März 26, 2025

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März 26, 2025

Flyone startet neue Verbindung von Köln/Bonn nach Eriwan

Die Fluggesellschaft Flyone nimmt ab dem 31. März 2025 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, auf. Die Flüge werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, durchgeführt. Damit erweitert der Flughafen Köln/Bonn sein Angebot an internationalen Hauptstadtverbindungen. Die Flüge starten jeweils um 20 Uhr in Köln/Bonn, die Rückflüge aus Eriwan erfolgen an denselben Wochentagen. Die Flugzeit beträgt etwa fünf Stunden. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320, der bis zu 180 Passagiere befördern kann. Laut Thilo Schmid, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, richtet sich das Angebot sowohl an Passagiere, die Familienangehörige besuchen, als auch an Reisende, die Armenien als Reiseziel erkunden möchten. Eriwan zählt zu den ältesten kontinuierlich bewohnten Städten der Welt. Die Stadt, die am Fuße des Ararat-Gebirges liegt, ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Armeniens. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Kaskade mit einem Panoramablick über die Stadt, die Festung Erebuni aus dem Jahr 782 v. Chr. sowie zahlreiche Museen und historische Bauwerke. Flyone Armenia, die die Strecke bedient, ist eine Tochtergesellschaft der moldauischen Airline Flyone und wurde 2021 gegründet. Die Fluggesellschaft ist auf Verbindungen zwischen Armenien und europäischen Destinationen spezialisiert. Mit der neuen Strecke baut der Flughafen Köln/Bonn sein Streckennetz im osteuropäischen Raum weiter aus.

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Die Zukunft des Luftverkehrsstandortes Berlin und Deutschlands: Drohender Bedeutungsverlust

Der Luftverkehrsstandort Berlin und Deutschland sieht sich zunehmend mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) warnt vor einem drohenden Bedeutungsverlust des Standortes, der sich negativ auf die gesamte deutsche Wirtschaft und die Anbindung an den internationalen Markt auswirken könnte. In einem Gespräch mit dem Potsdamer Landtag appellierte die FBB-Chefin Aletta von Massenbach an die Bundesregierung, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrs zu sichern. Besonders die hohe Belastung durch staatliche Steuern und Gebühren, wie die Luftverkehrssteuer, stellt ein zentrales Problem dar. Hohes Steuer- und Gebührenniveau gefährdet den Standort Ein zentrales Anliegen von Aletta von Massenbach ist die Abschaffung der Luftverkehrssteuer, die 2011 eingeführt wurde. Diese Steuer stellt mittlerweile eine der größten Belastungen für den Luftverkehrsstandort dar. Sie ist ein bedeutender Bestandteil der überbordenden staatlichen Abgaben, die laut von Massenbach eine der Hauptursachen für die schwierige wirtschaftliche Lage der deutschen Flughäfen darstellen. In den letzten Jahren sind die Standortkosten für Luftfahrtunternehmen, insbesondere durch Steuern und Gebühren für die Flugsicherung, drastisch gestiegen. Ein Gutachten, das im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellt wurde, weist darauf hin, dass die Kosten zwischen 2019 und 2024 in Deutschland um 38 Prozent gestiegen sind. Dies steht im starken Gegensatz zum europäischen Durchschnitt, der lediglich eine Steigerung von 26 Prozent verzeichnete. Besonders auffällig ist die drastische Erhöhung der Luftverkehrsteuer im Mai 2024, die den Druck auf die Branche weiter verstärkte. Die Forderung von von Massenbach nach einer Abschaffung dieser Steuer ist klar: „Wir können nicht mehr. Es funktioniert nicht mehr“, erklärte sie im Landtag. Diese Aussage

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Euro gewinnt deutlich an Wert in Ägypten – Kaufkraftverluste in Mauritius und Kenia

In Ägypten ist der Euro im vergangenen Jahr um 35,16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse des Unternehmens Wise, das sich auf Multi-Währungskonten spezialisiert hat, hat der Euro in keinem anderen Land so stark an Kaufkraft gewonnen. Während Reisende 2024 für einen Euro noch rund 33,67 Ägyptische Pfund erhielten, sind es im Jahr 2025 bereits 51,93 Pfund. Auch in Argentinien und Brasilien zeigt der Euro eine deutliche Aufwertung. In Argentinien stieg der Wechselkurs um 16,87 Prozent, wodurch Reisende für einen Euro nun rund 1.074,60 Argentinische Pesos erhalten. In Brasilien hat die Kaufkraft des Euro um 13,94 Prozent zugenommen. Weitere Länder mit einer spürbaren Aufwertung des Euro sind Mexiko (13,23 Prozent) und die Türkei (13,13 Prozent), wo die Währung ebenfalls an Wert gewonnen hat. Im Gegensatz dazu verzeichnet Mauritius den größten Wertverlust des Euro. Dort sank die Kaufkraft um 33,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Kenia verlor der Euro 32,45 Prozent an Wert, während Sri Lanka mit einem Rückgang von 14,21 Prozent ebenfalls zu den Ländern gehört, in denen der Euro schwächer geworden ist. Auch in Thailand (minus 9,56 Prozent) und Costa Rica (minus 8,79 Prozent) erhalten Reisende weniger für ihr Geld als noch 2024. Laut Thomas Adamski, Sprecher von Wise, zeigen die Ergebnisse, wie stark sich Wechselkursschwankungen auf internationale Zahlungen und Reisen auswirken. Während Verbraucher in einigen Ländern von einer höheren Kaufkraft profitieren, müssen Reisende in anderen Regionen mit höheren Kosten rechnen.

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