April 9, 2025

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April 9, 2025

Modernisierte Sicherheitskontrollen am Münchner Flughafen in Betrieb genommen

Nach dreijähriger Umbauphase hat der Münchner Flughafen im Terminal 2 die modernisierten Sicherheitskontrollspuren feierlich eröffnet. Pünktlich vor Beginn der Osterferien nahm das Luftamt Südbayern die insgesamt 15 Kontrollspuren in Betrieb. Die neue Technologie mit sogenannten CT-Scannern soll die Abläufe für Passagiere und Personal beschleunigen und gleichzeitig die Sicherheitsstandards erhöhen. Die neuen Geräte bieten Reisenden einen erhöhten Komfort, da bis zu vier Personen gleichzeitig ihr Handgepäck zur Kontrolle aufgeben können. Elektronische Geräte und Flüssigkeiten müssen dabei nicht mehr separat ausgepackt werden. Zudem gewährleisten die CT-Scanner eine präzisere Detektion von Sprengstoffen durch eine hundertprozentig automatische Analyse und eine dreidimensionale Darstellung der Gepäckinhalte. Dies erleichtert dem Sicherheitspersonal die Arbeit und soll zu weniger Nachkontrollen und somit zu einer Zeitersparnis für die Passagiere führen. Bei der Inbetriebnahme der neuen Anlagen waren unter anderem der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter, Flughafenchef Jost Lammers sowie der Chef von Lufthansa Airlines, Jens Ritter, anwesend und testeten die neuen Kontrollspuren. Der Freistaat Bayern investierte nach eigenen Angaben über 45 Millionen Euro in die Modernisierung der Sicherheitskontrollen am Münchner Flughafen. Auch an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen sollen ähnliche Umrüstungen folgen. Bereits im Mai 2023 wurden im Terminal 1 des Münchner Flughafens drei CT-Kontrollspuren in Betrieb genommen. Bis zum Sommer 2026 sollen auch dort weitere Kontrollspuren modernisiert werden.

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Ryanairs Flüge nach Dakhla: Zwischen Tourismusförderung und völkerrechtlichen Bedenken

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Januar 2025 neue Flugverbindungen von Madrid und Lanzarote nach Dakhla aufgenommen, einer Stadt in der Westsahara. Diese Entscheidung hat eine Debatte über die politischen und rechtlichen Implikationen solcher Flüge in ein Gebiet entfacht, dessen Status international umstritten ist. Die Westsahara, ein Gebiet im Nordwesten Afrikas, war bis 1975 eine spanische Kolonie. Nach dem Rückzug Spaniens beanspruchte Marokko das Territorium für sich, was zu einem anhaltenden Konflikt mit der Frente Polisario führte, einer Befreiungsbewegung, die die Unabhängigkeit der Region anstrebt. Trotz eines von den Vereinten Nationen 1991 vermittelten Waffenstillstands bleibt der Status der Westsahara ungeklärt, und die Region wird von der UNO als „nicht-selbstverwaltetes Gebiet“ eingestuft. Ryanairs Expansion nach Dakhla Im November 2024 kündigte Ryanair-CEO Eddie Wilson die Aufnahme von Dakhla als dreizehntes Ziel im marokkanischen Streckennetz der Airline an. Wilson betonte dabei die Investition in das Königreich Marokko und die Unterstützung durch die marokkanische Regierung. Diese Flüge wurden als Beitrag zur Förderung des Tourismus und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region dargestellt. Die Frente Polisario kritisierte die Aufnahme der Flüge nach Dakhla scharf und bezeichnete sie als Verstoß gegen internationales Recht. Ein Sprecher der Bewegung betonte, dass europäische Fluggesellschaften nicht die notwendigen Verkehrsrechte für solche Verbindungen besitzen und daher illegal operieren. Die Polisario drohte mit rechtlichen Schritten gegen Fluggesellschaften, die Flüge nach Dakhla durchführen. Position der Europäischen Union Die Europäische Kommission stellte im Dezember 2024 klar, dass das Euro-Mediterrane Luftfahrtabkommen zwischen der EU und Marokko nicht für die Westsahara gilt. Diese Position basiert auf einem

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Condor erweitert europäisches Streckennetz um Rom und Palermo

Die Fluggesellschaft Condor hat am vergangenen Wochenende ihr europäisches Streckennetz erweitert und bietet nun Nonstopflüge von Frankfurt nach Rom und Palermo an. Der Erstflug DE4419 hob am Samstag, den 5. April 2025, in Frankfurt ab und landete zunächst in der italienischen Hauptstadt. Von dort aus erfolgte der Weiterflug nach Palermo. Der erste Rückflug von Palermo über Rom nach Frankfurt startete am Sonntag. An den jeweiligen Flughäfen wurden Passagiere und Besatzung bei ihrer Ankunft willkommen geheißen. Die neuen Verbindungen werden ab sofort täglich bedient und ermöglichen Reisenden somit pünktlich zum Beginn der Osterferien eine Anreise nach Rom und weiter nach Sizilien. Rom und Palermo ergänzen das bestehende europäische City-Streckennetz von Condor, zu dem bereits Wien, Zürich sowie die innerdeutschen Ziele Berlin, Hamburg und München gehören. Anfang Mai plant die Fluggesellschaft die Aufnahme weiterer europäischer Metropolen in ihren Flugplan. Dann sollen auch Mailand, Paris und Prag direkt von Frankfurt aus angeflogen werden und das Angebot komplettieren. Parallel zur Erweiterung des Streckennetzes hat Condor einen neuen Economy Light-Tarif für diese Städteverbindungen eingeführt. In der Economy Class erhalten Fluggäste kostenfrei ein Wasser und eine kleine Süßigkeit. Reisende der Business Class profitieren von kostenfreien Getränken und einem hochwertigen Snack. Zudem können Passagiere im Economy Light Tarif seit dem 2. April 2025 neben einer kleinen Handtasche auch ein Handgepäckstück ohne zusätzliche Kosten mit in die Kabine nehmen.

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