Februar 24, 2025

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Februar 24, 2025

Sommer 2025: Air Baltic setzt erneut auf Carpatair-Jets

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic greift im kommenden Sommerflugplan auf eine ungewöhnliche Maßnahme zurück, um ihre Kapazitäten zu erhöhen. Der Hauptgrund für die Wetlease-Vereinbarung sind die Engpässe rund um die Pratt & Whitney-Triebwerke. Carpatair wird mit drei Maschinen aushelfen. Diese Entscheidung wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Air Baltic derzeit zu kämpfen hat, und zeigt, wie sie versucht, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet, handelt es sich bei den geleasten Flugzeugen um einen Airbus A320 sowie zwei A319. Der A320 soll auf elf Strecken eingesetzt werden, darunter wichtige Destinationen wie Düsseldorf, Frankfurt, München und Wien. Die beiden A319 werden laut „Aeroroutes“ auf insgesamt 17 Routen eingesetzt, darunter auch Verbindungen nach Berlin und München. Es ist nicht das erste Mal, dass Air Baltic auf die Dienste von Carpatair zurückgreift. Bereits bis Oktober des vergangenen Jahres least die Airline die beiden A319 von der rumänischen Gesellschaft. Gründe für den Flugzeugmangel Der Hauptgrund für den Flugzeugmangel bei Air Baltic liegt in der verstärkten Nutzung von Wet-Lease-Vereinbarungen mit der Lufthansa Group. Laut Air-Baltic-CEO Martin Gauss ist dies deutlich lukrativer, als die eigenen Airbus A220 auf neuen oder saisonalen Verbindungen im eigenen Netz einzusetzen. Durch die Vermietung der A220 an die Lufthansa kann Air Baltic offenbar höhere Gewinne erzielen, als wenn sie die Flugzeuge selbst betreiben würde. Ein weiterer Faktor, der zu Engpässen in der Flotte führt, sind anhaltende Triebwerksprobleme bei den A220-Maschinen. Diese Probleme haben bereits dazu geführt, dass Air Baltic ihren Sommerflugplan anpassen und Flüge streichen musste. Die

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ÖAMTC warnt vor betrügerischen Gewinnspiel-Mails

Der ÖAMTC warnt erneut vor einer Welle von Phishing-Mails, die Empfänger mit einem angeblichen Gewinnspiel täuschen wollen. In den betrügerischen E-Mails wird ein „Auto-Notfallset“ als Gewinn versprochen, wenn die Empfänger an einer kurzen Umfrage teilnehmen. Ziel der Betrüger ist es, persönliche und finanzielle Daten abzugreifen oder die Opfer in eine Abo-Falle zu locken. Der Mobilitätsclub betont, dass er keine Gewinnspiele oder Umfragen durchführt, bei denen sensible Daten wie Kreditkarteninformationen abgefragt werden. Laut Konsumentenschützern der Arbeiterkammer handelt es sich dabei um eine raffinierte Masche. Nach Abschluss der Umfrage werden die Teilnehmer aufgefordert, vermeintliche Versandkosten in Höhe von zwei Euro zu begleichen. Wer hier seine Bankdaten eingibt, schließt unwissentlich ein Abonnement ab, das alle zwei Wochen 42 Euro vom Konto abbucht. Ein gut versteckter Kostenhinweis macht es den Betrügern leicht, arglose Nutzer in die Falle zu locken. Experten raten Betroffenen dazu, sofort den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und unrechtmäßig abgebuchte Beträge zurückzufordern. Falls nötig, kann auch die Bank eine Rückerstattung vornehmen und weitere Abbuchungen sperren. Um sich vor solchen Betrugsversuchen zu schützen, empfiehlt der ÖAMTC, E-Mail-Adressen genau zu überprüfen. Häufig weichen sie von den offiziellen Adressen der Organisationen ab. Zudem setzen Kriminelle die Opfer oft mit Zeitdruck unter Druck, um eine schnelle Reaktion zu erzwingen. Generell gilt: Niemals Geld überweisen, um einen angeblichen Gewinn zu erhalten. Wer unsicher ist, kann sich auf Verbraucherplattformen wie watchlist-internet.at über bekannte Betrugsmaschen informieren. Der ÖAMTC stellt zudem laufend aktuelle Warnhinweise auf seinen eigenen Kanälen zur Verfügung.

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Lilium meldet erneut Insolvenz an – Aus für den Elektroflugzeugbauer?

Der Traum vom elektrischen Lufttaxi scheint für Lilium, eines der einst vielversprechendsten deutschen Start-ups, endgültig ausgeträumt. Nach einer gescheiterten Rettungsaktion im vergangenen Herbst musste das Unternehmen nun zum zweiten Mal Insolvenz anmelden. Die Hoffnungen auf eine zweite Rettung sind gering, und der Betrieb wird eingestellt. Lilium, das an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet war, hatte im Laufe der Jahre insgesamt 1,5 Milliarden Euro von Investoren für die Entwicklung eines elektrischen Flugzeugs erhalten. Trotz dieser enormen finanziellen Unterstützung konnte das Unternehmen die Serienreife seiner Maschine jedoch nie erreichen. Bereits im Herbst letzten Jahres musste Lilium Insolvenz anmelden, da das Geld für den Aufbau der Produktion fehlte. In buchstäblich letzter Sekunde schien das Unternehmen jedoch gerettet, als das Investorenkonsortium Mobile Uplift Corporation (MUC) am 24. Dezember einen Kaufvertrag für das Betriebsvermögen der beiden Lilium-Tochtergesellschaften unterzeichnete und 200 Millionen Euro frisches Kapital ankündigte. Die Freude über die Rettung währte jedoch nicht lange. Wie das Unternehmen nun mitteilte, haben sich die erhofften Finanzierungsoptionen nicht materialisiert. Die zugesagten 200 Millionen Euro sind nicht bei Lilium eingegangen, was zur erneuten Insolvenz führte. Als ein Hauptgeldgeber war der slowakische Unternehmer Marian Bocek im Gespräch, der laut der „Bild“-Zeitung 150 Millionen Euro beisteuern wollte. Ob Bocek seine Zusage nicht eingehalten hat oder andere Gründe für das Scheitern der Finanzierung verantwortlich sind, ist derzeit noch unklar. Keine Hoffnung auf eine zweite Rettung Während Gespräche mit möglichen Investoren weiterlaufen, scheint eine zweite Rettung von Lilium unwahrscheinlich. Das Unternehmen hat angekündigt, den Betrieb einzustellen. Damit endet die Geschichte eines der bekanntesten deutschen

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Supreme Classics: Neues Klassik-Label in Wien präsentiert

Im Grand Hotel Wien wurde am 19. Februar 2025 das neue Klassik-Label Supreme Classics vorgestellt. Die Präsentation fand im Rahmen einer Veranstaltung statt, bei der auch das Album „Italiana!“ von Maestro Riccardo Muti und dem Ensemble „The Philharmonic Brass“ veröffentlicht wurde. Zahlreiche Persönlichkeiten aus der Musik- und Kulturszene wohnten dem Ereignis bei. Paul Halwax, Geschäftsführender Gesellschafter von Supreme Classics, betonte die Zielsetzung des Labels, die Tradition der klassischen Musik zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Die Zusammenarbeit mit Riccardo Muti sei eine besondere Ehre. Supreme Classics konzentriert sich auf Klassik, Jazz und Singer-Songwriter – Genres, die von großen Labels oft vernachlässigt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Audioqualität: Neben Dolby Atmos für digitale Formate setzt Supreme Classics auf die hybride SACD als Standard für physische Tonträger. Unter den Gästen der Veranstaltung waren prominente Vertreter der Wiener Musikszene wie Thomas Angyan (ehem. Musikverein Wien), Rudolf Buchbinder (Grafenegg), Daniel Froschauer (Wiener Philharmoniker), Ioan Holender (ehem. Direktor der Wiener Staatsoper) und Helga Rabl-Stadler (ehem. Festspielpräsidentin). Auch Künstler wie Lidia Baich, Maddalena Del Gobbo, Norbert Ernst, Stella Jones, Herbert Lippert, Daniel Ottensamer und Clemens Unterreiner waren anwesend. Die Gründung von Supreme Classics markiert einen wichtigen Schritt in der österreichischen Musiklandschaft. Das Label verspricht, die klassische Musik durch innovative Ansätze und höchste Qualitätsstandards zu fördern und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit der Unterstützung von Maestro Riccardo Muti und dem Interesse zahlreicher prominenter Musiker ist Supreme Classics gut aufgestellt, um in der Klassikwelt erfolgreich zu sein.

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US-Fluggesellschaften klagen gegen neue Verordnung für behinderte Passagiere

In den Vereinigten Staaten haben mehrere große Fluggesellschaften gemeinsam mit der Branchenorganisation Airlines for America eine Klage gegen eine von der Biden-Regierung erlassene Verordnung eingereicht. Diese im Dezember 2024 eingeführte Regelung sieht strengere Standards für die Betreuung von Passagieren mit Rollstühlen vor und verpflichtet die Airlines, Schäden an Rollstühlen zu ersetzen. Die Kläger argumentieren, dass bestimmte Bestimmungen der Verordnung die gesetzlichen Befugnisse des Verkehrsministeriums überschreiten und gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen. Die neue Regelung des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation, DOT) wurde mit dem Ziel eingeführt, die Rechte von Passagieren mit Behinderungen zu stärken. Sie legt fest, dass Fluggesellschaften aufgegebene Rollstühle in demselben Zustand zurückgeben müssen, in dem sie entgegengenommen wurden. Andernfalls wird vermutet, dass die Airline für etwaige Schäden verantwortlich ist. Zudem sind die Fluggesellschaften verpflichtet, Leihrollstühle bereitzustellen und beschädigte Rollstühle zügig zu reparieren oder zu ersetzen. Bei Verzögerungen müssen die Airlines die Transportkosten der Passagiere erstatten. Diese Maßnahmen wurden als bedeutende Erweiterung der Rechte von Rollstuhlfahrern seit 2008 bezeichnet. Verkehrsminister Pete Buttigieg betonte, dass die Regelung es dem DOT erleichtere, Fluggesellschaften für Schäden an Rollstühlen oder Verzögerungen bei deren Rückgabe zur Rechenschaft zu ziehen. Die klagenden Fluggesellschaften, darunter United Airlines, Delta Air Lines, American Airlines, Southwest Airlines und JetBlue Airways, sowie die Branchenorganisation Airlines for America, haben ihre Klage beim 5. US-Berufungsgericht eingereicht. Sie argumentieren, dass bestimmte Bestimmungen der Verordnung die gesetzlichen Befugnisse des Verkehrsministeriums überschreiten und gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen. Airlines for America erklärte, dass die Fluggesellschaften seit 2022 bedeutende Fortschritte bei der Verbesserung der Dienstleistungen für Passagiere mit

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Air Baltic als erste europäische Fluggesellschaft mit kostenlosem Starlink-Internet

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat als erste europäische Airline die Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung Starlink von SpaceX in ihrer Airbus A220-300-Flotte eingeführt. Nach der Zertifizierung durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) können Passagiere nun während des gesamten Fluges kostenloses, schnelles Internet nutzen. Dies markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Konnektivität an Bord von Flugzeugen in Europa. Air Baltic feierte diesen Meilenstein mit einem Sonderflug am Flughafen Riga, an dem wichtige Interessengruppen, Medienvertreter und Influencer teilnahmen. Der erste kommerzielle Flug mit kostenlosem Starlink-Internet startete am Folgetag von Riga nach München. Die Airline plant, die Installation in der gesamten Flotte bis Ende 2025 abzuschließen. Laut Air Baltic-CEO Martin Gauss stellt die Integration von Starlink eine Revolution im Flugverkehr dar. Passagiere sollen künftig ohne zusätzliche Anmeldungen oder Einstellungen Videos streamen, remote arbeiten und in Verbindung bleiben können. SpaceX-Vizepräsident Chad Gibbs betonte, dass Starlink-Kunden und die Besatzung von Air Baltic-Flügen nun vom Betreten des Flugzeugs bis zur Landung Zugang zu schnellem Internet haben werden. SpaceX plant, die gesamte Air Baltic-Flotte noch in diesem Jahr mit Starlink zu verbinden. Starlink nutzt Satelliten in erdnaher Umlaufbahn, um hohe Geschwindigkeiten und geringe Latenzzeiten zu ermöglichen. Das System wird bereits von Millionen Nutzern weltweit eingesetzt und bietet Geschwindigkeiten von bis zu 500 Mbps. Dies ermöglicht Aktivitäten wie Online-Gaming, die Nutzung von VPNs und andere bandbreitenintensive Anwendungen während des Fluges, die bisher nicht möglich waren. Die Einführung von Starlink durch Air Baltic könnte den Standard für die Internetnutzung an Bord von Flugzeugen in Europa neu definieren.

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