September 10, 2025

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September 10, 2025

London Heathrow: Ein harmloser Vorfall legt Terminal 4 lahm und wirft Fragen zur Sicherheit auf

Am späten Nachmittag dieses Sonntags kam es am Londoner Flughafen Heathrow zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte, der die Evakuierung des gesamten Abflugbereichs in Terminal 4 zur Folge hatte. Feuerwehr, Polizei und Sanitäter wurden zu einem mutmaßlichen „Gefahrstoffvorfall“ gerufen, nachdem mehrere Personen über Unwohlsein geklagt hatten. Trotz der umfassenden Vorsichtsmaßnahmen und der sofortigen Räumung des Bereichs konnte die Metropolpolizei später Entwarnung geben: Es wurde keine gefährliche Substanz gefunden. Dennoch mußten rund 20 Personen medizinisch betreut werden, die über leichte Verletzungen klagten. Die Behörden vermuten, daß der Vorfall auf eine Form der „Massenhysterie“ zurückzuführen sein könnte. Der Zwischenfall, der dreieinhalb Stunden andauerte, zeigt, wie sensibel die Sicherheitsvorkehrungen an einem der größten Flughäfen der Welt sind. Schreckmoment und rasche Reaktion Der Alarm wurde gegen 17:00 Uhr Ortszeit ausgelöst, als die Londoner Feuerwehr (London Fire Brigade) zu einem Einsatz in Terminal 4 gerufen wurde. Sofort entsandten die Einsatzkräfte Spezialteams, um die Lage zu beurteilen. Aus reiner Vorsicht wurde der gesamte Check-in-Bereich geräumt, während die Experten die Lage untersuchten. Die Metropolpolizei bestätigte in einer späteren Mitteilung, daß die Notfallmaßnahmen unverzüglich eingeleitet wurden, um die Sicherheit von Passagieren und Personal zu gewährleisten. Der Vorfall wurde nach etwa dreieinhalb Stunden für beendet erklärt, und die Behörden gaben Entwarnung. „Es wurde keine Spur einer schädlichen Substanz gefunden“, bestätigte die Metropolpolizei. Obwohl die Ursache des Unwohlseins unklar blieb, deuteten die Behörden an, daß es sich um eine Form von Massenpanik oder Hysterie handeln könnte, die auf eine anfängliche, falsche Wahrnehmung zurückzuführen war. Insgesamt 20 Personen klagten über leichte Beschwerden,

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Lufthansa City Airlines stellt Flüge ab Hamburg ein

Die Lufthansa Group hat angekündigt, daß ihre neue Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines die Flugverbindungen vom Flughafen Hamburg einstellen wird. Die Airline hatte die Strecke nach München seit Juli 2024 bedient. Der letzte Flug findet am 24. Oktober statt, womit das Engagement der Gesellschaft in Norddeutschland vorläufig endet. Als Grund für die Änderung wird die hohe Nachfrage auf der Verbindung zwischen Hamburg und München genannt. Auf dieser häufig genutzten Route werden künftig wieder verstärkt Flugzeuge der Muttergesellschaft Lufthansa eingesetzt, welche eine höhere Passagierkapazität bieten. Die Lufthansa City Airlines operiert vorwiegend mit Maschinen des Typs Airbus A319 und A320, während auf der genannten Strecke die größeren Lufthansa-Jets bis zur Größe des A321 zum Einsatz kommen sollen. Die Einstellung des Betriebes in Hamburg ist somit eine strategische Anpassung an die Marktbedingungen.

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City Airport Train bietet Kombi-Tickets für Wien-Touristen an

Der City Airport Train (CAT) hat eine Zusammenarbeit mit den Anbietern von Touristenkarten für die Stadt Wien bekanntgegeben. Reisende können ihre Transfertickets vom Flughafen in die Stadt nun gemeinsam mit der Vienna City Card und dem Vienna Pass erwerben. Durch die Kooperation soll der Kauf von Flugplatz-Transfer und Sightseeing aus einer Hand möglich gemacht werden. Die Vienna City Card bietet Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und rund 200 Rabattangeboten. Der Vienna Pass hingegen ermöglicht freien Eintritt in bis zu 90 Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Die Geschäftsführer des CAT betonten, daß dieses neue Angebot die Planung für die Reisenden vereinfache. Die Strategie, den Flughafentransfer mit touristischen Dienstleistungen zu kombinieren, dient dazu, die Position des City Airport Train als bevorzugte Premium-Verbindung im Wettbewerb mit anderen Transportmöglichkeiten zu stärken.

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Frankfurt-Flüge: Oberösterreich will Subventionen ausschreiben – Eine hochriskante Strategie

Der Flughafen Linz kämpft um seine Existenz. Nach fünf Jahren in den roten Zahlen, dem nahezu vollständigen Verbrauch seiner Rücklagen und einem deutlichen Rückgang der Passagierzahlen stehen die Eigentümer, das Land Oberösterreich und die Stadt Linz, vor einer wegweisenden Entscheidung. In einer jüngsten Aufsichtsratssitzung wurde das klare Bekenntnis bekräftigt, den Flughafen zu erhalten und die entscheidende Anbindung an das globale Drehkreuz Frankfurt wiederherzustellen. Diese Verbindung, die von Austrian Airlines eingestellt wurde, gilt als oberste Priorität für die Zukunftssicherung des Flughafens. Während die Eigentümer eine Anschubfinanzierung in Höhe von acht Millionen Euro zugesichert haben, hängt die Umsetzung des Sanierungsplans von der rechtlichen Konformität mit dem strengen EU-Recht ab, das staatliche Beihilfen für Flughäfen streng reglementiert. Politik beharrt auf Frankfurt Die politisch Verantwortlichen planen nun die Strecke Linz-Frankfurt auszuschreiben. Das bedeutet konkret, dass jenes Luftfahrtunternehmen, das den Zuschlag erhält, ganz offiziell Subventionen bekommen wird. Wie diese ausgestaltet sind, ist derzeit noch völlig unklar. Vorstellbar sind verschiedene Varianten. Beispielsweise kann es sich um fixe Zuschüsse, eine vollständige Verlustabdeckung bis hin zur kompletten Übernahme des wirtschaftlichen Risikos samt in der Ausschreibung festgesetzter Preise handeln. An welchen Konzern man sich wendet, ist ohnehin klar, denn offenbar ist die oberösterreichische Politik der Meinung, dass man der Lufthansa Group damit Linz-Frankfurt wieder schmackhaft machen kann. Es gibt aber noch zahlreiche Probleme, die vorab beseitigt werden müssen. Während in vielen europäischen Ländern PSOs an der Tagesordnung sind – man denke an die Anbindung von Inseln an Hauptstädte – gibt es in Österreich momentan keinen einzigen. Auch das Luftfahrtgesetz

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Neue Flugverbindung zwischen Köln/Bonn und Tirana

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ab dem kommenden Winterflugplan eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und der albanischen Hauptstadt Tirana anbieten. Der Flugbetrieb soll am 16. Dezember aufgenommen werden. Die Verbindung nach Tirana ist die vierte neue Osteuropa-Route, die Wizz Air im kommenden Winter einführt. Die Flüge sollen dreimal pro Woche, jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag, angeboten werden. Die Flugzeit beträgt knapp zweieinhalb Stunden. Auf der Strecke sollen Flugzeuge des Typs Airbus A321neo eingesetzt werden. Die Kooperation wird von der Flughafenleitung begrüßt, daß die neuen Destinationen den bestehenden Flugplan ideal ergänzten. Wizz Air ist ein wichtiger Anbieter von Flugverbindungen nach Osteuropa und erschließt mit der neuen Route weiteres Wachstumspotential an dem Standort. Die Tickets sind bereits buchbar.

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Südkorea: Aus T’way Air wird Trinity Airways

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air wird unter der Führung ihres neuen Eigentümers, des Hotel- und Resortkonzerns Daemyung Sono Group, einen umfassenden Wandel durchlaufen und in Trinity Airways umbenannt. Die Übernahme, die im Juni 2025 von der südkoreanischen Wettbewerbskommission genehmigt wurde, ist der Startschuß für eine ambitionierte Neuausrichtung. Der Namenswechsel, ein neues Markenbild und eine überarbeitete Flotte sollen die Fluggesellschaft für eine aggressive globale Expansion positionieren. Ziel ist es, das Image eines reinen Billigfliegers abzulegen und sich als Hybrid-Fluggesellschaft zu etablieren, die Effizienz mit Premiumelementen auf Langstreckenflügen kombiniert. Dieser Wandel markiert den Beginn einer neuen Ära, in der T’way Air und Daemyung Sono ihre Geschäftsmodelle synergetisch verknüpfen wollen, um den globalen Reise- und Tourismusmarkt zu erobern. Vom lokalen Betreiber zum internationalen Spieler Die Ursprünge von T’way Air reichen zurück in das Jahr 2005, als die Fluggesellschaft unter dem Namen Hansung Airlines gegründet wurde. Sie war die erste Billigfluggesellschaft Südkoreas und bediente zunächst lokale Routen mit Turboprop-Flugzeugen. Nach einer finanziellen Krise und einer Einstellung des Betriebs wurde das Unternehmen 2010 neu organisiert und als T’way Air wiederbelebt. Die Fluggesellschaft stellte ihren Betrieb auf eine reine Jet-Flotte um, die zunächst hauptsächlich aus Boeing 737-800-Flugzeugen bestand. Die neue strategische Ausrichtung auf preissensible Reisende zahlte sich aus, und T’way Air etablierte sich als einer der drei großen nationalen Billigflieger Südkoreas neben Jeju Air und Jin Air. In den letzten Jahren hat T’way Air eine bemerkenswerte internationale Expansion hingelegt. Von ihren Drehkreuzen am Incheon International Airport und am Gimpo International Airport in Seoul bedient die Fluggesellschaft

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Verkehrssektor als Motor der österreichischen Wirtschaft diskutiert

Führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben bei einem Wirtschaftsgespräch in Wien über die Rolle des Verkehrssektors als Motor für die österreichische Wirtschaft diskutiert. Die Veranstaltung im Airport Tower des Flughafens Wien, zu der die Volksbank geladen hatte, widmete sich neuen Technologien und Wachstumschancen in der Branche. Der österreichische Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, betonte die Bedeutung staatlicher Investitionen. Bis zum Jahre 2030 sollen 30 Milliarden Euro in die Modernisierung von Schiene, Straße und intermodalen Projekten fließen. Zusätzlich sind in den kommenden drei Jahren 1,7 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung vorgesehen. Auch der Flughafen Wien investiert aktuell 400 Millionen Euro in eine Terminalerweiterung. Die Teilnehmer des Gesprächs berichteten von verschiedenen Innovationsprojekten. Die ÖBB verwies auf die Digitalisierung zur Reduzierung der Komplexität, indem beispielsweise das neue Eisenbahnsicherungssystem ETCS eingeführt wird. Im Bereich der Luftfahrt wurde die Bedeutung Österreichs als fünftgrößter Zulieferer für Airbus hervorgehoben. Auch die Raumfahrttechnologie wurde als neues Wachstumsfeld für die heimische Wirtschaft genannt.

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US-Billigflieger Avelo Airlines sichert sich hohe Investition trotz strategischer Herausforderungen

Avelo Airlines, eine US-amerikanische Billigfluggesellschaft, hat eine bedeutende Finanzierungsrunde abgeschlossen, die ihre bisher größte seit der Gründung im Jahr 2021 darstellt. Die Kapitalzufuhr eines nicht offengelegten Investors soll die ehrgeizigen Expansionspläne der Fluggesellschaft unterstützen und ihre finanzielle Basis stärken. Trotz der jüngsten Verbesserungen in der Rentabilität, mit vier profitablen Monaten in den letzten fünf, sieht sich das Unternehmen weiterhin großen Herausforderungen gegenüber. Während Avelo versucht, sich im hart umkämpften Billigflugsegment zu behaupten, muß es sein Streckennetz strategisch anpassen und gleichzeitig das Misstrauen in Teilen der Öffentlichkeit aufgrund umstrittener Transportflüge überwinden. Die Finanzspritze kommt in einer entscheidenden Phase des Luftfahrtmarktes und soll der Fluggesellschaft helfen, ihre Position in einem Sektor zu festigen, der von starken Konkurrenten wie Allegiant und Breeze Airways dominiert wird. Finanzielle Konsolidierung und Ausbaupläne Die Nachricht über die neue Finanzierung ist ein deutliches Zeichen für das Vertrauen der Investoren in das Geschäftsmodell von Avelo Airlines. Obwohl die genaue Höhe der Investition nicht bekannt gegeben wurde, bezeichnete das Unternehmen die Runde als „signifikant“. Diese finanzielle Stärkung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Avelo nach eigenen Angaben eine Phase verbesserter Finanzergebnisse erlebt. Das Jahr 2024 schloß die Fluggesellschaft mit einem annähernd ausgeglichenen Ergebnis ab, und im Juli 2025 verzeichnete Avelo den vierten profitablen Monat innerhalb der letzten fünf. Das zusätzliche Kapital soll es dem Unternehmen ermöglichen, seine Liquidität zu erhöhen und die Expansion des Streckennetzes in den Vereinigten Staaten und der Karibik voranzutreiben. Andrew Levy, der Gründer und CEO von Avelo, betonte in einer Stellungnahme, daß die Investition die Fluggesellschaft

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Österreichische Biersommeliers treten bei Weltmeisterschaft in München an

Am kommenden Wochenende findet in München die 8. Weltmeisterschaft der Biersommeliers statt. Das zehnköpfige österreichische Nationalteam gilt im internationalen Vergleich als einer der Titelanwärter. Insgesamt nehmen 93 Wettbewerber aus 18 Ländern und vier Kontinenten an der Meisterschaft teil. Das Team unter der Führung von Kapitän Oliver Klamminger bereitete sich seit Monaten intensiv vor. Die Vorbereitung umfaßte mehrere Trainingscamps in österreichischen Brauereien, in denen die Sinne geschärft und Präsentationstechniken verfeinert wurden. Die Veranstaltung wird von der anerkannten Doemens Akademie organisiert. Die Teilnehmer müssen im Wettbewerb eine Jury aus ehemaligen Weltmeistern überzeugen. Die Rolle des Biersommeliers wird von Vertretern der Branche als immer wichtiger angesehen, um die Vielfalt und Qualität des Bieres zu vermitteln. Das Finale am Sonntag ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Kategorischer Wandel in der Wüste: Qatar Airways führt reine Economy-Flotte ein

Die in der Luftfahrtwelt für ihren hochwertigen Premium-Service bekannte Fluggesellschaft Qatar Airways hat einen überraschenden Schritt unternommen: Sie wird erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte Flugzeuge mit einer reinen Economy-Class-Bestuhlung betreiben. Die Fluggesellschaft hat drei neue Airbus A321neo-Maschinen mit einer relativ dichten Konfiguration von 236 Economy-Sitzen erworben. Dies ist eine bemerkenswerte strategische Neuausrichtung für das Unternehmen, das traditionell auf Geschäfts- und Luxusreisende ausgerichtet ist. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die starke und wachsende Nachfrage in der Economy Class auf bestimmten Routen, um die Marktposition in regionalen Schwellenländern zu stärken. Die neuen Flugzeuge sollen zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 sukzessive in die Flotte integriert und auf Strecken zwischen Doha und Zielen in Saudi-Arabien, Pakistan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Georgien eingesetzt werden. Premium-Marke reagiert auf Marktbedürfnisse Der Schritt von Qatar Airways, Flugzeuge ohne Business oder First Class zu betreiben, ist ein deutliches Zeichen für die Anpassungsfähigkeit der Airline in einem sich schnell verändernden Markt. Bisher war die Flotte des Unternehmens so konfiguriert, daß sie eine Vielzahl von Passagieren bedienen konnte, von Geschäftsreisenden in der preisgekrönten Qsuite bis hin zu Touristen in der Economy Class. Die Entscheidung, auf einigen Strecken eine reine Economy-Konfiguration zu nutzen, bricht mit diesem traditionellen Geschäftsmodell. In einer Stellungnahme bestätigte Qatar Airways, daß die Entscheidung auf die stark wachsende Nachfrage in der Economy Class auf bestimmten Märkten zurückzuführen sei. Insbesondere die Verbindungen vom Drehkreuz in Doha zum Hamid International Airport (DOH) nach Madinah in Saudi-Arabien, Multan, Sialkot und Peshawar in Pakistan, Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten und

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