September 2, 2025

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September 2, 2025

Spirit Airlines meldet zum zweiten Mal Insolvenz an

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres den Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-amerikanischen Insolvenzrechts gestellt. Dieser Schritt folgt auf eine kurze Phase der Erholung, in der das Unternehmen nach einer früheren Restrukturierung im März noch optimistisch in die Zukunft blickte. In einer Mitteilung gab das Unternehmen bekannt, daß es nun seine Flotte verkleinern und sein Streckennetz erheblich schrumpfen werde, um die Kosten jährlich um mehrere hundert Millionen Dollar zu senken. Der Schritt markiert einen dramatischen Rückschlag für die Fluggesellschaft, die lange Zeit als größter Budget-Carrier des Landes galt und nun in eine tiefe Krise geraten ist. Ein gescheitertes Comeback: Die Gründe für die erneute Insolvenz Nachdem Spirit Airlines im März aus ihrer ersten Phase des Gläubigerschutzes hervorgegangen war, schien das Unternehmen, das seine Schulden drastisch reduziert und neues Eigenkapital aufgenommen hatte, auf dem Weg der Besserung zu sein. Die positive Entwicklung hielt jedoch nicht lange an. In den Monaten von März bis Juni 2025 musste die Fluggesellschaft einen Verlust von 257 Millionen Dollar verbuchen. Dieser massive finanzielle Einbruch steht in scharfem Kontrast zur Prognose des Unternehmens, das für das Gesamtjahr 2025 noch einen Gewinn von 252 Millionen Dollar in Aussicht gestellt hatte. Die Hauptursachen für diese finanzielle Talfahrt sind vielschichtig und gehen über die reine Betriebsbilanz hinaus. CEO Dave Davis erklärte, daß eine tiefgreifendere Restrukturierung notwendig sei, um die Fluggesellschaft zu stabilisieren. Diese Maßnahme sei unausweichlich geworden, nachdem das Unternehmen weiterhin unter einer schwachen Nachfrage im US-amerikanischen Inlandsmarkt, hohen Betriebskosten und anhaltendem

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Flughafen Nürnberg begrüßt neue Auszubildende

Am Flughafen Nürnberg hat mit dem Start des Ausbildungsjahres 2025 ein neuer Abschnitt für vier junge Menschen begonnen. Die Nachwuchskräfte starten ihre berufliche Laufbahn an einem der größten Arbeitsstandorte der Region. Die neuen Auszubildenden beginnen ihre Lehre in den Bereichen Servicekaufmann im Luftverkehr, Büromanagement und Werkfeuerwehrmann. Insgesamt absolvieren derzeit 14 Berufsanfänger ihre Ausbildung am Nürnberger Flughafen, der mit rund 1.100 direkten Mitarbeitern zu den bedeutendsten Arbeitgebern in der Stadt gehört. Während ihrer Ausbildung erhalten die Auszubildenden Einblicke in die verschiedenen Abteilungen des Flugbetriebs. Ein Sprecher des Flughafens sagte, daß die Nachwuchskräfte wichtig für die Zukunft des Unternehmens seien. Interessenten haben bereits jetzt die Möglichkeit, sich für das kommende Ausbildungsjahr 2026 zu bewerben.

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Passagier in Heathrow nach angeblichem Angriff und versuchter Türöffnung festgenommen

Am Donnerstag, dem 28. August 2025, kam es am Londoner Flughafen Heathrow zu einem Zwischenfall, der die Aufmerksamkeit von Passagieren und Behörden gleichermaßen auf sich zog. Ein Passagier der Saudia wurde festgenommen, nachdem er an Bord einer Boeing 787 im Anflug auf den Terminal einen Flugbegleiter geschlagen und versucht haben soll, eine Kabinentür zu öffnen. Die Turbulenzen an Bord zwangen die Piloten zu einem sofortigen Stopp des Flugzeugs, was eine rasche Reaktion der Notdienste zur Folge hatte. Der Vorfall, der sich kurz nach der Landung der Maschine ereignete, wirft erneut ein Schlaglicht auf das wachsende Problem des unruly passenger behavior, also des Fehlverhaltens von Reisenden in der modernen Luftfahrt. Chaotische Szenen auf dem Rollfeld: Der Hergang des Zwischenfalls Der Flug mit der Kennung SV119, der aus der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda (Jeddah) in Richtung London unterwegs war, hatte soeben sicher auf der Landebahn von Heathrow aufgesetzt. Die Maschine des Typs Boeing 787 Dreamliner (Registrierung HZ-AR27) rollte gemächlich über das weitläufige Rollfeld in Richtung ihrer zugewiesenen Parkposition. In diesem Moment, als sich das Flugzeug noch in Bewegung befand, ereignete sich in der Kabine ein Tumult. Ein 33 Jahre alter männlicher Passagier soll aus bisher unbekannten Gründen einen Flugbegleiter tätlich angegriffen und im Anschluss versucht haben, eine der Kabinentüren zu öffnen. Die Besatzung des Flugzeugs reagierte umgehend und professionell auf die Bedrohung an Bord. Die Piloten an Bord erkannten die ernste Lage und leiteten ein scharfes Bremsmanöver ein, um die Maschine zum Stillstand zu bringen. Unmittelbar danach sandten sie eine Notfallmeldung an die

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Skyhub PAD sichert Verbindung von Paderborn nach München

Die virtuelle Fluggesellschaft Skyhub PAD hat am 1. September 2025 den Flugbetrieb von Paderborn/Lippstadt nach München aufgenommen. Die neue Initiative bietet täglich bis zu drei Verbindungen an, um die wichtige Strecke für die Region Ostwestfalen-Lippe zu sichern. Die Gründung der Skyhub PAD GmbH & Co. KG im März durch Unternehmer und Privatpersonen sicherte die Fortführung der Route, nachdem Lufthansa die Verbindung eingestellt hatte. Die Strecke ist von großer Bedeutung für die mittelständische Wirtschaft, da München als Drehkreuz für internationale Weiterflüge dient. Die Flüge werden von der Fluggesellschaft DAT mit einem Flugzeug vom Typ ATR72-600 durchgeführt. Die Maschine bietet 70 Sitzplätze. Buchungen sind über Online-Portale sowie im Reisebüro möglich. Dank eines Abkommens mit Lufthansa können Passagiere ihr Gepäck bei Umsteigeverbindungen durchchecken. Vertreter der Initiative äußerten, daß der Erhalt der Linie von der Buchungslage abhängig sei. Die Premiere sei erfolgreich verlaufen.

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Keine Toiletten auf Virgin-Flug: Passagiere müssen in Flaschen und Waschbecken urinieren

Ein Flug der australischen Fluggesellschaft Virgin Australia von Denpasar nach Brisbane nahm eine chaotische Wende, als alle drei Toiletten an Bord des Boeing 737 Max 8-Flugzeuges ausfielen. Das Problem zwang die Passagiere während der sechs Stunden dauernden Reise zu unkonventionellen Maßnahmen, wie der Nutzung von Flaschen und Waschbecken. Dieser Vorfall, der weitreichende Konsequenzen für das Wohlbefinden der Passagiere hatte, wirft ernsthafte Fragen über die Wartungsstandards in der Luftfahrtindustrie auf. Während die Fluggesellschaft den Vorfall als bedauerlich bezeichnete und sich bei den Reisenden entschuldigte, kritisiert die zuständige Gewerkschaft den Vorfall als Symptom einer gefährlichen Entwicklung, bei der die Profitmaximierung über die Sicherheit gestellt werde. Der Vorfall im Detail: Ein Flug ins hygienische Chaos Die Reise begann bereits mit einem Mangel: Eine der drei Bordtoiletten war vor dem Abflug aus Denpasar bereits außer Betrieb. Die verbleibenden beiden Sanitäranlagen funktionierten zunächst ordnungsgemäß, doch nach etwa drei Stunden Flugzeit versagten auch diese ihren Dienst. Die Passagiere und die Crew sahen sich damit für die restliche Flugdauer von drei Stunden ohne funktionierende Toiletten konfrontiert. Das Fehlen grundlegender sanitärer Einrichtungen an Bord eines Linienfluges führte rasch zu unhaltbaren Zuständen. Passagiere beschrieben in Berichten, wie sich ein unangenehmer Geruch an Bord ausbreitete. Es kam zu unhygienischen Szenen, da der Urin auf den Boden der Kabine sickerte. Die Situation war für alle Beteiligten äußerst belastend. Besonders betroffen waren jene Passagiere, die auf eine regelmäßige Nutzung der Toiletten angewiesen sind. So wurde berichtet, daß eine ältere Passagierin sich nicht mehr zurückhalten konnte und sich in ihrer Verzweiflung auf ihrem

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Eurowings erhält Zertifizierung für betriebliches Managementsystem

Die Fluggesellschaft Eurowings hat Zertifizierungen nach dem europäischen Standard EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) und der internationalen Norm ISO 14001 erhalten. Die Auszeichnung wurde im August 2025 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) erteilt und bezieht sich auf alle deutschen Standorte des Unternehmens, einschließlich der Verwaltung, des Flugbetriebs und der Wartung. Die Standards ISO 14001 und EMAS legen Anforderungen für ein betriebliches Managementsystem fest, welches der kontinuierlichen Verbesserung der Leistung und der Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben dient. EMAS verlangt dabei zusätzliche Transparenz und regelmäßige externe Überprüfungen. Im Zuge der Zertifizierung veröffentlichte Eurowings erstmals einen Bericht über betriebliche Abläufe für die Jahre 2022 bis 2024. Dieser Bericht dokumentiert die Entwicklung der Prozesse an den deutschen Standorten. Ein Vertreter des Unternehmens erklärte, daß die Einführung des zertifizierten Managementsystems ein Schritt sei, um prozessbezogene Ziele noch fester im Unternehmen zu verankern. Für das kommende Jahr sei geplant, die Zertifizierung auf alle pan-europäischen Standorte auszuweiten.

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