Januar 8, 2025

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Januar 8, 2025

Wizz Air steigert Passagierzahlen im Dezember 2024 trotz geringerer Kapazität

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat im Dezember 2024 über fünf Millionen Passagiere befördert, was einer Steigerung von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Gleichzeitig reduzierte sich die Kapazität der Airline um mehr als drei Prozent, wie das Unternehmen bekanntgab. Für das gesamte Kalenderjahr 2024 meldete Wizz Air eine Gesamtzahl von über 62,5 Millionen beförderten Passagieren. Dies zeigt eine deutliche Wachstumsdynamik, obwohl die Kapazitätsanpassungen auf einzelne Monate hinweisen. Die Airline hat ihre Position als führender Low-Cost-Anbieter in Europa weiter gefestigt. Wizz Air betreibt ein weitreichendes Streckennetz mit Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa und verzeichnet stetiges Wachstum. Trotz Herausforderungen im Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Effizienz und seine Attraktivität für Reisende beibehalten.

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Rekordanstieg bei Schlichtungsstelle Reise und Verkehr verzeichnet 2024 mehr Beschwerden als je zuvor

Im Jahr 2024 wandten sich so viele Verbraucher wie nie zuvor an die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr, um Unterstützung bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit Reisen zu suchen. Mit über 45.600 eingegangenen Anträgen markiert das vergangene Jahr einen neuen Höchststand. Dieser Anstieg um 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr übertraf sogar die bisherige Rekordmarke aus dem Jahr 2020, als pandemiebedingte Reiseausfälle das Verfahren dominierten. Ein Großteil der Beschwerden war auf externe Störungen im Reiseverkehr zurückzuführen. Laut der Schlichtungsstelle trugen insbesondere zahlreiche Streiks, Extremwetterereignisse sowie IT-Ausfälle zu den erheblichen Einschränkungen bei. Diese Ereignisse führten dazu, daß rund 38.000 Anträge allein im Luftverkehr eingereicht wurden. Damit machten Flugreisen 84 Prozent aller Schlichtungsfälle aus und blieben wie in den Vorjahren der mit Abstand häufigste Streitpunkt. „Die Vielzahl an Streiks und wetterbedingten Ausfällen hat die Kapazitäten vieler Reiseunternehmen überfordert. Dies spiegelt sich in der hohen Anzahl der Anträge wider“, erklärte ein Sprecher der Organisation. Bahnreisen: Deutlicher Anstieg der Beschwerden Auch der Bahnverkehr war von einer Zunahme an Konflikten betroffen. Die Zahl der Beschwerden stieg um ein Fünftel auf 6.500 Anträge an, was den Problemen der Bahn-Infrastruktur in Deutschland geschuldet sei. Vor allem Zugausfälle und Verspätungen standen im Fokus der Beschwerden. Die Deutsche Bahn sah sich gezwungen, infolge dieser Probleme einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag an Erstattungen auszuzahlen. Dies verdeutlicht das Ausmaß der Unzufriedenheit der Bahnkunden im Jahr 2024. Hintergrund und Entwicklung der Schlichtungsstelle Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr, die sich 2024 von ihrem ursprünglichen Namen Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) umbenannte, bearbeitet seit ihrer Gründung

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Grazer Flughafen spendet über 2.000 Euro an Verein für schwerkranke Kinder

Der Flughafen Graz hat im Rahmen der jährlichen Weihnachtsveranstaltung „Warten aufs Christkind“ eine Spende von über 2.000 Euro an den Verein Kinder-Leben auf zeit übergeben. Die Veranstaltung, die am Heiligabend stattfindet, ist kostenfrei, jedoch wird um Spenden für wohltätige Zwecke gebeten. Die gesammelte Summe wurde vom Flughafen aufgestockt und fließt in die Palliativbetreuung von Kindern und Jugendlichen. Der Verein Kinder-Leben auf zeit unterstützt Familien mit schwer erkrankten Kindern. Sylvia Györfy, Präsidentin des Vereins, betonte die große Belastung, die eine lebensbedrohliche Erkrankung für Kinder und ihr Umfeld darstellt, und hob die Bedeutung von Unterstützung in dieser schwierigen Zeit hervor. Die Geschäftsführer des Grazer Flughafens, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, zeigten sich dankbar für die Beteiligung der Gäste an der Spendenaktion. „Es ist ein besonderes Geschenk, einen Verein unterstützen zu dürfen, der sich um schwerkranke Kinder kümmert“, erklärten sie in einer Stellungnahme. Der Flughafen Graz führt die Spendenaktion im Rahmen von „Warten aufs Christkind“ jährlich durch und leistet damit einen Beitrag zur Unterstützung regionaler karitativer Einrichtungen.

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Staatsanwaltschaft Graz: Vorläufige Todesursache von Swiss-Flugbegleiter steht fest

Am 23. Dezember 2024 wurde der Flug Swiss 1885 von Bukarest nach Zürich in dramatischer Weise unterbrochen, als die Kabine des Airbus A220-300 auf einer Flughöhe von 40.000 Fuß plötzlich mit Rauch gefüllt wurde. Der Vorfall, der auf einen technischen Defekt im Triebwerk des Flugzeugs zurückzuführen ist, führte zu einer Notlandung in Graz, bei der mehrere Insassen, darunter auch die Crewmitglieder, teils schwere Atembeschwerden erlitten. Besonders tragisch: Ein 23 Jahre alter Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter Swiss erlag eine Woche nach dem Vorfall im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Graz hat mittlerweile die vorläufige Todesursache bestätigt. Der Flug von Swiss 1885 war auf dem Weg von Bukarest nach Zürich, als die Besatzung auf Flughöhe 400 plötzlich eine ernste Gefahr feststellte: Die Kabine des Airbus A220-300 füllte sich mit Rauch. Sofort wurde ein Notfall ausgerufen. Die Crew reagierte zügig und konnte das Flugzeug binnen 19 Minuten sicher auf den Flughafen Graz steuern. Noch während des Landemanövers wurden die Notfallrutschen ausgeklappt, um die Passagiere und Crewmitglieder schnell in Sicherheit zu bringen. Unter den 74 Passagieren und fünf Crewmitgliedern klagten mehrere Personen über Atembeschwerden, die sich als Symptome einer möglichen Rauchgasvergiftung oder Sauerstoffmangel herausstellten. Ein Flugbegleiter, der schwerer betroffen war, wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Doch trotz intensiver Behandlung verstarb der 23-jährige Swiss-Mitarbeiter am 30. Dezember 2024 an den Folgen des Vorfalls. Vorläufige Todesursache: Hypoxischer Hirnschaden Die Staatsanwaltschaft Graz gab nach einer Obduktion die vorläufige Todesursache des verstorbenen Flugbegleiters bekannt: Ein hypoxischer Hirnschaden, der durch massiven Sauerstoffmangel ausgelöst wurde, sowie ein Hirnödem.

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Flughafen Zürich plant höhere Lärmzuschläge und neue Lärmklassen

Die Flughafen Zürich AG hat beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einen Antrag auf Erhöhung der Lärmzuschläge und Neueinteilung der Lärmklassen eingereicht. Ziel ist es, die nächtlichen Lärmimmissionen zu reduzieren und Verspätungen zu minimieren. Der Antrag, der auf einer Aktualisierung des seit über zehn Jahren bestehenden Lärmgebührenmodells basiert, wird vom BAZL bis zum 10. Februar 2025 geprüft. Geplant sind eine Umstrukturierung der Lärmklassen und eine Erhöhung der Gebühren, insbesondere für Flüge in den Nachtstunden. Starts nach 23:00 Uhr und Landungen bis 23:30 Uhr sollen mit höheren Gebühren belegt werden. Zudem ist eine zusätzliche Gebührenstufe für Starts nach 23:15 Uhr vorgesehen, um Airlines zu pünktlichem Abflug zu bewegen. Auch die Tageslärmgebühren sollen steigen, um Anreize für die Modernisierung der Flugzeugflotten zu schaffen. Insbesondere die Anschaffung lärmärmerer Modelle, wie der A320neo, wird gefördert. Die Maßnahmen erfolgen in Einklang mit den Vorgaben des SIL-Objektblatts, das eine langfristige Verdreifachung der Lärmzuschläge für nächtliche Flüge vorsieht. Der Entscheid des BAZL wird die Grundlage für eine Einbindung der Lärmgebühren in die allgemeinen Flughafengebühren ab April 2025 bilden. Zusätzlich zur Gebührenanpassung strebt der Flughafen Zürich weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Betriebsabläufe an, darunter den „Straight 16“-Start bei Bise und die Entflechtung der Abflugroute Piste 28. Diese Vorhaben sind jedoch derzeit blockiert, was die Umsetzung verzögert.

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