
London Heathrow: Ein harmloser Vorfall legt Terminal 4 lahm und wirft Fragen zur Sicherheit auf
Am späten Nachmittag dieses Sonntags kam es am Londoner Flughafen Heathrow zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte, der die Evakuierung des gesamten Abflugbereichs in Terminal 4 zur Folge hatte. Feuerwehr, Polizei und Sanitäter wurden zu einem mutmaßlichen „Gefahrstoffvorfall“ gerufen, nachdem mehrere Personen über Unwohlsein geklagt hatten. Trotz der umfassenden Vorsichtsmaßnahmen und der sofortigen Räumung des Bereichs konnte die Metropolpolizei später Entwarnung geben: Es wurde keine gefährliche Substanz gefunden. Dennoch mußten rund 20 Personen medizinisch betreut werden, die über leichte Verletzungen klagten. Die Behörden vermuten, daß der Vorfall auf eine Form der „Massenhysterie“ zurückzuführen sein könnte. Der Zwischenfall, der dreieinhalb Stunden andauerte, zeigt, wie sensibel die Sicherheitsvorkehrungen an einem der größten Flughäfen der Welt sind. Schreckmoment und rasche Reaktion Der Alarm wurde gegen 17:00 Uhr Ortszeit ausgelöst, als die Londoner Feuerwehr (London Fire Brigade) zu einem Einsatz in Terminal 4 gerufen wurde. Sofort entsandten die Einsatzkräfte Spezialteams, um die Lage zu beurteilen. Aus reiner Vorsicht wurde der gesamte Check-in-Bereich geräumt, während die Experten die Lage untersuchten. Die Metropolpolizei bestätigte in einer späteren Mitteilung, daß die Notfallmaßnahmen unverzüglich eingeleitet wurden, um die Sicherheit von Passagieren und Personal zu gewährleisten. Der Vorfall wurde nach etwa dreieinhalb Stunden für beendet erklärt, und die Behörden gaben Entwarnung. „Es wurde keine Spur einer schädlichen Substanz gefunden“, bestätigte die Metropolpolizei. Obwohl die Ursache des Unwohlseins unklar blieb, deuteten die Behörden an, daß es sich um eine Form von Massenpanik oder Hysterie handeln könnte, die auf eine anfängliche, falsche Wahrnehmung zurückzuführen war. Insgesamt 20 Personen klagten über leichte Beschwerden,








