September 2, 2025

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September 2, 2025

Chair Airlines erweitert Flugplan ab Zürich für Sommer 2026

Die Fluggesellschaft Chair Airlines nimmt für ihren Sommerflugplan 2026 sechs neue Destinationen ab Zürich in ihr Streckennetz auf. Gleichzeitig werden die Frequenzen zu bestehenden Zielen erhöht. Die neuen Ziele sind Marrakesch in Marokko, Porto in Portugal sowie Tirana und Tuzla in Albanien und Bosnien-Herzegowina. Zudem werden neue Verbindungen nach Vlora (Albanien) und Patras (Griechenland) eingeführt. Die Flüge sollen mehrmals wöchentlich stattfinden. Darüber hinaus plant die Fluggesellschaft, ihre Verbindungen auf dem Balkan zu stärken. Die Strecke nach Pristina (Kosovo) soll von 14 auf 17 wöchentliche Flüge steigen, während die Verbindung nach Skopje (Nordmazedonien) von sieben auf acht wöchentliche Flüge erweitert wird. Chair Airlines setzt auf den neuen Routen Flugzeuge des Typs Airbus A319 und A320 ein. Der Ausbau zeigt eine strategische Ausrichtung auf die Genfersee-Region und den Balkan.

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Luxair modernisiert Flotte mit neuen Embraer-Flugzeugen

Die Fluggesellschaft Luxair hat bekanntgegeben, daß ihr erstes Embraer E195-E2-Flugzeug Ende 2025 ausgeliefert werden soll. Die Aufnahme des regulären Flugbetriebs ist für Januar 2026 geplant. Die Maschine ist Teil einer langfristigen Flottenerneuerung des Unternehmens. Die Bestellung umfaßt sechs Flugzeuge dieses Typs, mit Optionen für drei weitere. Luxair möchte mit der Modernisierung die Reisemöglichkeiten für die Kunden erweitern und das europäische Streckennetz ausbauen. Das Flugzeug bietet eine Kabine mit einer 2-2-Sitzanordnung, was den Komfort für die Reisenden verbessern soll. Die neuen Maschinen sind darüber hinaus ein Ausdruck der erneuerten Markenidentität von Luxair. Ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte, daß das Flugzeug einen Meilenstein darstelle und die Flotte zukunftsfähig mache. Das Unternehmen möchte seine Kundenorientierung weiter unter Beweis stellen.

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Southwest startet mit neuen sekundären Cockpit-Barrieren

Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines hat am 30. August 2025 das erste ihrer Flugzeuge in Betrieb genommen, welches mit einer neuen, sekundären Cockpit-Barriere ausgestattet ist. Bei der Maschine handelt es sich um eine Boeing 737 Max 8. Die Installation dieser zusätzlichen Sicherheitsvorrichtung ist eine direkte Folge neuer Vorschriften der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA, die das Flugdeck vor unbefugtem Zutritt schützen sollen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das in der Luftfahrtindustrie seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten stetig weiterentwickelt wird. Obwohl die Einführung der Barrieren von den Behörden bereits vor Jahren beschlossen wurde, hat die Umsetzung für die Fluggesellschaften zu Kontroversen und Verzögerungen geführt. Die neue Regelung: Hintergrund und Umsetzung Die offizielle Bezeichnung für die neue Vorrichtung lautet installed physical secondary barrier (IPSB). Sie ist als physische, zusätzliche Barriere konzipiert, die zwischen dem Cockpit und der Passagierkabine angebracht wird, um eine kurzzeitige Schwachstelle in der Sicherheitskette zu schliessen. Die Notwendigkeit einer solchen Barriere wurde durch die FAA in ihrer Neuregelung vom Juni 2023 bekräftigt. Diese Regelung ist eine direkte Folge des Federal Aviation Administration Reauthorization Act aus dem Jahre 2018. Obwohl die Cockpit-Türen seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 massiv verstärkt und gesichert sind, bestehen dennoch potenzielle Risiken. Die FAA begründet die Notwendigkeit der neuen Barrieren damit, daß es in der Praxis Situationen gibt, in denen die Cockpit-Türe kurzzeitig geöffnet werden muss. Beispielsweise müssen Piloten die Türe öffnen, um die Toilette aufzusuchen oder Mahlzeiten entgegenzunehmen. Während dieser kurzen Zeiträume könnte das Flugdeck theoretisch für

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IATA-Report: Passagiernachfrage im Juli 2025 steigt um 4 Prozent

Die globale Passagiernachfrage in der Luftfahrt hat im Juli 2025 weiter zugenommen. Laut einem Bericht der International Air Transport Association (IATA) stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern, um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das internationale Geschäft verzeichnete mit einem Zuwachs von 5,3 Prozent die stärkste Entwicklung. Die inländische Nachfrage stieg um 1,9 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge lag im Juli bei 85,5 Prozent. Regional entwickelten sich die Märkte unterschiedlich. In Lateinamerika und der Asien-Pazifik-Region gab es die höchsten Zuwächse im internationalen Verkehr. Europäische Fluggesellschaften verzeichneten einen Anstieg von 4,0 Prozent. In Brasilien und Japan stiegen die Buchungen im Inlandsverkehr ebenfalls deutlich. Ein Sprecher der IATA kommentierte, daß die Marktdynamik zunehmen scheine und dies eine positive Entwicklung für die Fluggesellschaften darstelle.

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Indische Regierung verlängert umstrittenen Deal: IndiGo darf vorerst weiter auf türkische Flugzeuge setzen

Die indische Regierung hat dem Low-Cost-Flugunternehmen IndiGo gestattet, seinen Flugzeug-Leasingvertrag mit Turkish Airlines um weitere sechs Monate bis zum 28. Februar 2026 zu verlängern. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem die kommerziellen Beziehungen zwischen den beiden Fluggesellschaften im Mai 2025 unter scharfe Beobachtung der indischen Behörden geraten waren. Die Überprüfung war eine direkte Folge eines kurzen, aber intensiven militärischen Konflikts zwischen Indien und seinem Nachbarland Pakistan, in dem die türkische Regierung öffentlich die Seite Pakistans ergriff. Der Regierungsentscheid gewährt IndiGo eine wichtige Atempause und erlaubt der Fluggesellschaft, eine ihrer wichtigsten internationalen Flugrouten weiter zu betreiben, während sie Alternativen für den Fall einer dauerhaften Unterbindung der Kooperation prüft. Diplomatischer Schatten über kommerzieller Zusammenarbeit: Die Hintergründe des Konflikts Die Beziehungen zwischen Indien und der Türkei waren in den vergangenen Jahren von wachsender diplomatischer Spannung geprägt. Indische Diplomaten haben wiederholt die Haltung der Türkei kritisiert, die in regionalen Konflikten und bei Fragen der nationalen Sicherheit Indiens wiederholt die Seite Pakistans eingenommen hat. Diese Spannungen eskalierten im Mai 2025 im Zuge eines begrenzten militärischen Konflikts zwischen Indien und Pakistan, in dem die türkische Regierung öffentlich Pakistans Position unterstützte. Als Reaktion darauf leitete die indische Regierung eine umfassende Überprüfung aller Handelsabkommen und kommerziellen Verträge ein, die indische Unternehmen mit türkischen Partnern in Branchen von nationaler Sicherheitsrelevanz unterhalten. Die Luftfahrt, die sowohl für die nationale Sicherheit als auch für die Wirtschaft von entscheidender Bedeutung ist, stand dabei im Mittelpunkt der Überprüfung. Die weitreichenden Maßnahmen betrafen nicht nur die Kooperation von IndiGo mit Turkish Airlines, sondern auch andere türkische

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Flughafen Wien unterstützt ukrainische Airports

Der Flughafen Wien und der ukrainische Flughafenverband (AAUCA) haben eine Vereinbarung geschlossen, um die Luftfahrtinfrastruktur in der Ukraine zu unterstützen. Im Rahmen der Kooperation wurden fünf Spezialfahrzeuge an den ukrainischen Verband übergeben. Die Unterstützung umfaßt zwei Enteisungsfahrzeuge, zwei Multifunktionsfahrzeuge und ein Unimog-Nutzfahrzeug. Zudem steht der Wissensaustausch zu Flughafen-spezifischen Themen wie Bodenabfertigung und Sicherheit im Mittelpunkt der Vereinbarung. Ein Sprecher des Wiener Flughafens erklärte, daß die ukrainischen Flughäfen trotz der schwierigen Lage bereits die Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs vorbereiten. Petro Lypovenko, Präsident des ukrainischen Verbandes, betonte, daß die Ausrüstung und der fachliche Austausch von großer Bedeutung seien, um einen sicheren und effizienten Betrieb in der Zukunft zu ermöglichen. Der Flughafen Wien positioniert sich damit als leistungsfähiges Verkehrsdrehkreuz und unterstützt den künftigen Wiederaufbau des ukrainischen Luftfahrtsektors.

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Verhinderter Zwischenfall in Köln/Bonn: Startabbruch nach möglichem Konflikt im Luftraum

Am 27. August 2025 kam es am Flughafen Köln/Bonn zu einem ernstzunehmenden Zwischenfall, der jedoch dank der prompten und korrekten Reaktion der Piloten und der Sicherheitssysteme ohne weitere Folgen blieb. Eine Boeing 737-800 der Ryanair brach ihren Startlauf ab, nachdem es zu einem möglichen Verkehrskonflikt mit einem im Anflug befindlichen Airbus A321 der Turkish Airlines gekommen war. Der Vorfall, der zuerst von der auf Luftfahrtzwischenfälle spezialisierten Publikation Aviation Herald berichtet wurde, verdeutlicht die ständigen Herausforderungen in der Koordination des Flugverkehrs. Gleichzeitig ist er ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie die in die moderne Luftfahrt integrierten Sicherheitssysteme und die umfassende Ausbildung des Personals einen potenziell gefährlichen Konflikt entschärfen konnten. Der Hergang des Zwischenfalls: Abflug trifft Anflug Der Vorfall ereignete sich am späten Nachmittag auf dem Flughafen Köln/Bonn. Die Ryanair-Maschine mit der Flugnummer 2353 nach London/Stansted befand sich bereits auf der Startbahn 31R. Die Piloten hatten die Freigabe erhalten, die Triebwerke hatten ihre volle Schubkraft erreicht, und das Flugzeug beschleunigte über die Piste. In diesem kritischen Moment, als das Flugzeug noch eine relativ geringe Geschwindigkeit hatte, entschieden sich die Piloten, den Startlauf abzubrechen. Die Maschine verlangsamte, stoppte schließlich und kehrte zur Parkposition zurück, wo sie einer eingehenden Überprüfung unterzogen wurde. Fast zeitgleich befand sich die Turkish Airlines-Maschine mit der Flugnummer 1675, die aus Istanbul kam, im Anflug auf den Flughafen. Berichten zufolge kreuzte der Airbus A321 in der Luft den Abflugkorridor der startenden Ryanair-Maschine. Obwohl die beiden Flugzeuge noch eine sichere Entfernung voneinander hatten, deutete die potentielle Schnittmenge der Flugbahnen auf einen drohenden

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Lufthansa empfängt ersten Dreamliner mit neuer Allegris-Kabine in Frankfurt

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat ihren ersten Boeing 787-9 Dreamliner mit der neuen Allegris-Kabine in Frankfurt in Empfang genommen. Das Flugzeug landete am Frankfurter Flughafen und soll ab Mitte Oktober auf der Strecke nach Toronto eingesetzt werden. Die Flotte werde in den kommenden Jahren modernisiert. Noch in diesem Jahr erwartet Lufthansa bis zu neun weitere Flugzeuge dieses Typs an ihrem größten Drehkreuz. Insgesamt hat das Unternehmen 29 Boeing 787-9 bestellt. Die neue Innenausstattung bietet Reisenden in allen Klassen eine Verbesserung. In der Lufthansa Business Class werden eigene Suiten angeboten, die mehr Privatsphäre gewähren. Die Buchung dieser Suiten sei nach Abschluß des Zertifizierungsprozesses möglich. Die Fluggesellschaft hatte die Allegris-Kabine bereits im Sommer 2024 auf Langstreckenflügen ab München eingeführt. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, daß die Flottenmodernisierung nun auch am Standort Frankfurt vorangetrieben werde.

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Georgiens verborgene Schätze: Eine Reise abseits der bekannten Pfade

Georgien, ein Land an der Schnittstelle von Europa und Asien, hat sich in den vergangenen Jahren als aufstrebendes Reiseziel etabliert. Während die Hauptstadt Tiflis mit ihrem historischen Charme und die berühmte Weinregion Kachetien immer mehr Besucher anziehen, steckt die wahre Essenz des Landes oft fernab der ausgetretenen Touristenpfade. In den entlegenen Halbwüsten, den majestätischen Berglandschaften des Kaukasus und den tief unter der Erde liegenden Höhlen verbirgt sich eine Welt voller unverfälschter Naturschauspiele und kultureller Schätze. Diese verborgenen Orte bieten die Möglichkeit, das Land in seiner ursprünglichen Form zu erleben – eine Reise, die nicht nur landschaftlich, sondern auch historisch und menschlich tief in die Seele Georgiens eintaucht. Die folgenden fünf Schauplätze sind Beispiele für diese authentischen Erlebnisse, die weit entfernt vom Massentourismus liegen. Spirituelle Weite in der Wüste: Das David Garedscha Kloster Im südöstlichen Teil Georgiens, nahe der Grenze zu Aserbaidschan, liegt der faszinierende Klosterkomplex David Garedscha. Dieser Ort ist nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein beeindruckendes Zeugnis der frühen christlichen Geschichte der Region. Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert von dem syrischen Mönch David Garedscha gegründet, einem der dreizehn Assyrischen Väter, die eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des christlichen Glaubens in Georgien spielten. Im Laufe der Jahrhunderte meißelten die Mönche das gesamte Klosterensemble, das aus mehreren Hundert Zellen, Kapellen, Speisesälen und Kirchen besteht, direkt in den weichen Sandstein der Berge. Die Abgeschiedenheit des Klosters, das inmitten einer surrealen, halbwüstenartigen Landschaft liegt, trägt wesentlich zu seiner mystischen Atmosphäre bei. Die wichtigsten Teile der Anlage sind das Hauptkloster

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Hamburg veranstaltet 42. Internationales Airport Race

Das 42. Internationale Airport Race findet am Sonntag, den 14. September 2025, am Flughafen Hamburg statt. Die Veranstalter erwarten Tausende Läufer, die die Strecke über zehn Meilen (16,1 Kilometer) absolvieren werden. Die Streckenführung verläuft direkt am Flughafen-Zaun entlang und durch ein Parkhaus. Zudem passieren die Läufer den Krohnstiegtunnel, der unter einer der Start- und Landebahnen hindurchführt. Das Rennen wird von BMS Die Laufgesellschaft organisiert und findet in Zusammenarbeit mit dem Lufthansa Sportverein Hamburg statt. Neben der Hauptstrecke stehen auch ein Fünf-Kilometer-Lauf und kürzere Distanzen für Kinder und Schüler auf dem Programm. Die Veranstaltung gilt als feste Tradition am Hamburger Flughafen. Vertreter des Flughafens betonten die langjährige Partnerschaft und das Interesse in der Nachbarschaft. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

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