Juli 28, 2025

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Juli 28, 2025

USA und Japan schließen umfassendes Handels- und Investitionsabkommen

Die Regierung der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump hat ein neues umfassendes Handels- und Investitionsabkommen mit Japan geschlossen. Die Vereinbarung, die vom Weißen Haus am 23. Juli 2025 bekanntgegeben wurde, sieht vor, daß Japan 100 Flugzeuge des Herstellers Boeing erwerben und seine jährlichen Käufe von US-amerikanischer Verteidigungsausrüstung erheblich steigern wird. Im Rahmen dieses Abkommens wird Japan 550 Milliarden US-Dollar investieren, die von den Vereinigten Staaten zur „Wiederherstellung und Erweiterung zentraler amerikanischer Industrien“ eingesetzt werden sollen. Die USA werden 90 Prozent der Gewinne aus dieser Investition behalten. Laut einer Erklärung des Weißen Hauses sei dies „die größte einzelne ausländische Investitionszusage, die jemals von einem Land gesichert wurde“, und werde „Hunderttausende von US-Arbeitsplätzen schaffen, die heimische Produktion ausbauen und den amerikanischen Wohlstand für Generationen sichern“. Im Segment Fertigung und Luftfahrt hat Japan den Kauf von in den USA hergestellten kommerziellen Flugzeugen zugesagt, was den Erwerb von 100 Boeing-Flugzeugen einschließt. Darüber hinaus wird Japan seine jährlichen Käufe von US-Verteidigungsausrüstung um „zusätzliche Milliarden von Dollar“ erhöhen, um die Interoperabilität zu verbessern und die Sicherheit der Allianz im indopazifischen Raum zu stärken. Präsident Trump äußerte sich auf der Plattform Truth Social am 23. Juli 2025: „Dies ist eine sehr aufregende Zeit für die Vereinigten Staaten von Amerika, und besonders für die Tatsache, daß wir immer eine großartige Beziehung zum Land Japan haben werden.“ Als Teil der Vereinbarung werden Importe aus Japan einem Standardzollsatz von 15 Prozent unterliegen, was eine Reduzierung gegenüber dem für andere Länder geltenden 25-Prozent-Satz darstellt. Der japanische Premierminister Shigeru Ishiba erklärte

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Sicherheitsrisiko im Reisegepäck: Flughafen Zürich meldet drastischen Anstieg beschlagnahmter Gefahrgüter

Die Sicherheit im Flugverkehr genießt höchste Priorität, doch eine besorgniserregende Entwicklung am Flughafen Zürich zeigt, daß Reisende zunehmend unwissentlich oder wissentlich potenziell gefährliche Gegenstände in ihr Gepäck packen. Im Jahr 2024 wurden an den Sicherheitskontrollen in Zürich rund 180.000 sogenannte „Gefahrgüter“ aus dem aufgegebenen und Handgepäck entfernt – ein alarmierender Anstieg in den letzten Jahren. Diese Gegenstände, zu denen Powerbanks, E-Zigaretten, Spraydosen und Feuerwerke gehören, stellen aufgrund ihrer chemischen oder physikalischen Eigenschaften ein erhebliches Risiko für Menschen und Flugzeuge dar. Der Trend zu mehr elektronischen Geräten und die Zunahme unerfahrener Freizeitreisender tragen maßgeblich zu diesem Problem bei, das die Betriebsabläufe an Flughäfen weltweit beeinflußt und die Notwendigkeit klarer Passagierinformationen unterstreicht. Explosion der Gefahrgut-Fundstücke am Flughafen Zürich Die Zahlen, die der Flughafen Zürich für das Jahr 2024 vorlegt, sind bemerkenswert und geben Anlaß zur Besorgnis. Insgesamt wurden an den Sicherheitskontrollen rund 140.000 Gefahrgüter aus dem aufgegebenen Gepäck und weitere 40.000 aus dem Handgepäck entfernt. Dies summiert sich zu einer Gesamtmenge von 180.000 beanstandeten Gegenständen. Die Tendenz ist eindeutig: Die Anzahl verbotener Gefahrgüter im Gepäck hat sich in den letzten Jahren am Flughafen Zürich deutlich erhöht, wobei der Anstieg im Aufgabegepäck besonders ausgeprägt ist. Dieser Trend ist nicht auf Zürich beschränkt, sondern spiegelt eine globale Herausforderung für die Flughäfen und Sicherheitsbehörden wider. Für die Sicherheitsbehörden und Flughafenbetreiber stellt dies eine erhebliche Belastung dar. Jedes entdeckte Gefahrgut erfordert eine sorgfältige Handhabung, die Zeit und Personal bindet und zu Verzögerungen im Abfertigungsprozeß führen kann. Die Notwendigkeit, solche Gegenstände manuell zu identifizieren und zu entfernen,

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Wizz Air verzeichnet Gewinnrückgang trotz erhöhter Passagierzahlen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rückgang des Betriebsgewinns um etwa 38 Prozent gemeldet. Wie aus den am 24. Juli 2025 veröffentlichten, ungeprüften Finanzergebnissen hervorgeht, sank der Betriebsgewinn auf 27,5 Millionen Euro, gegenüber 44,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Als Gründe hierfür nannte die Fluggesellschaft gestiegene Kosten sowie Flugzeugstilllegungen im Zusammenhang mit Problemen an GTF-Triebwerken. Der Rückgang des Betriebsgewinns wurde laut Wizz Air durch höhere Flughafen-, Abfertigungs- und Streckengebühren sowie erhöhte Abschreibungskosten und die genannten Triebwerksprobleme verursacht. Trotz dieses Rückganges konnte Wizz Air eine Steigerung des Gesamterlöses pro verfügbarem Sitzplatz um 2,1 Prozent auf 4,41 Euro verzeichnen. Die Ticketeinnahmen wuchsen um 2,5 Prozent auf 2,47 Euro, während die Nebeneinnahmen um 1,6 Prozent auf 1,94 Euro im Jahresvergleich stiegen. Der Nettogewinn erhöhte sich auf 38,4 Millionen Euro, beeinflußt durch einen „nicht realisierten Währungseffekt“. Das Gesamtbarvermögen stieg gegenüber März 2025 um 13,2 Prozent auf 1.964,8 Millionen Euro, und die Nettoverschuldung sank um 5,1 Prozent auf 4.705,4 Millionen Euro. Das EBITDA der Fluggesellschaft stieg um 9,3 Prozent auf 300,2 Millionen Euro, wobei sich die Margen auf 21 Prozent verbesserten. Die Kapazität an verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) nahm im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Der Billigflieger gab zudem bekannt, 17 Millionen Passagiere im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 befördert zu haben, gegenüber 15,3 Millionen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024. Wizz Air nahm im Berichtszeitraum zehn neue A321neo-Flugzeuge und ein neues A321XLR-Flugzeug entgegen und gab sechs A320ceo-Flugzeuge zurück. Die Gesamtflotte des Unternehmens umfaßt

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