August 6, 2025

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August 6, 2025

Strategischer Umbruch: IAG-Max-Order geht an Vueling

Die International Airlines Group (IAG), einer der größten Luftfahrtkonzerne Europas, hat eine wegweisende Entscheidung für ihre spanische Tochtergesellschaft Vueling bekanntgegeben. IAG-Chef Luis Gallego bestätigte nach der Vorlage der Quartalsbilanz, daß die 50 bestellten Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max an Vueling gehen. Dieser Schritt markiert einen gewaltigen Umbruch in der bisherigen Flottenstrategie der spanischen Fluggesellschaft, die seit ihrer Gründung im Jahre 2004 ausschließlich Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus betrieben hat. Die Auslieferung der ersten Maschinen soll Ende 2026 beginnen. Dieser Wechsel signalisiert eine Abkehr von der langjährigen, auf eine einzige Marke fokussierten Strategie und leitet eine neue Ära für die spanische Billigfluggesellschaft ein. Ein Ende der Airbus-Monokultur: Das Boeing-Engagement von IAG Der Beschluß, Vueling mit der Boeing 737 Max auszustatten, kommt nicht unerwartet, ist aber dennoch ein bemerkenswertes Ereignis in der europäischen Luftfahrt. Die IAG, zu der auch Fluggesellschaften wie British Airways, Iberia und Aer Lingus gehören, hatte den Auftrag für die 50 Boeing-Maschinen bereits vor drei Jahren getätigt. Damals sorgte der Auftrag für Aufsehen, da IAG in ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte vorwiegend auf Airbus-Flugzeuge setzt. Zudem gab es in dem Rahmen des Auftrages eine Option auf den Kauf von bis zu 100 weiteren Boeing-Maschinen. Jetzt ist klar: Die Entscheidung ist zugunsten von Vueling gefallen. Der Auftrag gliedert sich in zwei Varianten der 737 Max auf: 25 Flugzeuge des auf Billigflugkonzepte optimierten Typs 737 Max 8200 und 25 Maschinen des größeren Typs 737 Max 10. Die 737 Max 8200 ist eine hochverdichtete Version der 737 Max 8 und kann bis

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ANA führt kostenloses Highspeed-Internet auf internationalen Flügen ein

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) beginnt mit der Einführung von kostenlosem Highspeed-Internet auf ihren internationalen Strecken. Zunächst wird der Service auf Flugzeugen des Typs Boeing 767-300ER angeboten und soll danach sukzessive auf die gesamte internationale Flotte ausgeweitet werden. Damit möchte die Airline das Reiseerlebnis für ihre Passagiere verbessern und ihnen eine Konnektivität wie am Boden ermöglichen. Der neue Service basiert auf der Technologie von Viasat Inc., einem US-amerikanischen Anbieter von Bordkonnektivität. Das System soll einen stabilen und schnellen Internetzugang während des gesamten Fluges gewährleisten und ist auch für Video-Streaming geeignet. Tomoji Ishii, Executive Vice President Customer Experience bei ANA, betonte, daß die Einführung dieses Services ein weiterer Schritt sei, um den Komfort für die Kunden zu erhöhen. Die Fluggesellschaft plant, die Umrüstung von drei Boeing 767-300ER bis Ende des Geschäftsjahres 2025 abzuschließen. Bis Ende 2026 soll die gesamte Flotte dieses Flugzeugtyps mit dem neuen WLAN-System ausgestattet sein. Danach sollen auch weitere Flugzeugtypen wie die Boeing 777-9 und die Boeing 787-9 folgen. Bis zum Jahr 2030 plant ANA, daß mehr als 80 Prozent ihrer international eingesetzten Flotte über kostenloses Highspeed-Internet in allen Bordklassen verfügen wird. Die Entscheidung von ANA, in kostenloses Highspeed-Internet zu investieren, spiegelt den wachsenden Bedarf der Passagiere nach ständiger Konnektivität wider. Konkurrenten wie Japan Airlines und andere internationale Fluggesellschaften bieten ebenfalls WLAN-Dienste an Bord an, wobei die Preise und die Geschwindigkeiten variieren können. Mit dem kostenlosen Angebot positioniert sich ANA als eine Fluggesellschaft, die den Passagierkomfort in den Vordergrund stellt und den Wettbewerb um Premium-Services verschärft.

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Dots DXB: Martin Ho will in Dubai neu durchstarten

Die Wiener Gastronomieszene expandiert über die Landesgrenzen hinaus. Nach zweijähriger Planungsphase beginnt die Dots Group von Martin Ho mit den Bauarbeiten für ihr erstes internationales Restaurant in Dubai. Die geplante Eröffnung des „Dots DXB“ im renommierten Dubai International Financial Center (DIFC) markiert den Auftakt einer ambitionierten Internationalisierungsstrategie. In den kommenden Jahren plant die Unternehmensgruppe, in weiteren globalen Metropolen wie London, Miami, New York City und Ibiza Fuß zu fassen. Mit der Eröffnung in Dubai, die mit dem 20-jährigen Jubiläum der Dots Group zusammenfällt, positioniert sich das Unternehmen als neuer Akteur in der globalen Luxusgastronomie. Ein strategischer Standort: Dubai als Tor zur Welt Die Wahl des Standorts für das erste internationale Restaurant der Dots Group ist strategisch wohlüberlegt. Das „Dots DXB“ wird im Dubai International Financial Center (DIFC) beheimatet sein, einer der renommiertesten Adressen im Emirat. Diese Lage in direkter Nachbarschaft zu Luxusrestaurants wie „Cipriani“, „Mr. Chow“, „Gaia“ und „Nusret“ unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, sich im obersten Segment der Gastronomie zu etablieren. Das DIFC gilt als Zentrum für Finanzen und Wirtschaft und zieht eine internationale Klientel an, die perfekt zur Zielgruppe der Dots Group paßt. Die Eröffnung des „Dots DXB“ ist für den 12. November 2025 geplant, was dem 20-jährigen Jubiläum der Unternehmensgruppe entspricht. Martin Ho, Gründer und Mastermind der Dots Group, beschreibt das neue Restaurant als den „Beginn einer neuen Reise über Landesgrenzen hinaus“. Er sieht in der Kombination von asiatischer Spitzenküche und österreichischer Gastfreundschaft eine Bereicherung für den internationalen Luxusmarkt. Das Soft Opening ist bereits für die dritte

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Schauinsland-Reisen startet Buchungen für Sommer 2026

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen hat mit dem Verkauf von Reisen für den Sommer 2026 begonnen. Das Unternehmen bietet Frühbuchern die Möglichkeit, sich schon jetzt Urlaubsziele zu sichern. Das Angebot umfaßt eine breite Palette an Destinationen, von Fernreisezielen wie den Malediven und der Karibik bis zu populären Zielen in Europa, darunter die Türkei, Ägypten, Griechenland, die Balearen und die Kanarischen Inseln. Andreas Rüttgers, Touristikchef von Schauinsland-Reisen, erklärte, die frühzeitige Freigabe der Reisen solle den Kunden die Möglichkeit geben, sich länger auf ihren Urlaub freuen zu können. Das Unternehmen präsentiert dabei eine Auswahl an Hotels, die als „Oasen aus Luxus und Leichtigkeit“ beworben werden, wie etwa die Beachcomber-Resorts auf Mauritius oder die Hotels der Steigenberger-Kette in Ägypten. Auch für Familien und Abenteuerlustige sind Angebote wie das Pickalbatros Jungle Aqua Park Resort in Hurghada oder die R2-Häuser auf Fuerteventura im Programm. Die Tochtergesellschaft Explorer erweitert das Angebot von Schauinsland-Reisen um Individualreisen. Unter dem Motto „Explore & Relax“ können Kunden maßgeschneiderte Rundreisen buchen, die sich mit entspannten Aufenthalten am Meer verbinden lassen. Die Reisen sind in über 75 Ländern verfügbar und richten sich an Urlauber, die abseits der Massen auf Entdeckungstour gehen möchten. Die Geschäftsführerin von Explorer, Heike Niederberghaus, betonte, daß es darum gehe, Reisen zu ermöglichen, die „unter die Haut gehen“. Für eine komfortable Anreise wurde der Buchungsprozeß optimiert. Kunden können ab sofort Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, zusätzliches Gepäck oder Verpflegung direkt bei der Buchung hinzufügen. Dieser Service wird derzeit für Flüge mit den Partner-Airlines Eurowings, Condor, Sundair, SunExpress und Air Cairo angeboten und soll

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Spaniens Flughäfen vor Streikchaos: Ryanair-Tochter Azul Handling von massiven Arbeitsniederlegungen bedroht

Die spanische Luftfahrtbranche steht vor einer turbulenten zweiten Jahreshälfte. Die Gewerkschaften UGT und CGT haben für die Ryanair-Tochter Azul Handling, die Bodenabfertigungsdienste in Spanien erbringt, 22 Streiktage angekündigt. Die erste Welle der Arbeitsniederlegungen soll bereits am 15. August 2025 beginnen, mitten in der Hauptreisezeit. Die Streiks, die sich über Feier- und Brückentage bis in den Dezember ziehen, könnten den Flugbetrieb an den wichtigsten Flughäfen Spaniens erheblich beeinträchtigen. Die Gewerkschaften begründen ihren Schritt mit massiven Vorwürfen gegen das Unternehmen, darunter prekäre Beschäftigungsverhältnisse, erzwungene Überstunden und die Blockade der gewerkschaftlichen Arbeit. Die Situation wird durch eine interne Spaltung innerhalb der Arbeitnehmervertretung erschwert, da eine dritte Gewerkschaft, CCOO, den Streik ablehnt. „Ryanair rechnet nicht mit Beeinträchtigungen des Flugbetriebs aufgrund dieser Streiks von Drittabfertigungsunternehmen in Spanien“, erklärt ein Sprecher der Fluggesellschaft Ryanair auf Anfrage. Die Wurzeln des Konflikts: Prekäre Arbeitsbedingungen und Zwang zur Mehrarbeit Die von den Gewerkschaften UGT und CGT erhobenen Vorwürfe gegen Azul Handling sind schwerwiegend. Laut der spanischen Nachrichtenagentur EFE wird die Situation an den Standorten als „gravierend“ beschrieben. Im Zentrum der Kritik stehen die sogenannten „horas complementarias“, also die ergänzenden Stunden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre reguläre Arbeitszeit hinaus leisten müßten. Wer sich weigere, diese Stunden zu arbeiten, werde sanktioniert – in Einzelfällen mit bis zu 36 Tagen ohne Lohn. Dieses System, so die Gewerkschaften, sei ein zentrales Problem für die Angestellten, da es eine verläßliche Arbeitsplanung unmöglich mache und die finanzielle Sicherheit gefährde. Ein weiterer Hauptkritikpunkt ist die systematisch auf prekäre Verhältnisse ausgelegte Beschäftigungspraxis. Die Gewerkschaften werfen dem

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Juristischer Feldzug gegen Handgepäckgebühren: Verbraucherschützer klagen Fluggesellschaften

Ein seit langem schwelender Konflikt zwischen Fluggesellschaften und Verbraucherschützern eskaliert. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat rechtliche Schritte gegen mehrere europäische Fluggesellschaften eingeleitet, um die gängige Praxis kostenpflichtiger Handgepäckregeln zu beenden. Der VZBV hat sieben Airlines abgemahnt und gegen Easyjet, Wizz Air und Vueling Klage eingereicht. Die Verbraucherschützer werfen den Unternehmen vor, mit ihren Gepäckregelungen gegen EU-Recht zu verstoßen. Sie argumentieren, daß angemessenes Handgepäck ein wesentlicher Bestandteil des Flugpreises sein müsse und nicht separat berechnet werden dürfe. Dieser Schritt ist Teil einer europaweiten Initiative, die die EU-Kommission dazu bringen soll, verbindliche und einheitliche Regelungen für das Handgepäck zu schaffen. Die rechtliche Grundlage: Eine Frage der Wesentlichkeit Die juristische Auseinandersetzung entzündet sich an einer grundlegenden Frage: Was ist im Flugpreis enthalten? Ramona Pop, Vorständin des VZBV, spricht von einer „Verbrauchertäuschung“. Airlines wie Ryanair oder Easyjet lockten mit extrem niedrigen Preisen, die jedoch nicht einmal die Mitnahme eines normalen Handgepäckstücks abdeckten. Um ein solches mitnehmen zu können, müsse man entweder einen teureren Tarif buchen oder am Flugsteig teuer nachzahlen. Nach Ansicht der Verbraucherschützer widerspricht dies der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Der EuGH hatte bereits im Jahre 2014 in einem wegweisenden Urteil (Aktenzeichen C-487/12) entschieden, daß die Beförderung von Handgepäck ein wesentlicher Bestandteil der Passagierbeförderung sei, sofern es den vernünftigen Anforderungen wie Gewicht und Größe entspreche. Ein solches Handgepäck, so der Gerichtshof, dürfe daher nicht mit einem gesonderten Preisaufschlag belegt werden. Der EuGH argumentierte, daß die Airlines die Kosten für die Beförderung des Handgepäcks, die als unvermeidlich gelten, in den Flugpreis einkalkulieren müßten.

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Air Astana und China Southern schließen Codeshare-Abkommen

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana und China Southern Airlines haben eine Codeshare-Partnerschaft vereinbart. Das Abkommen tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und soll Reisenden mehr Flugoptionen und verbesserte Anbindungen auf den Hauptstrecken zwischen Kasachstan und China bieten. Die Kooperation ist ein strategischer Schritt zur Stärkung der Luftverkehrsanbindung beider Länder. Die Vereinbarung umfaßt die Flüge von Air Astana von Almaty nach Peking, Ürümqi und Guangzhou sowie von Astana nach Peking. Im Gegenzug gilt der Codeshare für die Flüge von China Southern Airlines von Peking, Guangzhou, Ürümqi und Xian nach Almaty, sowie von Guangzhou und Ürümqi nach Astana. Laut Peter Foster, dem CEO der Air Astana Group, ist China ein strategisch wichtiger Markt. Die Partnerschaft soll den Handel, den Tourismus und den kulturellen Austausch fördern. Han Wensheng, Präsident und CEO von China Southern Airlines, hob hervor, daß die Kooperation die Frequenz der Flüge nach Kasachstan erhöhen wird. Er betonte die Bedeutung der Vereinbarung im Rahmen der „Belt and Road Initiative“, die darauf abzielt, die Luftverkehrsanbindung zwischen China und Kasachstan zu vertiefen. Das Abkommen ermöglicht es beiden Airlines, ihre Stärken zu bündeln und den Kunden ein umfassenderes Streckennetz anzubieten. Codeshare-Abkommen sind in der Luftfahrtindustrie ein gängiges Mittel, um das Flugangebot ohne eigene zusätzliche Flüge zu erweitern und die Auslastung zu optimieren. Für Passagiere bedeutet dies oft, daß sie ihren gesamten Flug auf einem einzigen Ticket buchen können, auch wenn Teilstrecken von der Partner-Airline durchgeführt werden. Diese Partnerschaft ist ein weiteres Beispiel für die wachsende Bedeutung des zentralasiatischen Raumes als Drehscheibe für den Luftverkehr

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