2024 geht es ab Frankfurt-Hahn an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Pristina. Paderborn verbindet man ab 5. Juli 2024 jeweils an Dienstagen und Freitagen mit der kosovarischen Stadt. Mit Wirksamkeit zum 24. Juli 2024 wird Trade Air für einen Tour Operator ab Memmingen jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag Kurs auf die Hauptstadt des Kosovos nehmen.

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