Juli 23, 2025

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Juli 23, 2025

Drohender Streik am Flughafen Palma de Mallorca: Passagiere müssen mit Störungen rechnen

Mitten in der sommerlichen Hochsaison droht am Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca ein Streik des Flughafenpersonals. Die Gewerkschaft UGT Baleares hat für Freitag, den 25. Juli, eine erste Warnkundgebung auf dem Flughafengelände von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr angekündigt. Sollte es zu keiner Einigung mit dem Flughafenbetreiber Aena kommen, könnten weitreichende Flugausfälle und Verspätungen die Folge sein, wovon insbesondere deutsche Passagiere betroffen wären. Allein im Juli 2024 reisten fast 635.000 Passagiere von Deutschland nach Palma, im August sogar 646.000. Laut Nina Staub, Fluggastrechtsexpertin beim Travel-Tech-Unternehmen AirHelp, haben Fluggäste im Falle eines solchen Streiks jedoch keinen Anspruch auf Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro. Streiks des Flughafenpersonals werden als außergewöhnlicher Umstand eingestuft, da die Probleme außerhalb des Einflußbereichs der Fluggesellschaft liegen. Dies dürfte bei den betroffenen Reisenden für zusätzliche Frustration sorgen, da sie trotz erheblicher Unannehmlichkeiten keine finanzielle Entschädigung erhalten. Der Juli und August sind die Hauptreisemonate für Mallorca, was die Auswirkungen eines Streiks zusätzlich verschärfen würde. Dennoch haben Passagiere, die von Flugausfällen betroffen sind, ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden Anspruch auf eine alternative Beförderung oder eine vollständige Erstattung des Flugpreises. Fluggesellschaften sind in der Regel verpflichtet, eine Umbuchung auf einen alternativen Flug anzubieten. Falls die Airline nicht von sich aus tätig wird oder keine geeignete Alternative anbieten kann, dürfen Fluggäste selbst eine Alternative suchen und die Kosten der Fluggesellschaft in Rechnung stellen. Es wird jedoch dringend angeraten, solche Umbuchungen auf Bus, Bahn oder andere Flüge nicht ohne vorherige Absprache mit der Airline durchzuführen, um

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Ungebührliche Passagiere als wachsende Plage: Verhaftung nach Zwischenfall auf Virgin-Flug

Ein jüngster Vorfall an Bord eines Virgin Atlantic Fluges von Kalifornien nach London Heathrow hat die anhaltende Problematik ungebührlicher Passagiere im Luftverkehr erneut in den Fokus gerückt. Mehrere Jugendliche, die Berichten zufolge aus wohlhabenden Familien stammen, zeigten auf dem Wege nach Europa ein rücksichtsloses und potenziell bedrohliches Verhalten, welches zu Störungen des Flugbetriebs führte. Bei Ankunft in London wurden die Teenager von den Behörden festgenommen. Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung, die seit Beginn der Pandemie zu einem Anstieg derartiger Zwischenfälle geführt hat und Fluggesellschaften weltweit vor erhebliche operative und finanzielle Herausforderungen stellt. Troubles an Bord von VS008: Ein Flug mit ungebetenen Störungen Der Vorfall ereignete sich am 14. Juli 2025 an Bord des Fluges VS008, einer Linienverbindung zwischen dem Los Angeles International Airport und dem London Heathrow Airport. Das für diese Langstreckenroute eingesetzte Flugzeug war ein Airbus A350-1000, das größte Jet-Modell in der Flotte von Virgin Atlantic. Unter den zahlreichen Passagieren befanden sich neun Teenager, die auf dem Wege zu einem Sommerlager in Europa waren. Die Gruppe soll jedoch, so die Vorwürfe, gefälschte Ausweise verwendet haben, um Alkohol zu erwerben und diesen mit an Bord zu bringen. Während des Fluges zeigten die Jugendlichen ein zunehmend erratisches Verhalten, das sich in Schreien und Herumlaufen durch die Kabine äußerte. Solche Aktionen stören nicht nur die Ruhe der anderen Passagiere, sondern können auch die Sicherheit des Flugbetriebs beeinträchtigen, indem sie die Konzentration der Flugbesatzung ablenken und im schlimmsten Falle zu einer Gefährdung der Flugsicherheit führen.

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