2024

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2024

Ita-Airways-Einstieg: EU-Kommission vor Phase-II-Prüfung

Momentan sieht es nicht danach aus als würde Lufthansa beim beabsichtigten Einstieg bei Ita Airways um eine Phase-II-Prüfung durch die EU-Kommission herumkommen. Die jüngsten Zugeständnisse könnten den Wettbewerbshütern nicht ausreichend sein. Die Agentur Reuters berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass sich eine vertiefte Prüfung, die bis zu weitere vier Monate nehmen könnte, eingeleitet werden könnte. Auch italienische Medien schreiben, dass alles auf eine Phase-II-Prüfung hindeuten würde. Lufthansa soll der EU-Kommission die Abgabe von Start- und Landerechten von/nach Mailand-Linate angeboten haben. Allerdings will der Kranich-Konzern auf der Langstrecke keine Änderungen vornehmen und genau das könnte den Wettbewerbshütern ein Dorn im Auge sein.

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Gewerkschaften: UFO-Vorstandsteam ist wieder komplett

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat mitgeteilt, dass das Vorstandsteam mit sieben Mitgliedern wieder komplett besetzt ist. Aufgrund von Rücktritten waren Nachwahlen notwendig geworden. Nun wurde durch eine vorstandsinterne Wahl das nachgewählte Vorstandsmitglied, Sara Grubisic, zur stellvertretenden Vorsitzenden ernannt. Grubisic ist Juristin und praktizierte viele Jahre als Rechtsanwältin. Sie fliegt bei der Lufthansa als Purserin. Ihre Rechtsexpertise konnte sie bereits in der UFO-Grundsatzkommission, die sich seit 2019 mit Satzungsthemen der Organisation beschäftigt und in der UFO-Tarifkommission bei Lufthansa gewinnbringend für die Gewerkschaft einsetzen. Im letzten Jahr wurde sie als Arbeitnehmervertreterin in den Aufsichtsrat der Lufthansa Group gewählt. Für UFO stand es daher außer Frage, dass Grubisic auch die Tarifpolitik vorstandsseitig verantwortet. In den Vorstand wurden außerdem Gisela-Annette Beeck Acosta und Kai Uwe Fuelle-Netzer gewählt. Beide fliegen als Purser bei der Lufthansa.

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Vorbereitung auf Skyteam-Beitritt: SAS nimmt Atlanta-Flüge auf

Die Fluggesellschaft SAS scheint sich bereits auf ihren bevorstehenden Wechsel in die Luftfahrt-Allianz Skyteam vorzubereiten. Ab Mitte Juni 2024 wird man tägliche Nonstopflüge zwischen Kopenhagen und Atlanta durchführen. Die Wahl der U.S.-amerikanischen Destination scheint kein Zufall zu sein, denn Delta Air Lines unterhält auf diesem Airport ein großes Drehkreuz. Der genannte Carrier ist ein zukünftiger Skyteam-Partner von SAS. Somit kann die Aufnahme der Atlanta-Route auch als Vorgriff auf die künftige Mitgliedschaft im genannten Luftfahrtbündnis interpretiert werden. SAS ist ein Gründungsmitglied der konkurrierenden Star Alliance, der man momentan angehört. Allerdings wird man diese verlassen, denn einem Konsortium, das den Zuschlag für den Einstieg erhalten hat, gehört auch Air France-KLM an. Im Zuge der Bekanntgabe wurde auch erklärt, dass SAS ins Skyteam, der unter anderem auch Delta, Air France und KLM angehören, wechseln wird. Ab 17. Juni 2024 wird SAS tägliche Flüge zwischen Kopenhagen und Atlanta anbieten. Es ist durchaus vorstellbar, dass ab weiteren Airports im skandinavischen Raum Verbindungen zum Delta-Drehkreuz folgen könnten. Momentan hat man einige dezentrale New-York-Routen, die mit Airbus A321LR bedient werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass diese künftig mit Delta so koordiniert werden, dass diese sich ins Streckennetz der U.S.-amerikaner optimal einfügen und Reisenden Zubringer bzw. Anschlüsse zur Verfügung stehen.

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Klotür auf Spicejet-Flug klemmte: Mann musste auf der Toilette ausharren

Flugzeuge sind immer wieder mal überbucht und da ist es bestimmt dem einen oder anderen Betroffenen schon in den Sinn gekommen auf der Toilette zu sitzen, um doch noch mitfliegen zu können. Ganz unfreiwillig musste ein Mann auf einem Inlandsflug in Indien auf dem „stillen Örtchen“ verbringen. Kurz nach dem Start von Spiecejet-Flug SG-268, durchgeführt mit der Boeing 737-800, die die Registrierung VT-SGV trägt, musste der Fluggast aufs WC. Er wartete das Abschalten des Fasten-Seatbelt-Signals ab und ging dann in einen Waschraum, um dort sein „Geschäft“ zu verrichten. Soweit alles ganz normal und alltäglich. Doch was dann passierte, glich wohl eher einem schlechten Horrorfilm, denn als der Mann die Tür wieder öffnen wollte, ging sie schlichtweg nicht auf. Sie klemmte. Nach einigen Versuchen betätigte der sich in misslicher Lage befindliche Passagier den Notfallknopf, um die Flugbegleiter zu alarmieren. Diese waren auch rasch zur Stelle, aber helfen konnten sie nicht, denn auch von außen hat sich die widerspenstige Toilettentür nicht öffnen lassen. Unter der Tür hindurch wurde dem Reisenden ein Zettel geschrieben, auf dem eine beruhigende Botschaft für den Reisenden zu lesen war. Man bat ihn Ruhe zu bewahren, denn man würde ohnehin bald landen und sofort danach werde sich ein Techniker um seine Befreiung kümmern. Genau das geschah dann auch. Warum sich die Tür des Waschraums der Boeing 737-800, die am Dienstag, den 16. Jänner 2024 auf dem Weg von Mumbai nach Bengaluru war, verklemmt hat und weder von innen noch von außen öffnen hat lassen, ist unklar. Jedenfalls konnte

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USA: Gericht untersagt Zusammenschluss von Jetblue und Spirit

Der geplante Zusammenschluss von Jetblue und Spirit Airlines ist in weite Ferne gerückt, denn ein U.S.-amerikanischer Bezirksrichter untersagte die geplante Fusion. Er bestätigte damit die Ansicht der U.S.-amerikanischen Wettbewerbsbehörde. Erstmal seit 20 Jahren gibt es in den Vereinigten Staaten von Amerika erheblichen Widerstand im Bereich der Konsolidierung in der Luftfahrt. Für Spirit Airlines ist die Angelegenheit doppelt kompliziert, denn zunächst wollte man sich mit Frontier Airlines zusammenschließen. Dies scheiterte am Widerstand der Spirit-Aktionäre, die eine bessere Zukunft bei Jetblue sahen. Die Wettbewerbsbehörde, die der Regierung untersteht, hat die Fusion untersagt. Aus diesem Grund wurde vor Gericht darüber verhandelt. Das zuständige Bezirksgericht hat den Zusammenschluss nicht freigegeben. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden, so dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

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Eisregen: Nichts ging mehr in Saarbrücken

Wegen starker winterlicher Wetterbedingungen hat der deutsche Flughafen Saarbrücken am 17. Jänner 2024 den Betrieb komplett ausgesetzt. Alle geplanten Flüge mussten abgesagt werden. Die Geschäftsführung des Airports hat diese Entscheidung bereits im Vorfeld bekanntgegeben und dabei die Prognose des deutschen Wetterdienstes als Entscheidungsgrundlage verwendet. Dieser sagte voraus, dass es in der Region zu starkem Eisregen könnte. Auch am Donnerstag, den 18. Jänner 2024, kann es in Saarbrücken noch zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

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Bahnanreise inkludiert: Reiseveranstalter haften für verspätete Züge

Was passiert, wenn man zu einer Pauschalreise eine Zugfahrt dazu bucht und die Bahn dann so stark verspätet ist, dass man den Flug verpasst? Mit genau dieser Frage hatte sich ein österreichisches Gericht zu befassen, denn der Reiseveranstalter wimmelte ab und fühlte sich nicht zuständig. Ein Ehepaar wollte in die Flitterwochen reisen und buchte dazu eine Pauschalreise nach Hanoi. Für die Anreise vom Mühlviertel zum Flughafen Wien-Schwechat buchten sie über den Tour Operator spezielle Fahrscheine der ÖBB, die nur über Tour Operator erhältlich sind. Dabei wird ein bestimmtes Zeitfenster, in dem die Züge auf der in Frage kommenden Strecke genutzt werden dürfen, vorgegeben. Das Paar setzte sich in den Zug, aber pünktlich angekommen sind sie nicht. Laut Arbeiterkammer Oberösterreich soll es zunächst einen längeren Aufenthalt in Amstetten gegeben haben. Dann endete die Verbindung außerplanmäßig am Wiener Hauptbahnhof und nicht wie eigentlich vorgesehen am Flughafen Wien-Schwechat. Die beiden nahmen sich in der Hauptstadt ein Taxi, jedoch waren am Airport die Check-in-Schalter schon geschlossen. Im Gegensatz zu Individualreisenden, die für solche unvorhersehbaren Dinge allenfalls eine private Reiseversicherung abschließen können, sind Pauschalreisende abgesichert. Der Reiseveranstalter muss für entsprechenden Ersatz sorgen bzw. haftet für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung, also Durchführung der gebuchten Reise. Genau das sah der Tour Operator aber komplett anders, denn dieser versuchte das Paar abzuwimmeln und vertrat die Ansicht, dass die Reise am Flughafen Wien begonnen hätte und nicht schon im Mühlviertel. Eine Haftung für die ÖBB-Verspätung wollte man nicht übernehmen. Man behielt 85 Prozent des Reisepreises als Stornokosten ein. Auch eine

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Wien: Wizz Air feiert acht Millionen Fluggäste

Der Billigflieger Wizz Air hat seit der Betriebsaufnahme der Basis Wien-Schwechat ab dieser acht Millionen Passagiere befördert. Der Jubiläumspassagier befand sich auf einem Flug von Malaga nach Wien und hat einen 200-Euro.Gutschein überreicht bekommen. „Seit der Basiseröffnung in Wien ist Wizz Air mit mittlerweile sechs stationierten Flugzeugen zu einem wichtigen Standortpartner herangewachsen. Nun der nächste erfreuliche Meilenstein: Wir gratulieren herzlich zu 8 Millionen Passagieren in Wien“, so Flughafendirektor Julian Jäger. Im Nachgang der Pleiten von Air Berlin und Niki nahm im April 2018 Wizz Air Flugverbindungen von/nach Wien auf. Im gleichen Jahr wurde eine Basis eröffnet. Zunächst wurde diese von Wizz Air Hungary betrieben. Mittlerweile kommt die Konzernschwester Wizz Air Malta zum Einsatz. In Wien liefert man sich mir Ryanair einen durchaus scharfen Wettbewerb, wobei innerhalb der letzten 12 Monate zu beobachten ist, dass sich die Kontrahenten hinsichtlich Überschneidungen in den Streckennetzen zunehmend aus dem Weg gehen. „Das Erreichen von 8 Millionen Passagieren in Wien ist ein Beweis für unser Engagement für österreichische Reisende. Wizz Air setzt sich weiterhin dafür ein, zugängliche und zuverlässige Flugreisen anzubieten, und wir freuen uns, Millionen von Passagieren zu Traumdestinationen geflogen zu haben,“ so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

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Wintereinbruch: Alle Linienflüge in Friedrichshafen ausgefallen

Der Flughafen Friedrichshafen hatte am Mittwoch, den 17. Jänner 2024 überhaupt keine Linienflüge, denn Lufthansa hat sämtliche Verbindungen nach Frankfurt am Main gestrichen. Andere linienmäßige Verbindungen waren nicht geplant. Der Wintereinbruch, der Deutschland am Mittwoch getroffen hat, wirkte sich erheblich auf die Luftfahrt aus. Lufthansa strich bereits im Vorfeld zahlreiche Verbindungen, die am Frankfurt am Main und München geplant waren. Davon waren auch alle Friedrichshafen-Flüge betroffen, so dass es an diesem Tag überhaupt keine Linienflüge am Bodensee-Airport gab. Auch am 18. Jänner 2024 hat der Kranich-Konzern das Friedrichshafen-Angebot großteils gestrichen.

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