
Modernisierte Sicherheitskontrollen am Münchner Flughafen in Betrieb genommen
Nach dreijähriger Umbauphase hat der Münchner Flughafen im Terminal 2 die modernisierten Sicherheitskontrollspuren feierlich eröffnet. Pünktlich vor Beginn der Osterferien nahm das Luftamt Südbayern die insgesamt 15 Kontrollspuren in Betrieb. Die neue Technologie mit sogenannten CT-Scannern soll die Abläufe für Passagiere und Personal beschleunigen und gleichzeitig die Sicherheitsstandards erhöhen. Die neuen Geräte bieten Reisenden einen erhöhten Komfort, da bis zu vier Personen gleichzeitig ihr Handgepäck zur Kontrolle aufgeben können. Elektronische Geräte und Flüssigkeiten müssen dabei nicht mehr separat ausgepackt werden. Zudem gewährleisten die CT-Scanner eine präzisere Detektion von Sprengstoffen durch eine hundertprozentig automatische Analyse und eine dreidimensionale Darstellung der Gepäckinhalte. Dies erleichtert dem Sicherheitspersonal die Arbeit und soll zu weniger Nachkontrollen und somit zu einer Zeitersparnis für die Passagiere führen. Bei der Inbetriebnahme der neuen Anlagen waren unter anderem der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter, Flughafenchef Jost Lammers sowie der Chef von Lufthansa Airlines, Jens Ritter, anwesend und testeten die neuen Kontrollspuren. Der Freistaat Bayern investierte nach eigenen Angaben über 45 Millionen Euro in die Modernisierung der Sicherheitskontrollen am Münchner Flughafen. Auch an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen sollen ähnliche Umrüstungen folgen. Bereits im Mai 2023 wurden im Terminal 1 des Münchner Flughafens drei CT-Kontrollspuren in Betrieb genommen. Bis zum Sommer 2026 sollen auch dort weitere Kontrollspuren modernisiert werden.

