Februar 24, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 24, 2025

Gepäckverlust an deutschen Flughäfen: Wo Reisende am häufigsten betroffen sind

Der Verlust von Gepäck ist für viele Flugreisende eine der ärgerlichsten Erfahrungen. Besonders wenn man nach einem langen Flug am Zielort ankommt und feststellen muss, dass der Koffer nicht ankommt oder erst Tage später zurückgegeben wird. Eine neue Umfrage, durchgeführt von Allianz Direct, beleuchtet nun, an welchen deutschen Flughäfen Reisende am häufigsten von Gepäckverlust betroffen sind und wie lange sie durchschnittlich auf ihre Sachen warten müssen. Dabei zeigt sich, dass trotz moderner Technologien und zunehmender Digitalisierung das Problem nach wie vor besteht. Die Flughäfen mit den höchsten Verlustquoten Die Umfrage von Allianz Direct hat ergeben, dass der Flughafen Saarbrücken in Sachen Gepäckverlust mit Abstand die schlechteste Bilanz aufweist. Trotz eines vergleichsweise niedrigen Passagieraufkommens von nur 310.734 Passagieren im Jahr 2023 meldeten 16,92 Prozent der befragten Reisenden, dass ihr Gepäck während ihrer Reise verloren ging. Im Vergleich zu den großen internationalen Drehkreuzen ist diese Zahl alarmierend hoch. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass die durchschnittliche Rückgabedauer in Saarbrücken lediglich 2,03 Tage betrug, was im Ranking als relativ kurz gilt. Auf dem zweiten Platz liegt der Flughafen Hannover, der 2023 4,6 Millionen Passagiere zählte. Hier waren 13,64 Prozent der Reisenden von Gepäckverlust betroffen, und im Durchschnitt mussten sie 3,88 Tage auf ihr Gepäck warten. Trotz des hohen Passagieraufkommens schneidet Hannover im Vergleich zu anderen großen Flughäfen verhältnismäßig schlecht ab, was die Effizienz bei der Gepäckabwicklung betrifft. Der Flughafen Dresden belegt den dritten Platz mit 12,78 Prozent verlorenen Gepäckstücken. Bei 929.928 Passagieren ist Dresden einer der kleineren Flughäfen im Ranking, dennoch müssen hier Reisende

weiterlesen »

Flughafen Frankfurt eröffnet ersten kassenlosen „Rewe To Go“

Der Flughafen Frankfurt hat in der Ankunftsebene des Terminal 1 einen neuen „Rewe To Go“-Supermarkt eröffnet. Die Besonderheit: Der Supermarkt ist rund um die Uhr geöffnet und kommt ohne Kassen aus. Der neue „Rewe To Go“ ist ein Pilotprojekt und der erste kassenlose Supermarkt an einem deutschen Flughafen. Kunden können die gewünschten Produkte einfach aus dem Regal nehmen und den Laden verlassen. Kameras und Sensoren erfassen die entnommenen Artikel, und die Abrechnung erfolgt automatisch über eine App oder eine Kreditkarte. Das Sortiment des Supermarkts umfasst rund 570 Artikel, darunter Snacks, Getränke, frische Lebensmittel, Drogeriewaren und Reisebedarf. Damit bietet der „Rewe To Go“ eine breite Auswahl für Reisende und Besucher des Flughafens. Die Eröffnung des kassenlosen Supermarkts ist ein weiterer Schritt des Frankfurter Flughafens, um den Komfort und die Servicequalität für seine Passagiere zu verbessern. Der „Rewe To Go“ ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes Einkaufen rund um die Uhr, ohne Wartezeiten an der Kasse.

weiterlesen »

Nouvelair expandiert in Deutschland und plant weitere Strecken

Die tunesische Fluggesellschaft Nouvelair hat im vergangenen Jahr ihr Angebot von Tunesien nach Deutschland deutlich ausgebaut. Die Zahl der Passagiere stieg um 45 Prozent auf fast 437.000. Insgesamt beförderte die Airline 2024 mehr als 2,4 Millionen Passagiere. Nouvelair-CEO Chokri Zarrad betonte die Bedeutung des deutschen Marktes, der nach Frankreich der zweitgrößte für das Unternehmen ist. Ein wichtiger Wachstumstreiber in Deutschland ist das im Mai 2023 eingeführte Angebot von 14 wöchentlichen Linienflügen in die tunesische Hauptstadt Tunis. Diese Flüge werden ganzjährig von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München angeboten und ergänzen das bestehende Ferienfluggeschäft. Besonders Düsseldorf spielt für Nouvelair eine wichtige Rolle, da von dort aus auch Städte in Deutschland und den Niederlanden erreicht werden können, die keine direkten Verbindungen nach Tunesien haben. Zudem gibt es in Düsseldorf eine große tunesische Community. Für die Zukunft plant Nouvelair weiteres Wachstum in Deutschland und Österreich. Während saisonale Flüge nach Hannover, Leipzig/Halle und Stuttgart angeboten werden, könnten Hamburg und Nürnberg in Zukunft wieder ins Streckennetz aufgenommen werden. Auch eine ganzjährige Verbindung zwischen Wien und Tunis wird geprüft. Die Flotte von Nouvelair soll in den kommenden Jahren modernisiert und erweitert werden. Bis 2030 will die Airline rund 25 Flugzeuge der A320-Familie betreiben, darunter auch den Airbus A320neo.

weiterlesen »

Airbus A321XLR mit Pratt & Whitney-Triebwerken erhält EASA-Zertifizierung

Ein bedeutender Meilenstein für die Luftfahrt: Die Variante des neuen Airbus A321XLR, angetrieben von Pratt & Whitney-Triebwerken, hat die Typenzertifizierung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erhalten. Diese Zulassung ebnet den Weg für den baldigen Einsatz dieses vielseitigen Flugzeugs, das neue Maßstäbe in der Effizienz und Reichweite setzen soll. Nach intensiven Tests und Prüfungen hat die EASA am 21. Februar 2025 die Typenzertifizierung für den A321XLR mit Pratt & Whitney-Triebwerken erteilt, wie der europäische Luftfahrtkonzern Airbus bekannt gab. Damit steht dem Einsatz dieser Variante im Laufe des Jahres nichts mehr im Wege. Bereits im Juli 2024 hatte die Variante mit CFM LEAP-1A-Triebwerken die EASA-Zertifizierung erhalten, und die ersten Auslieferungen an Iberia und Aer Lingus erfolgten in den folgenden Monaten. Christian Scherer, CEO Commercial Aircraft bei Airbus, betonte die Vielseitigkeit des A321XLR, der bereits jetzt den Atlantik in täglichen Einsätzen überquert. Mit der Zertifizierung und der Inbetriebnahme des GTF-angetriebenen A321XLR werden laut Scherer noch mehr Betreiber dieses „bahnbrechende“ Flugzeug einführen. Dies sei eine gute Nachricht für die Passagiere, die von neuen, direkten Stadt-zu-Stadt-Verbindungen mit erhöhtem Kabinenkomfort profitieren werden. Pratt & Whitney: „Wichtiger Meilenstein“ RTX, das Mutterunternehmen von Pratt & Whitney, gab bekannt, dass die Typenzertifikate des PW1100G-JM-Triebwerks aktualisiert wurden, um den A321XLR zu berücksichtigen. Rick Deurloo, Präsident von Commercial Engines bei Pratt & Whitney, bezeichnete die EASA-Zertifizierung als einen „wichtigen Meilenstein“ für das Programm. Das GTF sei das treibstoffeffizienteste Triebwerk für Single-Aisle-Flugzeuge, und der GTF-angetriebene Airbus A321XLR werde eine größere Reichweite und höhere Nutzlastkapazität bieten, was neue Streckenoptionen ermögliche und gleichzeitig

weiterlesen »

Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden optimiert Parkmanagement durch Kooperation

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hat eine Kooperation mit der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist die Optimierung des Parkmanagements auf dem Flughafengelände und die Vereinfachung der Parkvorgänge für die Fluggäste. Durch die Kooperation sollen die Parkmöglichkeiten am Flughafen verbessert und effizienter gestaltet werden. Dies umfasst die Steuerung der Parkplatzbelegung, die Verbesserung der Beschilderung und die Einführung neuer Technologien zur Erleichterung des Parkens. Die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich Parkmanagement und wird ihr Know-how in die Kooperation einbringen. Gemeinsam mit dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden soll ein modernes und kundenfreundliches Parksystem entwickelt werden. Die Kooperation zwischen dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden und der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Servicequalität für die Fluggäste. Durch die Optimierung des Parkmanagements wird der Aufenthalt am Flughafen angenehmer und stressfreier.

weiterlesen »

Boeing übernimmt Spirit Aerosystems – Airbus sichert sich Teile des Zulieferers

Der Flugzeugbauer Boeing übernimmt den angeschlagenen Zulieferer Spirit Aerosystems für 4,7 Milliarden US-Dollar. Im Zuge dieser Übernahme werden einige Spirit-Werke, die auch für Airbus produzieren, an den europäischen Konkurrenten übergehen. Airbus-Finanzvorstand Thomas Toepfer bestätigte, dass der Deal „in den nächsten Wochen“ abgeschlossen werden soll. Spirit Aerosystems, ein wichtiger Zulieferer für sowohl Boeing als auch Airbus, ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Übernahme durch Boeing soll die Stabilität des Zulieferers gewährleisten. Im Zuge der Übernahme werden jedoch einige Werke, die Großkomponenten für Airbus-Programme fertigen, an Airbus abgegeben. Konkret handelt es sich um die Standorte Kinston (North Carolina) und St. Nazaire, wo Rumpfsektionen für das A350-Programm produziert werden, sowie um das Spirit-Werk im irischen Belfast, in dem A220-Tragflächen entstehen. Diese Übernahme ermöglicht es Airbus, die Produktion wichtiger Komponenten in eigener Regie zu übernehmen und die Abhängigkeit von einem externen Zulieferer zu verringern. Die Übernahme von Spirit Aerosystems durch Boeing und die damit verbundene Aufteilung von Werken zwischen Boeing und Airbus ist ein komplexer Vorgang, der die Flugzeugindustrie nachhaltig beeinflussen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Produktionsabläufe und die Wettbewerbslandschaft auswirken werden.

weiterlesen »

Tway Air erweitert Langstreckenkapazität mit Boeing 777-300ER von Cathay Pacific

Die koreanische Fluggesellschaft Tway Air hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihrer Langstreckenkapazität unternommen. Wie „CH-Aviation“ berichtet, least die Airline eine Boeing 777-300ER von Cathay Pacific. Diese Maschine soll ab Ende April den Flugbetrieb aufnehmen und die bestehenden Verbindungen nach Europa verstärken. Die geleaste Boeing 777-300ER wird ab dem 25. April von Seoul nach Paris-Charles de Gaulle und ab dem 26. April nach Rom-Fiumicino eingesetzt. Beide Verbindungen sollen jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit setzt Tway Air auf diesen Strecken den Airbus A330-200 ein. Die Boeing 777-300ER bietet jedoch eine höhere Kapazität und Reichweite, was es der Airline ermöglicht, mehr Passagiere zu befördern und möglicherweise neue Strecken in Europa zu erschließen. Mögliche weitere Anmietung „CH-Aviation“ spekuliert, dass Tway Air zukünftig eine weitere 777-300ER von Cathay Pacific leasen könnte. Dies würde die Langstreckenkapazität der Airline weiter erhöhen und ihre Position im Wettbewerb stärken. Die Aufnahme der Langstreckenflüge nach Europa ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Korean Air und der Europäischen Kommission. Diese Vereinbarung ermöglichte die Fusion von Korean Air mit Asiana Airlines, unter der Bedingung, dass andere Fluggesellschaften die Möglichkeit erhalten, auf bestimmten Strecken zu konkurrieren. Tway Air nutzt diese Chance, um ihr Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Die Expansion von Tway Air im Langstreckensegment wird den Wettbewerb auf den Strecken nach Europa voraussichtlich intensivieren. Dies könnte zu niedrigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Flugverbindungen für die Verbraucher führen. Tway Air positioniert sich als Billigfluggesellschaft, die auch Langstreckenflüge anbietet. Dieses Geschäftsmodell könnte in Zukunft noch erfolgreicher werden. Die

weiterlesen »

Flughafen Stuttgart nimmt erste Ladestationen für E-LKW in Betrieb

Am Flughafen Stuttgart sind erstmals Ladestationen für elektrische Lastkraftwagen installiert worden. Vier neue Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 400 kW für High Power Charging und 150 kW für Schnellladen stehen ab sofort zur Verfügung. Sie befinden sich auf der Südseite des Flughafengeländes und sind für die LKW der dort ansässigen Speditionen und Frachtdienstleister vorgesehen. Die Flughafen Stuttgart GmbH hebt die Bedeutung der Luftfracht für die regionale Wirtschaft hervor. Mit der neuen Ladeinfrastruktur sollen logistische Abläufe optimiert und moderne Antriebstechnologien unterstützt werden. Das Projekt trägt zur geplanten Elektrifizierung des Güterverkehrs bei, die von der Politik und der Transportbranche zunehmend forciert wird. Die Errichtung der Ladepunkte ist Teil des Projekts „STRzero Truck Charger“ und wurde mit rund 44.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Umsetzung erfolgte durch die NOW GmbH und den Projektträger Jülich. Neben den neuen Ladepunkten für LKW betreibt der Flughafen bereits knapp 100 öffentliche Ladestationen für Pkw, darunter sechs Schnellladepunkte.

weiterlesen »

Spirit Airlines vor dem Neustart: US-Gericht bestätigt Restrukturierungsplan

Die finanziell angeschlagene US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg aus der Insolvenz erreicht. Ein Gericht in New York genehmigte den Restrukturierungsplan des Unternehmens, womit Spirit voraussichtlich in wenigen Wochen aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 austreten kann. Die Billigfluggesellschaft rechnet damit, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und ihren Betrieb langfristig zu sichern. Das zuständige Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York bestätigte am 20. Februar 2025 die Pläne zur finanziellen Neuausrichtung der Airline. Dabei werden Schulden in Höhe von 795 Millionen US-Dollar in Eigenkapital umgewandelt, während eine neue Kapitalbeteiligung in Höhe von 350 Millionen US-Dollar gesichert wurde. Zudem plant Spirit die Ausgabe neuer besicherter Schuldtitel im Gesamtwert von 840 Millionen US-Dollar, um den finanziellen Spielraum zu erweitern. Darüber hinaus wird eine revolvierende Kreditlinie von bis zu 300 Millionen US-Dollar eingerichtet, um die laufenden Geschäfte zu stabilisieren. Der Restrukturierungsplan bedeutet insbesondere für Lieferanten, Flugzeugvermieter und gesicherte Gläubiger eine gewisse Erleichterung, da sie von finanziellen Einbußen verschont bleiben. Dies gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, weiterhin auf ein stabiles Netzwerk von Partnern zurückzugreifen. Optimismus in der Unternehmensführung Spirit-CEO Ted Christie zeigte sich erfreut über die Entwicklung und hob die Bedeutung der Zustimmung durch das Gericht hervor. „Die Genehmigung des Plans ist ein entscheidender Schritt für uns. Wir werden als stärkere Airline mit mehr finanzieller Flexibilität hervorgehen und können unseren Gästen auch in Zukunft attraktive Reiseangebote machen“, erklärte Christie. Er betonte zudem, dass das Management bestrebt sei, Kosten weiter zu senken und operative Verbesserungen umzusetzen. „Wir konzentrieren uns darauf, unser

weiterlesen »

Alex Kiessling’s „Entities“ – Ausstellung im Wiener X Club

Die Ho Gallery präsentiert ab 27. Februar 2025 die neuesten Werke des österreichischen Künstlers Alex Kiessling in der Ausstellung „Entities“. Kiessling ist bekannt für seine vielfältigen Arbeiten in Malerei, Grafik, Skulptur, 3D-Kunst, Video und Fotografie. Die Vernissage findet im X Club in Wien statt und wird von Elsy Lahner, der stellvertretenden Chefkuratorin für zeitgenössische Kunst im Albertina Museum, eröffnet. DJ Cali sorgt für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Kiessling’s Werke bewegen sich an der Schnittstelle von Realität und Vorstellungskraft. Er möchte Fragen aufwerfen statt Antworten zu geben und den Betrachtern Raum für eigene Interpretationen lassen. Seine Kunst soll nicht nur betrachtet, sondern erlebt und reflektiert werden. Der X Club unter der Leitung von Martin Ho sieht sich als Plattform für kreative Begegnungen und präsentiert mit „Entities“ eine außergewöhnliche künstlerische Vision, die zur Reflexion anregt. Die Ausstellung „Entities“ widmet sich der Frage nach der Natur von Entitäten. Sind sie klar definierte Einheiten oder veränderliche Konzepte? Kiessling verbindet in seinen Werken Malerei, Skulptur und digitale Medien. Seine hybriden Wesen bewegen sich zwischen Realität und Imagination, zwischen organischer Identität und Transformation. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Identität, Wandel und Wahrnehmung nachzudenken und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu hinterfragen.

weiterlesen »