
Ryanair lockert Handgepäcksregeln und verschärft Kontrollen
Der Billigflieger Ryanair hat die maximal erlaubte Größe für kostenloses Handgepäck angehoben. Passagiere dürfen nun ein Gepäckstück mit den Maßen 40 x 30 x 20 Zentimeter mit an Bord nehmen, was zuvor auf 40 x 25 x 20 Zentimeter begrenzt war. Die Änderung fällt in eine Phase, in der das Europäische Parlament eine einheitliche Handgepäckregelung für Flugreisen fordert. Der Vorstoß von Ryanair könnte als Reaktion auf diese Entwicklung gewertet werden. Allerdings schreibt die Fluglinie weiterhin vor, daß das Gepäckstück unter den Vordersitz passen muß. Ein zusätzliches Handgepäckstück kann nur durch den kostenpflichtigen Priority-Boarding-Service mitgeführt werden. Gleichzeitig sollen die Kontrollen verschärft werden. Berichten zufolge wird das Bodenpersonal künftig mit Prämien belohnt, wenn sie zu große oder zu schwere Handgepäckstücke entdecken. Die neue Politik zeigt das Bestreben der Fluggesellschaft, einerseits eine kundenfreundliche Maßnahme umzusetzen, andererseits aber die Einhaltung ihrer Gepäckbestimmungen streng zu überwachen.








