März 31, 2025

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März 31, 2025

Flughafen Wien erhält Auszeichnungen für Imagekampagne

Der Flughafen Wien hat für seine Kampagne „Ohne Frauen fliegt hier gar nix!“ den Employer Branding Award 2025 in Silber in der Kategorie „Global Player Internal Branding“ erhalten. Zudem wurde die Kampagne mit dem Sonderpreis „Sustainable HRM“ in Gold ausgezeichnet. Die Kampagne, die Frauen in verschiedenen Positionen am Flughafen hervorhebt, wurde im Vorfeld des Weltfrauentages 2025 veröffentlicht und zeigt 27 Mitarbeiterinnen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen. Die Kampagne wurde von der internen Werbe- und Marketingabteilung des Flughafens konzipiert und umgesetzt. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Festveranstaltung der Agentur Symbiosis und dem Employer Brand Managers Club an Vertreter des Flughafen Wien übergeben. Die Kampagne zeigt Frauen in verschiedenen Positionen, von Airside Managerinnen über Security Agentinnen bis hin zu KFZ-Technikerinnen und Web-Developerinnen. Der Flughafen Wien beschäftigt derzeit rund 1.300 Frauen und setzt Maßnahmen, um die Attraktivität des Flughafens als Arbeitgeber zu steigern, insbesondere in gewerblichen und technischen Berufen. Die Kampagne wird laufend um neue Sujets ergänzt und ist auf Social Media sowie an verschiedenen Standorten des Flughafens zu sehen.

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Air Albanias Wien-Ausflug: Nach nur drei Umläufen war Schluss

Immer wieder kündigen Fluggesellschaften neue Routen an, die noch vor dem Erstflug sang- und klanglos wieder abgesagt werden. Oder aber nach wenigen Umläufen ist schon wieder Schluss. Der zweite Fall ist bei Air Albania auf der Route Tirana-Wien eingetreten, denn nach nur drei Rotationen war es schon wieder vorbei mit der neuen Route. Der Flugverkehr zwischen Österreich und Albanien gilt als wettbewerbsintensiv, denn mehrere Anbieter sind auf dieser Route regulär unterwegs. Gleichzeitig gelten Visit-Friends-and-Relatives-Passagiere als ausgesprochen preisintensiv und schrecken nicht davor zurück bei zu hohen Ticketpreisen auf Fernbusse von Flixbus und kleinen lokalen Anbietern auszuweichen, auch wenn die Reisezeit dadurch erheblich länger ist. Billigflieger wie Ryanair und Wizzair wissen nur zu gut, dass auf derartigen Südost-Europa-Strecken der Hauptkonkurrent nicht Austrian Airlines ist, sondern Flixbus und dessen Mitbewerber. Ungünstige Flugtage bei scharfem Wettbewerb Umso überraschender kam die vergleichsweise kurzfristige Ankündigung von Air Albania, dass man ab Mitte Feber 2025 zweimal wöchentlich zwischen Wien und Tirana fliegen wird. Noch unverständlicher waren dann die Flugtage, denn mit Donnerstag und Sonntag können Wochenpendler und Heimatbesucher, aber auch Touristen nur wenig anfangen, es sei denn man möchte sich an Freitagen einen Urlaubstag nehmen. Wenig überraschend kam dann, dass Air Albania auf den drei Umläufen, die man durchgeführt hat, eine desaströse Auslastung hatte. Da halfen auch die im direkten Vergleich mit dem Mitbewerb höheren Ticketpreise nichts. Die Vorausbuchungszahlen sollen, wie man unter vorgehaltener Hand mit dem Zusatz „bitte mich nicht namentlich zitieren“ hört defacto nicht vorhanden gewesen sein. Warum nimmt man eine neue Strecke auf und

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Deutsche Bahn reduziert Verluste – Fernverkehr bleibt problematisch

Die Deutsche Bahn hat im Jahr 2024 ihren operativen Verlust deutlich reduziert. Mit einem Minus von 333 Millionen Euro fiel das operative Ergebnis um rund 1,8 Milliarden Euro besser aus als im Vorjahr. Dies ist vor allem auf höhere Bundeszuschüsse und Einsparmaßnahmen zurückzuführen. Dennoch bleibt das Unternehmen mit einem Jahresverlust von 1,8 Milliarden Euro tief in den roten Zahlen. Während der Regionalverkehr mit einem operativen Gewinn von 108 Millionen Euro wieder in die Gewinnzone zurückkehrte, verzeichnete der defizitäre Fernverkehr weitere Rückgänge bei Umsatz und Verkehrsleistung. Gleichzeitig sank die Pünktlichkeit auf nur noch 62,5 Prozent. Als zentrale Schwachstelle des Unternehmens gilt weiterhin die überlastete und störanfällige Infrastruktur. Trotz hoher Investitionen konnte die Betriebsleistung nicht verbessert werden. Die erste generalsanierte Strecke, die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim, wurde planmäßig fertiggestellt. Um die Leistungsfähigkeit der Schiene grundlegend zu verbessern, startete die Bahn im zweiten Halbjahr 2024 das Sanierungsprogramm S3. Bis 2027 sollen Infrastruktur, Betrieb und Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessert werden. Insgesamt investierte die Bahn im vergangenen Jahr 18,2 Milliarden Euro, wovon 5,9 Milliarden Euro aus Eigenmitteln stammten. Parallel dazu treibt der Konzern seinen Umbau voran. Die Logistiktochter DB Schenker sowie der europäische Nahverkehrsanbieter DB Arriva werden aus der Konzernbilanz herausgelöst. Der geplante Verkauf von Schenker soll die hohe Schuldenlast verringern, die Ende 2024 bei 32,6 Milliarden Euro lag. Zudem setzt die Bahn verstärkt auf Stellenstreichungen im Verwaltungsbereich: Bereits 1.000 Arbeitsplätze wurden abgebaut, bis 2027 sollen konzernweit rund 10.000 weitere Stellen entfallen.

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