August 22, 2025

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August 22, 2025

Kroatische Fluggesellschaft Trade Air erweitert Flotte

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air hat ihre Flotte um einen weiteren Airbus A320 erweitert. Das Flugzeug mit der Registrierung 9A-BTM wurde langfristig gemietet und soll in den kommenden Tagen seinen Dienst aufnehmen. Die Maschine, die zuvor für die italienische Fluggesellschaft ITA Airways im Einsatz war, wurde kürzlich von Zagreb nach Tel Aviv überführt. Dort wird sie für die Fluggesellschaft Israir im sogenannten Wet-Lease-Verfahren betrieben. Israir nutzt bereits zwei weitere Flugzeuge von Trade Air auf dieser Basis. Trade Air ist auf ACMI-Dienste spezialisiert, was bedeutet, daß die Fluggesellschaft Flugzeuge, Besatzung, Wartung und Versicherung an andere Airlines vermietet. Mit dem Neuzugang verfügt die Flotte des Unternehmens nun über insgesamt fünf Airbus A320-Flugzeuge. Die Expansion unterstreicht das Wachstum von Trade Air im Nischenmarkt der ACMI-Dienstleister. Das Unternehmen bedient bereits weitere Kunden, darunter die italienische Fluggesellschaft Neos sowie slowenische Reiseveranstalter, die Charterflüge von Ljubljana aus anbieten.

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Zwischen Luxus und Linienflug: Wie Travelcoup mit Halb-Privatjets Europas Himmel erobern will

Der schweizerische Virtual-Carrier Travelcoup setzt ihre aggressive Expansionsstrategie fort und festigt ihre Position in einem aufstrebenden Nischenmarkt. Das Unternehmen, das sich selbst als „virtueller Carrier“ bezeichnet, hat die Aufnahme eines zweiten semi-privat konfigurierten Regionaljets in die Flotte seiner Tochtergesellschaft Arcus Air angekündigt. Der Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie, eine neue Art des Reisens in Europa zu etablieren, die die Annehmlichkeiten eines Privatjets mit der Planbarkeit und Zugänglichkeit eines Linienfluges verbindet. Die jüngste Akquisition, eine Embraer ERJ 135, soll bereits in den kommenden Wochen in Betrieb genommen werden, was die Entschlossenheit des Unternehmens unterstreicht, in diesem hochkompetitiven Markt schnell zu wachsen. Die Expansion von Travelcoup ist ein Beispiel dafür, wie kleinere, innovative Akteure versuchen, eine Lücke zwischen dem Massenmarkt der Billigflieger und dem exklusiven Segment der Privatjets zu schließen. Ein hybrides Modell: Die Strategie hinter dem „Semi-Privatjet“ Konzept Das Geschäftsmodell von Travelcoup ist einzigartig. Es handelt sich um einen sogenannten „virtuellen Carrier“, was bedeutet, daß das Unternehmen selbst keine Flugzeuge besitzt oder betreibt. Stattdessen nutzt es das Air Operator’s Certificate (AOC) seiner Tochtergesellschaft Arcus Air aus Deutschland, um seine Flüge durchzuführen. Dies ermöglicht es Travelcoup, sich auf die Vermarktung, den Verkauf und die Kundenerfahrung zu konzentrieren, während die komplexen und regulatorisch anspruchsvollen Flugoperationen von einem lizenzierten Partner übernommen werden. Der Reiz für die Kunden liegt in dem, was das Unternehmen als „Semi-Privatjet“-Erlebnis anbietet. Anstatt in großen Maschinen mit Hunderten von Passagieren zu fliegen, bietet Travelcoup Flüge in kleineren Regionaljets an, die für eine deutlich geringere Anzahl von Passagieren, in diesem

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Hamburg: Marabu plant neue Flugroute nach Madeira im Winter

Die Fluggesellschaft Marabu hat eine neue Flugverbindung für die Wintersaison 2025/26 angekündigt. Ab dem 30. Oktober 2025 wird die Airline einmal pro Woche von Hamburg nach Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira fliegen. Für die neue Route wird ein Airbus A320 eingesetzt. Die Entscheidung von Marabu zur Programmerweiterung fällt in eine Phase der Neuausrichtung des Unternehmens. Der bisherige Partner der Fluggesellschaft, der Reiseveranstalter FTI Touristik, hat kürzlich Insolvenz angemeldet. Mit der Aufnahme der Direktflüge nach Madeira verfolgt Marabu die Strategie, beliebte Ganzjahresziele in sein Angebot aufzunehmen. Die portugiesische Insel ist insbesondere bei deutschen Touristen als Winterreiseziel bekannt. Die neue Verbindung ist für den Flughafen Hamburg von Bedeutung, da sie das Angebot für Reisende, die den Wintermonaten entfliehen wollen, erweitert. Die Aufnahme der Route zeigt das Bestreben von Marabu, sich als eigenständige Fluggesellschaft auf dem deutschen Markt zu positionieren.

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Sicherheit im Wandel: Securitas erhält langfristigen Auftrag für den Flughafen Dresden

Das Bundesinnenministerium hat dem Sicherheitsunternehmen Securitas Deutschland den Zuschlag für die Sicherheitskontrollen am Flughafen Dresden erteilt. Der neue Vertrag, der am 1. November 2025 beginnt und eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren mit Option auf Verlängerung hat, sichert rund 80 Arbeitsplätze und bringt Stabilität in einen Bereich, der in den vergangenen Monaten von Unsicherheit geprägt war. Mit der Entscheidung für Securitas setzt die Regierung auf Kontinuität und die Expertise eines Marktführers, der bereits seit einem Jahr als Übergangslösung am Dresdner Flughafen tätig ist. Die Vergabe des Auftrags ist ein Beispiel für die strategischen Überlegungen des Ministeriums, bei kritischen Infrastrukturen auf bewährte Partner zu setzen, um die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Von der Übergangslösung zur langfristigen Partnerschaft: Der Weg zum neuen Vertrag Die aktuelle Situation am Flughafen Dresden ist das Resultat einer turbulenten Phase. Im Sommer 2024 mußte das Bundesinnenministerium den Vertrag mit dem damaligen Sicherheitsdienstleister fristlos kündigen. Hintergrund waren wiederkehrende Personalengpässe und Beschwerden über lange Wartezeiten, die den Flugbetrieb beeinträchtigten und bei den Reisenden für erhebliche Unannehmlichkeiten sorgten. Die damalige Vertragspartnerin, die den Betrieb nicht mehr aufrechterhalten konnte, wurde durch eine kurzfristige Vergabe an Securitas Deutschland ersetzt. Das Unternehmen übernahm die Kontrollen im August 2024 und stabilisierte den Betrieb innerhalb kurzer Zeit. Die reibungslose Übernahme und die Wiederherstellung eines funktionierenden Ablaufs waren entscheidende Faktoren für die nun getroffene langfristige Entscheidung. Die Vergabe ist ein klares Signal, daß das Ministerium auf die bewährte Leistung von Securitas vertraut, um die Sicherheit am Flughafen Dresden auf Dauer zu gewährleisten. Die Sicherheitsindustrie in

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Kanada untersucht Vorwürfe zu unbezahlter Arbeit in der Luftfahrt

Die kanadische Regierung hat eine offizielle Untersuchung zu Vorwürfen über unbezahlte Arbeit im Luftfahrtsektor des Landes eingeleitet. Die Initiative geht vom Arbeitsministerium aus und soll in den kommenden Wochen durchgeführt werden. Die Ermittlungen werden von der zuständigen Regierungsbehörde Employment and Social Development Canada geleitet. Ein Sprecher des Arbeitsministeriums gab bekannt, daß die Untersuchung voraussichtlich sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen werde. Anschließend soll ein Bericht mit den Ergebnissen veröffentlicht werden. Die Vorwürfe, die von Arbeitsverbänden und Gewerkschaften erhoben wurden, betreffen verschiedene Tätigkeiten in der Luftfahrtbranche, die angeblich nicht vollständig vergütet werden. Solche Praktiken können Wartezeiten zwischen Flügen oder andere Arbeitszeiten betreffen, die über die eigentliche Flugtätigkeit hinausgehen. Das Ergebnis der Untersuchung ist für die gesamte kanadische Luftfahrtindustrie von Bedeutung. Sollten die Vorwürfe bestätigt werden, könnten daraus neue arbeitsrechtliche Regelungen und Nachzahlungen für Mitarbeiter resultieren.

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Schwerwiegende Störung: Passagier löst Notrutsche aus und verursacht Chaos im Flugbetrieb

Ein ungewöhnlicher Zwischenfall am Phoenix Sky Harbor International Airport hat am Dienstag für Aufregung gesorgt. An Bord eines Volaris Airbus A320ceo, der sich gerade vom Flugsteig entfernte, um zum Startplatz zu rollen, löste ein Passagier aus noch unbekannten Gründen die Notrutsche aus. Die ungewöhnliche Aktion eines Einzelnen hat nicht nur eine Reisegruppe von fast 180 Personen stundenlang aufgehalten, sondern auch eine Diskussion über die zunehmende Zahl störenden Verhaltens von Fluggästen und die finanziellen Folgen für Fluggesellschaften ausgelöst. Der Vorfall, der durch ein schnelles Eingreifen der Besatzung und der Flughafenbehörden kontrolliert wurde, unterstreicht die Fragilität des reibungslosen Flugbetriebs und die Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen an Bord. Die Eskalation auf dem Rollfeld: Eine Notrutsche wird zur kostspieligen Behinderung Der Vorfall ereignete sich an Bord des Volaris-Fluges 1883, der auf dem Weg von Phoenix nach Guadalajara war. Berichten zufolge befand sich das Flugzeug bereits in der Phase des Zurückdrückens vom Gate, als ein Passagier eine Notrutsche auslöste. In einer Stellungnahme bestätigte Volaris, daß der Passagier einen mutmaßlichen „Angstanfall“ erlitten habe, der zu dem störenden Verhalten führte. Die Besatzung konnte den Passagier, der ein Chaos an Bord verursachte, mithilfe eines anderen Fluggastes unter Kontrolle bringen. Die Behörden wurden benachrichtigt, der Flugbetrieb mußte sofort eingestellt werden. Die restlichen Passagiere wurden über die Fluggastbrücke evakuiert und mußten auf ein Ersatzflugzeug warten. Der Zwischenfall, der auf den ersten Blick wie ein Mißgeschick erscheint, hatte weitreichende Folgen. Die Reise, die ursprünglich nur ein kurzer Flug über die Grenze sein sollte, wurde für alle Beteiligten zu einem sechsstündigen Albtraum. Die

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Italienisches Luftfahrtunternehmen Alisarda wird liquidiert

Das italienische Luftfahrtunternehmen Alisarda ist offiziell liquidiert worden. Das Unternehmen, dessen Geschichte mehr als 60 Jahre umfaßt, schloß das Geschäftsjahr 2024 mit einem Verlust von 14,7 Millionen Euro ab. Alisarda war seit seiner Gründung in den 1960er-Jahren ein wichtiger Akteur für die Luftanbindung der Insel Sardinien. Aus dem Unternehmen entstand in den 1990er-Jahren die Fluggesellschaft Meridiana, die später in Air Italy aufging. Letztere stellte ihren Flugbetrieb bereits im Jahr 2020 ein. Die Liquidation war aufgrund einer negativen Eigenkapitalbasis von rund 150 Millionen Euro unumgänglich. Da die operativen Aktivitäten unter dem Namen Air Italy bereits seit längerer Zeit eingestellt waren, stellt die Auflösung von Alisarda den finalen Schritt zur Abwicklung der gesamten Unternehmensgruppe dar. Die Liquidation markiert das Ende einer bedeutenden Ära in der italienischen Luftfahrt. Die Insolvenz von Air Italy und nun die Auflösung der Muttergesellschaft unterstreichen die Herausforderungen und den starken Wettbewerb, dem sich Fluggesellschaften in Europa gegenübersehen.

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