März 24, 2025

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März 24, 2025

Wizz Air plant tägliche Flüge zwischen Budapest und Mumbai ab Ende 2025

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air plant, ab Oktober oder November 2025 tägliche Direktflüge zwischen Budapest und Mumbai aufzunehmen. Dies kündigte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó während eines Besuchs in Indien an. Laut Szijjártó hat die Fluggesellschaft bereits alle erforderlichen Genehmigungen erhalten, um die Verbindung zu betreiben. Für die neue Langstreckenverbindung wird Wizz Air voraussichtlich den Airbus A321XLR (Extra Long Range) einsetzen. Dieses Flugzeug bietet durch seine größere Reichweite die Möglichkeit, längere Distanzen ohne Zwischenstopp zu bewältigen. Der Außenminister bestätigte zudem, daß derzeit Verhandlungen über eine mögliche Flugverbindung zwischen Budapest und Neu-Delhi laufen. Das bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen Ungarn und Indien aus dem Jahr 1966 erlaubt bislang nur Flüge nach Mumbai. Bereits im Juni 2023 hatte Wizz Air von den Luftfahrtbehörden in Italien, Österreich und Ungarn die Genehmigung erhalten, Flüge nach Indien durchzuführen. Die Verkehrsrechte für Flüge zwischen Italien und Indien wurden der maltesischen Tochtergesellschaft Wizz Air Malta zugewiesen. Das Abkommen zwischen Österreich und Indien erlaubt ausschließlich Verbindungen nach Neu-Delhi. Wizz Air verfügt derzeit über insgesamt 47 Airbus A321XLR, die auf ihre vier operativen Einheiten – Wizz Air Hungary, Wizz Air UK, Wizz Air Malta und Wizz Air Abu Dhabi – verteilt sind. Der erste Airbus A321XLR der Fluggesellschaft, mit der Seriennummer 11631, wurde kürzlich bei Testläufen in Hamburg-Finkenwerder gesichtet. Nach der Auslieferung soll das Flugzeug bei Wizz Air UK unter der Registrierung G-XLRA in Betrieb genommen werden.

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Gestrichen ohne Ersatzbeförderung: Wizz Air lenkt erst im Gerichtssaal ein

Wizz Air sorgt derzeit für viel Aufsehen. Kunden aus Österreich erhalten aktuell aufgrund mehrerer durch die Arbeiterkammer erwirkter Urteile eine E-Mail. Auch im direkten Kontakt mit Kunden und offiziellen Stellen verhält sich Wizz Air weiterhin rechtswidrig, wie wir aus der Begleitung eines Lesers selbst miterleben durften. Mit der vollmundigen Ankündigung zahlreicher neuer Strecken in den Nahen Osten buchte die Familie im Juli 2023, wie viele andere auch, einen Flug für den kommenden Winter von Wien nach Kuwait. Doch bereits im September 2023 entschied sich Wizz Air, die Strecke wieder aus dem Programm zu nehmen, und informierte die betroffenen Passagiere per E-Mail über die Streichung ohne, wie rechtlich vorgeschrieben, eine alternative Beförderung anzubieten. Hier begann der Spießrutenlauf und der Verstoß gegen geltendes österreichisches und europäisches Recht. Trotz schriftlicher und telefonischer Aufforderungen unternahm die Airline keinerlei Anstrengungen, den Beförderungsvertrag einzuhalten und die verpflichtende Ersatzbeförderung anzubieten. Erst nach mehrmaligem Nachhaken versprach ein Servicemitarbeiter, die Kosten einer selbst zu organisierenden Ersatzbeförderung von Wien nach Kuwait zu übernehmen, immerhin wurde der ursprüngliche Flugpreis von Wizzair direkt bei der Buchung von der Kreditkarte abgebucht und einbehalten. Nachdem die Rechnung für die geschuldete, aber nun selbst gebuchte Ersatzbeförderung eingereicht wurde, lehnte Wizz Air die Kostenübernahme aus abstrusen und rechtlich haltlosen Gründen ab. Die teils absurden Argumente der Airline, verfasst in fehlerhaftem Deutsch, reichten von der erneuten Berufung auf die nun gerichtlich beanstandeten AGB über die pauschale Ablehnung von Umsteigeverbindungen bis hin zur schriftlichen Weigerung, eine Ersatzbeförderung vorzunehmen, mit der absurden Begründung, dass der Flug in der Zukunft

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Etihad Airways und Ethiopian Airlines schließen Partnerschaft

Etihad Airways und Ethiopian Airlines haben eine weitreichende Partnerschaft vereinbart, die unter anderem ein Codeshare-Abkommen sowie die Einführung neuer Flugverbindungen zwischen dem Nahen Osten und Afrika umfasst. Beide Fluggesellschaften wollen so ihre Netzwerke ausbauen und die Verbindung zwischen Abu Dhabi und Addis Abeba stärken. Im Rahmen der Kooperation wird Ethiopian Airlines ab dem 15. Juli 2025 Flüge von Addis Abeba zum Abu Dhabi International Airport aufnehmen. Etihad Airways plant, ab dem 1. Oktober 2025 tägliche Verbindungen in die äthiopische Hauptstadt zu starten. Ethiopian Airlines wird die neue Strecke mit Großraumflugzeugen des Typs Boeing 777 und Airbus A350-1000 bedienen. Das Codeshare-Abkommen, das derzeit auf die Genehmigung der Regulierungsbehörden wartet, soll beiden Airlines ermöglichen, ihr Angebot zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Äthiopien zu erweitern und eng zusammenzuarbeiten. Neben der gemeinsamen Streckenerweiterung sieht die Partnerschaft auch weitere Kooperationsmöglichkeiten vor. Dazu gehören unter anderem die Zusammenarbeit bei Vielfliegerprogrammen, der Frachtabwicklung und der Mitarbeiterschulung. Laut Antonoaldo Neves, dem Vorstandsvorsitzenden von Etihad Airways, eröffnen die neuen Flüge nicht nur direkte Verbindungen zwischen Abu Dhabi und Addis Abeba, sondern auch bessere Anschlussmöglichkeiten zu weiteren Zielen in beiden Regionen. Für Ethiopian Airlines ist Abu Dhabi die dritte Destination in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Dubai und Sharjah (Fracht). Die Fluggesellschaft betreibt derzeit mehr als 120 Passagier- und Frachtflüge pro Woche in die Golfregion. Mesfin Tasew, Group CEO von Ethiopian Airlines, betonte, dass diese neue Verbindung Teil der Strategie sei, die globale Präsenz der Airline weiter auszubauen und den Kunden ein erweitertes Streckennetz mit verbesserten Serviceleistungen zu bieten.

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