Mai 15, 2025

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Mai 15, 2025

Flughafen Wien verzeichnet deutliches Plus im Frachtgeschäft

Der Flughafen Wien konnte im ersten Quartal 2025 sein Frachtaufkommen um 8 Prozent auf insgesamt 73.280 Tonnen steigern, was einem Zuwachs von 5.222 Tonnen entspricht. Diese positive Entwicklung setzte sich im April fort, in dem der Flughafen 26.999 Tonnen Fracht abfertigte, ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum April 2024. Diese Zuwächse wurden trotz eines leichten Rückgangs bei reinen Frachtflugzeugen durch eine deutliche Steigerung der Beiladefracht in Passagiermaschinen erreicht. Besonders stark wuchs die Beiladefracht mit einem Plus von 16 Prozent im ersten Quartal (31.477 Tonnen) und sogar 17 Prozent im April (11.421 Tonnen). Auch das Pharma Handling Center des Flughafens verzeichnete einen Zuwachs von drei Prozent im ersten Quartal auf 913 Tonnen. Der Flughafen Wien verfügt als einer der wenigen Airports in Mittel- und Osteuropa über ein spezialisiertes Zentrum für den fachgerechten Transport von Pharmaprodukten mit durchgehender Kühlkette. Bei der Betrachtung von Import und Export zeigte sich im ersten Quartal ein unterschiedliches Bild. Die Importe stiegen um ein Prozent auf 37.946 Tonnen, während die Exporte um beachtliche 16 Prozent auf 35.334 Tonnen zulegten. Der Flughafen Wien hat sich mit seiner zentralen Lage in Europa als bedeutender Frachtumschlagplatz für Mittel- und Osteuropa etabliert und bietet mit seinem 24-Stunden-Betrieb schnelle Umschlagzeiten sowie eine gute Anbindung an das europäische Luftfrachtnetzwerk.

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Saudi-arabischer Flugzeugleaser AviLease bestellt erstmals direkt bei Boeing

Die in Saudi-Arabien ansässige Flugzeugleasinggesellschaft AviLease hat ihre erste Direktbestellung bei Boeing aufgegeben und sich 20 Flugzeuge des Typs 737-8 Max sowie Optionen für zehn weitere Maschinen gesichert. Dieser Schritt unterstreicht das Ziel von AviLease, zu den zehn grössten globalen Leasinggesellschaften aufzusteigen. Dieses Abkommen erweitert das Portfolio von AviLease, das bereits 200 Flugzeuge umfasst, die an 48 Fluggesellschaften verleast sind. Es ermöglicht den Kunden von AviLease den Zugang zu Boeings neuster Generation treibstoffeffizienter Kurzstreckenflugzeuge. Der Vorstandsvorsitzende von AviLease, Edward O’Byrne, betonte, dieser Meilenstein zeige die Fähigkeit des Unternehmens, Transaktionen über alle Marktkanäle hinweg abzuwickeln, einschliesslich direkter Geschäfte mit Flugzeugherstellern. Für Boeing festigt diese Bestellung die Beziehungen zu einem wachsenden Akteur in der saudischen Luftfahrt und unterstützt das Ziel des Königreichs im Rahmen der „Vision 2030“, Saudi-Arabien zu einem globalen Luftfahrtzentrum zu entwickeln. Die Boeing 737 ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent aller weltweit finanzierten Flugzeuge ein Eckpfeiler der Leasingbranche. Diese Bestellung unterstreicht die zentrale Rolle der Max-Serie in modernen Leasingstrategien, die hohe Nachfrage, niedrige Betriebskosten und Vorteile vereint.

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Qatar Airways ordert bis zu 210 Boeing-Jets im Wert von 96 Milliarden Dollar

Die staatliche Fluggesellschaft Qatar Airways plant eine massive Aufstockung ihrer Flotte durch den Kauf von bis zu 210 Flugzeugen des US-amerikanischen Herstellers Boeing. Wie das Weiße Haus im Rahmen eines Besuchs des damaligen US-Präsidenten Donald Trump in Katar bekanntgab, beläuft sich das Volumen des Geschäfts auf rund 96 Milliarden US-Dollar. Diese Bestellung, die Maschinen der Typen 787 Dreamliner und 777X umfaßt, stellt nach Angaben des Weißen Hauses die bisher größte Order von Großraumflugzeugen in der Geschichte Boeings dar. Die Unterzeichnung der Vereinbarung erfolgte während des Aufenthalts von Präsident Trump in Katar, an der auch der damalige Boeing-Chef Kelly Ortberg teilnahm. Trump selbst hatte zwischenzeitlich eine Summe von 200 Milliarden Dollar in den Raum gestellt, bevor das Weiße Haus die präzisere Zahl von 96 Milliarden US-Dollar nannte. Details der Großbestellung: Dreamliner und die zukunftsweisende 777X Obwohl zunächst einige Details des umfangreichen Geschäfts unklar blieben, gab Boeing selbst später bekannt, daß die Bestellung 130 Flugzeuge des Typs 787, 30 Maschinen der neuen 777X-Familie sowie Optionen für weitere 50 Jets umfaßt, die auf beide Modellreihen verteilt werden können. Diese Order unterstreicht das langfristige Vertrauen von Qatar Airways in die Produkte des amerikanischen Flugzeugbauers. Für Boeing kommt dieser Großauftrag zu einem wichtigen Zeitpunkt. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Krisen zu kämpfen und war bei neuen Aufträgen zuletzt hinter seinem europäischen Konkurrenten Airbus zurückgeblieben. Insbesondere das Programm der 777X, das die aktuellen 777-Modelle ersetzen soll, sah sich mit mehrjährigen Verzögerungen in der Entwicklung konfrontiert. Trotz dieser Schwierigkeiten hatte Boeing bereits Bestellungen

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Deutsche Bundesstelle übernimmt Ermittlungen zum AUA-Hagelflug – Kritik an österreichischer Behörde

Die Umstände des Vorfalls, bei dem eine Maschine der Austrian Airlines (AUA) im Juni 2024 in ein schweres Hagelgewitter geraten und erheblich beschädigt worden war, werden nun von der deutschen Bundesstelle für Flugfalluntersuchung (BFU) untersucht. Diese Entscheidung wurde getroffen, um jeglichen Anschein von Befangenheit auszuschließen, wie das österreichische Verkehrsministerium bekanntgab. Vera Hofbauer, die zuständige Sektionschefin im Ministerium, bestätigte gegenüber dem Radiosender Ö1 die Übernahme der Ermittlungen durch die deutsche Behörde in Braunschweig. Dieser Schritt erfolgte vor dem Hintergrund anhaltender Kritik an der österreichischen Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB), insbesondere durch den Passagieranwalt Wolfgang List. Passagieranwalt begrüßt externe Untersuchung – Vorwürfe gegen SUB Passagieranwalt Wolfgang List hatte die Arbeit der SUB im Zusammenhang mit der Aufklärung des Hagelflugs wiederholt kritisiert und ihr Behinderung der Ermittlungen vorgeworfen. Nun begrüßte er die Übergabe des Falls an eine ausländische Behörde. Laut List hätten die betroffenen Passagiere ein großes Interesse an einer objektiven und transparenten Aufarbeitung dieses gefährlichen Zwischenfalls. Nachdem die Kritik an der SUB zunahm, habe die weisungsfreie Behörde von sich aus benachbarte Untersuchungsstellen um die Übernahme des Falles gebeten, wie Ö1 berichtete. Auch das Verkehrsministerium in Wien zeigte Verständnis für die Entscheidung der SUB. Sektionschefin Hofbauer erklärte, aus Sicht des Ministeriums sei die Übergabe sinnvoll, um eine unabhängige, neutrale und weniger emotional geführte Untersuchung zu gewährleisten. Ein konkreter Zeitpunkt für den Abschluß der Untersuchungen konnte jedoch nicht genannt werden, da die deutschen Ermittler zunächst die bisherigen Untersuchungsschritte gründlich analysieren müßten. Seitens der AUA hieß es gegenüber Ö1, man habe zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine offizielle

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Flughafen Wien mit starkem Jahresauftakt 2025: Passagierwachstum und verbesserte Finanzergebnisse

Die Flughafen Wien AG vermeldet für das erste Quartal 2025 eine durchweg positive Entwicklung. Sowohl das Passagieraufkommen als auch der Umsatz und der Gewinn der Unternehmensgruppe konnten gesteigert werden. Insgesamt zählte die Gruppe im ersten Quartal 7,9 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Auch die Finanzkennzahlen zeigen eine erfreuliche Tendenz: Der Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf 225,9 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 2,2 Prozent auf 81,3 Millionen Euro, und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 4,9 Prozent auf 48,7 Millionen Euro zu. Das Periodenergebnis konnte um 7,3 Prozent auf 39,9 Millionen Euro gesteigert werden. Diese positive Entwicklung setzte sich auch im April fort, in dem die Flughafen-Wien-Gruppe 3,8 Millionen Passagiere zählte, davon 2,8 Millionen am Standort Wien selbst. Für das laufende Jahr plant der Flughafen Wien eine beschleunigte Investitionsoffensive mit einem Volumen von rund 300 Millionen Euro. Diese Mittel sollen unter anderem in die Süderweiterung des Terminals 3 fließen, bei der die Dachgleiche bereits im Sommer 2025 erreicht werden soll, sowie in die Erweiterung des Office Park 4 um 17.000 Quadratmeter. Auch das künftig größte Hotel am Standort mit 510 Zimmern feierte bereits die Dachgleiche. Angesichts der positiven Zahlen des ersten Quartals und des Monats April bestätigte der Flughafen Wien seine Prognose für das Gesamtjahr 2025, die ein Passagieraufkommen von rund 42 Millionen in der Gruppe (davon etwa 32 Millionen am Standort Wien), einen Umsatz von rund 1.080 Millionen Euro, ein EBITDA

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Easyjet feiert Eurovision mit Sonderflug nach Basel

Die Fluggesellschaft Easyjet, offizielle Airline des Eurovision Song Contest 2025, hat mit einem besonderen Flug die Vorfreude auf das Musikereignis auf 10.600 Meter Höhe gebracht. 75 ausgewählte Eurovision-Fans wurden kostenlos von London Gatwick nach Basel geflogen, der Austragungsstadt des diesjährigen Wettbewerbs. An Bord der Maschine fand eine ausgelassene Party statt. Das Highlight des Fluges war die „Sky High Orange Runway“, eine Talentshow, die von den Fans in der Luft juriert und von der Gewinnerin von Drag Race UK, Ginger Johnson, moderiert wurde. Die Darbietungen reichten von irischem Tanz bis zu Disco-Klassikern. Elaine Mc Adam aus Irland gewann mit ihrer Interpretation von „Mamma Mia“. Bereits vor dem Abflug in London erlebten die Fans einen Check-in im Eurovision-Stil, erhielten exklusive Geschenktüten und konnten Fotos machen. Während des Fluges sorgten Mitsing-Aktionen, Verlosungen und ausgelassene Eurovision-Stimmung für Unterhaltung. In Basel angekommen, wurden die Fans vom Eurovision-Maskottchen Lumo begrüßt. Die Stadt bereitet sich auf die Halbfinals (13. und 15. Mai) und das grosse Finale (17. Mai) vor. Easyjet, die größte Fluggesellschaft am Flughafen Basel, erhöht ihre Kapazitäten um 6.000 zusätzliche Sitzplätze und wird in diesem Jahr über 47.000 Eurovision-Besucher zum EuroAirport fliegen. Dieser Sonderflug markierte einen stimmungsvollen Auftakt zum Eurovision Song Contest 2025.

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American Airlines: Zweite Getränkerunde kehrt auf langen Inlandsflügen zurück

Die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines hat angekündigt, ihren Bordservice auf ausgewählten inländischen Langstreckenflügen zu erweitern und eine zweite Getränkerunde wieder einzuführen. Diese Maßnahme, die ab dem heutigen Mittwoch gilt, zielt darauf ab, das Reiseerlebnis für die Passagiere zu verbessern und den Service an Bord aufzuwerten. Dieser Schritt folgt auf andere kürzliche Verbesserungen, wie die Einführung einer ununterbrochenen Bordunterhaltung für Reisende der ersten und Business Class auf inneramerikanischen Flügen. Die Wiedereinführung des zweiten Getränkeservices, der Anfang 2020 vorübergehend eingestellt worden war, wird von vielen Passagieren begrüßt und wirft einen Blick auf die unterschiedlichen Servicephilosophien amerikanischer und europäischer Fluggesellschaften. Mehr Komfort auf Domestic-„Langstrecken“: American Airlines reagiert auf Kundenwünsche Ein Sprecher von American Airlines betonte, daß die Fluggesellschaft bestrebt sei, das Kundenerlebnis während der gesamten Reise kontinuierlich zu verbessern. Die Wiedereinführung der zweiten Getränkerunde auf Flügen über 1.500 Meilen sowie ein Getränkeservice vor der Mahlzeit auf ausgewählten internationalen Flügen, die vor 21:01 Uhr lokaler Abflugzeit starten, seien direkte Reaktionen auf das Feedback und die Wünsche der Passagiere. Ziel sei es, den Wert der Reise vom Gate bis zum Gate zu steigern und den Komfort an Bord zu erhöhen. Im Vergleich dazu verfolgen europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France und Ryanair unterschiedliche Ansätze in Bezug auf den Bordservice, insbesondere auf Kurz- und Mittelstrecken. Lufthansa und Air France bieten in der Regel auf Langstreckenflügen einen umfassenden Service mit mehreren Mahlzeiten und Getränkerunden an, der oft im Ticketpreis inbegriffen ist. Auf kürzeren Strecken ist der kostenfreie Service tendenziell reduziert, wobei Getränke und Snacks entweder kostenpflichtig sind

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Hydraulikleck legt Startbahn in Prag lahm – Mehrere Flüge umgeleitet

Ein Airbus A330-300 der Fluggesellschaft Qatar Airways konnte am Montag nach der Landung auf dem Václav-Havel-Flughafen Prag (PRG) die Start- und Landebahn nicht verlassen. Grund dafür war ein technisches Problem, heiß es seitens des Airports. Das Flugzeug blieb etwa eine halbe Stunde auf der Piste stehen, bevor es abgeschleppt wurde. Der Flughafen bestätigte, daß die betroffene Start- und Landebahn für rund eine Stunde gesperrt werden mußte. Dies führte zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr und Umleitungen anderer Maschinen. Der betroffene Flug QR-289 war planmäßig von Doha nach Prag unterwegs. Nach der Landung auf der Piste 12 trat grünes Hydrauliköl aus, wodurch das Flugzeug manövrierunfähig wurde und auf der Bahn zum Stehen kam. Während der etwa 30 Minuten, in denen die Maschine die Startbahn blockierte, mußte diese für den gesamten Flugverkehr gesperrt werden. Dies hatte zur Folge, daß der Rückflug QR-290 von Prag nach Doha annulliert wurde. Zudem waren auch andere ankommende Flüge von der Sperrung betroffen. So mußte ein Flug der Hainan Airlines aus Peking, Flug HU7937, der planmäßig um 06:45 Uhr in Prag landen sollte, zunächst eine Warteschleife fliegen und wurde dann nach Berlin umgeleitet. Nach einem etwa 90-minütigen Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt konnte die Maschine ihren Flug nach Prag fortsetzen und landete dort um 09:38 Uhr. Auch Flüge von SunExpress aus Antalya und Finnair aus Helsinki waren von der temporären Schließung der Prager Startbahn betroffen und wurden zum Flughafen Dresden umgeleitet, bevor sie mit Verspätung in Prag eintrafen. Ein weiterer Qatar Airways Flug von Doha nach Istanbul erlitt am

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Frankfurt mit Passagierplus, Frachtvolumen sinkt leicht

Der Frankfurter Flughafen (FRA) hat im April 2025 ein Passagierwachstum von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet. Insgesamt reisten 5,3 Millionen Fluggäste über das grösste deutsche Luftverkehrsdrehkreuz. Besonders stark nachgefragt waren Verbindungen zu sonnigen Zielen in Italien, Spanien und der Türkei. Während das Passagieraufkommen stieg, sank das Frachtvolumen, einschliesslich Luftfracht und Luftpost, leicht um 1,1 Prozent auf 169.563 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen nahm um 4,3 Prozent auf 39.168 Starts und Landungen zu. Auch im globalen Netzwerk der Fraport-Gruppe entwickelten sich die Passagierzahlen im April 2025 überwiegend positiv. Der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien verzeichnete einen Zuwachs von 12,7 Prozent auf 125.567 Passagiere. Die brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) bedienten zusammen eine Million Passagiere (+7,2 Prozent), und der Flughafen Lima (LIM) in Peru zählte rund zwei Millionen Passagiere, ein Plus von 8,4 Prozent. Die 14 griechischen Flughäfen der Gruppe begrüssten 1,8 Millionen Passagiere (+4,9 Prozent), wobei die bulgarischen Küstenflughäfen Burgas (BOJ) und Varna (VAR) mit einem Zuwachs von 29,8 Prozent auf 128.058 Passagiere besonders hervorstachen. Der Flughafen Antalya (AYT) in der Türkei erreichte ein Wachstum von 6,6 Prozent und zählte 2,6 Millionen Passagiere. Insgesamt stieg das Passagieraufkommen an allen von Fraport gemanagten Flughäfen im April 2025 um 6,2 Prozent auf rund 13 Millionen. Diese Zahlen deuten auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen hin, wobei der Frankfurter Flughafen weiterhin eine zentrale Rolle im internationalen Luftverkehr spielt.

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Umsatzplus, aber erhöhter Verlust bei Tui durch späte Osterferien

Der Reisekonzern Tui hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg von 1,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro verzeichnet. Gleichzeitig stieg der Konzernverlust im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 auf 263 Millionen Euro an. Als Hauptgrund für den gestiegenen Verlust nannte Vorstandsvorsitzender Sebastian Ebel die Verschiebung der Osterferien. Bereinigt um diesen sogenannten Ostereffekt, der darauf beruht, daß die Osterferien in diesem Jahr nicht in das Ende März auslaufende zweite Quartal fielen, habe Tui den bereinigten operativen Verlust (bereinigtes Ebit) um 14 Millionen Euro auf 207 Millionen Euro verbessert, teilte das Unternehmen mit. Die Wintersaison wurde mit einem Buchungsplus von zwei Prozent und um vier Prozent höheren Durchschnittspreisen abgeschlossen. Die Nettoverschuldung des Konzerns sank um 100 Millionen Euro auf drei Milliarden Euro. Ausblick auf das Geschäftsjahr und Herausforderungen für 2025 Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte Tui seine Erwartungen eines Umsatzanstiegs zwischen fünf und zehn Prozent sowie einer Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses um sieben bis zehn Prozent. CEO Ebel wies jedoch darauf hin, daß das Jahr 2025 angesichts der konjunkturellen Rahmenbedingungen herausfordernd sein werde. Er forderte für Europa „eine neue Dynamik“ durch „mehr Investitionen, mehr Freiheit – weniger Regulierung und weniger Bürokratie“. Der Fokus des Unternehmens liegt nun auf dem wichtigen Sommergeschäft. Tui betonte, ihr Angebot an Produkten in mehr Destinationen für bestehende und neue Kunden kontinuierlich auszubauen, insbesondere im Hinblick auf die Expansion in neue Quellmärkte. Dabei werde ein starker Fokus auf Margenabsicherung, die Weiterentwicklung des Bereichs Märkte und Airline sowie konsequente Kostensenkung gelegt. Die positive Buchungsentwicklung habe sich zum

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